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Ukraine-Ticker: Russische Angriffe vertreiben immer mehr Menschen

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Selenskyj sagt armen Ländern Getreidelieferungen zu +++ Polen will Kiew zum Sieg verhelfen

Die aktuellsten News zum Ukraine-Krieg im Liveticker.
25.11.2022, 13:3026.11.2022, 22:02
  • Die Gefechte in der Ukraine konzentrieren sich auf den Osten und den Süden des Landes. Die russische Armee bombardiert in vielen Teilen des Land hartnäckig die Energieinfrastruktur.
  • Russlands Armee hat sich aus der Gebietshauptstadt Cherson zurückgezogen.
  • Laut der UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR hat der Ukraine-Krieg zur grössten Vertreibung von Menschen seit Jahrzehnten geführt. Über 14 Millionen Menschen in der Ukraine wurden vertrieben, rund 7 Millionen haben im Ausland Schutz gesucht.
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21:51
Selenskyj sagt armen Ländern grosse Getreidelieferungen aus Ukraine zu
An Ukrainian woman who lives in Lebanon waves national Ukrainian flag as trucks being filled with Ukrainian corn from the ship AK Ambition, sailing under the flag of Panama at Tripoli seaport, in Trip ...
Bild: keystone
Die Ukraine will nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mit Hilfe der westlichen Industriestaaten Getreide für 150 Millionen Dollar an die ärmsten Länder der Erde liefern. «Ernährungssicherheit ist eines der Schlüsselelemente globaler Stabilität», sagte der 44-Jährige am Samstag in seiner täglichen Videoansprache. Das Programm «Getreide aus der Ukraine» präsentierte er als wichtigen Schritt zur Bekämpfung der weltweiten Lebensmittelkrise.

Nach dem Ende der russischen Seeblockade habe die Ukraine über ihre Schwarzmeerhäfen bereits 12 Millionen Tonnen Lebensmittel in 40 Länder verschifft. «Davon sind mehr als 2,5 Millionen Tonnen für Länder bestimmt, die nicht nur von Nahrungsmittelknappheit, sondern auch von einer schweren Krise betroffen sind», berichtete Selenskyj. Mit der neuen Getreideexportinitiative sollen seinen Angaben nach diese Lieferungen ausgebaut werden. Laut dem ukrainischen Präsidenten bereitet das Land 60 Getreideschiffe für arme Länder vor. Finanziell unterstützt werde Kiew dabei von mehr als 20 Ländern, die bereits 150 Millionen Dollar für die Lieferungen zugesagt hätten.

Die Initiative dient offenbar dazu, die bislang im Ukrainekrieg weitgehend neutralen Staaten Afrikas und Asiens auf Kiews Seite zu ziehen. Moskau seinerseits hatte zuletzt dem Westen die Schuld an der weltweiten Lebensmittelkrise gegeben. Seinen Angriffskrieg gegen die Ukraine stellte Kremlchef Wladimir Putin als Abwehr westlicher Hegemonieansprüche dar. Russland versucht nach Experteneinschätzungen so, sich an die Spitze der Antikolonialbewegung zu setzen und die Sympathien der ärmeren Länder zu gewinnen. Die meisten dieser Länder haben - im Gegensatz zum Westen - noch nicht eindeutig Stellung bezogen in dem Krieg. (sda/dpa)
21:18
Ukrainischer Aussenminister: Erhalten über befreundete Staaten Waffen von Drittländern
In ihrem Kampf gegen die russischen Invasoren erhält die Ukraine nach den Worten ihres Aussenministers Dmytro Kuleba auch Waffen von bisher unbekannter Seite. «Wir erhalten nicht nur Waffen aus den Lagern unserer engsten Freunde. Sondern diese Freunde arbeiten auch mit Drittländern zusammen, um Ausrüstung von ihnen zu kaufen und an uns zu liefern», sagte er der französischen Zeitung «Le Parisien».

