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Ukraine-Ticker: Tote Kinder in Odessa – Selenskyj sendet neuen Hilferuf

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Tote Kinder in Odessa – Selenskyj sendet neuen Hilferuf an den Westen

Die aktuellsten News zum Ukraine-Krieg im Liveticker.
18.02.2023, 06:3702.03.2024, 20:26
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  • Im Februar 2022 befahl der russische Präsident, Wladimir Putin, einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine. Zunächst wurde das gesamte Staatsgebiet der Ukraine angegriffen, mittlerweile konzentrieren sich die Kampfhandlungen auf den Osten des Landes.
  • Die ukrainische Gegenoffensive, um besetztes Gebiet zu befreien, steckt fest. Die russische Armee schlägt zurück. Besonders unter Druck steht die ukrainische Armee im östlichen Donezker Gebiet bei der Stadt Awdijiwka, die sie kürzlich aufgeben musste.
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20:24
Tote Kinder in Odessa – Selenskyj sendet neuen Hilferuf an Westen
Nach dem Tod von zwei Kindern bei einer russischen Drohnenattacke in Odessa am Schwarzen Meer hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj erneut auf Hilfe des Westens bei der Flugabwehr gedrungen. «Verzögerungen bei der Lieferung von Waffen an die Ukraine sowie bei der Luftverteidigung zum Schutz unserer Bevölkerung führen leider zu solchen Verlusten», teilte Selenskyj am Samstagabend bei X (vormals Twitter) mit. Der russische Terror müsse gestoppt werden. «Und wenn Menschen sterben, während unsere Partner sich in politischen Spielchen oder Diskussionen verlieren, die unsere Verteidigung einschränken, ist das unverständlich und unvorstellbar.»

Kleinkinder getötet
Die Welt habe ausreichend Flugabwehrsysteme gegen Drohnen und Raketen, um auf den russischen Terror zu antworten, sagte Selenskyj. Es war bereits sein zweiter Appell nach dem Drohnenangriff in Odessa, bei dem in der Nacht zum Samstag ein neunstöckiges Haus schwer getroffen und beschädigt wurde. Mindestens sieben Menschen starben, acht wurden verletzt.

Unter den Toten seien zwei Jungen im Alter von vier Monaten und drei Jahren gewesen, sagte Selenskyj. Die Zahl der bei russischen Angriffen getöteten Kinder erhöhe sich in dem seit mehr als zwei Jahren andauernden Krieg immer weiter. «Die Ukraine hat niemals mehr verlangt, als das, was nötig ist, um Leben zu retten», sagte Selenskyj auch in seiner in Kiew veröffentlichten abendlichen Videobotschaft.
epa11193771 Ukrainian rescuers work on the site of a damaged residential building after an overnight attack in the southern city of Odesa, Ukraine, 02 March 2024. At least four people died and eight w ...
Bild: keystone
Das zerstörte Wohnhaus in Odessa.

Nach dem Drohnenangriff suchten Einsatzkräfte in den Trümmern weiter nach Menschen. Laut Behörden waren mindestens 18 Wohnungen zerstört worden.

(sda/dpa)
19:41
Explosion in Wohnhaus in St. Petersburg – Drohne detoniert
Bei einer Explosion an einem Wohnhaus in der russischen Millionenmetropole St.Petersburg sind am Samstag mehrere Menschen verletzt worden. Örtliche Medien berichteten, dass eine Drohne detoniert sei. Gouverneur Alexander Beglow sprach nur von einem «Vorfall»; er versprach den Bewohnern der beschädigten Wohnungen Hilfe. Sechs Menschen hätten medizinische Hilfe gesucht, teilten die Behörden mit. Eine 92 Jahre alte Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Bei der Explosion barsten Scheiben an dem fünfgeschossigen Wohnhaus.

Mögliches Ziel: Öllager
Bewohner wurden in einem Kindergarten untergebracht. Auch Psychologen seien im Einsatz, um die Betroffenen zu betreuen, hiess es. In sozialen Netzwerken wurden Videos verbreitet, auf denen eine schwere Explosion zu sehen und zu hören ist. Die Echtheit der Aufnahmen konnte zunächst nicht überprüft werden.

Vom russischen Verteidigungsministerium gab es keinen Kommentar. Das St.Petersburger Nachrichtenportal «Fontanka» berichtete, dass die Drohne womöglich ein Öllager in der Nähe als Ziel gehabt habe. Dort sei auch eine Drohnenabwehr im Einsatz. St.Petersburg wurde bisher kaum von Flugkörpern getroffen. Allerdings hatte die Ukraine mitgeteilt, dass die Reichweiten ihrer Drohnen immer grösser werde.
An investigator works at the side of the damaged apartment's building after a reported drone attack in St. Petersburg, Russia, Saturday, March 2, 2024. Russian authorities said Saturday morning t ...
Bild: keystone
Das getroffene Gebäude wird untersucht.

