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Journalist kritisiert Friedensnobelpreis-Trägerin Aung San Suu Kyi – 7 Jahre Haft



Myanmar's leader Aung San Suu Kyi waits for a meeting with Vietnam's President Tran Dai Quang (not pictured) at the Presidential Palace during the World Economic Forum on ASEAN in Hanoi, Vietnam, Thursday, Sept. 13, 2018, (Kham/Pool Photo via AP)

Aung San Suu Kyi. Bild: AP/Pool Reuters

Weil er die De-facto-Regierungschefin Aung San Suu Kyi kritisiert hat, ist ein früherer Zeitungskolumnist in Myanmar zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er wurde wegen «beleidigender» Äusserungen über Suu Kyi der Volksverhetzung schuldig gesprochen,

Mit seinen Facebook-Beiträgen habe er in der Bevölkerung «falsche Vorstellungen» über die De-facto-Regierungschefin verbreitet, teilte ein Gerichtssprecher in Rangun am Mittwoch mit.

Auf der Friedensnobelpreisträgerin Suu Kyi hatte die Hoffnung auf eine Verbesserung der Menschenrechtslage in Myanmar geruht. Suu Kyi hatte selbst bis zum Ende der Militärherrschaft 2010 viele Jahre im Gefängnis und im Hausarrest verbracht, bevor sie ins Parlament gewählt wurde.

Seit 2015 leitet sie de facto die Regierungsgeschäfte. Inzwischen gibt es Forderungen, ihr den Friedensnobelpreis wieder abzuerkennen. Grund war ihr Schweigen zum brutalen Vorgehen des Militärs gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar. Gemäss einem UNO-Bericht gibt es dabei klare Anzeichen für Völkermord.

Auch die Kritik am Umgang mit der Pressefreiheit in Myanmar wächst. Anfang des Monats waren zwei myanmarische Mitarbeiter der Nachrichtenagentur Reuters zu sieben Jahren Haft verurteilt worden, nachdem sie über die Tötung von zehn Angehörigen der Rohingya-Minderheit berichtet hatten.

Basierend auf einem Gesetz aus der Kolonialzeit wurden sie für schuldig befunden, «Staatsgeheimnisse» verraten zu haben. Suu Kyi hatte das Urteil gegen internationale Kritik verteidigt. (sda/afp)

Verbrechen an Rohingya in Myanmar

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Video: srf

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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 19.09.2018 16:43
    Highlight Highlight Vielleicht sollte man Friedensnobelpreise a) für abgeschlossene Projekte verteilen und nicht als Statment, dass man jemanden oder etwas unterstützt (unterstüzte Obama ja in vielen Punkten, der Nobelpreis für ihn verstehe ich jedoch immernochnicht) und b) aufhören Friedensnobelpreisträger als Heilige zu verehren.
  • koks 19.09.2018 15:23
    Highlight Highlight Das totalitäre Matriarchat am herrschen. Aber bestimmt ist der männliche Journalist der Täter...
    • Eine_win_ig 20.09.2018 06:58
      Highlight Highlight Wieso bringen Sie hier überhaupt das Geschlecht ins Spiel? Hat doch nichts damit zu tun, dass eine Frau oben steht...
  • walsi 19.09.2018 14:57
    Highlight Highlight Der Friedensnobelpreisträger Obama lässt Menschen ohne Gerichtsurteil mit Drohnen töten. Die Preisträger Aung San Suu Kyi lässt Kritiker inhaftieren. Man frägt sich was genau die Kriterien sind um diesen Preis zu bekommen.
    • exeswiss 19.09.2018 16:17
      Highlight Highlight "Obama lässt Menschen " wusste gar nicht das obama noch präsident ist..
    • walsi 19.09.2018 16:48
      Highlight Highlight @exeswiss: Wenn man inhaltlich nichts erwiedern kann kritsiert man die Rechtschreibung oder andere Nebensächlichkeiten.
  • Gubbe 19.09.2018 14:55
    Highlight Highlight Wenn Macht da ist, will sie auch gebraucht werden. Dies tun die Meisten, wenn sie endlich auf dem Sessel sitzen. Von ihr, der Leidenden, hätte ich das nicht vermutet. Ein Land, das man meiden sollte.
  • winglet55 19.09.2018 14:06
    Highlight Highlight Die Wahrheit zu schreiben, ist gefährlich, nicht nur in Myanmar😠

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