Auf die Frage, ob diese Drittländer damit einverstanden seien, sagte er in dem am Freitag veröffentlichten Interview: «Die meisten sagen öffentlich, dass sie es nicht tun, aber es geschieht hinter den Kulissen.»
epa10281783 Ukraine's Foreign Minister Dmytro Kuleba speaks during a joint press conference with Spanish Foreign Minister Jose Manuel Albares (not pictured) in Kyiv, Ukraine, 02 November 2022. Jose Ma ...
Bild: keystone
Dmytro Kuleba, Aussenminister der Ukraine
17:54
Polen und Litauen wollen Ukraine zum Sieg verhelfen
Die Regierungschefs von Polen und Litauen haben bei einem Solidaritätstreffen mit ihrem ukrainischen Kollegen Denis Schmyhal in Kiew erneut ihre Unterstützung für den Kampf der Ukraine gegen den russischen Angriffskrieg beteuert. «Dieser Krieg kann nur ein Ergebnis haben: Entweder gewinnt die Ukraine oder ganz Europa verliert», sagte Polens Ministerpräsident Mateusz Morawiecki nach Angaben der polnischen Nachrichtenagentur PAP. Litauens Regierungschefin Ingrida Simonyte schrieb nach dem Treffen auf Twitter: «Unsere Unterstützung für die Ukraine muss und wird weitergehen bis zu ihrem und unserem Sieg.»

Anlass des Besuchs der Regierungschefs der beiden EU- und Nato-Länder mit dem ukrainischen Ministerpräsidenten Schmyhal war ein Treffen des sogenannten Lublin-Dreiecks zum offiziellen Gedenken an die verheerende Hungersnot Holodomor vor 90 Jahren. Das Lublin-Dreieck ist ein 2020 in der polnischen Stadt Lublin unterzeichnetes informelles politisches Bündnis der drei Staaten, um die West-Annäherung der Ukraine zu fördern.

Am Samstag unterzeichneten die drei Regierungschefs in Kiew eine Vereinbarung, die diese Zusammenarbeit weiter vertiefen soll. Schmyhal hob nach Angaben von PAP hervor, eine der wichtigsten Aufgaben der internationalen Unterstützung für die Ukraine sei es, die Kriegsverbrechen Russlands in der Ukraine zu untersuchen und die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. (sda/dpa)
17:50
Mindestens 13 Verwundete bei Beschuss von Millionenstadt Dnipro
Bei erneuten russischen Raketenangriffen auf die ukrainische Industriestadt Dnipro sind mindestens 13 Menschen verletzt worden. «Vier davon sind im Krankenhaus, darunter ein 17-Jähriger», teilte der Militärgouverneur der Region Dnipropetrowsk, Walentyn Resnitschenko, am Samstag auf seinem Telegram-Kanal mit. Unter den Trümmern der getroffenen Wohnhäuser werden noch weitere Opfer vermutet.

Insgesamt sind nach Behördenangaben sieben Wohnhäuser durch den Angriff beschädigt worden. Zudem wurde ein Lager zerstört. Die Rettungskräfte suchen nach einem Lagermitarbeiter, der vermisst wird.

Neben Dnipro traf es am Samstag auch die Kleinstadt Tschassiw Jar im ostukrainischen Gebiet Donezk. In der unter ukrainischer Kontrolle stehenden Stadt wurde ein Mehrfamilienhaus getroffen, dabei seien drei Menschen verletzt worden, teilte der Militärgouverneur der Region, Pawlo Kyrylenko, mit.

Auf der Gegenseite beklagen die von Russland unterstützten Separatisten in Donezk den anhaltenden Beschuss der Grossstadt durch ukrainisches Militär. Am Samstag sei dadurch eine Person getötet und eine weitere verletzt worden, heisst es. (sda/dpa)
15:34
Ukraine und Russland tauschen erneut Gefangene aus
Russland und die Ukraine haben bereits zum dritten Mal innerhalb einer Woche Kriegsgefangene ausgetauscht. «Uns ist es gelungen, zwölf unserer Leute zu befreien», teilte der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, am Samstag auf seinem Telegram-Kanal mit. Das Verteidigungsministerium in Moskau bestätigte den Austausch von neun Soldaten mit russischer Staatsangehörigkeit. Russlands Angriffskrieg gegen das Nachbarland dauert inzwischen seit mehr als neun Monaten.

Bei den Ukrainern handelt es sich nach Angaben aus Kiew um neun Soldaten und drei Zivilisten, die als vermisst gemeldet worden waren. Bei den «Russen» soll es sich um Bewohner der «Donezker Volksrepublik» im Osten der Ukraine handeln. Separatisten in der Region hatten sich 2014 mit Unterstützung Moskaus für unabhängig von Kiew erklärt. Im September 2022 liess Kremlchef Wladimir Putin die Region als eines von vier ukrainischen Gebieten annektieren.

