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Israel-Gaza-Krieg: Israel: Proteste vor Netanjahus Rede im US-Kongress

epa11469935 A young woman sits inside a cage as relatives and family members of Israeli hostages held by Hamas in Gaza stage a protest outside the Knesset, the Israeli parliament, in Jerusalem, 10 Jul ...
Eine junge Frau protestiert für die Freilassung der israelischen Hamas-Geiseln.Bild: keystone
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Proteste vor Netanjahus Rede im US-Kongress +++ Musk: Starlink nun in Gaza-Spital aktiv

Am 7. Oktober 2023 attackierte die Hamas Israel und ermordete 1200 Menschen. Israel reagierte mit Bombenangriffen und die Armee drang in den Gazastreifen ein. Alle News im Liveticker.
24.07.2024, 08:36
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  • Auslöser des Gaza-Kriegs war das beispiellose Massaker mit mehr als 1200 Toten, das Terroristen der Hamas und anderer Gruppen am 7. Oktober 2023 in Israel verübt hatten.
  • Israel reagierte mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive, die laut Hamas-Angaben bereits über 39'000 Todesopfer gefordert hat. Es ist nicht bekannt, wie viele Hamas-Kämpfer darunter sind.
  • Bei dem Überfall hatten die islamistischen Terroristen mehr als 250 Menschen in den Gazastreifen verschleppt. Mehr als 100 waren bei einem früheren Austausch von Geiseln gegen Palästinenser in israelischer Haft im November freigekommen.
  • Mehr als 120 Geiseln befinden sich nach israelischer Zählung noch in der Gewalt der Islamisten. Dabei ist nicht klar, wie viele von ihnen tot sind. Grosse Teile der Welt drängen auf einen Deal, auch in Israel gibt es andauernde Grossdemonstrationen.
  • Jüngst kommt es vermehrt auch zu Auseinandersetzungen zwischen Israel und der libanesischen Hisbollah sowie den jemenitischen Huthi-Rebellen. Die Angst vor einer regionalen Eskalation steigt.
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19:19
Elon Musk vor Netanjahu-Rede im US-Kongress gesichtet
Tech-Milliardär Elon Musk ist vor der Rede von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor beiden US-Parlamentskammern im Kapitol gesichtet worden. In einem auf der Plattform X geposteten Video einer Journalistin des Senders Fox News sagt Musk, dass er Netanjahus Rede beiwohnen werde und von diesem eingeladen worden sei.

Netanjahu will heute Nachmittag (Ortszeit/20.00 Uhr MESZ) eine Rede vor dem US-Kongress halten. Am Donnerstag steht ein Treffen mit US-Präsident Joe Biden an. Freitag will er in den US-Bundesstaat Florida reisen und sich dort mit dem republikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump in dessen Anwesen Mar-a-Lago treffen. (sda/dpa)
19:18
Proteste rund ums US-Kapitol vor Netanjahu-Rede
Vor der Rede von Israels Regierungschefs Benjamin Netanjahu im US-Kongress haben sich zahlreiche Demonstranten rund um das Parlamentsgebäude in Washington versammelt. Die unterschiedlichen Proteste gewannen um die Mittagszeit (Ortszeit) an Zulauf. Bei einer propalästinensischen Kundgebung forderten Rednerinnen und Redner die US-Regierung von Joe Biden unter anderem dazu auf, die militärische Hilfe für Israel komplett einzustellen. Sie warfen Israel einen «Genozid» im Gazastreifen vor und beschuldigten Biden, seine Stellvertreterin Kamala Harris und die Spitzen im US-Parlament, sich daran zu beteiligen. Es wurden zahlreiche Palästina-Flaggen gezeigt.
Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu is welcomed by Speaker of the House Mike Johnson, R-La., to the Capitol in Washington, Wednesday, July 24, 2024. Netanyahu wants to boost U.S. support during  ...
Bild: keystone
An einem anderen Ort im Parlamentsviertel versammelten sich jüdische Demonstranten mit Israel-Flaggen. Sie richteten ihren Protest ebenfalls gegen Netanjahu. Ein Teilnehmer sagte, Netanjahu repräsentiere nicht das israelische Volk. Die Sicherheitsvorkehrungen rund um das Kapitol waren wegen des Besuchs drastisch erhöht worden. Das Gebäude wurde weiträumig mit hohen Zäunen abgesperrt. Die Polizei hatte bereits am Tag vor der Rede mehrere Demonstranten festgenommen, die in einem zum Parlament gehörenden Bürogebäude gegen den Gaza-Krieg protestiert hatten.

