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Liveticker

Razzia bei Moskauer Journalistin Owsjannikowa ++ Russen-Hacker attackieren Finnland

Die neuesten Entwicklungen im russischen Angriffskrieg auf die Ukraine im Überblick.
10.08.2022, 04:4910.08.2022, 12:04
  • Die Gefechte in der Ukraine konzentrieren sich auf den Osten und den Süden des Landes. Vereinzelt bombardiert die russische Armee auch Ziele in anderen Landesteilen.
  • Im Osten verzeichnen die russischen Angreifer in der Oblast Luhansk Erfolge. Im Süden versuchen die ukrainischen Streitkräfte, sich der Stadt Cherson zu nähern.
  • Die Waffenlieferungen der westlichen Staaten in die Ukraine halten an.
  • Innerhalb der Ukraine sind 7,1 Millionen Menschen auf der Flucht. 8 Millionen Menschen aus der Ukraine sind nach UNO-Angaben ins Ausland geflüchtet.
  • In der Schweiz wurden bislang über 60'000 geflüchtete Menschen aus der Ukraine registriert.
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15:45
Schweiz liefert weitere 100 Tonnen Hilfsgüter an Ukraine
Die Schweiz liefert weitere 100 Tonnen humanitäre Hilfe an die Ukraine. Bisher ist dem Land aus der Schweiz Hilfe im Umfang von rund 100 Millionen Franken geleistet worden.

Seit Beginn des Krieges im März sind über 600 Tonnen Hilfsgüter aus der Schweiz in die Ukraine transportiert und in der Ukraine selber über 4750 Tonnen Nahrungsmittel zur Unterstützung der Bevölkerung gekauft worden, wie das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) am Mittwoch mitteilte.

In den vergangenen Tagen seien mehrere Konvois zum Transport von sanitärer und medizinischer Ausrüstung organisiert worden. Ein erster Konvoi mit vier Lastwagen habe die Schweiz am Mittwoch vergangener Woche mit 71 Tonnen Material zur Brandbekämpfung und einem Lastwagen mit elf Tonnen medizinischen Hygieneprodukten sowie zehn Tonnen Medikamenten verlassen. Das gesamte Material sei vom Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) gratis zur Verfügung gestellt worden.

Eine zweite Lieferung mit 15 Wasseraufbereitungsanlagen sei am Dienstag und Mittwoch erfolgt. Dieser Transport auf dem Landweg sei von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (Deza) organisiert worden. Zielorte seien die Hauptstadt Kiew und die Stadt Lwiw gewesen. (sda)
13:29
Polen: Knappe Mehrheit will Wiedereinführung der Wehrpflicht
epa10050587 Military show during the meeting of Prime Minister of the Republic of Poland Mateusz Morawiecki and Deputy Prime Minister, Minister of National Defense Mariusz Blaszczak with the soldiers of the multinational battle group eFP NATO at the training ground in Orzysz, North Poland, 03 July 2022.  EPA/Tomasz Waszczuk POLAND OUT
Bild: keystone
Mehr als die Hälfte der Polen unterstützt einer aktuellen Umfrage nach eine Wiedereinführung der Wehrpflicht in ihrem Land.

In einer Repräsentativumfrage des Meinungsforschungsinstituts CBOS befürworteten 54 Prozent der mehr als 1000 Befragten dies, wie die polnische Nachrichtenagentur PAP befürwortete. Ausserdem sprachen sich 78 Prozent der Befragten für militärische Schulungen für Zivilisten aus. Nur 15 Prozent waren entschiedene Gegner einer Wiedereinführung der Wehrpflicht.

Polen grenzt an die Ukraine - der Konflikt im Nachbarland hat bei vielen Menschen Sorgen um die Sicherheit des eigenen Landes ausgelöst. Seit Beginn des Krieges im Nachbarland sind fast 5,4 Millionen Menschen aus der Ukraine zunächst nach Polen geflüchtet. Die Wehrpflicht galt in Polen bis 2009. (sda/dpa)
12:27
Slowakei meldet Kompromiss zu Transit von russischem Öl via Ukraine
Der seit einigen Tagen unterbrochene Transit von russischem Öl über die Pipeline Druschba (Freundschaft) nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei könnte bald erneuert werden. Der Sprecher der slowakischen Raffinerie Slovnaft, Anton Molnar, teilte am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur mit, sowohl die Ukraine als auch Russland hätten einem Kompromissvorschlag zugestimmt.

Demnach würden die ungarische Raffineriefirma MOL und ihre Slowakei-Tochter Slovnaft vorerst die Transitgebühren an die Ukraine bezahlen. Slovnaft habe eine erste Zahlung bereits überwiesen, erklärte Molnar.