Die neue Bereitschaft Moskaus zu Austauschen erklärt die US-Denkfabrik Institute for the Study of the War damit, dass der Kreml die zunehmende Unzufriedenheit der eigenen Bevölkerung über die Mobilmachung eindämmen wolle. Viele Russen fürchten um Angehörige. (sda/dpa)
15:32
Klitschko ruft nach Kritik Selenskyjs zu Zusammenhalt auf
Der Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt Kiew, Vitali Klitschko, hat nach Kritik von Präsident Wolodymyr Selenskyj vor politischem Streit gewarnt. «Der Schlüssel des Erfolgs der Ukraine nach dem Angriff Russlands auf unser Land ist der Zusammenhalt, sowohl national als auch international», sagte Klitschko der «Bild am Sonntag». «Wir müssen weiter gemeinsam dafür sorgen, das Land zu verteidigen und die Infrastruktur zu schützen.»

Selenskyj hatte am Freitag Kritik an Klitschko geäussert, der nach seinen Erfolgen als Box-Weltmeister in die Politik ging. Der Präsident bemängelte, dass die Wiederherstellung der Stromversorgung gerade in der Hauptstadt nach russischen Angriffen nur langsam vorangehe.

Klitschko versicherte nun, dass in «Rekordtempo» an einer Lösung gearbeitet werde. «Die Stadt hat wieder Wasser und 95 Prozent Heizung, jetzt arbeiten wir vor allem daran, dass der Strom überall zurückkommt.» Klitschko ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt seit 2014. (sda/dpa)
Bild
Bild: keystone
Vitali Klitschko, Bürgermeister von Kiew
11:25
Kiew gedenkt Holodomor vor 90 Jahren: «Werden Tod erneut besiegen»
epa10314897 A handout photo made available by the Ukrainian Presidential Press Service shows Britain's Prime Minister Rishi Sunak (R) visiting the Holodomor Monument in Kyiv (Kiev), Ukraine, 19 Novemb ...
Bild: keystone
Inmitten des seit mehr als neun Monaten dauernden russischen Angriffskriegs hat die Ukraine der verheerenden Hungersnot Holodomor vor 90 Jahren gedacht. «Einst wollten sie uns durch Hunger zerstören, nun durch Dunkelheit und Kälte», schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj am Samstag in seinem Telegram-Kanal mit Blick auf Russlands Angriffe auf die Energie-Infrastruktur seines Landes. In den Jahren 1932/33 hatte der damalige Sowjetdiktator Josef Stalin gezielt eine Hungersnot in der Ukraine herbeigeführt, den so genannten Holodomor. Bis zu vier Millionen Menschen starben.

Ebenso wenig wie damals liessen sich die Ukrainer heute von den Russen brechen, betonte Selenskyj. «Wir werden den Tod erneut besiegen.» Der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, schrieb: «Die Russen werden für alle Opfer des Holodomor bezahlen und für die heutigen Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden.»
Abtransport der Ernte durch sog. Rote Züge, 1932
https://de.wikipedia.org/wiki/Holodomor#/media/Datei:HolodomorVyizdValky.jpg
Bild: Wikimedia
10:50
Nach russischen Angriffen: 130 000 Menschen in Kiew weiter ohne Strom
epa10328875 People sit in an evacuation train heading to Kyiv, at the railway station in Kherson, southern Ukraine, 25 November 2022. Russian troops for the past few days intensified the shelling of K ...
Bild: keystone
Nach schweren russischen Angriffen sind in der ukrainischen Hauptstadt Kiew Zehntausende Bewohner weiterhin ohne Strom. Am Samstagvormittag seien noch 130 000 Menschen der Drei-Millionen-Einwohner-Metropole betroffen gewesen, teilte die städtische Militärverwaltung mit. Die Reparaturen sollen innerhalb von 24 Stunden abgeschlossen werden. Dann sollen auch alle Heizungen wieder funktionieren. Die Wasserversorgung hingegen sei bereits wiederhergestellt, hiess es. Lediglich in den obersten Etagen von Hochhäusern könne es noch Probleme mit niedrigem Wasserdruck geben.

Mit Dutzenden Raketen und Marschflugkörpern hatte Russland am Mittwoch gezielt die Energie-Infrastruktur der Ukraine beschossen und schwere Schäden angerichtet. Auch in vielen anderen Landesteilen fielen Strom, Wasser und Wärmeversorgung aus. Angesichts des beginnenden Winters ist die Lage vielerorts dramatisch. (sda/dpa)
6:55
Ukrainische Regierung evakuiert Zivilisten aus Cherson
epa10328889 People fill up bottles with drinking water in Kherson, southern Ukraine, 25 November 2022. Russian troops for the past few days intensified the shelling of Kherson. On its retreat from Khe ...
Bild: keystone
Wegen der schwierigen Lage in Cherson hat die ukrainische Regierung erste Zivilisten aus der zurückeroberten Stadt evakuiert. 100 Menschen seien mit dem Zug nach Chmelnyzkij in der Westukraine gebracht worden, teilte das Infrastruktur-Ministerium am Freitag mit. Dazu zählten 26 Kinder und 6 Kranke. Sie würden in dem als sicher geltenden Gebiet untergebracht und erhielten die übliche staatliche Unterstützung für Binnenflüchtlinge.