Netanjahus Rede vor beiden Kammer des Kongresses ist für 20.00 Uhr deutscher Zeit angesetzt. Einige Mitglieder des Parlaments haben angekündigt, der Rede fernbleiben zu wollen. In der Ansprache soll es um den seit mehr als neun Monaten tobenden Gaza-Krieg gehen. Angehörige israelischer Geiseln, die Netanjahu auf seiner US-Reise begleiten, erhoffen sich eine Ankündigung des Regierungschefs über eine Waffenruhe und Freilassung von Geiseln im Gegenzug für palästinensische Häftlinge. (sda/dpa)
16:10
Ben-Gvir spricht sich für jüdisches Gebet auf Tempelberg aus
FILE - Israel's National Security Minister Itamar Ben-Gvir attends a weekly cabinet meeting in Jerusalem, Sept. 10, 2023. (AP Photo/Ohad Zwigenberg, Pool, File)
Bild: keystone
Israels rechtsextremer Polizeiminister Itamar Ben-Gvir hat sich entgegen des seit geraumer Zeit geltenden Status quo dafür ausgesprochen, auch Juden das Gebet auf dem Tempelberg in Jerusalem zu erlauben.

«Ich bin Teil der politischen Führung und die politische Führung erlaubt das jüdische Gebet auf dem Tempelberg», sagte Ben-Gvir am Mittwoch bei einer Konferenz in der Knesset. Er selbst hatte den Tempelberg kürzlich besucht und dort nach eigenen Angaben auch gebetet. Dies verstösst gegen eine lange eingehaltene Praxis und wird von Palästinensern als extreme Provokation angesehen.

Das Büro von Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu reagierte mit einer knappen Mitteilung auf Ben-Gvirs Vorstoss: «Israels Politik der Aufrechterhaltung des Status quo auf dem Tempelberg hat sich nicht geändert und wird sich auch nicht ändern.»

Der Tempelberg mit dem Felsendom und der Al-Aksa-Moschee ist die drittheiligste Stätte im Islam. Sie ist aber auch Juden heilig, weil dort früher zwei jüdische Tempel standen. Der Tempelberg steht unter muslimischer Verwaltung, während Israel für die Sicherheit zuständig ist. Laut einer Vereinbarung mit den muslimischen Behörden dürfen Juden die Anlage besuchen, dort aber nicht beten. Dagegen gibt es jedoch immer wieder Verstösse. (sda/dpa)
14:37
Im Gaza-Krieg verwundete Minderjährige kommen nach Spanien
Insgesamt 16 schwer kranke Minderjährige aus dem Gazastreifen sollen in spanischen Krankenhäusern behandelt werden. Eine Lazarettmaschine vom Typ A400 M der Luftwaffe sei bereits in die ägyptische Hauptstadt Kairo geflogen, um die Kinder und Jugendlichen sowie 27 Familienangehörige nach Madrid zu bringen, teilte das Verteidigungsministerium auf Anfrage mit.

Es handele sich um Patienten mit schweren Verletzungen durch den Krieg in dem Küstenstreifen sowie um einen Krebspatienten und einen Patienten mit einem schwerwiegenden Herzfehler. Die 16 Kinder und Jugendliche sind demnach bereits vor längerer Zeit aus dem Gazastreifen nach Ägypten evakuiert worden.

Der Bedarf an medizinischer Hilfe für Zivilisten im Gazastreifen und speziell für Kinder und Jugendliche ist jedoch riesig. Nach Angaben des Chefs der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf, Tedros Adhanom Ghebreyesus, wurden bisher etwa 5.000 verletzte Kinder aus dem Gazastreifen evakuiert. Seit Anfang Mai ist der Grenzübergang Rafah nach Ägypten jedoch wegen der Kämpfe geschlossen. Deshalb warteten immer noch rund 10'000 weitere verwundete Minderjährige darauf, den Küstenstreifen für eine Behandlung im Ausland verlassen zu können. Nur wenigen gelingt es seither, nach Ägypten zu kommen. So konnten Ende Juni rund 20 krebskranke Kinder den Gazastreifen in Richtung Ägypten über einen anderen Grenzübergang verlassen.

Nach Angaben der von der islamistischen Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen wurden seit Kriegsbeginn am 7. Oktober etwa 39'000 Menschen in dem Küstenstreifen getötet und fast 90'000 verletzt. Das Gesundheitswesen vor Ort ist durch die Kriegszerstörungen weitgehend zusammengebrochen.

Auslöser des Gaza-Kriegs war das beispiellose Massaker mit mehr als 1200 Toten, das Terroristen der Hamas und anderer Gruppen am 7. Oktober vergangenen Jahres in Israel verübt hatten. Israel reagierte mit massiven Luftangriffen und einer Bodenoffensive. Angesichts der hohen Zahl ziviler Opfer und der katastrophalen Lage im Gazastreifen steht Israel international immer stärker in der Kritik. (sda/dpa)
14:35
Polizist bei Schusswechsel in Westjordanland getötet
Bei einem Einsatz von Israels Militär im Westjordanland ist ein Polizist der Palästinensischen Autonomiebehörde getötet worden.

Die israelischen Soldaten hätten in der Nacht zu Mittwoch zwei gesuchte Palästinenser im Bereich der Ortschaft Tubas im Norden des Westjordanlands festgenommen, teilte das Militär mit. Bei einem Schusswechsel zwischen Armee und bewaffneten Palästinensern sei der Beamte der Zollpolizei getötet worden.