Der russische Pipeline-Monopolist Transneft hatte am Dienstag für den Lieferstopp die Ukraine verantwortlich gemacht. Das ukrainische Unternehmen Ukrtransnafta habe das Durchpumpen von Öl nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei über den Südstrang der Pipeline Druschba am 4. August um 6.10 Uhr morgens vollständig gestoppt.

Das hänge mit Zahlungsproblemen zusammen: Die Ukraine fordere für die Durchleitung russischen Öls Vorkasse, doch von Transneft getätigte Zahlungen seien wegen neuer europäischer Sanktionen zurückgewiesen worden. Über die Nordroute der Druschba, die durch Belarus und Polen bis nach Deutschland führt, werde hingegen weiter geliefert. (awp/sda/dpa)
12:03
Kriegsprotest: Razzia bei Moskauer Journalistin Owsjannikowa
Die russische TV-Journalistin Marina Owsjannikowa am Dienstagnachmittag vor Gericht – zusammen mit dem Menschenrechtsanwalt Anton Gaschinsky:
Bild: zvg
Die russischen Behörden haben bei der Journalistin Marina Owsjannikowa wegen angeblicher Diskreditierung der russischen Armee eine Hausdurchsuchung durchgeführt.

Die Sicherheitsbeamten seien in das Haus eingedrungen, ohne die Ankunft von Owsjannikowas Rechtsbeistand abzuwarten, teilte der Anwalt Dmitri Sachwatow der Bürgerrechtsinitiative OWD-Info zufolge am Mittwoch mit. Owsjannikowa, die schon mehrere Geldstrafen wegen ihrer Kritik am russischen Angriffskrieg bezahlen musste, droht nun eine lange Haftstrafe.

Laut Sachwatow könnten die Hausdurchsuchungen im Zusammenhang mit der jüngsten Protestaktion Owsjannikowas stehen, wo sie im Moskauer Stadtzentrum in Sichtweite des Kremls ein Plakat mit der Aufschrift «Putin ist ein Mörder, seine Soldaten Faschisten» hochgehalten hatte. Nach der Gesetzesverschärfung können Handlungen, die die russischen Streitkräfte diskreditieren, mit einer Haftstrafe von bis zu 15 Jahren bestraft werden.

Owsjannikowa hatte als Mitarbeiterin des russischen Staatsfernsehens im März in einer Live-Sendung ein Protestplakat gegen den Krieg gezeigt. Darauf stand: «Stoppt den Krieg. Glaubt der Propaganda nicht. Hier werdet ihr belogen». Dafür bekam die bis dahin als linientreu geltende Redakteurin weltweit Anerkennung. Nach der Aktion lebte sie zwischenzeitlich im Ausland und berichtete für die deutsche Zeitung «Welt». (sda/dpa)
12:00
Ukraine: Mindestens 10 Flugzeuge bei Explosion auf Krim zerstört
epa10112864 A handout picture made available by the Department of Information and Press Service of the Head of the Republic of Crimea shows smoke rising after detonations of air munisions at the Saki airfield near the Novofedorovka settlement, Crimea, 09 August 2022. Violation of the fire safety rules is being probed as the main cause of the explosion of ammunition at the Saki airfield in Crimea; there is no sign that they were blown up intentionally, a source at the Russian Defense Ministry said.  EPA/Press Office of Head of Crimea HANDOUT MANDATORY CREDIT HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES
Bild: keystone
Bei den Explosionen auf einem Luftwaffenstützpunkt auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim sind nach ukrainischen Angaben mindestens zehn Flugzeuge zerstört worden.

«Nach der Explosion, die wir gesehen haben, ist klar, dass das Kontingent der Luftwaffe getroffen wurde», sagte der Sprecher des ukrainischen Luftwaffenstabs, Juri Ihnat, am Mittwoch im Fernsehen. Laut Ihnat sind dort Kampfflugzeuge der Typen Suchoi Su-30M und Su-24 sowie Transportflugzeuge vom Typ Iljuschin Il-76 stationiert.

Der Militärstützpunkt Saki auf der Krim, die Russland 2014 annektiert hatte, wurde am Dienstag von Explosionen schwer erschüttert. Videos zeigen, dass es an mindestens zwei unterschiedlichen Stellen zu Detonationen kam. Offiziellen Angaben aus Moskau zufolge ist ein Verstoss gegen die Brandschutzregeln für den Vorfall verantwortlich.

Viele Beobachter gehen hingegen von einem ukrainischen Angriff aus. Die Führung in Kiew hat nicht die Verantwortung für die Explosionen übernommen. Der ukrainische Präsidentenberater Mychajlo Podoljak schrieb allerdings auf Twitter: «Das ist nur der Anfang.»

