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Terroranschlag in Strassburg: Die neusten Entwicklungen im Liveticker

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Attentat auf Strassburger Weihnachtsmarkt
quelle: ap/ap / christophe ena
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«Dann hat man Schüsse gehört, peng peng peng»: Polizei erschiesst den Attentäter

14.12.2018, 05:0614.12.2018, 09:25

Was wir wissen:

  • Der 29-jährige Chérif C. schoss am Dienstagabend am Rande des Strassburger Weihnachtsmarkts um sich und tötete drei Menschen. 13 Personen wurden verletzt.
  • Der Staatsanwalt geht von einem terroristischen Motiv aus.
  • Der Täter wurde am Donnerstagabend erschossen.
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7:46
Innenminister will Weihnachtsmarkt besuchen
Der Innenminister von Frankreich, Christophe Castaner, will am Freitag den Weihnachtsmarkt in Strassburg besuchen. Laut französischen Medien berichten sei der Besuch auf elf Uhr angekündigt worden. Der Innenminister wolle mit dem Besuch ein Zeichen gegen den Terrorismus setzen.
04:24
Weihnachtsmarkt öffnet heute wieder
Der Strassburger Weihnachtsmarkt, der üblicherweise jährlich rund zwei Millionen Besucher anzieht, blieb nach dem Anschlag zunächst geschlossen. Heute Freitag soll er wieder geöffnet werden.
02:53
«Dann hat man Schüsse gehört, peng peng peng.»
Ein Augenzeuge sagte der Nachrichtenagentur AFP, er habe maskierte Polizisten rennen sehen. «Dann hat man Schüsse gehört, peng peng peng.» Dutzende Polizeifahrzeuge eilten zu dem Ort, die Gegend wurde weiträumig abgesperrt, wie ein AFP-Journalist berichtete. Einige Anwohner jubelten den Polizisten zu und riefen «Bravo!»

Nach Angaben aus Ermittlerkreisen hatte eine Frau am Nachmittag gemeldet, C. gesehen zu haben. Ihr war unter anderem aufgefallen, dass er am Arm verletzt war – der 29-Jährige war nach dem Anschlag bei einem Schusswechsel mit Soldaten getroffen worden, hatte aber fliehen können.
01:06
Macron dankt Sicherheitskräften
Nach der Erschiessung des Strassburger Angreifers hat Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron den Sicherheitskräften für ihren Einsatz gedankt. «Danke an alle mobilisierten Dienste, Polizisten, Gendarmen und Soldaten», schrieb Macron am Donnerstagabend auf Twitter.

Macron sicherte ein «totales Engagement» im Kampf gegen den Terrorismus zu. Zuvor hatten Polizisten den seit zwei Tagen unter Hochdruck gesuchten Chérif C. im Strassburger Stadtteil Neudorf erschossen.
23:06
Die Jagd ist vorbei – «IS» reklamiert Tat für sich
Zwei Tage nach dem Anschlag in Strassburg ist der mutmassliche Angreifer Chérif C. getötet worden. Der 29-Jährige wurde am Donnerstagabend im Viertel Neudorf südöstlich des Stadtzentrums der elsässischen Metropole von Polizisten erschossen, wie der französische Innenminister Christophe Castaner sagte.

Hunderte Sicherheitskräfte hatten seit der Attacke am Dienstag unter Hochdruck nach dem Attentäter gesucht. Auch deutsche Einsatzkräfte waren an der Grossfahndung beteiligt. Die Schweizer Nordgrenze wurde nach Angaben der Bundespolizei in Bern stärker kontrolliert.

C. sei gegen 21 Uhr von Spezialkräften auf einer Strasse gesichtet worden, sagte Castaner am Abend vor den Medien in Strassburg. Als die Polizisten ihn festnehmen wollten, habe er auf sie geschossen. Die Beamten hätten das Feuer erwidert und den 29-Jährigen getötet.

Französische Anti-Terror-Kräfte hatten das Viertel Neudorf am Nachmittag mit einem Grossaufgebot durchsucht. C. war am Dienstag nach dem Attentat mit einem Taxi dorthin geflohen. Seitdem war er abgetaucht. Wie diverse Medien berichten, wurde C. am Donnerstagnachmittag von einer Frau erkannt. Sie hatte bemerkt, dass er am Arm verletzt war und wie der Attentär aussah, worauf sie die Polizei verständigte.

Der sogenannte «Islamische Staat» reklamiert die Tat für sich. Der Angreifer von Strassburg sei ein Soldat des «IS» gewesen, schreibt die Dschihadistenmiliz.
Hooded police officers block the access in Strasbourg, eastern France, Thursday Dec. 13, 2018. A top French official says a man has been killed in a shootout with police in Strasbourg, but he has not  ...
Bild: Jean-Francois Badias/AP/KEYSTONE
22:39
So lief der Einsatz
Christophe Castaner, der französische Innenminister, beschreibt auf Twitter den Einsatz. Eine Spezialeinheit habe gegen 21 Uhr eine verdächtige Person im Strassburger Stadtteil Neudorf entdeckt, welche auf die Beschreibung des Gesuchten passte. Als sie ihn stoppen wollten, habe dieser das Feuer eröffnet. Darauf hätten ihn die Polizisten erschossen.
22:22
Hier wurde C. erschossen
Der Attentäter wurde etwa zehn Autominuten von Strassburgs Stadtzentrum erschossen.
Bild
Innenminister Christophe Castaner bestätigte die Medienberichte vor wenigen Minuten.