Die Armee sprach von einem Anti-Terror-Einsatz in Tubas, bei dem zwei Männer gesucht worden seien, die im Verdacht stehen, an terroristischen Aktivitäten beteiligt zu sein. Während des Einsatzes seien die Soldaten auf bewaffnete Männer gestossen. Es sei zum Einsatz von Schusswaffen gekommen. Dabei sei der Polizist getroffen worden. Ein israelischer Soldat wurde dabei nach Armee-Angaben leicht verletzt. Der Vorfall wird laut Armee untersucht.

In Kalandia bei Ramallah ist zudem ein weiterer Palästinenser in der Nacht zu Mittwoch bei Zusammenstössen mit Israels Armee getötet worden, wie das Gesundheitsministerium in Ramallah mitteilte. Israelische Soldaten waren nach Angaben der Armee in Kalandia, um das Haus eines Palästinensers zu zerstören, der im Februar einen Anschlag mit zwei Toten auf eine Tankstelle in der israelischen Siedlung Eli verübt hatte. Dabei sei es zu Zusammenstössen gekommen.
(sda/dpa)
10:35
UN: Kaum Hilfe für Menschen im Gazastreifen
Die ohnehin schwierige Versorgung von Kranken und Verwundeten im Gazastreifen wird UN-Angaben zufolge wegen immer neuer Vertreibungen durch das israelische Militär noch komplizierter. Humanitäre Einrichtungen müssten dann schliessen und die Menschen ihrem Schicksal überlassen, schrieb das UN-Nothilfebüro OCHA.

Anfang der Woche hatte Israel die Bewohner eines Gebiets in Chan Junis aufgerufen zu fliehen. Nach OCHA-Schätzungen flüchteten 150'000 Menschen aus ihren Notbehausungen, bevor israelisches Militär anrückte. «Es wurden viele gesehen, die ohne jegliche persönliche Gegenstände unterwegs waren», so OCHA. In dem Gebiet seien vier medizinische Einrichtungen sowie acht Suppenküchen und Verteilzentren für Lebensmittel gewesen. Bis auf eine Gemeinschaftsküche hätten alle schliessen müssen.

Nach israelischen Angaben wurden israelische Streitkräfte aus der Zone angegriffen.
Nur 16 von einst 36 Krankenhäusern im Gazastreifen können nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) noch eingeschränkt arbeiten. Von zehn Feldlazaretten sind noch vier voll in Betrieb, weitere vier eingeschränkt.
epaselect epa11491280 Palestinians flee from Khan Younis after an evacuation order by the Israeli army, southern Gaza Strip, 22 July 2024. In the morning of 22 July the Israel Defence Forces (IDF) sai ...
Bild: keystone
In Abwässer war das für Kinderlähmung verantwortliche Polio-Virus entdeckt worden. In den unhygienischen Zuständen mit wenigen Toiletten und nicht genügend Trinkwasser erkranken Zehntausende Menschen an Durchfall und Hautausschlägen. Staub von den zerstörten Gebäuden löst Atemwegsinfekte aus.

Überall türmen sich Müllberge, weil Diesel für Lkws zum Abtransport fehlt, hiess es weiter. Fäkalien und Abwasser treiben teils ungefiltert durch die Strassen, weil auch für die Generatoren der Abwasseranlagen Diesel fehlt. (sda/dpa)
8:36
Proteste vor Netanjahus Rede im US-Kongress
Begleitet von Protesten will der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu heute in Washington eine mit Spannung erwartete Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses halten. Dabei soll es unter anderem um den seit mehr als neun Monaten tobenden Gaza-Krieg gehen.

Angehörige israelischer Geiseln, die Netanjahu auf seiner US-Reise begleiten, erhoffen sich eine Ankündigung des Regierungschefs über eine Waffenruhe und Freilassung von Geiseln im Gegenzug für palästinensische Häftlinge.

Die Polizei nahm am Tag vor Netanjahus Rede mehrere Demonstranten fest, die in einem Gebäude des US-Parlaments gegen den Gaza-Krieg protestiert hatten. Sie hätten das zum Gebäudekomplex des Kapitols gehörige Cannon House Office Building zwar legal betreten, teilte die Kapitolpolizei am Dienstag (Ortszeit) mit. Protest sei dort aber nicht erlaubt. Weil die Demonstranten der Aufforderung, den Protest zu beenden, nicht nachkamen, sei das Gebäude geräumt worden. Dort war es in den vergangenen Monaten bereits zu ähnlichen Protestaktionen gekommen.

Es ist Netanjahus erster Besuch in Washington seit fast vier Jahren und seine erste Auslandsreise seit dem Terrorüberfall der islamistischen Hamas in Israel am 7. Oktober, der zum Krieg in Gaza führte. Netanjahu wolle seine Rede vor dem US-Kongress nutzen, um sowohl sein angeschlagenes Image als «Beschützer Israels» als auch des israelischen Politikers mit dem grössten Einfluss in den USA zu rehabilitieren, schrieb der gut vernetzte israelische Journalist Barak Ravid auf dem US-Nachrichtenportal «Axios». (sda/dpa)
5:34
Musk: Internetdienst in Krankenhaus in Gaza aktiv
Der Satelliten-Internetdienst Starlink von Tech-Milliardär Elon Musk wird nun auch im umkämpften Gazastreifen eingesetzt. Der Dienst sei jetzt in einem Krankenhaus in Gaza aktiv, schrieb Musk auf seiner Plattform X. Unterstützt werde dies von den Vereinigten Arabischen Emiraten und Israel. Der Internet-Dienst soll Videokonferenzen mit anderen medizinischen Einrichtungen sowie Ferndiagnosen in Echtzeit ermöglichen.