Den Militärexperten des US-amerikanischen Institute for the Study of the War zufolge will die russische Führung einen ukrainischen Angriff aus Imagegründen nicht eingestehen. Dann würde Moskau einräumen müssen, dass seine Luftabwehr versagt habe, teilte das Institut in seiner Analyse mit. (sda/dpa)
11:20
Finnische Parlaments-Seite nach Cyber-Angriff wieder aufrufbar
Hacker vor Laptop.
Bild: Shutterstock
Die Webseite des finnischen Parlaments ist nach einem mutmasslich von russischen Hackern verübten Cyber-Angriff wieder verfügbar.

Wie das Parlament am Mittwoch auf Twitter schrieb, hat sich die Lage am späten Dienstagabend wieder normalisiert. Zuvor hatte ein Denial-of-Service-Angriff den parlamentarischen Online-Auftritt über Stunden lahmgelegt. Am Mittwochvormittag war die Seite allerdings nur mit langer Ladezeit abrufbar.

Bei Denial-of-Service-Angriffen ist der betroffene Server durch eine künstlich erhöhte hohe Nachfrage nur noch eingeschränkt oder gar nicht mehr erreichbar. Nach Angaben des finnischen Rundfunksenders Yle sollen russische Hacker hinter dem Angriff stecken: Auf Telegram schrieb das russische Kollektiv «NoName057(16)», man habe sich entschlossen, dem Nachbarn Finnland einen «freundschaftlichen Besuch» abzustatten, der so darauf bedacht sei, der Nato beizutreten.

Finnland hatte Mitte Mai ebenso wie das benachbarte Schweden im Zuge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine die Mitgliedschaft in der Nato beantragt. Das Vorhaben befindet sich derzeit im Ratifizierungsprozess der Nato-Mitgliedstaaten. (sda/dpa)
10:44
Übergangsfrist endet: EU darf keine russische Kohle mehr beziehen
epa10081508 A loader loads coal in a storage area at coal warehouse in Ostrava, Czech Republic, 20 July 2022. The European Commission on 20 July will present a plan to reduce gas consumption by industry and consumers in an attempt to counteract likely shortages of Russian gas supplies this winter. The proposal is likely to recommend focusing on industry and energy and replacing gas with other sources where possible, even if this means a temporary return to burning coal or oil.  EPA/MARTIN DIVISEK
Bild: keystone
Die EU-Staaten dürfen von diesem Donnerstag an keine Kohle mehr aus Russland importieren. Um Mitternacht endet die Übergangsperiode für das Kohle-Embargo gegen Russland, das die EU-Staaten als Teil des fünften Sanktionspakets im April beschlossen haben.

Damit sich die Industrie auf das Einfuhrverbot einstellen konnte, haben sich die Länder damals auf eine Übergangsfrist von 120 Tagen geeinigt.

Ziel des Importstopps ist es, die russische Wirtschaft vor dem Hintergrund des Kriegs in der Ukraine weiter zu schwächen. Nach Angaben der EU-Kommission im April könnte das Kohleembargo ein Minus von rund acht Milliarden Euro pro Jahr für Russland bedeuten.

Mit dem Kohle-Embargo sanktionierte die EU erstmals Energielieferungen aus Russland. In einem späteren Sanktionspaket einigten sich die EU-Länder zudem darauf, russische Öllieferungen weitgehend zu verbieten, um den Druck auf Moskau weiter zu erhöhen. Dies soll jedoch erst ab Ende des Jahres gelten, mit Ausnahmen für einige besonders abhängige Länder wie Ungarn, die weiterhin Pipeline-Lieferungen aus Russland erhalten dürfen.

Am Dienstag gab der russische Pipeline-Monopolist Transneft allerdings bekannt, dass Öllieferungen über die Druschba-Leitung nach Ungarn eingestellt worden seien. (sda/dpa)
7:54
Elf Tote durch russische Raketenangriffe im Süden der Ukraine
Durch nächtlichen Raketenbeschuss sind im ukrainischen Gebiet Dnipropetrowsk offiziellen Angaben zufolge mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. «Eine tragische Nacht...Im Kreis Nikopol hat die russische Armee 11 Menschen getötet und 13 verletzt», schrieb der Chef der Militärverwaltung des Gebiets Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, am Mittwoch auf seinem Telegram-Kanal. Die beiden getroffenen Ortschaften liegen dabei dem zuletzt mehrfach beschossenen Atomkraftwerk Saporischja gegenüber - am anderen Ufer des hier zum Stausee geformten Fluss Dnipro.

Am schwersten traf es demnach die Kleinstadt Marhanez. In der Stadt seien 20 mehrgeschossige Gebäude durch den Raketenbeschuss beschädigt worden, darunter der Kulturpalast, zwei Schulen und ein Wohnheim. Zehn Menschen seien in der Stadt getötet worden, elf weitere verletzt, sieben davon schwer, teilte Resnitschenko mit. In einem Dorf unweit der Grossstadt Nikopol starb eine weitere Frau in ihrem Wohnhaus durch den Angriff, ein Ehepaar wurde verletzt.