Am Abend informierte auch der Gouverneur des an St.Petersburg grenzenden Leningrader Gebiets, Alexander Drosdenko, über den Einsatz der Flugabwehr am finnischen Meerbusen. Er veröffentlichte ein Video, auf dem eine Explosion zu sehen ist. Zeigen soll der Clip den Abschuss einer Drohne durch eine Flugabwehrrakete. Verletzte oder Schäden gab es demnach nicht. Kurzzeitig hätten aber auf dem Flughafen Pulkowo keine Maschinen landen dürfen, hiess es.

(sda/dpa)
18:29
Tote und Verletzte bei russischen Drohnenangriffen auf Ukraine
Bei einem neuen russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Schwarzmeer-Stadt Odessa sind nach Angaben von Behörden mindestens sieben Menschen ums Leben gekommen und acht weitere verletzt worden. Bei dem Angriff am Samstag wurde ein Teil eines neunstöckigen Wohnhauses zerstört – laut Behörden insgesamt 18 Wohnungen. Aus den Trümmern seien auch die Leichen einer Frau und eines drei Monate alten Kindes gezogen worden, teilte der Gouverneur des Gebiets Odessa, Oleh Kiper, am frühen Abend mit.

Schwere Zerstörungen
Tagsüber waren immer mehr Tote geborgen worden, darunter auch ein drei Jahre altes Kind. Unter den Verletzten seien auch ein weiteres drei Jahre altes Kind und eine schwangere Frau, sagte Kiper. Weitere Menschen könnten sich noch unter den Trümmern befinden. Zunächst war am Morgen von zwei Toten die Rede gewesen. Die Behörden veröffentlichten auch Bilder von den Toten.

Auch auf Videos der Behörden waren schwere Zerstörungen und ein Trümmerfeld zu sehen. Helfer waren im Einsatz. Auch in der Region Charkiw im Osten der Ukraine starb bei einem Drohnenangriff ein Mensch. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Ukraine brauche eine stärkere Flugabwehr, «um unsere Menschen effektiv vor dem russischen Terror zu schützen», schrieb er auf der Plattform X (vormals Twitter). «Mehr Luftverteidigungssysteme und mehr Flugabwehrraketen retten Leben.»

«Russland tötet Zivilisten»
Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden in der Nacht zum Samstag sieben von acht Drohnen allein in Odessa abgeschossen. Russland greift die Metropole im Schwarzen Meer in dem seit mehr als zwei Jahren andauernden Angriffskrieg immer wieder auch mit Raketen an.

«Russland tötet Zivilisten», schrieb der Chef der ukrainischen Präsidialverwaltung, Andrij Jermak, bei Telegram. «Wir brauchen Hilfe, das zu beenden.» Die Ukraine fordert vom Westen seit Monaten deutlich mehr Unterstützung bei der Luftverteidigung mit zusätzlichen Flugabwehrsystemen, um die Städte noch besser vor den russischen Angriffen zu schützen. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden in der Nacht zum Samstag insgesamt 14 Drohnen und ein russisches Kampfflugzeug Suchoi vom Typ Su-35 abgeschossen.

(sda/dpa)
15:47
Bundeswehr übernimmt NATO-Luftraumüberwachung über Baltikum
Die Bundeswehr wird in den kommenden neun Monaten erneut den Luftraum über den baltischen NATO-Staaten Estland, Lettland und Litauen überwachen. Im Beisein von Lettlands Verteidigungsminister Andris Spruds und Luftwaffen-Generalinspekteur Ingo Gerhartz übernahm ein Geschwader der Luftwaffe am Samstag das Kommando auf der lettischen Luftwaffenbasis Lielvarde, von der aus deutschen Piloten erstmalig das «Air Policing Baltikum» übernehmen. Für den Einsatz werden bis Ende November bis zu sechs «Eurofighter» und etwa 200 Soldaten auf dem gut 60 Kilometer südöstlich der lettischen Hauptstadt Riga gelegenen Militärflugplatz stationiert.

Was ist das Ziel?
«Das NATO Air Policing ist für die Sicherheit der Menschen in Lettland und im Baltikum von grösster Bedeutung», sagte Gerhartz bei einer Zeremonie in Lielvarde. Besonders in den an Russland grenzenden drei Ostseestaaten im Nordosten Europas könne man die Bedeutung der kollektiven Verteidigung verstehen. «Deutschland ist und bleibt ein verlässlicher Freund und Partner aller baltischen Staaten. Und die Luftwaffe steht fest an der Seite Lettlands und des gesamten Baltikums», sagte der Generalinspekteur.