Bereits im Februar hatte Israel den Einsatz von Starlink im eigenen Land und im Gazastreifen mit Einschränkungen für humanitäre Zwecke erlaubt
und in einem von den Vereinigten Arabischen Emiraten betriebenen Feldlazarett in Rafah genehmigt. Bei Starlink verbinden sich kompakte Bodenstationen für den Internet-Zugang mit einem Netz aus Hunderten Satelliten. Der Dienst gehört der von Tech-Milliardär Musk geführten Raumfahrtfirma SpaceX.

Noch im Oktober hatte Israel nach Kriegsbeginn erklärt, alles unternehmen zu wollen, um den Einsatz von Starlink im Gazastreifen zu verhindern. Grund sei, dass die in dem abgeriegelten Küstengebiet herrschende islamistische Hamas das System für Terrorzwecke missbrauchen würde. Musk hatte zuvor angekündigt, er wolle mithilfe des Satelliten-Kommunikationssystems helfen, die unterbrochene Kommunikation zu international anerkannten Hilfsorganisationen im Gazastreifen wieder herzustellen.

Der grosse Vorteil von Starlink ist, dass der Zugang zum Netz unabhängig von der herkömmlichen Telekommunikations-Infrastruktur läuft. In dem durch den andauernden Krieg schwer zerstörten Gazastreifen sind die Telekommunikationsnetze instabil und fielen seit Beginn der Kampfhandlungen vor mehr als neun Monaten mehrfach aus. (sda/dpa)
22:09
Sowohl Biden als auch Trump wollen Netanjahu treffen
Sowohl US-Präsident Joe Biden als auch der republikanische Präsidentschaftskandidat Donald Trump wollen mit Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu in separaten Treffen zusammenkommen. Netanjahu befindet sich derzeit auf einer USA-Reise und will am Mittwoch vor dem Kongress in Washington eine Ansprache halten. Die Stimmung zwischen Biden und Netanjahu war zuletzt wegen des Gaza-Kriegs angespannt.

Trump kündigte das Treffen mit Israels Regierungschefs auf seiner Plattform Truth Social an. Zunächst gab es Verwirrung um den Tag. In einem ersten Beitrag, den Trump wieder löschte, schrieb er von Mittwoch. In einem weiteren Beitrag Trumps war dann von Donnerstag die Rede. Auf Wunsch von Netanjahu sei das Treffen auf Freitag verlegt worden, schrieb Trump schliesslich.

Trump schrieb auf Truth Social, dass er sich freue, Netanjahu in seinem Anwesen Mar-a-Lago in Florida begrüssen zu dürfen. Während seiner ersten Amtszeit herrschten Frieden und Stabilität im Nahen Osten, fügte der 78 Jahre alte Republikaner hinzu. Die «tödlichen Kriege und gewaltsamen Konflikte» müssten ein Ende haben, schrieb Trump auch mit Blick auf den russischen Angriffskrieg in der Ukraine. «Kamala Harris ist in keiner Weise in der Lage, dies zu stoppen», betonte der Republikaner mit Blick auf die mögliche Ersatzkandidatin für Biden im Rennen um das Weisse Haus, Kamala Harris.
FILE - In this Tuesday, May 23, 2017, file photo, Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu, right, and US President Donald Trump shake hands at the Israel Museum in Jerusalem. (AP Photo/Sebastian Sch ...
Bild: keystone
Kurz nach Trumps Ankündigung veröffentlichte das Weisse Haus einen neuen Terminplan Bidens, auf dem das Treffen am Donnerstag vermerkt war. Wegen Bidens Coronainfektion war lange unklar, ob die beiden Regierungschefs tatsächlich zusammenkommen. Ursprünglich stand ein Treffen am heutigen Dienstag im Weissen Haus im Raum. Biden hat sich aber heute erst auf den Weg zurück nach Washington gemacht. Zuvor hatte er sich wegen seiner Covid-Erkrankung in seinem Privathaus im US-Bundesstaat Delaware isoliert.

Bei Netanjahus geplanter Rede vor dem Parlament soll es unter anderem um den seit mehr als neun Monaten tobenden Gaza-Krieg gehen. Angehörige israelischer Geiseln, die Netanjahu auf seiner US-Reise begleiten, erhoffen sich auch eine mögliche Ankündigung des Regierungschefs über eine Waffenruhe und Freilassung von Geiseln im Gegenzug für palästinensische Häftlinge. Bei einem Treffen mit den Angehörigen hatte Netanjahu sich vorsichtig optimistisch geäussert. In dem abgeriegelten Küstenstreifen werden noch rund 120 Geiseln vermutet, viele von ihnen dürften aber nicht mehr am Leben sein. Hoffnungen auf einen Deal bei internationalen Vermittlungsbemühungen hatten sich aber immer wieder zerschlagen.