Unter dem Druck ukrainischer Angriffe hatten russische Truppen Cherson nach über acht Monaten Besatzung Mitte November geräumt. Die Ukraine brachte die Stadt im Süden wieder unter Kontrolle. Die Infrastruktur ist aber so zerstört, dass die Regierung den Menschen, vor allem Müttern mit Kindern, zum zeitweiligen Verlassen der Stadt rät. (sda/dpa)
6:07
Kasachstan bietet sich weiter als Vermittler an
Kasachstan bietet sich angesichts des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine weiter als Vermittler zwischen Moskau und Kiew an. Schon im Eigeninteresse wolle sein Land bald «zu einem normalen Leben ohne Krieg» zurückkehren, sagte der neue kasachische Botschafter in Österreich, Alibek Bakajew, am Freitag in Wien. Kasachstan habe in der jüngeren Vergangenheit in anderen Konflikten vermittelt, verwies Bakajew auf entsprechende Initiativen bezüglich Syrien oder Berg-Karabach.

Nach einer dreijährigen Tätigkeit als Chef an der für die Schweiz, Liechtenstein und den Heiligen Stuhl zuständigen kasachischen Botschaft in Bern, weilt der 42-jährige Karrierediplomat seit rund drei Wochen als Missionschef in Wien, sein Beglaubigungsschreiben hat er aber bisher noch nicht an Bundespräsident Alexander Van der Bellen übergeben.

In der kasachischen Hauptstadt Astana, die bis vor Kurzem Nur-Sultan hiess, hätten bereits 17 «Runde Tische» zwischen Vertretern der syrischen Regierung sowie der Opposition stattgefunden, erinnerte Bakajew am Freitag in einem Pressegespräch mit Vertretern der «Vereinigung der Europajournalistinnen und -journalisten» (AEJ).

Bereits Erfahrung in Vermittlung
Zudem habe Kasachstan mehrmals im Berg-Karabach-Disput zwischen Armenien und Aserbaidschan vermittelt und auch Gespräche zwischen Russland und der Türkei organisiert, nachdem die türkische Luftwaffe im November 2015 einen russischen Kampfjet vom Typ SU-24 an der türkisch-syrischen Grenze abgeschossen hatte.

Zum aktuellen Ukraine-Konflikt hielt der Diplomat die aktuelle Position Kasachstans fest: «Wir versuchen, in der Mitte und neutral zu beiden Seiten zu sein, und gehen davon aus, dass wir in dieser Situation behilflich sein können.» Das Angebot erfolge durchaus auch aus «Eigeninteresse», meinte der Botschafter. «Beide Länder sind wichtige politische und wirtschaftliche Partner», so Bakajew. (sda/apa)
2:21
Weiterhin mehr als sechs Millionen ukrainische Haushalte ohne Strom
epa10328881 People board an evacuation train heading to Kyiv, at the railway station in Kherson, southern Ukraine, 25 November 2022. Russian troops for the past few days intensified the shelling of Kh ...
Bild: keystone
In der Ukraine sind zwei Tage nach den massiven russischen Angriffen auf Energieanlagen weiterhin mehr als sechs Millionen Haushalte ohne Strom. «Heute Abend dauern in den meisten Regionen und in Kiew Stromausfälle an», sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag in seiner abendlichen Videoansprache. Mit nun sechs Millionen betroffenen Haushalten habe sich die Zahl seit Mittwoch «halbiert».

In der Hauptstadt Kiew waren Selenskyj zufolge rund 600'000 Kunden von Stromausfällen betroffen. Zu den am stärksten betroffenen Regionen gehörten demnach ausserdem Odessa im Süden, Lwiw und Winnyzja im Westen sowie Dnipropetrowsk im Landesinneren.

Die systematischen und gezielten russischen Bombenangriffe haben die Energie-Infrastruktur der Ukraine in den vergangenen Wochen in die Knie gezwungen, während gleichzeitig der Winter begonnen hat. Damit wächst die Furcht vor einer Gesundheitskrise und einer weiteren Massenflucht aus dem vom Krieg zerrütteten Land. (sda/afp)
00:54
Ukraine-Flüchtlinge bleiben auch nach Kriegsende
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Bild: keystone
Die über Europa verteilten Flüchtlinge aus der Ukraine werden nach Meinung der EU-Kommissionsvizepräsidenten Dubravka Suica auch nach Kriegsende nicht sofort in ihre Heimat zurückkehren.