Keine eigenen Kampfjets
Seit dem Beitritt der baltischen Staaten zum Bündnis vor 20 Jahren verlegen Nato-Staaten regelmässig Flugzeuge als sichtbares Zeichen der Bündnissolidarität in die Region. Lettlands Verteidigungsminister sagte, dass die Mission angesichts Russlands Krieg gegen die Ukraine zusätzliche Bedeutung gewonnen habe. «Wir sind Deutschland dankbar, dass es diese Mission und die Führung der Mission übernommen hat», so Spruds weiter.

Estland, Lettland und Litauen besitzen keine eigenen Kampfjets. Die NATO-Verbündeten sichern deshalb bereits seit 2004 im Wechsel den baltischen Luftraum. Deutschland hat die Aufgabe wiederholt übernommen. Anfangs fanden die Patrouillenflüge mit Phantom F-4F vom litauischen Flugplatz Siauliai statt. Von 2014 bis 2023 war der Militärflugplatz Ämari in Estland der Stützpunkt für die deutschen Eurofighter. Wegen dessen Renovierung wird das «NATO Air Policing Baltikum» nun erstmals von Lettland aus durchgeführt werden.

Ihren ersten Einsatz von Lielvarde aus hatte die Luftwaffe bereits am Freitag. Nach Angaben von Oberstleutnant Swen Jacob mussten die deutschen Piloten aufsteigen, um zwei ohne Flugplan fliegende russische Militärflugzeuge im internationalen Luftraum über der Ostsee zu identifizieren. Ein vermehrtes Flugaufkommen erwartet der deutsche Einsatzkontingentführer aber nicht. «Tatsächlich ist es über die letzten Jahre selbst seit Beginn des Ukraine-Krieges weder mehr noch besonders weniger geworden», sagte Jacob.

(sda/dpa)
14:23
Paris sieht keinen deutsch-französischen Konflikt beim Ukraine-Kurs
Trotz unterschiedlicher Positionen bei der Unterstützung der Ukraine sieht der französische Aussenminister Stéphane Séjourné keine Kluft zwischen Frankreich und Deutschland. «Es gibt keinen deutsch-französischen Konflikt, wir sind uns bei 80 Prozent der Themen einig», sagte Séjourné am Samstag im Interview der französischen Zeitung «Le Monde». Er habe mit seiner deutschen Amtskollegin Annalena Baerbock (Grüne) gesprochen, die er am Dienstag in Paris treffe. «Es besteht der Wille, miteinander zu sprechen.»
epa11182748 French Foreign Minister Stephane Sejourne attends a joint press conference with his Moroccan counterpart after their meeting at the Foreign Ministry in Rabat, Morocco, 26 February 2024. Se ...
Bild: keystone
Stéphane Séjourné.

Während Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) die Lieferung von Taurus-Marschflugkörpern an die Ukraine zur Abwehr des russischen Angriffskriegs weiterhin kategorisch ausschliesst, hat Frankreich vergleichbare SCALP-Raketen Kiew bereits zur Verfügung gestellt und die Lieferung weiterer Exemplare angekündigt. Auf die Ankündigung von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron am vergangenen Montag bei einem Treffen zahlreicher Staats- und Regierungschefs, dass er den Einsatz westlicher Bodentruppen in der Ukraine nicht ausschliesse, kam prompt eine Absage aus Berlin. Einen Einsatz von Bodentruppen werde es aus deutscher Sicht nicht geben, sagte Scholz.

«Ich sage es ganz ehrlich: Alles, was wir zu einem bestimmten Zeitpunkt ausgeschlossen haben, haben wir aufgrund der Situation sechs Monate später getan», sagte Séjourné. Deutschland und Frankreich unterstützten die Ukraine unterschiedlich intensiv, zum Beispiel bei den Raketen. «Das ist kein Drama, denn wir haben das gleiche Ziel, die Ukraine zu unterstützen.» Nötig sei aber mehr Kohärenz beim europäischen Vorgehen. «Wenn man zwei Wochen vor dem Treffen den deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius sagen hört, dass wir uns in den nächsten fünf Jahren wahrscheinlich im Krieg mit Russland befinden werden, dann muss man unserer Meinung nach die Konsequenzen daraus ziehen.» Die Debatte müsse nun in Europa geführt werden.

Macron habe die Teilnehmer der Ukraine-Hilfskonferenz in Paris nicht überrumpelt, sagte der Aussenminister. «Sie wussten sehr wohl, was auf der Tagesordnung stand und dass es nicht darum ging, kämpfende Bodentruppen zu entsenden.» Es gehe darum, das Kräfteverhältnis mit Moskau umzukehren. «Es ist notwendig, diese Debatte unter uns zu führen, auch wenn es noch keinen Konsens gibt.» Im Wesentlichen hätten alle die gleiche Analyse der Situation und die gleichen Ziele, Russland scheitern zu lassen.