Die beiden Orte liegen nördlich des zum Fluss Dnipro gehörenden Kachowka-Stausees. Auf dessen Südseite, weniger als 20 Kilometer entfernt, befindet sich das Atomkraftwerk Saporischschja. Die Ukraine hat russischen Truppen in der Vergangenheit mehrfach vorgeworfen, das AKW als Schutzschild für eigene Artillerie- und Raketenangriffe zu missbrauchen. Nachdem am Wochenende die Nuklearanlage selbst unter Beschuss geriet und beschädigt wurde, geben sich beide Seiten die Schuld für die Vorfälle. Unabhängig lassen sich die Berichte nicht überprüfen. (sda/dpa)
7:40
Die Ukraine übernimmt keine Verantwortung für Explosionen auf der Krim
Die Ukraine übernimmt keine Verantwortung für die massiven Explosionen auf dem russischen Luftstützpunkt auf der Krim. Michail Podolyak, ein Berater von Selenskyj, deutete allerdings an, dass Partisanen beteiligt gewesen sein könnten.

Als er vom Online-Fernsehsender Dozhd gefragt wurde, ob Kiew die Verantwortung für den Angriff übernehme, antwortete er: «Natürlich nicht. Was haben wir damit zu tun?»
Rising smoke can be seen from the beach at Saky after explosions were heard from the direction of a Russian military airbase near Novofedorivka, Crimea, Tuesday Aug. 9, 2022. The explosion of munitions caused a fire at a military air base in Russian-annexed Crimea Tuesday but no casualties or damage to stationed warplanes, Russia's Defense Ministry said. (UGC via AP)
Bild: keystone
Das ukrainische Verteidigungsministerium erlaubte sich derweil ein wenig Sarkasmus in seiner Stellungnahme auf Facebook:

«Das ukrainische Verteidigungsministerium kann die Brandursache nicht feststellen, erinnert aber noch einmal an die Regeln des Brandschutzes und das Rauchverbot an nicht näher bezeichneten Orten.»
4:35
USA unterstützen Minenräumung in Ukraine mit 89 Millionen Dollar
Die USA unterstützen mit 89 Millionen Dollar die Räumung von Anti-Personen-Minen in der Ukraine. Mit den umgerechnet 85 Millionen Franken soll unter anderem die Arbeit von 100 Minenräumteams von Nichtregierungsorganisationen oder spezialisierten Privatunternehmen finanziert werden, wie ein Vertreter des US-Aussenministerium am Dienstag sagte.

Er warf den russischen Streitkräften vor, nach ihrem Rückzug aus Teilen der Ukraine zahlreiche Minen und Sprengfallen hinterlassen zu haben, unter anderem in Waschmaschinen, Krankenhausbetten und Leichen.

So habe eine Familie in der nahe Kiew gelegenen Stadt Butscha, in der russische Soldaten Massaker an der Zivilbevölkerung begangen haben sollen, einen Sprengsatz im Klavier ihrer zehn Jahre alten Tochter entdeckt. Der US-Vertreter verglich das Vorgehen der russischen Armee mit jenem der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) in Syrien und im Irak. (sda/afp)
4:12
AKW Saporischschja soll im UN-Sicherheitsrat behandelt werden
Der UN-Sicherheitsrat soll sich auf Initiative Russlands mit dem Beschuss des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja beschäftigen. Moskau beantragte am Dienstag (Ortszeit) ein Treffen des mächtigsten UN-Gremiums für Donnerstagnachmittag New Yorker Zeit. Der Rat soll vom Chef der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEA), Rafael Grossi, über den Zustand des AKW unterrichtet werden.
(sda/dpa)
FILE - A Russian serviceman guards an area of the Zaporizhzhia Nuclear Power Station in territory under Russian military control, southeastern Ukraine, May 1, 2022. Russia and Ukraine have trade blame over shelling of the Zaporizhzhia nuclear power plant, Europe's largest. This photo was taken during a trip organized by the Russian Ministry of Defense. (AP Photo, File)
Bild: keystone
1:49
Selenskyj: Dieser Krieg beginnt und endet mit der Krim
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat seinen Landsleuten erneut eine Befreiung der von Russland annektierten Halbinsel Krim im Schwarzen Meer versprochen. «Die Krim ist ukrainisch, und wir werden sie niemals aufgeben», sagte er am Dienstag. Er bezog sich dabei auf Nachrichten über Explosionen auf einer russischen Militärbasis auf der Halbinsel.

Mit der Annexion 2014 habe Russland die Krim in einen der gefährlichsten Orte verwandelt. «Die Schwarzmeerregion kann nicht sicher sein, solange die Krim besetzt ist», sagte Selenskyj. «Dieser russische Krieg gegen die Ukraine, gegen das ganze freie Europa, hat mit der Krim begonnen und muss mit der Krim enden, mit ihrer Befreiung.»