Der Besuch des israelischen Ministerpräsidenten in Washington steht im Zeichen der politischen Wirren in den USA nach dem Rückzug von Biden aus dem Präsidentschaftsrennen.

Trump, der sich mitten in der heissen Phase des Wahlkampfs befindet, sorgt mit dem Empfang hochrangiger Staatsgäste immer wieder für Schlagzeilen. Erst vor Kurzem hatte der Republikaner Ungarns Regierungschef Viktor Orban in seinem Anwesen empfangen. (sda/dpa)
8:16
In China verkündet: Hamas und Fatah einigen sich auf Übergangsregierung
14 palästinensische Gruppierungen, darunter die islamistische Hamas und die säkulare Fatah, haben sich nach Angaben von Chinas Aussenminister Wang Yi darauf geeinigt, eine nationale Interimsregierung der «Versöhnung» für den Gazastreifen nach dem Krieg einzurichten. Der wichtigste Punkt sei die Einigung auf die Bildung einer «nationalen Interimsregierung zur Versöhnung», sagte Wang nach der Unterzeichnung der «Pekinger Erklärung» durch die Gruppierungen in der chinesischen Hauptstadt. (t-online/afp/dpa)
RAFAH REFUGEE CAMP, GAZA STRIP - OCTOBER 18: Masked Palestinian Hamas militants attend the funeral of Tariq Abu Hussein, senior Gaza field commander of the Ezzedin al-Qassam Brigades, the armed wing o ...
Bild: Getty Images Europe
7:47
Netanjahu in den USA: Geisel-Angehörige hoffen auf Abkommen
Während das Blutvergiessen im Gazastreifen andauert, richten die Angehörigen der Geiseln in der Gewalt der islamistischen Hamas ihre Hoffnung auf den in den USA eingetroffenen israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. «Wir gehen fest davon aus, dass seine Rede vor dem Kongress am Mittwoch die Ankündigung des Geiselabkommens sein wird, auf das wir alle gewartet haben», zitierte die Zeitung «Times of Israel» den Vater einer amerikanisch-israelischen Geisel in Washington.

Ein für heute geplantes Treffen zwischen Netanjahu und US-Präsident Joe Biden stand wegen Bidens Covid-Infektion auf der Kippe. Biden will sich in den verbleibenden Monaten als Präsident für ein Abkommen einsetzen: «Ich werde sehr eng mit den Israelis und den Palästinensern zusammenarbeiten, um herauszufinden, wie wir den Gaza-Krieg beenden, den Frieden im Nahen Osten sichern und all die Geiseln nach Hause bringen können», sagte er telefonisch beim Besuch von Kamala Harris in der Wahlkampfzentrale der Demokraten.

«Ich glaube, wir stehen kurz davor, das zu erreichen», fügte Biden hinzu, der sich bei dem Besuch seiner Vize-Präsidentin zugeschaltet hatte. Sein Verhältnis zu Netanjahu ist wegen dessen Handhabung des Krieges angespannt. Am Donnerstag sollen die indirekten Verhandlungen, bei denen die USA, Katar und Ägypten zwischen Israel und der Hamas vermitteln, fortgesetzt werden. Auf dem Tisch liegt ein dreistufiger Plan, der den Austausch der Geiseln gegen palästinensische Häftlinge sowie Wege hin zu einer dauerhaften Waffenruhe vorsieht.

Israelischen Medien zufolge sollen sich alle ranghohen Sicherheitschefs des Landes einig sein, dass sich das Militär in einer ersten sechswöchigen Phase eines möglichen Abkommens vollständig aus dem Gazastreifen zurückziehen könnte. Die relativ kurze Zeitspanne würde es der Hamas nicht erlauben, sich neu zu gruppieren, hätten Israels Verteidigungsminister Joav Galant, Generalstabschef Herzi Halevi sowie die Chefs der Geheimdienste Netanjahu gesagt. Demnach hätten sie ihm mitgeteilt, dass sie ein Geiselabkommen unterstützen.

In seiner Rede vor beiden Kammern des US-Kongresses will sich Netanjahu am Mittwoch zum Vorgehen in Gaza äussern. Sollte die Rede nicht die Ankündigung der Unterzeichnung eines Geiselabkommens beinhalten, wäre dies ein «totaler Fehlschlag», wurde der Vater der amerikanisch-israelischen Geiseln weiter zitiert. In dem abgeriegelten Küstenstreifen werden noch rund 120 Geiseln vermutet, viele von ihnen dürften aber nicht mehr am Leben sein. Israels Armee erklärte gerade erst zwei weitere Geiseln in der Gewalt der Hamas für tot.
Benjamin Netanjahu, Premierminister von Israel, w
Bild: sda
7:44
UN-Nothilfebüro beklagt Wassermangel
Bei einem neuerlichen Vorstoss der israelischen Streitkräfte im südlichen Gazastreifen gab es unterdessen palästinensischen Berichten zufolge viele Tote. Die Armee habe im Osten der Stadt Chan Junis angegriffen, sagten Augenzeugen. Mindestens 71 Palästinenser, unter ihnen Frauen und Kinder, seien ums Leben gekommen, weitere 200 hätten Verletzungen erlitten, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa unter Berufung auf Krankenhausmitarbeiter. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die israelische Armee hatte zuvor die Bewohner im östlichen Teil der Stadt dazu aufgerufen, das Gebiet unverzüglich zu verlassen. Nachrichtendienstliche Erkenntnisse hätten ergeben, dass die Hamas von dort Raketenangriffe auf Israel durchführte. Augenzeugen zufolge machten sich Tausende Zivilisten auf die Flucht. Viele von ihnen waren bereits zuvor vor dem Krieg aus anderen Teilen Gazas hierher geflüchtet. Die häufigen Evakuierungsbefehle führten zur weiteren Zerstörung des Gesundheitssystems, beklagte das UN-Nothilfebüro OCHA.