Für Irritationen hatte Bundeskanzler Scholz mit der Andeutung gemacht, Grossbritannien oder Frankreich hätten Soldaten in der Ukraine zur Programmierung ihrer gelieferten Marschflugkörper, was Deutschland so nicht machen könne. Zur Frage einer Präsenz französischer Soldaten in der Ukraine sagte der Aussenminister nun: «Im Moment gibt es keine militärische Präsenz, sondern nur Unterstützung in Form von Material und Waffen.» (sda/dpa)
12:15
Veröffentlichtes Bundeswehr-Gespräch wohl authentisch
Der in Russland veröffentlichte Mitschnitt einer Bundeswehr-Besprechung ist nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur echt. Das Gespräch sei authentisch und habe stattgefunden, erfuhr die dpa am Samstag. Demnach wurde bei der Besprechung die Plattform Webex benutzt. Die Chefin des russischen Staatssenders RT, Margarita Simonjan, hatte am Freitag einen Audiomitschnitt des rund 30-minütigen Gesprächs veröffentlicht. Darin sind ranghohe Offiziere der deutschen Luftwaffe zu hören. Sie diskutieren über theoretische Möglichkeiten eines Einsatzes deutscher Taurus-Marschflugkörper durch die Ukraine.

Eine Sprecherin des Bundesverteidigungsministeriums hatte am Freitagabend erklärt, man prüfe, ob Kommunikation im Bereich der Luftwaffe abgehört wurde. Der Militärische Abschirmdienst habe «alle erforderlichen Massnahmen eingeleitet». «Zum Inhalt der offenbar abgehörten Kommunikation können wir nichts sagen.» (sda/dpa)
11:27
Explosion in Wohnhaus in St. Petersburg - Medien: Drohne detoniert
Bei einer Explosion an einem Wohnhaus in der Millionenmetropole St. Petersburg sind am Samstag mehrere Menschen verletzt worden. Örtliche Medien berichteten, dass eine Drohne detoniert sei. Gouverneur Alexander Beglow sprach nur von einem «Vorfall»; er versprach den Bewohnern der beschädigten Wohnungen Hilfe. Sechs Menschen hätten medizinische Hilfe gesucht, teilten die Behörden mit. Eine 92 Jahre alte Frau wurde ins Krankenhaus gebracht. Bei der Explosion barsten Scheiben an dem fünfgeschossigen Wohnhaus.

Bewohner wurden in einem Kindergarten untergebracht. Auch Psychologen seien im Einsatz, um die Betroffenen zu betreuen, hiess es. In sozialen Netzwerken wurden Videos verbreitet, auf denen eine schwere Explosion zu sehen und zu hören ist. Die Echtheit der Aufnahmen konnte zunächst nicht überprüft werden.

Vom russischen Verteidigungsministerium gab es keinen Kommentar. Das St. Petersburger Nachrichtenportal «Fontanka» berichtete, dass die Drohne womöglich ein Öllager in der Nähe als Ziel gehabt habe. Dort sei auch eine Drohnenabwehr im Einsatz. St. Petersburg wurde bisher kaum von Flugkörpern getroffen. Allerdings hatte die Ukraine mitgeteilt, dass die Reichweiten ihrer Drohnen immer grösser werde. (sda/dpa)
9:22
Tote und Verletzte bei russischen Drohnenangriffen auf Ukraine
Bei einem neuen russischen Drohnenangriff auf die ukrainische Schwarzmeer-Stadt Odessa sind nach Angaben von Behörden mindestens vier Menschen ums Leben gekommen und acht weitere verletzt worden. Bei dem Angriff am Samstag wurde ein Teil eines neunstöckigen Wohnhauses zerstört – laut Behörden insgesamt 18 Wohnungen. Unter den Verletzten seien auch ein drei Jahre altes Kind und eine schwangere Frau, teilte der Gouverneur des Gebiets Odessa, Oleh Kiper, am Morgen mit. Weitere Menschen könnten sich noch unter den Trümmern befinden. Zunächst war am Morgen von zwei Toten die Rede gewesen.

Auf Fotos und Videos der Behörden waren schwere Zerstörungen und ein Trümmerfeld zu sehen. Helfer waren im Einsatz. Auch in der Region Charkiw im Osten der Ukraine starb bei einem Drohnenangriff ein Mensch. Präsident Wolodymyr Selenskyj verurteilte den Angriff und sprach den Angehörigen sein Beileid aus. Die Ukraine brauche eine stärkere Flugabwehr, «um unsere Menschen effektiv vor dem russischen Terror zu schützen», schrieb er auf der Plattform X (vormals Twitter). «Mehr Luftverteidigungssysteme und mehr Flugabwehrraketen retten Leben.»



Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden in der Nacht zum Samstag sieben von acht Drohnen allein in Odessa abgeschossen. Russland greift die Metropole im Schwarzen Meer in dem seit mehr als zwei Jahren andauernden Angriffskrieg immer wieder auch mit Raketen an.

«Russland tötet Zivilisten», schrieb der Chef der ukrainischen Präsidialverwaltung, Andrij Jermak, bei Telegram. «Wir brauchen Hilfe, das zu beenden.» Die Ukraine fordert vom Westen seit Monaten deutlich mehr Unterstützung bei der Luftverteidigung mit zusätzlichen Flugabwehrsystemen, um die Städte noch besser vor den russischen Angriffen zu schützen. Nach Angaben der ukrainischen Flugabwehr wurden in der Nacht zum Samstag insgesamt 14 Drohnen und ein russisches Kampfflugzeug Suchoi vom Typ Su-35 abgeschossen. (sda/dpa)
22:39
Kiew: Russisches Militär macht Druck auf neue Frontlinie
Russland hält nach Angaben des ukrainischen Militärs den Druck vor allem westlich und südwestlich der Industriestadt Donezk hoch. Im Raum Awdijiwka seien 20 Attacken abgewehrt worden, im Raum Nowopawliwka habe das russische Militär 25 Mal versucht, die Verteidigungslinien zu durchbrechen, teilte der ukrainische Generalstab am Freitagabend in seinem Lagebericht mit. Erst vor wenigen Wochen musste Kiew den seit Monaten umkämpften Festungsraum um Awdijiwka räumen. Nun gerät die nächste Verteidigungslinie dahinter unter Druck.

So berichtet der Generalstab von Angriffen auf die Ortschaften Berdytschi, Orliwka und Tonenke, wo sich das ukrainische Militär nach dem Rückzug aus Awdijiwka eingraben wollte.

Weiter südlich geraten nach der russischen Eroberung von Marjinka die ukrainischen Verteidiger in den Siedlungen Krasnohoriwka, Heorhijiwka und Nowomychajliwka in Bedrängnis. Die Ukraine wehrt seit inzwischen mehr als zwei Jahren den russischen Angriffskrieg ab. Zuletzt ist das Land dabei aufgrund der erlahmenden westlichen Waffenhilfe in die Defensive geraten und musste weitere Gebietsverluste hinnehmen. (sda/dpa)
19:12
Bulgarien ohne Erdöl aus Russland
Bulgarien hat wegen Russlands Krieg gegen die Ukraine am Freitag den Import russischen Erdöls vorzeitig eingestellt. In dem EU-Land soll jetzt kein Treibstoff mehr aus russischem Erdöl hergestellt werden.

Die Neuregelung betrifft die mehrheitlich russische Erdölraffinerie Lukoil Neftochim, westlich der bulgarischen Hafenstadt Burgas am Schwarzen Meer. Das russische Erdöl soll durch Lieferungen aus Kasachstan, dem Irak und Tunesien ersetzt werde, wie die bulgarische Zeitung «24 Tschassa» berichtete.

Bulgariens Importstopp erfolgte nach einer Gesetzesnovelle von Ende 2023. Damit verzichtete Sofia auf eine Sondererlaubnis der EU, wonach das Land eigentlich russisches Erdöl noch bis zum 1. Oktober dieses Jahres hätte importieren dürfen. Bulgarien will auf diese Weise Lukoil und damit auch dem Kreml Gewinne zur Finanzierung des Krieges entziehen.

Das einstige Ostblockland bezieht seit 2022 auch kein russisches Gas mehr. Der russische Konzern Gazprom hatte die Lieferungen für eingestellt, da die Regierung in Sofia sich geweigert hatte, in Rubel zu bezahlen. Bis vor dem Ukrainekrieg war Bulgarien fast komplett vom russischen Erdgas abhängig. (sda/dpa)
18:41
Ukraine unterzeichnet mit Niederlande nächstes Sicherheitsabkommen
Die von Russland angegriffene Ukraine hat mit den Niederlanden ein Sicherheitsabkommen unterzeichnet. «Das Dokument sieht zwei Milliarden Euro an Militärhilfe von den Niederlanden in diesem Jahr vor», schrieb Präsident Wolodymyr Selenskyj am Freitag bei Telegram. Zur Unterzeichnung war der niederländische Regierungschef Mark Rutte in die ostukrainische Grossstadt Charkiw gereist.

