International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FILE - This Dec. 7, 2015, file photo shows the second Boeing 737 MAX airplane being built on the assembly line in Renton, Wash. A new computer problem has been found in the troubled Boeing 737 Max that will further delay the plane's return to flying after two deadly crashes, according to two people familiar with the matter. The latest flaw in the plane's computer system was discovered by Federal Aviation Administration pilots who were testing an update to critical software in a flight simulator in the fourth week of June 2019 at a Boeing facility near Seattle, the people said. Both spoke on condition of anonymity because the development has not been made public. (AP Photo/Ted S. Warren, File)

Bevor das Flugverbot aufgehoben wird, muss das neue Problem bei der Beoing 737 MAX gelöst werden. Bild: AP

US-Luftfahrtbehörde entdeckt neues Problem bei Boeing 737 MAX



Die US-Luftfahrtbehörde FAA hat ein neues Problem bei der Boeing 737 MAX ausgemacht, für die nach zwei Abstürzen ein weltweites Flugverbot herrscht. Die FAA teilte am Mittwoch mit, kürzlich ein «potenzielles Risiko» entdeckt zu haben.

Das Problem müsse behoben werden, bevor das Flugverbot für die Maschinen aufgehoben werden könne, teilte die FAA am Mittwoch in Washington mit. Nähere Angaben zu dem Vorfall machte die FAA nicht. Die FAA betonte am Mittwoch, sie werde den Maschinen erst dann wieder eine Flugerlaubnis erteilen, wenn sie dies als «sicher» einstufe.

Boeing erklärte in einem Statement, dass die FAA beim Wiederzulassungsprozess der 737 Max zusätzliche Anforderungen stellen würde und das Unternehmen den Flugzeugtyp erst zur Zertifizierung anbieten werde, wenn diese erfüllt seien.

Probleme im Simulator

Aus informierten Kreisen verlautete, Piloten der FAA hätten bei Tests mit einem Flugsimulator Schwierigkeiten gehabt, die Kontrolle über das Flugzeug zurückzuerlangen, nachdem das Stabilisierungssystem MCAS aktiviert worden war. Ein Problem mit dem System, das bei einem drohenden Strömungsabriss die Flugzeugnase nach unten drückt, wird als Ursache für zwei Boeing-737-MAX-Abstürze mit insgesamt 346 Toten vermutet. Die 737-Max-Serie muss nach den beiden Abstürzen seit Mitte März am Boden bleiben.

Boeing zufolge geht es um Auflagen, die im Rahmen der seit Monaten laufenden Software-Aktualisierung erfüllt werden sollen. Der Konzern sei mit den neuen Anforderungen der FAA einverstanden und arbeite daran, sie zu erfüllen.

Das neue Problem könnte die von Boeing herbeigesehnte Wiederzulassung der 737-Max-Flieger weiter verzögern. Die FAA betonte, hierbei keinen vorgeschriebenen Zeitplan zu verfolgen. Zuletzt war bereits vermutet worden, dass sich das Prüfverfahren noch Monate hinziehen könnte.

Flugstopp belastet Boeing und Airlines

Für Boeing und die betroffenen Airlines ist der Flugstopp eine starke finanzielle Belastung, wie die Geschäftsberichte für das erste Quartal bereits zeigten. Allerdings steht Boeing selbst massiv in der Kritik - unter anderem wegen des Vorwurfs, die Entwicklung des neuen Flugzeugmodells wegen hohen Konkurrenzdrucks überstürzt zu haben.

Ob bei der ursprünglichen Zertifizierung der Unglücksflieger alles mit rechten Dingen zuging, ist zudem Gegenstand einer Untersuchung der US-Behörden. Im Zuge der Aufklärung der Abstürze am 29. Oktober 2018 in Indonesien und am 10. März in Äthiopien räumte Boeing auch ein, bereits rund ein Jahr vor dem ersten Unglück von einem Problem der 737 Max gewusst zu haben. Obwohl bereits einige Monate nach Auslieferungsbeginn der Baureihe im Mai 2017 festgestellt wurde, dass etwas mit dem Warnsystem in den Cockpits nicht stimmte, wurde die FAA erst nach dem ersten Absturz im Herbst vergangenen Jahres informiert. (sda/dpa/afp)

Diese vier Kampfjets sind in der engeren Auswahl

Street-Art bekommt in St. Gallen einen Platz

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Trump will Grönland kaufen? Er soll es erstmal auf der Karte finden – die Reaktionen

Donald Trump will einem Bericht des Wall «Street Journal» zufolge Grönland kaufen. Prinzipiell vielleicht keine schlechte Idee, denn die grösste Insel der Erde verfügt unter viel Eis über enorme Bodenschätze. Problem nur: Die quasi autonome Insel (nur Verteidigungs- und Aussenpolitik unterstehen noch der dänischen Regierung) steht gar nicht zum Verkauf.

Aus Grönland folgten die Reaktionen auf dem Fuss: «Wir sind offen dafür, Geschäfte zu machen, aber wir stehen nicht zum Verkauf», erklärte …

Artikel lesen
Link zum Artikel