Laut Hilfsorganisationen litten die Menschen in dem abgeriegelten Küstengebiet weiterhin unter schwerem Wassermangel, teilte OCHA mit. Zwischen dem 8. und 21. Juli habe die durchschnittliche tägliche Wassermenge etwa 90.000 Kubikmeter betragen – das sei etwa ein Viertel der Menge, die vor Beginn des Krieges vor fast zehn Monaten produziert worden sei. Schäden an der Infrastruktur, Mangel an Strom, Treibstoff, Ersatzteilen und Chlor behinderten die Wasserproduktion und -aufbereitung sowie das Abpumpen von Abwasser.
7:41
Bericht: Israels Armee bestätigt Angriff radikaler Siedler
Nach Medienberichten hatte sich der Vorfall am Sonntag in der Ortschaft Kusra nahe der palästinensischen Stadt Nablus ereignet. Eine Gruppe von Freiwilligen hatte palästinensische Bauern demnach zu ihren Olivenhainen begleitet. Durch ihre Präsenz wollten die Freiwilligen für den Schutz der Palästinenser sorgen. In dem Video, das aus der Aktivistengruppe heraus aufgenommen wurde, ist zu sehen, wie Maskierte mit Holzprügeln auf sie einschlagen. Mehrere Opfer, unter ihnen ein junger Deutscher, wurden danach im Krankenhaus behandelt.

Unter anderem berichteten die «Tagesschau» und der US-Sender CNN über den Vorfall, deren Reporter mit den Opfern sprachen. Die israelische Armee bestätigte CNN den Angriff. Sie habe am Tatort Warnschüsse in die Luft abgegeben und verurteile grundsätzlich jede Gewalt. Laut den Berichten sagten die Aktivisten hingegen, das Militär habe Schüsse in Richtung eines Palästinensers abgegeben. Seit Beginn des Gaza-Kriegs hat die Gewalt militanter Siedler gegen Palästinenser im Westjordanland deutlich zugenommen.

Israel hatte im Sechstagekrieg 1967 unter anderem das Westjordanland und Ost-Jerusalem erobert. Dort leben heute inmitten von drei Millionen Palästinensern rund 700.000 israelische Siedler. Erst am Freitag hatte der Internationale Gerichtshof in einem nicht verbindlichen Rechtsgutachten die israelische Besatzung und den Siedlungsbau für illegal erklärt. (sda/dpa)
22:51
Deutscher Botschafter kritisiert Gewalt radikaler Siedler im Westjordanland
Der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, hat einen Übergriff radikaler Siedler im israelisch besetzten Westjordanland kritisiert. «Internationale und israelische Aktivisten, unter ihnen ein deutscher Staatsbürger, sind von extremistischen Siedlern im Westjordanland angegriffen worden, als sie auf friedliche Weise Palästinensern in ihren Olivenhainen halfen», schrieb der Diplomat am Montag auf der Plattform X. «Diese Attacken stellen ein gut dokumentiertes kriminelles Verhalten dar, sie sind mit allen legalen Mitteln zu verfolgen.» Dazu postete Seibert ein Video, das den Angriff zeigen soll.



Nach Medienberichten hatte sich der Vorfall am Sonntag in der Ortschaft Kusra nahe der palästinensischen Stadt Nablus ereignet. Eine Gruppe von Freiwilligen hatte palästinensische Bauern demnach zu ihren Olivenhainen begleitet. Durch ihre Präsenz wollten die Freiwilligen für mehr Sicherheit und den Schutz der Palästinenser sorgen. In dem Video, das aus der Aktivistengruppe heraus aufgenommen wurde, ist zu sehen, wie Maskierte mit Holzprügeln auf sie einschlagen. Mehrere der Opfer, unter ihnen ein junger Deutscher, wurden anschliessend im Krankenhaus von Nablus behandelt.