Die Ursache der massiven Explosionen auf der Halbinsel ist unklar. Die Regierung in Kiew hat den Angriff nicht für sich reklamiert. Einem Bericht der «New York Times» zufolge hat die ukrainische Armee den wichtigen russischen Luftwaffenstützpunkt mit einer nicht genannten, selbst entwickelten Waffe attackiert. (sda/dpa)
Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy speaks at a news conference with Lithuanian President Gitanas Nauseda during their meeting in Kyiv, Ukraine, Thursday, July 28, 2022. (AP Photo/Efrem Lukatsky)
Bild: keystone
22:25
IAEA: keine unmittelbare Bedrohung am Atomkraftwerk Saporischschja
Die Internationalen Atombehörde (IAEA) sieht nach dem Beschuss des ukrainischen Atomkraftwerks Saporischschja am Wochenende keine unmittelbare Bedrohung der nuklearen Sicherheit. Das teilte IAEA-Chef Rafael Mariano Grossi am Dienstag am Sitz der Behörde in Wien mit. Ukrainische Behörden hätten die IAEA informiert, dass es zwar Schäden gab, die Strahlungsmessungen aber weiterhin auf normalem Niveau lägen.

Das in der Stadt Enerhodar gelegene AKW Saporischschja war am vergangenen Wochenende mehrfach beschossen und teils beschädigt worden. Die kritische Infrastruktur soll aber weiter intakt sein.

Russland und die Ukraine geben sich gegenseitig die Schuld. Unabhängig zu überprüfen sind die Vorwürfe bislang nicht. UN-Generalsekretär António Guterres hatte den Beschuss des Kraftwerks «selbstmörderisch» genannt und internationalen Zugang zum Gelände gefordert. (sda/dpa)
22:16
Zeitung: Explosionen auf Krim Folge eines ukrainischen Angriffs
Die gewaltigen Explosionen auf einem russischen Luftwaffenstützpunkt auf der annektierten Halbinsel Krim gehen nach Angaben der «New York Times» auf einen ukrainischen Angriff zurück. Dabei sei eine von der Ukraine selbst entwickelte Waffe eingesetzt worden, zitierte die Zeitung am Dienstag einen ranghohen ukrainischen Militär. Nähere Angaben wurden nicht gemacht.

Im Internet kursierten Videos, die angeblich zeigten, wie sich auf dem Stützpunkt Saki im Westen der Halbinsel fast zeitgleich mehrere grosse Explosionen ereigneten. Das russische Verteidigungsministerium in Moskau teilte mit, dass Munition explodiert sei. Als Ursache würden Verstösse gegen den Brandschutz vermutet.

«Das war ein Luftwaffenstützpunkt, von dem regelmässig Flugzeuge zu Angriffen auf unsere Kräfte an der südlichen Front gestartet sind», sagte der ukrainische Offizier nach Angaben der «New York Times». Bei dem Angriff hätten auch örtliche Partisanen, die loyal zur Ukraine stehen, eine Rolle gespielt. Russland hatte die Halbinsel Krim im Schwarzen Meer 2014 annektiert. Fast alle Länder betrachten sie völkerrechtlich weiter als Teil der Ukraine.

Unabhängig überprüfen liessen sich die Angaben zunächst nicht. (sda/dpa)
18:20
Moskau stellt Zugang zu besetztem AKW in Ukraine in Aussicht
Russland will eigenen Angaben zufolge einen Besuch der Internationalen Atombehörde im kürzlich beschossenen Kernkraftwerk Saporischschja im von eigenen Truppen besetzten Süden der Ukraine ermöglichen. «Von unserer Seite aus sind wir bereit, maximal mögliche Unterstützung zur Lösung organisatorischer Fragen zu leisten», teilte das russische Aussenministerium am Dienstag mit. Zugleich beschuldigte Moskau die Vereinten Nationen, eine bereits geplante Inspektionsreise angeblich abgesagt und damit eine neue Eskalation herbeigeführt zu haben.

Das in der Stadt Enerhodar gelegene AKW Saporischschja war am vergangenen Wochenende mehrfach beschossen und teils beschädigt worden. Die kritische Infrastruktur soll aber weiter intakt sein.

Russland und die Ukraine geben sich gegenseitig die Schuld. Unabhängig zu überprüfen sind die Vorwürfe bislang nicht. UN-Generalsekretär António Guterres hatte den Beschuss des Kraftwerks «selbstmörderisch» genannt und internationalen Zugang zum Gelände gefordert. (sda/dpa)
16:50
Russland installiert Flugabwehr um ukrainisches Atomkraftwerk
Nach dem mehrfachen Beschuss von Europas grösstem Atomkraftwerk Saporischschja in der Ukraine rüstet Russland die von ihm besetzte Anlage mit einer eigener Flugabwehr aus.