«Ihre Schulen sind zerstört, ihre Häuser sind zerstört, ihre Arbeitsplätze sind verloren», sagte Suica dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (Samstag). Gastgeber wie etwa Deutschland oder Polen müssten sich nach ihrer Einschätzung auf einen jahrelangen Verbleib von Flüchtlingen aus der Ukraine auch nach Ende des Kriegs einstellen. «Ich denke, dass wir darauf vorbereitet sein müssen.»

Ein zentrales Problem sei, dass diese Familien denken, sie könnten am Tag nach dem Krieg nach Hause gehen. «Aber sie werden dann noch nicht Hause gehen», sagte Suica, Vizepräsidentin der EU-Kommission für Demokratie und Demografie. «Ich muss das so offen sagen, ich habe selbst den Krieg in Kroatien im ehemaligen Jugoslawien erlebt.» (sda/dpa)
22:48
Putin: Erfahrungen im Kampf gegen westliche Waffen nutzen
Die russische Rüstungsindustrie soll nach Worten von Präsident Wladimir Putin die im Ukraine-Krieg gesammelten Erfahrungen im Kampf gegen moderne westliche Waffen nutzen. Damit liessen sich die Qualität, Zuverlässigkeit und Kampftauglichkeit russischer Waffensysteme verbessern, sagte Putin am Freitag in Moskau. Er besuchte dort nach Angaben der Agentur Tass eine Veranstaltung zum 15-jährigen Jubiläum der Staatsholding Rostec. In dieser sind etwa 700 russische Hochtechnologie-Firmen zusammengefasst, vor allem aus dem Rüstungsbereich. Chef ist Sergej Tschemesow, ein Weggefährte Putins seit gemeinsamen KGB-Zeiten in Dresden in den 1980er Jahren. (sda/dpa)
Russian President Vladimir Putin chairs a meeting with members of the Security Council at the Novo-Ogaryovo state residence, outside Moscow, Russia, Friday, Nov. 25, 2022. (Alexander Shcherbak, Sputni ...
Bild: keystone
22:20
Infos für den russischen Geheimdienst? Mann in Schweden in U-Haft
Ein Mann mit Verbindungen zum russischen Militärgeheimdienst GRU muss in Schweden in Untersuchungshaft, weil er illegal Informationen für das russische Militär beschafft haben soll. «Was ich allgemein sagen kann, ist, dass es sich um Technologieerwerb für die russische Militärindustrie handelt», sagte Staatsanwalt Henrik Olin am Freitag dem Fernsehsender SVT.

Der Mann, der laut schwedischen Medien ein gebürtiger Russe im Alter von über 60 Jahren sein soll, wird der «schweren illegalen geheimdienstlichen Tätigkeit gegen Schweden» und die USA zwischen Januar 2013 und November 2022 verdächtigt, erläuterte Olin. Bei den Ermittlungen hätten die Schweden eng mit dem FBI zusammengearbeitet.

In einer grossen Aktion, bei der zwei Militärhubschrauber zum Einsatz gekommen waren, hatten die Ermittler den Mann und eine weitere Person - laut Medien seine Frau - am Dienstag festgenommen.
Die zweite Person kam am Donnerstag wieder auf freien Fuss, wird aber der Mithilfe verdächtigt. Nach Medienberichten soll das Paar um die Jahrtausendwende nach Schweden eingewandert sein und etwa zehn Jahre später die schwedische Staatsbürgerschaft erhalten haben. Beide bestreiten die Vorwürfe. (sda/dpa)
21:11
Oppositioneller Roisman als Auslandsagent eingestuft
Der russische Oppositionelle und frühere Bürgermeister von Jekaterinburg, Jewgeni Roisman, ist vom Justizministerium in Moskau als ausländischer Agent eingestuft worden. Das meldete die Nachrichtenagentur Interfax am Freitag unter Berufung auf das Ministerium. Neben Roisman kamen der Strafverteidiger Ilja Nowikow, zwei Journalistinnen und zwei Bürgerrechtsaktivisten auf die Liste derjenigen, die Russland für ausländische Einflussagenten hält.