Unter anderem berichteten die «Tagesschau» und der US-Sender CNN über den Vorfall, deren Reporter mit den Opfern sprachen. Gegenüber CNN bestätigte die israelische Armee den Angriff. Sie habe am Tatort Warnschüsse in die Luft abgegeben und verurteile grundsätzlich jede Gewalt. Laut den Berichten sagten die Aktivisten hingegen, das Militär habe Schüsse in Richtung eines Palästinensers abgegeben. (sda/dpa)
16:16
Zwei Hamas-Geiseln für tot erklärt
Israel hat zwei weitere Geiseln in der Gewalt der Hamas für tot erklärt, darunter ein polnisch-israelischer Doppelstaatsbürger.

Militärvertreter hätten die Familien von Alex Dancyg und Jagev Buchstab (35) informiert, teilte die Armee mit. Sie seien am 7. Oktober vergangenen Jahres «brutal in den Gazastreifen entführt worden». Beide Männer seien nicht mehr am Leben, ihre Leichen würden von der Terrororganisation Hamas festgehalten.

Die Entscheidung, sie für tot zu erklären, basiere auf Geheimdienstinformationen und sei von einem Expertenforum gebilligt worden. Die Umstände ihres Todes in der Gewalt der Hamas würden untersucht.

Das Forum der Geiselfamilien teilte mit, man trauere um die beiden Männer. Der Historiker Dancyg wäre am Sonntag 76 Jahre alt geworden. Er stammte aus Polen und arbeitete in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem in Jerusalem.

Er hatte sich jahrelang für eine Vertiefung der Beziehungen zwischen Israel und Polen eingesetzt und war an der Vorbereitung von Schülerreisen beteiligt. Freigekommene Geiseln hatten berichtet, der passionierte Lehrer habe ihnen in der Gefangenschaft Geschichtsunterricht erteilt.

Familien der Geiseln wollen Abkommen

Das Forum schrieb: «Jagev und Alex wurden lebend gefangen genommen und hätten lebend zu ihren Familien und in ihr Land zurückkehren sollen.» Ihr Tod spiegele auf tragische Weise die Konsequenzen der Verzögerungen bei den Verhandlungen um eine Waffenruhe im Gazastreifen und Freilassung der 120 Geiseln im Gegenzug für palästinensische Häftlinge wider.

Man fordere von der israelischen Regierung, einem Geisel-Abkommen umgehend zuzustimmen. «Mit jeder Woche, die vergeht, läuft die Zeit für die Geiseln ab.»

Der Musiker Buchstab sei ebenso wie seine Frau entführt worden, die israelische und deutsche Staatsbürgerin ist, schrieb der deutsche Botschafter in Israel, Steffen Seibert, im sozialen Netzwerk X. Sie sei später wieder freigekommen. «Unsere Herzen sind mit ihr und der ganzen Familie.»

Das polnische Aussenministerium in Warschau würdigte Dancyg als «Mann des Friedens und der Freundschaft, der einen grossen Beitrag zum polnische-jüdischen Dialog geleistet hat».

Die polnische Regierung werde sich weiter für die bedingungslose Freilassung aller Geiseln in Gaza einsetzen. Aussenamtssprecher Pawel Wronski sagte, es habe seit März Vermutungen gegeben, dass Dancyg tot sein könnte. Nun sei er von Israel offiziell für tot erklärt worden. Man warte die weiteren israelischen Untersuchungen ab. (sda/dpa)
epa11255482 Poland's Foreign Ministry spokesman Pawel Wronski addresses the media following the death of a Polish humanitarian volunteer in Gaza, in Warsaw, Poland, 02 April 2024. The NGO World C ...
Bild: keystone
16:15
Berichte: Viele Tote bei israelischem Vorstoss in Gaza
Bei einem neuerlichen Vorstoss der israelischen Streitkräfte im südlichen Gazastreifen hat es palästinensischen Berichten zufolge viele Tote gegeben.

Die Armee habe im Osten der Stadt Chan Junis angegriffen, sagten Augenzeugen. Mindestens 39 Palästinenser, unter ihnen Frauen und Kinder, seien ums Leben gekommen, weitere 80 hätten Verletzungen erlitten, teilten Krankenhausmitarbeiter in Chan Junis mit. Die Angaben liessen sich nicht unabhängig überprüfen.

Die israelische Armee hatte zuvor die Bewohner im östlichen Teil der Stadt dazu aufgerufen, das Gebiet unverzüglich zu verlassen. Nachrichtendienstliche Erkenntnisse hätten ergeben, dass die islamistische Hamas von dort aus Raketenangriffe auf Israel durchführte.

Die Armee würde dagegen entschieden vorgehen, für Zivilisten würde es gefährlich werden, teilte sie auf ihrem Telegram-Kanal mit. Zu diesem Zwecke seien auch die Grenzen einer humanitären Zone für Zivilisten geändert worden, weil die Hamas aus dem betreffenden Gebiet heraus Israel angegriffen habe.

Augenzeugen zufolge machten sich Tausende Zivilisten auf die Flucht. Viele von ihnen waren bereits zuvor vor dem Krieg aus anderen Teilen des Gazastreifens hierher geflüchtet. (sda/dpa)
15:19
Berichte: Kanadier bei Anschlagsversuch in Israel erschossen
Ein kanadischer Staatsbürger ist nach israelischen Medienberichten bei einem Anschlagsversuch am Rande des Gazastreifens getötet worden.