«Die Luftabwehrsysteme des Kraftwerks werden verstärkt», sagte der Chef der von Moskau eingesetzten Militärverwaltung in der Region, Jewgeni Balizki, am Dienstag im russischen Staatsfernsehen. Das unter russischer Kontrolle stehende Akw im Süden der Ukraine wurde in den vergangenen Tagen mehrfach mit Raketen beschossen, was international Sorgen um die Sicherheit der Anlagen auslöste.

Moskau und Kiew weisen sich gegenseitig die Schuld für die Angriffe zu. Auf der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim explodierte am Dienstag lokalen und Moskauer Angaben nach ein Munitionsdepot auf einem Luftwaffenstützpunkt.

Zur Vorbereitung auf einen möglichen Stopp russischer Erdgaslieferungen trat ein europäischer Notfallplan in Kraft. Mit ihm soll der Gasverbrauch bis zum kommenden Frühjahr europaweit deutlich gesenkt werden. Eine am Dienstag veröffentlichte Studie mehrere Forschungsinstitute kommt unterdessen zu dem Ergebnis, dass der Ukraine-Krieg die deutsche Wirtschaft bis 2030 mehr als 260 Milliarden Euro an Wertschöpfung kosten und bereits im kommenden Jahr zum Verlust von Arbeitsplätzen führen könnte.
16:37
Explosionen auf annektierter Halbinsel Krim
Auf der von Russland annektierten ukrainischen Schwarzmeer-Halbinsel Krim ist lokalen und Moskauer Angaben zufolge ein Munitionsdepot auf einem Luftwaffenstützpunkt explodiert.

In sozialen Netzen kursierende Videos zeigten am Dienstag zudem Explosionen und grosse Rauchwolken, die bei dem Ort Nowofjodorowka unweit des Badeortes Feodossija aufgenommen worden sein sollen. Es gebe keine Opfer, teilte das russische Verteidigungsministerium mit.



Touristen verliessen das Gebiet fluchtartig. Krim-Chef Sergej Aksjonow teilte mit, dass ein Bereich im Radius von fünf Kilometern rund um den Stützpunkt abgesperrt werde. Zur Ursache der Explosion äusserte er sich nicht. Beobachter gingen von einem Sabotageakt aus, da die ukrainischen Truppen über 200 Kilometer entfernt sind. Bisherigen Berichten zufolge verfügt die ukrainische Armee derzeit nicht über Raketen mit dieser Reichweite.

Russland hatte die Krim im Jahr 2014 annektiert. Im Zuge des Ende Februar begonnenen Angriffskriegs forderte Moskau wiederholt die Anerkennung der Krim als russisches Staatsgebiet - was Kiew klar ablehnt. Auch international wird die Halbinsel mit ihren über zwei Millionen Einwohnern weiterhin als ukrainisches Territorium angesehen. (sda/dpa)
16:13
Moskau: Ukraine hat Transit von russischem Öl nach Ungarn gestoppt
FILE - File photo showing a gas station part of Balkan gas stream known also as Turkish gas pipeline in the village of Lozenets, Bulgaria, on Aug. 3, 2018 . Bulgaria, once one of Moscow's closest allies, has cut many of the old ties with Russia after a new liberal government took the reins last fall and after Putin's military invasion in Ukraine. It has supported sanctions against Russia, has provided humanitarian aid to Ukraine and has accommodated 90,000 refugees from Ukraine. (AP Photo/ BTA Tsvetomir Petrov)
Bild: keystone
Der Transit von russischem Öl über die Pipeline Druschba (Freundschaft) nach Ungarn ist nach Angaben aus Moskau eingestellt worden. Der russische Pipeline-Monopolist Transneft machte für den Lieferstopp die Ukraine verantwortlich.

«Tatsächlich hat (das ukrainische Unternehmen) Ukrtransnafta das Durchpumpen von Öl nach Ungarn, Tschechien und in die Slowakei über den Südstrang der Pipeline Druschba am 4. August um 6.10 Uhr morgens vollständig gestoppt», gab Transneft laut staatlicher russischer Nachrichtenagentur Ria Nowosti am Dienstag bekannt. Von ukrainischer Seite gab es dafür zunächst keine Bestätigung.

Nach Angaben von Transneft-Sprecher Igor Djomin hängt die Beendigung des Transits mit Zahlungsproblemen zusammen: Die Ukraine fordere für die Durchleitung russischen Öls Vorkasse, doch von Transneft getätigte Zahlungen seien wegen neuer europäischer Sanktionen zurückgewiesen worden. Über die Nordroute der Druschba, die durch Belarus und Polen bis nach Deutschland führt, werde hingegen weiter geliefert. (sda/dpa)
13:50
Israels Präsident telefoniert mit Putin - Thema Jewish Agency
Russian President Vladimir Putin waves in Moscow, Russia, Friday, Aug. 5, 2022. (Sputnik, Kremlin Pool Photo via AP)
Bild: keystone
Israels Präsident Izchak Herzog hat am Dienstag mit Kremlchef Wladimir Putin über die belasteten Beziehungen beider Länder gesprochen.