Die Organisationen, Medien und Personen in dem Register unterliegen einer verstärkten Aufsicht über ihre Finanzen. Die Einstufung soll Misstrauen gegen sie schüren und ihre Arbeit in Russland erschweren. Roisman war als einer der letzten Kreml-Kritiker noch auf freiem Fuss. Er wurde aber im August kurzzeitig festgenommen. Nach Medienberichten wird ihm die Verbreitung von Falschnachrichten über die russische Armee beim Angriffskrieg gegen die Ukraine vorgeworfen. (sda/dpa)
15:06
Videos mit toten russischen Soldaten wohl authentisch
Das UN-Menschenrechtsbüro hält vor kurzem aus Makijiwka in der Ukraine aufgetauchte Videos mit toten russischen Soldaten für höchstwahrscheinlich authentisch.

Das habe eine Analyse der Expertinnen und Experten der UN-Menschenrechtsmission vor Ort ergeben, teilte der UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Volker Türk, am Freitag in Genf mit. Was genau passiert sei, müsse untersucht und die für den Vorfall Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.

Die Videos waren in der vergangenen Woche in sozialen Netzwerken aufgetaucht. Sie zeigen, wie sich mehrere russische Soldaten - von Ukrainern bewacht - auf den Boden legen. Dann sind Schüsse zu hören. Eine weitere Aufnahme zeigt knapp ein Dutzend Leichen.

Russland wirft den ukrainischen Streitkräften vor, die Soldaten, die sich ergeben hätten, hinterrücks erschossen zu haben. Die ukrainische Armee sagt hingegen, es sei ein Akt der Selbstverteidigung gewesen. Einer der russischen Soldaten habe - statt sich wie die anderen vor ihm zu ergeben - das Feuer eröffnet. Der Vorfall soll sich Mitte November zugetragen haben. Makijiwka liegt im Gebiet Luhansk im Osten des Landes.

Es habe auch zuvor von beiden Seiten zahlreiche Vorwürfe über die Tötung von Soldaten gegeben, die nicht mehr am Kampf beteiligt gewesen seien, sagte Türk. «Es ist von entscheidender Bedeutung, dass alle Vorwürfe (...) in einer Art und Weise untersucht werden, die unabhängig, unparteiisch, gründlich, transparent, zügig und wirksam ist und auch so gesehen wird», sagte Türk. Im Fall von Makijiwka hätten die ukrainischen Behörden eine kriminalpolizeiliche Untersuchung gestartet.

Wie Kriegsgefangene behandelt werden, regeln die universal geltenden Genfer Konventionen. Sie sollen Menschen in Zeiten von bewaffneten Konflikten jene schützen, die nicht an Kämpfen beteiligt sind. Gefangene sind demnach vor Gewalt, aber auch vor Einschüchterungen, Beleidigungen und öffentlicher Neugier zu schützen. (sda/dpa)
15:05
Putin trifft Mütter getöteter Soldaten: «Teilen Ihren Schmerz»
epa10327439 Russian President Vladimir Putin meets with mothers of Russia's servicemen participating in the special military operation in Ukraine, at the Novo-Ogaryovo state residence, outside Moscow, ...
Bild: keystone
Mehr als neun Monate nach dem Beginn des von ihm angeordneten Angriffskriegs gegen die Ukraine hat Kremlchef Wladimir Putin Mütter getöteter Soldaten getroffen.

Staatliche russische Medien veröffentlichten am Freitag ein kurzes Video, das zeigt, wie Putin mehr als ein Dutzend ausgewählter Frauen in seiner Residenz in Nowo-Ogarjowo im Moskauer Gebiet empfängt und ihnen Kaffeetässchen reicht.

«Ich möchte, dass Sie wissen, dass wir diesen Schmerz mit Ihnen teilen, und dass wir natürlich alles dafür tun werden, damit Sie sich nicht vergessen fühlen», sagte Putin laut Agentur Interfax bei dem Treffen. «Wir tun alles uns Mögliche dafür, dass Sie eine Schulter an Ihrer Seite spüren.» Den offiziellen Angaben zufolge waren insgesamt 17 Frauen aus verschiedenen russischen Regionen sowie aus völkerrechtswidrig von Moskau annektierten Gebieten der Ostukraine angereist.

Angesichts militärischer Niederlagen sind auf Putins Befehl seit Ende September rund 300 000 Reservisten für die Kämpfe in der Ukraine eingezogen worden. Die Teilmobilmachung erwies sich als äusserst unpopuläre Massnahme und löste in Russland eine regelrechte Massenflucht sowie die grössten Anti-Kriegs-Proteste seit Monaten aus. Organisiert wurden die Demonstrationen oft von Frauen.