Mit dem Vertrag stellt Den Haag Kiew kurzfristig weitere Unterstützung bei Flugabwehr, Artillerie, gepanzerten Fahrzeugen und weitreichenden Waffen in Aussicht. Die Ukraine werde auch künftig bei ihrem Streben nach einem Beitritt zur Europäischen Union und der Nato von den Niederlanden unterstützt. Ähnlich wie andere Abkommen zuvor mit Grossbritannien, Deutschland, Frankreich, Italien und Kanada wurde der Vertrag auf zehn Jahre geschlossen.
In this photo provided by the Ukrainian Presidential Press Office, Ukrainian President Volodymyr Zelenskyy, centre right, and Prime Minister of the Netherlands Mark Rutte, centre left, look at apartme ...
Bild: keystone
Selenskyj und Rutte besichtigten dabei durch russischen Beschuss beschädigte Wohnhäuser und das bereits im März 2022 durch einen Raketenschlag getroffene Gebäude der Gebietsverwaltung. Zum Programm gehörte auch ein in einer U-Bahnstation eingerichtetes Klassenzimmer. Wegen der regelmässigen russischen Raketenangriffe lernen über 2000 Schüler in Charkiw in Unterrichtsräumen in fünf Metrostationen der Grossstadt. Die russische Grenze ist nur etwas mehr als 20 Kilometer von der Metropole entfernt.

Die Ukraine wehrt seit über zwei Jahren mit westlicher Hilfe eine russische Invasion ab. Mit den Sicherheitsabkommen strebt Kiew eine längerfristige Unterstützung seitens westlicher Partner im Militärbereich bis zum angestrebten Nato-Beitritt des osteuropäischen Staates an. (sda/dpa)
17:00
Schweiz belegt weitere 106 Personen und 88 Firmen mit Sanktionen
Im Zusammenhang mit dem russischen Angriff auf die Ukraine hat die Schweiz weitere 106 Personen und 88 Firmen auf ihre Sanktionenliste gesetzt. Diese sind vorwiegend an der Herstellung von Raketen, Drohnen, Flugabwehrsystemen und anderen militärischen Gütern beteiligt.

Neu stehen zudem russische Unternehmen und Personen auf der Liste, die an der Lieferung von Rüstungsgütern der Demokratischen Volksrepublik Korea nach Russland beteiligt sind, wie das zuständige Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Freitag schrieb. Die Sanktionen sollten am Freitag ab 18.00 Uhr gelten.

Sanktionen unterstellt sind zudem Richter und Beamte aus den russisch besetzten Gebieten der Ukraine. Auch Personen, die an der Zwangsverschleppung von ukrainischen Kindern beteiligt seien, seien auf die Liste gesetzt worden, teilte das WBF mit.

Die Vermögenswerte der Gelisteten in der Schweiz müssen gesperrt und dem Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) gemeldet werden. Zudem gelten für die Betroffenen Reisesanktionen.

Weitere Massnahmen im Handelsbereich sollen verhindern, dass Russland sensible Güter und Technologien für seine Armee erwerben kann. Dazu gehört ein Exportverbot von Dual-Use-Gütern und Gütern zur militärischen und technologischen Stärkung Russlands an 27 zusätzliche Unternehmen.

Die Listungen entsprechen dem 13. Sanktionenpaket der EU. Dieses beschlossen die EU-Staaten am 23. Februar, am Vorabend des zweiten Jahrestages des russischen Angriffs auf die Ukraine. Es gilt vor allem als Symbol, weil es keine neuen weitreichenden Wirtschaftssanktionen enthält. (sda)
15:17
Paris wirft Moskau Anheizen von Bettwanzen-Hysterie vor
Frankreichs Europaminister Jean-Noël Barrot hat Russland vorgeworfen, die grosse Aufregung um die Verbreitung von Bettwanzen in Frankreich im vergangenen Sommer mit angeheizt zu haben.

Seit Beginn des Ukraine-Kriegs hätten russischen Destabilisierungsversuche in Frankreich zugenommen. Sie hätten das Ziel, die öffentliche Unterstützung für die Ukraine zu untergraben, sagte der Minister am Freitag dem Sender TF1.

«Einige Beispiele: die Kontroverse um Bettwanzen, die in den sozialen Netzen von Konten, die nachweislich russisch inspiriert oder russischer Herkunft sind, künstlich verstärkt wurde, wobei sogar ein falscher Zusammenhang zwischen der Ankunft ukrainischer Flüchtlinge und der Verbreitung von Bettwanzen hergestellt wurde», sagte Barrot. «Das wurde sehr stark von Konten verstärkt, die mit dem Kreml verbunden sind.»
Bettwanzen, Bettwanzenstiche, Plage in Paris
Bild: Shutterstock
Im vergangenen Sommer war in Frankreich eine Hysterie um Bettwanzen ausgebrochen. Aus Zügen, Kinos und anderen Orten meldeten Menschen verstärkt vermeintliche oder tatsächliche Bettwanzen - oft begleitet von entsprechenden Fotos der Parasiten.