Das Telefonat sei «offen und ehrlich» gewesen, teilte Herzogs Büro mit. Es sei um bilaterale Themen gegangen, einschliesslich der Probleme des jüdischen Volkes in der Diaspora.

Herzog habe dabei ausführlich über die Aktivitäten der Nichtregierungsorganisation Jewish Agency gesprochen, die sich um Einwanderung nach Israel kümmert. Das russische Justizministerium will diese ungeachtet von Protesten Israels auflösen. Herzog war Vorsitzender der Jewish Agency, bevor er das Präsidentenamt übernahm.

«Die beiden Präsidenten haben die wichtigen Bereiche der Zusammenarbeit zwischen Israel und Russland betont, und vereinbart, in Kontakt zu bleiben», teilte Herzogs Büro mit. Putin habe seine persönliche Verpflichtung gegenüber des Holocaust-Gedenkens und Kampfes gegen Antisemitismus betont.

Kremlsprecher Dmitri Peskow bestätigte, dass beim Telefonat der Umgang mit der Jewish Agency zur Sprache gekommen sei. Beide Seiten hätten vereinbart, dass die «Kontakte dazu entlang der dafür verantwortlichen Behörden beider Länder fortgesetzt werden», sagte er.

Die Klage des russischen Justizministeriums gegen die Nichtregierungsorganisation soll am 19. August verhandelt werden. Russland hatte der Jewish Agency vorgeworfen, gegen die Gesetze des Landes zu verstossen. Medien zufolge wird ihr vorgeworfen, unrechtmässig personenbezogene Daten von russischen Bürgern zu sammeln. Peskow wies Berichte zurück, wonach durch die Auflösung der Organisation der Weggang kluger Köpfe verhindert werden solle. Seit Russlands Angriffskrieg gegen die Ukraine verlassen viele Menschen, die die Möglichkeit haben, das Land.

Weil viele Russen jüdische Wurzeln haben, nutzen sie das Angebot, einen israelischen Pass zu erhalten und auszureisen. Bislang verliessen in diesem Jahr nach Angaben des israelischen Integrationsministeriums knapp 17 000 Menschen Russland in Richtung Israel - mehr als doppelt so viele wie im vergangenen Jahr.

In Israel wird vermutet, dass Russland mit dem Verbot der Organisation das Land für dessen Haltung im Ukraine-Krieg abstrafen will. Die israelische Regierung hatte den Angriff Russlands auf das Nachbarland verurteilt und seine Solidarität mit der Ukraine erklärt. (sda/dpa)
13:46
Briten sorgen sich um hohe Energiekosten
epa09977105 A smart energy meter, used to monitor gas and electricity use, is pictured in a home in London, Britain, 26 May 2022. Britains Chancellor of the Exchequer Sunak set out plans to combat rising energy and cost of living prices, the support package includes a plan that every household in Britain to get energy bill discount of 400 British pound sterling and introduction of windfall tax on oil and gas firms.  EPA/TOLGA AKMEN
Bild: keystone
Angesichts düsterer Prognosen wächst in Grossbritannien die Sorge um explodierende Energiepreise. Einer aktuellen Analyse der Beratung Cornwall Insight zufolge dürfte die von der Energieaufsichtsbehörde Ofgem festgelegte Preisobergrenze für einen durchschnittlichen Haushalt im Januar auf 4266 Pfund pro Jahr steigen, wie die Analysten am Dienstag mitteilten.

Das wäre mehr als doppelt so hoch wie aktuell, wo der Preisdeckel noch bei 1971 Pfund jährlich liegt. Im Oktober ist den Berechnungen zufolge bereits eine Steigerung auf 3582 Pfund zu erwarten.

Die Zahlen übersteigen bisherige Prognosen klar. Grund für die Preisexplosion sind zum einen die steigenden Preise für Gas und Strom, die durch den Ukraine-Krieg in die Höhe getrieben werden. Zum anderen will die Aufsicht Ofgem mit ihrer Preisgestaltung verhindern, dass weitere britische Energieversorger pleite gehen, wodurch Konsumenten noch stärker belastet würden. Ziel ist es, sie durch die Krise zu bringen, damit die Energiepreise in der zweiten Hälfte 2023 wieder sinken.

Die Regierung hat bislang eine Entlastung von 400 Pfund pro Haushalt angekündigt. Allerdings sind sich viele Experten einig, dass dies nicht ausreichen wird, um viele Menschen vor dem Abrutschen in die Armut zu bewahren. Der frühere Labour-Premierminister Gordon Brown warnte vor einer «finanziellen Zeitbombe» und fordert einen Notfallhaushalt. Auch Wirtschaftsverbände fordern die beiden Kandidaten für die Nachfolge des scheidenden britischen Premiers Boris Johnson auf, bereits jetzt Notfallmassnahmen vorzubereiten.