Nach Angaben der Armee bedrohte der Mann zivile Wachleute am Eingang des Kibbuz Netiv Haasara mit einem Messer. Diese hätten auf den Mann geschossen und ihn «ausser Gefecht gesetzt».

Er sei mit einem Fahrzeug von israelischem Gebiet aus gekommen. Die Nachrichtenseite «ynet» schrieb, der Mann habe auf Englisch etwas über das Töten von Zivilisten im Gazastreifen gerufen. (sda/dpa)
11:20
Unicef: 143 Kinder und Jugendliche im Westjordanland getötet
Im Westjordanland und Ost-Jerusalem sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerk Unicef in den vergangenen neun Monaten 143 Kinder und Jugendliche getötet worden.

Ausserdem seien 440 junge Palästinenser durch Munition verletzt worden, teilte Unicef weiter mit. Diese Zahlen seien eine «unnötige und exzessive Ausübung von Gewalt gegen die Verwundbarsten». Sie bedeuteten eine Verdreifachung der Opferzahlen im Vergleich zum Neun-Monats-Zeitraum davor. Auf israelischer Seite seien im Westjordanland in den vergangenen neun Monaten zwei Kinder getötet worden, ergänzte Unicef.

«Die Situation hat sich erheblich verschlechtert, was mit der Eskalation der Feindseligkeiten im Gazastreifen zusammenfällt», so Unicef-Exekutivdirektorin Catherine Russell. Es gebe häufig Vorwürfe, dass palästinensische Kinder auf dem Heimweg von der Schule festgehalten oder beim Gehen auf der Strasse erschossen würden.

«Die Gewalt muss jetzt aufhören», sagte Russell. Die israelisch-palästinensischen Spannungen wirkten sich auf das Wohlergehen Tausender Kinder und Familien aus, die täglich in Angst um ihr Leben rennen würden, so Unicef.

Die Lage im Westjordanland hat sich seit Beginn des Gaza-Kriegs nach dem Hamas-Massaker am 7. Oktober 2023 noch einmal deutlich verschärft. Seitdem wurden bei israelischen Militäreinsätzen, Konfrontationen oder eigenen Anschlägen nach Angaben des Gesundheitsministeriums im Westjordanland mehr als 550 Palästinenser getötet.

Auch Gewalt israelischer Siedler gegen Palästinenser nahm in dem Zeitraum zu. Israel hatte das Westjordanland, den Gazastreifen und Ost-Jerusalem im Sechstagekrieg von 1967 erobert und besetzt. Die Palästinenser beanspruchen diese Gebiete für einen eigenen Staat. (sda/dpa)
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Banksy sprayt in Gaza Katzen auf zerstörte Häuser – und lockt Geschäftemacher an
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Banksy sprayt in Gaza Katzen auf zerstörte Häuser – und lockt Geschäftemacher an
Der britische Streetart-Künstler Banksy hat heimlich den Gazastreifen besucht. Dort hinterliess er diese Katze, die mit einem rostigen Schrottknäuel «spielt».
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Israelische Armee rückt in Rafah ein – die Darstellungen sind unterschiedlich
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Pontifax
25.06.2024 12:23registriert Mai 2021
Ja, die Ultraorthodoxen hatten bisher ein privilegiertes Leben gegenüber dem Rest der Bevölkerung. Grossartig in der Regierung mitreden aber nicht dafür einstehen. Es ist gut, dass sie von nun an auch selbst den Kopf für ihre Politik hinhalten müssen und nicht einfach andere dafür an die Front schicken und für ihre wirren Ideen sterben lassen.
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Unicron
25.06.2024 12:20registriert November 2016
"Israels höchstes Gericht: Wehrpflicht gilt auch für Ultraorthodoxe"

Das ist auch richtig so, die sind es ja welche gar keinen Frieden mit den Nachbarn wollen.
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Atavar
25.06.2024 13:39registriert März 2020
Finde ich gut - Wehrpflicht sollte keine so grosszügigen Ausnahmen kennen wie eine spezielle religiöse Zugehörigkeit, ein Geschlecht, o.Ä.

Gerade bei den orthodoxen Juden - die Bibi ja so dringend brauchte für seinen Machterhalt - finde ich eine Beteiligung an der Ernte der eigenen Saat durchaus befriedigend.
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«Die Expertenmeinungen zum Harris-Vize sind eindeutig»
Ist Kamala Harris aus Sicht der Demokraten wirklich die beste Kandidatin? Und wer sollte ihr Vize werden? Wie stehen ihre Chancen? US-Experte Martin Thunert beantwortet die aktuell brennendsten Fragen.

Herr Thunert, ist Kamala Harris wirklich die beste Wahl für die Demokraten?
MARTIN THUNERT:
In einem Idealszenario hätte Joe Biden bereits im Oktober 2023 gemerkt, dass er zu alt wäre für die nächsten vier Jahre als US-Präsident und hätte da verzichtet. Die Partei hätte dann eine richtige Vorwahl abgehalten, mit mehreren Bewerberinnen und Bewerbern – wovon eine Kamala Harris gewesen wäre.

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