Kritiker beklagen, dass der Kreml schlecht ausgebildete Männer in einem aussichtslosen Krieg als Kanonenfutter verheize. Zudem häuften sich in den vergangenen Wochen Berichte über völlig unzureichend ausgerüstete Rekruten. Aktuellen Einschätzungen britischer Geheimdienste zufolge ist eine hohe Zahl der eingezogenen russischen Reservisten bereits in der Ukraine gefallen. (sda/dpa)
13:27
Rotes Kreuz: Russische Angriffe vertreiben immer mehr Menschen
Die anhaltenden russischen Angriffe auf die Infrastruktur der Ukraine vertreiben immer mehr Menschen.

«Wir erwarten weitere Bevölkerungsbewegungen in den nächsten Monaten. Wir sehen dies schon in Kiew, die Stadt leert sich», sagte die Einsatzleiterin der Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC), Violaine des Rosier, am Freitag per Videolink aus Kiew zu Journalisten in Genf. Die Föderation sei in allen Nachbarländern im Einsatz, um Ankömmlingen zu helfen. Auch die Zahl der Vertriebenen innerhalb des Landes nehme zu, sagte sie.

Nach Angaben des UN-Nothilfebüros (OCHA) war am Freitagmorgen die halbe Stadt Kiew ohne Strom. Weil der Wasserdruck niedrig sei, hätten vor allem in den oberen Etagen von Wohnhäusern viele kein Wasser mehr, sagte ein OCHA-Sprecher in Genf. Insgesamt seien 15 von 24 ukrainischen Regionen in ähnlicher Lage.

Insgesamt seien seit Beginn des russischen Angriffskriegs auf das Nachbarland im Februar knapp 400 Generatoren geliefert worden, vor allem, um Krankenhäuser und Schulen zu versorgen. Tausende weitere würden in den nächsten Wochen bereitgestellt.

Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) hat bislang keine erhöhte Zahl an Grenzübertritten registriert, sagte eine Sprecherin. Nach vorliegenden Daten seien in der Ukraine 6,5 Millionen Menschen vertrieben. Nach der UNHCR-Statistik haben 4,7 Millionen Menschen in Nachbarländern Schutzstatus erhalten. (sda/dpa)
12:55
Deutsche Patriot-Abgabe an Ukraine laut Stoltenberg kein Tabu
epa10243749 The US MIM-104 Patriot surface-to-air missile system presented at the Field Training Center of the Artillery and Armament Training Center in Torun, Poland, 14 October 2022. EPA/Tytus Zmije ...
Bild: keystone
Eine Lieferung von deutschen Patriot-Flugabwehrsystemen in die Ukraine wäre aus Sicht von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg nicht grundsätzlich tabu.

«Nato-Verbündete konnten bereits verschiedene Arten moderner Luftverteidigungssysteme und auch andere moderne Systeme wie die Himars in die Ukraine liefern», sagte der Norweger am Freitag bei einer Pressekonferenz. Wenn es Spezialisten brauche, um diese Systeme zu bedienen, könnten Ukrainer dafür in einem Nato-Staat ausgebildet werden. Dies sei beispielsweise auch bei dem Flugabwehrsystem Nasams so gewesen.

Die Entscheidung, ob der Ukraine ein System geliefert werde, sei eine nationale Entscheidung, betonte Stoltenberg auf die Frage, ob eine Abgabe von Patriots ein «No-Go» sei. Konsultationen mit anderen Alliierten müsse es dann geben, wenn zum Beispiel zwischen Verkäuferstaat und Käuferstaat Endbenutzervereinbarungen bestünden. Diese können zum Beispiel regeln, dass ein Waffensystem nicht ohne Erlaubnis weiterverkauft werden darf.

Eine Stationierung von deutschen Patriot-Flugabwehrsystemen in der Ukraine hatte jüngst die polnische Regierung ins Gespräch gebracht. Deutschland hatte die Systeme eigentlich Polen zur Sicherung des polnischen Luftraums angeboten, Warschau regte dann aber eine Verlegung direkt in die Ukraine an.

Deutschlands Verteidigungsministerin Christine Lambrecht (SPD) reagierte darauf bislang zurückhaltend. Die Patriots seien Bestandteil der integrierten Luftverteidigung der Nato und für Nato-Gebiet vorgesehen, sagte sie am Donnerstag. Ein Einsatz ausserhalb des Bündnisses müsse mit den Alliierten besprochen werden. (sda/dpa)
12:41
Kreml: Ukraine will keine friedliche Lösung für Krim-Konflikt
epa09769907 Kremlin spokesman Dmitry Peskov is pictured during a joint press conference of the Russian and Belarusian Presidents following their meeting at the Kremlin in Moscow, Russia, 18 February 2 ...
Bild: keystone
Der Kreml hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj vorgeworfen, keine friedliche Beilegung des Konflikts um die 2014 von Russland annektierte Halbinsel Krim zu wollen.