Die neue Regierung soll Anfang September ihren Dienst antreten. Johnson selbst will in den nächsten Wochen keine essentiellen Entscheidungen mehr treffen. Da er zuletzt in den Flitterwochen war, während die Bank of England ihre dramatischen Wirtschaftsprognosen verkündete, spricht die Opposition von einer «Zombie-Regierung». (awp/sda/dpa)
10:06
London: Russland fokussiert sich auf Verteidigung in Süd-Ukraine
Russian mine clearing experts prepare to work with a robotic vehicle to defuse mines along the high voltage line in Mariupol, on the territory which is under the Government of the Donetsk People's Republic control, eastern Ukraine, Wednesday, July 13, 2022. This photo was taken during a trip organized by the Russian Ministry of Defense. (AP Photo)
Bild: keystone
Die russischen Invasionstruppen in der Ukraine haben nach Angaben britischer Militärexperten ihre Bemühungen in den vergangenen Tagen darauf konzentriert, eine ukrainische Gegenoffensive im Süden des Landes abzuwehren.

Trotzdem seien die russischen Angriffe in der östlichen Region Donezk weitergeführt worden, hiess es in dem täglichen Geheimdienst-Update des Verteidigungsministeriums in London am Dienstag.

Die Fortschritte der russischen Aggressoren seien weiterhin begrenzt, so das Fazit der britischen Experten. Den grössten Erfolg in den vergangenen 30 Tagen haben die Russen demnach beim Vorrücken auf die Stadt Bachmut erreicht. Doch auch dort sei die Frontlinie in diesem Zeitraum um gerade einmal zehn Kilometer verschoben worden. In anderen Gebieten seien es nur drei Kilometer gewesen.

Als Grund dafür sehen die Briten unter anderem Personalmangel bei den Russen. «Trotz des weiterhin starken Einsatzes von Artillerie in diesen Gebieten, war Russland nicht in der Lage, fähige Infanterie-Kampftruppen in ausreichender Zahl aufzubringen, um grössere Gebietsgewinne zu sichern», hiess es.

Seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine Ende Februar veröffentlicht die britische Regierung regelmässig Geheimdienstinformationen zu dessen Verlauf. Moskau wirft London eine gezielte Desinformationskampagne vor. (sda/dpa)
23:17
Selenskyj fordert internationalen Reisebann für Russen
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj fordert einen internationalen Reisebann für alle Russen, um Moskau von einer Annexion besetzter Gebiete abzuhalten. «Die wichtigsten Sanktionen sind es, die Grenzen zu schliessen, denn die Russen nehmen anderen ihr Land weg», sagte er der US-Zeitung «Washington Post» in einem Interview vom Montag. Die Russen sollten «in ihrer eigenen Welt leben, bis sie ihre Philosophie ändern».

Im russisch besetzten Teil des südukrainischen Gebiets Saporischschja wurde am Montag ein Referendum über einen Beitritt zur Russischen Förderation angekündigt. Ähnliche Pläne gibt es für das besetzte Gebiet Cherson.

Selenskyjs Äusserungen stossen auch auf eine wachsende Diskussion in der EU, die Erteilung von Touristenvisa an Russen zu erschweren oder ganz einzustellen. Auch wenn der Reiseverkehr durch gekappte Flug- und Bahnverbindungen erschwert ist, sind doch im Sommer viele Russen trotz Krieges in die EU gereist. Russlands Nachbar Lettland im Baltikum hat bereits die Visa-Bestimmungen verschärft. Finnland erwägt dies, fordert aber eine Lösung für den ganzen Schengen-Raum.

Nach Russlands Krieg gegen die Ukraine sollte es weder einen schwelenden noch einen eingefrorenen Konflikt geben, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. «Die Ukraine muss alles zurückbekommen, was Russland vorübergehend besetzt hat.» Nur eine offensichtliche Niederlage des Angreifers sei ein Schutz vor einem weiteren Krieg, sagte der ukrainische Präsident in Kiew. (sda/dpa)
In this photo provided by the Ukrainian Presidential Press Office, Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy, left, and American actress Jessica Chastain pose for a photo in Kyiv, Ukraine, Aug. 7, 2022. (Ukrainian Presidential Press Office via AP)
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Das grösste Nato-Manöver seit dem Kalten Krieg

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Ukrainische Kinder sollen in der Schweiz Hilfe erhalten – aber noch sind keine hier

Kinder aus der Ukraine sollen in der Schweiz medizinische Hilfe erhalten. Seitdem dies im Juli bekanntgegeben worden ist, sind aber noch keine Kinder eingetroffen. Weil noch einiges einiges abgeklärt werden muss, ist auch nicht bekannt, wann es soweit sein wird.

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