Die Aufregung rief selbst die landesweite Politik auf den Plan, die Bettwanzen wurden zum Thema im Parlament. Nach Behördenangaben nahm die Verbreitung von Bettwanzen in den letzten Jahren tatsächlich zu. Zwischen 2017 und 2022 waren demnach geschätzte elf Prozent aller französischen Haushalte von Bettwanzen betroffen.

Als weiteres Beispiel eines russischen Destabilisierungsversuchs nannte der Minister das Besprühen von Pariser Gebäuden mit Davidsternen kurz nach dem Start des Gaza-Kriegs, wovon Fotos über die sozialen Netzwerke verbreitet wurden. Mitte Februar vereinbarte Frankreich mit Deutschland und Polen ein gemeinsames Vorgehen gegen russische Trollkampagnen und Cyberattacken. Die drei Länder seien Opfer der gleichen russischen Destabilisierungsstrategie geworden und wollten sich gemeinsam wehren, hiess es. (sda/dpa)
21:20
Selenskyj drängt auf weitere militärische Unterstützung
Angesichts der schweren Lage an der Front hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj einmal mehr um militärische Unterstützung aus dem Westen geworben. «Die globale Stabilität beruht ausschliesslich auf dem Mut und der Hingabe der ukrainischen Kämpfer und unserer ganzen Nation», sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache am Donnerstag. Es sei offensichtlich, dass Putins Ambitionen weit über die Ukraine hinaus reichten.
epaselect epa11186689 Ukraine's President Volodymyr Zelensky talks during a press conference with Albania's Prime Minister after the 'Peace summit' in Tirana, Albania, 28 February  ...
Bild: keystone
«Eine Welt, in der der Terror gewinnt, würde niemandem gefallen. Deshalb muss Putin verlieren», sagte Selenskyj. Er fügte hinzu: «Unsere Leute in der Ukraine sind in der Lage, das zu gewährleisten – mit ausreichender Unterstützung.» Zugleich zeigte er sich zufrieden mit seinen Besuchen in Albanien und Saudi-Arabien in den vergangenen Tagen.

Vor rund zwei Wochen musste sich die ukrainische Armee nach schweren Kämpfen aus der östlichen Stadt Awdijiwka zurückziehen. Seitdem hat sie Probleme, die Frontlinie zu stabilisieren. Harte Kämpfe fänden an dem Frontabschnitt entlang der Linie der Dörfer Tonenke, Orliwka, Semeniwka und Berdytschi statt, teilte der ukrainische Oberbefehlshaber, Olexander Syrskyj, bei Telegram mit. Der Generaloberst war an den Abschnitt im Donezker Gebiet gereist, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen.

Nach der ukrainischen Niederlage in Awdijiwka wurden Forderungen an Deutschland noch lauter, dem von Russland angegriffenen Land die geforderten Taurus-Marschflugkörper zu liefern. Auch das Europaparlament drängte am Donnerstag in einer entsprechenden - rechtlich allerdings unverbindlichen - Resolution auf eine solche Lieferung. Bundeskanzler Olaf Scholz weigert sich jedoch bislang, diese zu liefern und begründet dies mit dem Risiko einer Verwicklung Deutschlands in den Krieg. (sda/dpa)
15:47
Tschechische Initiative beschafft Artilleriemunition für Ukraine
Tschechien sammelt mit Nachdruck finanzielle Unterstützer für das Vorhaben, grosse Mengen Artilleriemunition für die Ukraine in Nicht-EU-Staaten zu kaufen.

Derzeit liefen mit verschiedenen Ländern «intensive Verhandlungen», bestätigte eine Sprecherin von Ministerpräsident Petr Fiala am Donnerstag in Prag. Die Initiative der Regierung in Prag sei beim Ukraine-Gipfel in Paris am Montag auf grosses Interesse gestossen. Bisher hätten rund 15 Staaten ihre Bereitschaft signalisiert, sich daran zu beteiligen. Zuletzt hatten die Regierungschefs der Niederlande und Belgiens bestätigt, 100 beziehungsweise 200 Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.

Die Sprecherin der tschechischen Regierung sagte, dass es um rund 800'000 Artilleriegranaten gehe. Die Initiative habe das Potenzial, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine gegen die russische Invasion deutlich zu stärken. Der tschechische Präsident Petr Pavel hatte Mitte Februar auf der Münchner Sicherheitskonferenz gesagt, man habe rund eine halbe Million Schuss im Kaliber 155mm und 300'000 Schuss im Kaliber 122mm im Ausland «identifiziert», also gefunden. Keine Angaben machte der Ex-Nato-General dazu, welche Länder über diese Munitionsvorräte verfügen.