Selenskyj wolle die Krim nur mit militärischer Gewalt wieder zur Ukraine zurückholen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow am Freitag. Das aber käme einer «Enteignung russischen Territoriums» gleich, meinte er laut russischen Nachrichtenagenturen mit Blick auf das völkerrechtswidrig von Moskau einverleibte Gebiet. «Das kommt gar nicht in Frage.»

Selenskyj hatte zuvor in einem Interview mit der britischen Zeitung «Financial Times» an einer militärischen Befreiung der Krim als Ziel festgehalten. «Wenn uns jemand einen Weg aufzeigt, wie die Besetzung der Krim mit nicht-militärischen Mitteln beendet werden kann, dann werde ich sehr dafür sein», sagte Selenskyj der Zeitung. Wenn ein Vorschlag aber bedeute, dass die Krim von Russland besetzt bleibe, dann «sollte niemand darauf seine Zeit verschwenden».

Bei Verhandlungen zwischen Moskau und Kiew im Frühjahr zu Beginn der russischen Invasion in der Ukraine stand im Raum, die Krim-Frage auf einige Jahre zu vertagen. Bestärkt durch ihre militärischen Erfolge verfolgt die Kiewer Führung nun aber das Ziel, alle von Russland besetzten Gebiete der Ukraine zurückzuerobern. Für Moskau hat die Krim eine besonders hohe strategische und symbolische Bedeutung. (sda/dpa)
10:36
Britischer Aussenminister in Kiew: «Russland wird scheitern»
Bei einem Besuch in Kiew hat der britische Aussenminister James Cleverly der Ukraine Rettungswagen und weitere praktische Unterstützung versprochen.

«Während der Winter hereinbricht, versucht Russland, die ukrainische Entschlossenheit durch brutale Angriffe auf Zivilisten, Krankenhäuser und Energieinfrastruktur zu brechen», sagte der konservative Politiker am Freitag in Kiew der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge. «Russland wird scheitern.»

Cleverly traf in Kiew den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. Von der Begegnung teilte er im Anschluss ein Foto auf Twitter. «Grossbritannien unterstützt Sie mit Taten - nicht nur Worten», schrieb er dazu an den Präsidenten gerichtet.

Konkret versprach der Minister 24 Rettungswagen sowie sechs gepanzerte Fahrzeuge. Ausserdem will London den Aufbau von zerstörten Schulen und Schutzräumen sowie andere Programme mit drei Millionen Pfund (rund 3,5 Mio. Euro) unterstützen.

Erst vor wenigen Tagen war der britische Premier Rishi Sunak erstmals nach Kiew gereist und hatte weitere Waffen und Gelder versprochen. Die neue Regierung tritt damit in die Fussstapfen von Ex-Premier Boris Johnson, der selbst mehrfach in die Ukraine gereist war. Auch Kurzzeit-Premierministerin Liz Truss galt als eiserne Verfechterin der Ukraine. (sda/dpa)
10:28
NATO hat Ukraine Störsender zur Drohnenabwehr geliefert
Die NATO hat den Streitkräften der Ukraine Störsender zur Drohnenabwehr geliefert. Die sogenannten Jammer seien Teil eines umfassenden Unterstützungspakets, sagte Generalsekretär Jens Stoltenberg am Freitag bei einer Pressekonferenz in Brüssel.

Dazu gehörten auch Treibstoff, medizinisches Material und Winterausrüstung. Die Jammer sollen der Ukraine insbesondere dabei helfen, Angriffe mit Kamikaze-Drohen abzuwehren. Diese Geräte sind in der Regel elektromagnetische Sender, die das Navigations- oder Kommunikationssystem der Drohnen stören.

Die russische Armee greift nach Angaben aus Kiew seit Oktober verstärkt mit Kamikaze-Drohnen an. Den ukrainischen Luftstreitkräften zufolge werden dabei vor allem Fluggeräte iranischer Bauart genutzt. Zum Einsatz kommt demnach insbesondere die Schahed 136. Sie hat einen dreieckigen Flügel und ist mit einem Gefechtskopf ausgestattet. Die Drohne wird gewöhnlicherweise von Lastwagen abgefeuert und stürzt mit hoher Geschwindigkeit auf ihr Ziel. (sda/dpa)
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Das grösste Nato-Manöver seit dem Kalten Krieg

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