21:54
C. eröffnete Feuer
Angeblich schoss C. auf die Einsatzkräfte, bevor er starb: «Er hat auf ein Team von Sicherheitsbeamten geschossen, die zurückgeschossen haben», zitiert «Le Figaro» eine Polizeiquelle. Gemäss der Zeitung «Les Dernières Nouvelles d'Alsace» war C. mit einem Messer und einer Schusswaffe bewaffnet.
21:27
Chérif C. ausgeschaltet
Der mutmassliche Attentäter vom Strassburger Weihnachtsmarkt ist nach Angaben aus französischen Polizeikreisen am Donnerstagabend im Stadtviertel Neuhaus der elsässischen Metropole getötet worden. Der 29-jährige Chérif C. mit algerischen Wurzeln wird verdächtigt, am Dienstagabend auf dem Weihnachtsmarkt im Stadtzentrum das Feuer eröffnet zu haben. Drei Menschen starben, einer ist hirntot, mehrere wurden verletzt. (sda/reu/afp)
20:23
Höchste Terrorwarnstufe gibt Behörden Sonderbefugnisse
Die höchste Terrorwarnstufe, welche die französische Regierung nach dem Anschlag in Strassburg ausgerufen hat, gibt den Behörden ausserordentliche Befugnisse: Sie reichen von landesweiten Ausgangssperren bis zu Demonstrationsverboten.

Präsident Emmanuel Macron ordnete damit zudem mehr Soldaten für die Anti-Terror-Mission «Sentinelle» (Wachposten) an. Ab Donnerstag wird die Zahl der Kräfte um 1800 auf 8800 aufgestockt.

Zudem ermöglicht die höchste Terrorwarnstufe zusätzliche Polizeieinsätze, etwa auf Weihnachtsmärkten. Auch die Schliessung öffentlicher Einrichtungen wie Museen und Schulen ist darunter möglich, wie in Strassburg.

Ziel der Sonderbefugnisse ist es laut dem Anti-Terror-Plan «Vigipirate», «das Risiko eines bevorstehenden Attentats oder Folgeanschlags zu verringern». Die Massnahmen sind demnach auf «die Dauer der Krisenbewältigung» beschränkt. (sda/afp)
FILE - In this Nov.21, 2018 file photo, France's President Emmanuel Macron delivers a speech during a meeting with French mayors at the Elysee Palace, in Paris. As protests rage through France and Par ...
Bild: Thibault Camus/AP/KEYSTONE
18:19
Anti-Terror-Kräfte suchen nach Täter
Französische Anti-Terror-Kräfte haben mit einem Grossaufgebot nach Cherif C. gesucht, dem mutmasslichen Attentäter vom Strassburger Weihnachtsmarkt. Am Donnerstag gab es Razzien in mehreren Vierteln der elsässischen Metropole.

Auch die deutsche Polizei war im Einsatz, und die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe schaltete sich in die Ermittlungen gegen C. ein. Die Schweizer Nordgrenze wird nach Angaben der Bundespolizei in Bern unterdessen stärker kontrolliert.

Die französische Spezialeinheit Raid durchkämmte am Donnerstagnachmittag das Viertel Neudorf südöstlich des Strassburger Stadtzentrums, wo sich die Spur des mutmasslichen Attentäters am Dienstagabend verloren hatte.

Mit dem Einsatz sollten Zweifel über den Verbleib C. zerstreut werden, wie der französische Innenminister Christophe Castaner sagte. Der Minister wurde erneut in Strassburg erwartet.
epa07228670 Police conduct a counter-terrorism operation in the Neudorf neighborhood in Strasbourg, France, 13 December 2018. A manhunt is underway for the suspect of the Strasbourg Christmas market a ...
Bild: RONALD WITTEK/EPA/KEYSTONE
Schwer bewaffnete Beamte rückten nach Angaben der Nachrichtenagentur AFP mit Automatikwaffen im Anschlag in mehrere Häuser vor. Strassen waren mit Polizeifahrzeugen abgesperrt. Kurz vor 17 Uhr wurde die Operation für beendet erklärt.

Der 29-jährige C. war nach dem Attentat mit einem Taxi nach Neudorf geflohen. Seitdem ist er abgetaucht. Nach Angaben der Strassburger Zeitung «Dernières Nouvelles d'Alsace» gab es weitere Polizeieinsätze im südlich gelegenen Viertel Meinau.
epa07228654 Police conduct a counter-terrorism operation in the Neudorf neighborhood in Strasbourg, France, 13 December 2018. A manhunt is underway for the suspect of the Strasbourg Christmas market a ...
Bild: RONALD WITTEK/EPA/KEYSTONE
18:15
Deutsche Behörde bescheinigte C. «hohe kriminelle Energie»
Bei seiner Abschiebung aus der Haft in Freiburg im Breisgau ist dem wegen des Attentats in Strassburg gesuchten Chérif C. von den deutschen Behörden eine «hohe kriminelle Energie» bescheinigt worden.

Die Verurteilung wegen schwerer Einbrüche offenbare «eine von rücksichtslosem Profitstreben geprägte Persönlichkeitsstruktur» und lasse annehmen, dass er «in Zukunft Straftaten ähn