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President Barack Obama, second from left, walks towards Air Force One just before departing John F. Kennedy International Airport in New York, Tuesday, July 21, 2015. (AP Photo/Craig Ruttle)

US-Präsident Barack Obama besteigt die Air-Force-One am Flughafen JFK in New York (21.07.2015). Bild: AP

Panne vor Obama-Besuch in Kenia: Genaue Ankunftszeit der Air Force One durchgesickert



Am Samstag besucht US-Präsident Barack Obama erstmals Kenia, das Heimatland seines Vaters. Die Vorfreude hat einen empfindlichen Dämpfer erhalten: Laut «Fox News» hat ein Mitarbeiter der Fluggesellschaft Kenyan Airways in einem E-Mail die geplante Ankunfts- und Abflugzeit der Air Force One in Nairobi herumgeschickt.

Das 40- bis 50-minütige Zeitfenster, in dem die Präsidentenmaschine landet und abhebt, ist ein streng gehütetes Geheimnis und wird vom Weissen Haus nie kommuniziert. Flughäfen und der entsprechende Luftraum werden vor der Landung der Air Force One normalerweise geschlossen, bis der Präsident in seiner Limousine sitzt.

«[Die Flughäfen Nairobis] Jomo Kenyatta und Wilson werden wie folgt geschlossen (...) Das entspricht den geplanten Ankunfts- und Abflugzeiten von Präsident Obama», heisst es in der E-Mail, die bereits am 13. Juli mit hoher Priorität – und an einen umfangreichen Verteiler geschickt wurde, darunter Mitarbeiter der beiden Flughäfen, Airlines und sogar Flugschulen.

Flughafen Jomo Kenyatta in Nairobi. bild via wikimedia/Mkimemia

Damit nicht genug: Anfang Woche soll ein Reiseveranstalter im südafrikanischen Johannesburg die heiklen Daten an alle seine Kunden verschickt haben. Betreff: «Infos betreffend Obama-Besuch in Kenia».

Der peinliche Lapsus dürfte das ohnehin massive Sicherheitsdispositiv für den hohen Besuch noch komplizierter machen: Die islamistische Terrorgruppe al-Schabab hat in Kenia mehrere blutige Anschläge verübt, darunter 2014 auf das Westgate-Einkaufszentrum in Nairobi und im April 2015 auf eine Universität im Osten des Landes.

Es ist nicht das erste Mal, dass Obama auf dem afrikanischen Kontinent schlechte Erfahrungen punkto Sicherheit macht. Als er Ende 2013 zur Gedenkfeier für den verstorbenen Nelson Mandela nach Südafrika reiste, stellten ihm die Organisatoren einen Gebärdendolmetscher zur Seite, der die Gebärdensprache nicht beherrschte und unter Schizophrenie litt.

FILE - In this file photo from Dec.10, 2013, Thamsanqa Jantjie, right, interprets in sign language for President Barack Obama during his remarks at a memorial service at FNB Stadium in honor of Nelson Mandela in Soweto, near Johannesburg. The South African government says it is aware of reports that Jantjie faced a murder charge a decade ago, and says he is being investigated. (AP Photo/Evan Vucci, File)

US-Präsident Barack Obama (links) und Gebärdendolmetscher Thamsanqa Jantjie an der Mandela-Gedenkfeier in Johannesburg (12.12.2013). Bild: AP

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    Alle Leser-Kommentare
  • Marco4400 22.07.2015 15:15
    Highlight Highlight Sorry aber ist erste Bild wirklich in New York aufgenommen worden. (Da auf dem Gangway "Swissport" steht)
    1 1 Melden
    • Dominik Isler 22.07.2015 15:29
      Highlight Highlight Swissport (welche aus der Swissair entstand btw.) ist eine internationale Ground Handling Firma, ist also nicht bloss in der Schweiz tätig (insgesamt laut wiki an ca. 260 Flughäfen). https://de.m.wikipedia.org/wiki/Swissport
      7 0 Melden
    • spiox123 22.07.2015 15:33
      Highlight Highlight Swissport operiert auf der ganzen Welt und ist zusammen mit Dnata führend. In Amerika hat Swissport aber einen sehr grossen Anteil während Dnata vorallem Im nahen Osten sehr dominant ist
      5 0 Melden
    • ste77 22.07.2015 15:39
      Highlight Highlight wieso nicht? Swissport bedient meines Wissens über 250 Flughäfen weltweit
      4 1 Melden
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