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Nach 32 Stunden Drohnen-Pause: Londoner Flughafen Gatwick ist wieder geöffnet



Der Londoner Flughafen Gatwick ist wieder offen. «Präzise geplante» Drohnenflüge hatten Grossbritanniens zweitgrössten Flughafen seit Mittwochabend lahmgelegt. Betroffen waren auch viele Flüge aus der Schweiz.

Flug MU201 der China Eastern ist um 6.11 Uhr Ortszeit nach einem Nachtflug aus Shanghai gelandet. Und auch British Airways meldet auf Twitter, dass die Wiederöffnung des Flughafens bestätigt sei.

Erste Flugzeuge befinden sich bereits im Landeanflug:

«Die Start- und Landebahn in Gatwick ist derzeit geöffnet, und eine begrenzte Zahl von Flügen sind für Abflug und Landung eingeplant», teilte der Airport am Freitagmorgen auf seiner Webseite mit.

Dennoch sollten Passagiere den Status ihres Fluges checken, bevor sie sich auf den Weg zum Flughafen machten, hiess es dort weiter. Es werde weiterhin zu Verspätungen und Ausfällen von Flügen kommen.

Easyjet schrieb auf seiner Webseite, fliegen zu wollen. Der irische Billigflieger Ryanair hatte noch kurz zuvor angekündigt, alle ursprünglich für Gatwick geplanten Flüge stattdessen vom Londoner Flughafen Stansted starten oder dort landen zu lassen. Die Kunden seien informiert worden, sagte Ryanair auf seiner Webseite.

Seit Mittwochabend war in Gatwick – abgesehen von einer dreiviertelstündigen Unterbrechung – kein einziges Flugzeug mehr gelandet oder gestartet. Ankommende Maschinen mussten umgeleitet werden und teils hunderte Kilometer entfernte Airports wie Amsterdam und Paris ansteuern. 

«Das ist eine präzise geplante Aktivität, die darauf ausgelegt wurde, den Flughafen lahmzulegen und maximale Behinderungen in der Vorweihnachtszeit zu bringen», teilte Gatwick-Geschäftsführer Stewart Wingate mit.

Am Donnerstag waren 115'000 Reisende betroffen, für Freitag wurden weitere 126'000 Personen in Gatwick erwartet. Um die chaotische Lage zu entschärfen, sollten Nachtflugverbote für andere Flughäfen vorübergehend aufgehoben werden.

Geplante Störaktionen?

Die Störmanöver über Gatwick konnten Einsatzkräfte trotz eines grossen Polizeieinsatzes mit Helikoptern und Scharfschützen sowie Spezialgerät der Armee zunächst nicht unterbinden. Tauche noch eine Drohne über dem Flugfeld auf, sei auch ein Abschuss denkbar, erklärte die Polizei. Verkehrsminister Chris Grayling versicherte, es werde ein «riesiger Aufwand» betrieben, um die Störaktionen zu stoppen.

Bei den mindestens zwei Drohnen handelt es sich nach Einschätzung der Polizei nicht um Hobby-Fluggeräte. Sie seien vielmehr für den professionellen Einsatz bestimmt.

Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund gab es laut Behörden aber zunächst nicht. In den ersten 24 Stunden nach Einstellung des Flugbetriebs zählte die Polizei mehr als 50 Drohnen-Sichtungen. Medienberichten zufolge prüfen die Ermittler, ob möglicherweise ein radikaler Öko-Aktivist hinter dem Störmanöver steckt. (sda/dpa)

Der längste Linienflug der Welt

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Video: srf

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    Alle Leser-Kommentare
  • patsh 21.12.2018 08:15
    Highlight Highlight Den Posts auf Instagram nach scheint der YouTuber und Roofer AllyLaw in die Aktion involviert zu sein…
  • Pointer 21.12.2018 07:42
    Highlight Highlight 32 Stunden. Erstaunlich, wenn man bedenkt, wie "kurz" die Flugdauer von Drohnen ist.
    • j0nas 21.12.2018 08:19
      Highlight Highlight Das waren proffesionelle Drohnen die mehrfach geflogen wurden.
    • HugiHans 21.12.2018 09:34
      Highlight Highlight Naja, eine Drohne muss nicht ein kleiner Multicopter sein. Dies kann auch ein benzingetriebenes, autonomgesteuertes Flächenmodellflugzeug sein. Mit entsprechendem Tank kann sich ein solches problemlos während Stunden in der Luft halten kann.
  • Miikee 21.12.2018 07:40
    Highlight Highlight Zum Glück ist nichts passiert.
    Aber vielleicht ist es ganz gut das dies mal passiert ist. Die Flughäfen werden nun hoffentlich die richtigen Schlüsse daraus ziehen.

    Ein Drohnenflugverbot nützt offensichtlich nicht. Es wird immer wieder Idioten geben, die eine Drohne starten.
    • Miikee 21.12.2018 20:55
      Highlight Highlight @Waedliman
      Ein Abwehr und Erkennungssystem zu installieren.

      Vielleicht hast du es überlesen. Hier nochmals für dich.

      Es GIBT bereits Gesetze. Man darf nach GESETZ nicht näher als 5 km zu einem Flughafen. ES IST VERBOTEN bzw. nur mit Ausnahmebewilligung gestattet.

      https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19940351/index.html#a17


      Und nun die Frage an dich. Was hat es gebracht?

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