«Der Einkaufs- und Lieferprozess wird so mit der ukrainischen Regierung koordiniert, dass die Munition so schnell wie möglich an der Front eintrifft, und zwar in wenigen Wochen oder Monaten», erläuterte die Regierungssprecherin. Die tschechische Initiative sei auch eine Reaktion auf den schleppenden Fortschritt beim EU-Plan für die Lieferung von einer Million Artilleriegeschossen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte jüngst kritisiert, dass sein Land bislang weniger als ein Drittel der versprochenen Menge erhalten habe. (sda/dpa)
12:43
Ukraine teilt aus und steckt ein
Der ukrainische Generalstab bestätigte vorherige Berichte russischer Militärblogger über einen weiteren Schlag auf eine russische Einheit mittels Raketenwerfersystemen. Demnach sind bei Oleniwka im Donezker Gebiet 19 russische Soldaten getötet und 12 verletzt worden. Zudem hat die ukrainische Luftwaffe nach eigenen Angaben zwei weitere russische Kampfflugzeuge des Typs Suchoi Su-34 abgeschossen. Damit wären seit dem Fall von Awdijiwka bereits ein Dutzend Flugzeuge darunter ein Aufklärungsflugzeug der russischen Armee abgeschossen worden. Unabhängige Bestätigungen für alle Abschüsse lagen nicht vor. Die russische Luftwaffe hat jedoch entlang der Frontline zuletzt verstärkt Gleitbomben eingesetzt, die von Flugzeugen abgeworfen werden.

Kiew musste darüber hinaus einen weiteren militärischen Rückschlag konstatieren. Die ukrainischen Sondereinsatzkräfte bestätigten, dass sie an einem ungenannten Einsatzort schwere Verluste erlitten haben. Es sei dabei um die Deckung eines Rückzugs bei einem Spezialeinsatz gegangen. Russischen Berichten zufolge ist ein ukrainischer Landungsversuch mit fünf Motorbooten bei der Tendra-Landzunge im südukrainischen Gebiet Cherson gescheitert. (sda/dpa)
12:42
Schwere Kämpfe in der Ostukraine westlich von Awdijiwka
Knapp zwei Wochen nach der russischen Eroberung des ostukrainischen Awdijiwka hat die ukrainische Armee Probleme, die Frontlinie westlich der Ruinenstadt zu stabilisieren.
epa11185871 Ukrainian servicemen from the assault brigade 'Bureviy' (Hurricane), a unit of the Ukrainian National Guard, shoot the 105 mm Italian OTO Melara Mod 56 Pack Howitzers from their  ...
Bild: keystone
Harte Kämpfe fänden an dem Frontabschnitt entlang der Linie der Dörfer Tonenke, Orliwka, Semeniwka und Berdytschi statt, teilte der ukrainische Oberbefehlshaber, Olexander Syrskyj, am Donnerstag bei Telegram mit. Der Generaloberst war extra an den Abschnitt im Donezker Gebiet gereist, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Er warf mehreren Kommandeuren Fehleinschätzungen vor. Dadurch seien die ukrainischen Einheiten in Bedrängnis geraten.

Aus Orliwka konnten Syrskyj zufolge russische Einheiten wieder verdrängt werden. Zudem seien neue Reserven und zusätzliche Munition zugeteilt worden, um «die Situation vor Ort zu verbessern». Tags zuvor hatten Moskauer Militärbeobachter über einen Vorstoss der russischen Truppen nach Orliwka, aber auch nach Tonenke und Berdytschi berichtet. (sda/dpa)
19:29
Zwei Tote bei russischem Luftangriff in Ostukraine
Bei einem russischen Luftangriff in der Ostukraine sind am Mittwochnachmittag zwei Menschen ums Leben gekommen. Wie der Sprecher der ukrainischen Innenbehörde, Olexij Kuleba, weiter mitteilte, handelte es sich bei den Opfern um einen 48-Jährigen und ein sechsjähriges Mädchen. Die Mutter des Mädchens sei bei dem Angriff der russischen Luftwaffe auf einen Bahnhof in der Region Kupjansk schwer verletzt worden. Die russischen Militärs haben in den vergangenen Wochen ihre Angriffe im Osten der Ukraine verstärkt. Dabei werden sie von ihrer Luftwaffe unterstützt. (sda/dpa)
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Das grösste Nato-Manöver seit dem Kalten Krieg
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Das grösste Nato-Manöver seit dem Kalten Krieg
50'000 Teilnehmer aus über 30 Nationen werden bis 23. November 2018 an der NATO-geführten Militärübung in Norwegen erwartet. Soldaten proben hier unter schwierigen Bedingungen den Ernstfall. Im Bild ein Luftkissen-Boot der Assault Craft Unit 4 (ACU 4) am 1. November 2018.
quelle: epa/us navy / petty officer 2nd class lyle wil / handout
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«Überlassen die Leichen den Hunden» – BBC-Reportage zeigt prekäre Situation in Charkiw
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