International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

«Unsere Dame der Tränen» – So titeln die Zeitungen am Tag nach der Katastrophe von Paris

Das Feuer-Inferno in der berühmten Kathedrale in Paris hat die ganze Welt schockiert und dominiert am Dienstagmorgen die Titelseiten der Presse in Frankreich sowie weltweit. Hier ein Überblick.



Ein Artikel von

T-Online

Das Feuer war am Montagabend ausgebrochen, über Stunden schlugen Flammen in den Himmel. Der kleine Spitzturm in der Mitte des Dachs brach zusammen. Der Brand verwüstete den Sakralbau im Herzen der französischen Hauptstadt, der Dachstuhl stand lichterloh in Flammen. Das genaue Ausmass der Zerstörungen war in der Nacht noch nicht bekannt.

Die schockierenden Bilder und Augenzeugenberichte des Vorfalls beherrschten die Nachrichten im In- und Ausland in der Nacht zu Dienstag. Zeitungen und Nachrichtenseiten weltweit berichten dementsprechend auch am Dienstagmorgen auf ihren Titelseiten vom Pariser Feuer-Inferno.

Auf der Titelseite der Zeitung «Le Figaro» ist zum Beispiel zu lesen : «Le désastre», zu Deutsch «Das Desaster». Dazu ein schockierendes Bild der brennenden Kathedrale, auf dem zu sehen ist, wie der kleine Spitzturm in der Mitte des Dachs zusammenbricht.

Das Pariser Tageblatt «Le Parisien» betitelt die erste Seite am Dienstagmorgen mit «Notre-Dame des Larmes», was übersetzt bedeutet «Notre-Dame der Tränen» oder auch «Unsere Dame der Tränen».

Die römisch-katholische Tageszeitung «La Croix» zeigt ganz gross ein Foto des Feuers und schreibt dazu auf der Titelseite: «Das Herz in Asche» – «Le coeur en cendres».

«Les Echos» schreibt auf der Titelseite: «Die Tragödie von Paris» – das Foto, das die gesamte Seite überzieht, zeigt, wie die Flammen lichterloh aus dem Dachstuhl der Kathedrale schlagen.

Die Zeitung «Libération» betitelt die Schlagzeile der Dienstagausgabe «Notre Drame», was auf Deutsch «Unser Drama» bedeutet.

Der britische «Guardian» titelt auf der ersten Seite seiner Dienstagausgabe: «Inferno verwüstet Paris». Dazu gibt es dasselbe Foto, das auch in der französischen Presse verwendet wurde.

Der «Daily Telegraph» schreibt, «Paris weint um seine geliebte Dame».

Die spanische Zeitung «el País» druckt auf der Titelseite ebenfalls ein Foto, das den kleinen Spitzturm auf dem Dach der Notre-Dame beim Zusammenfall zeigt. «Die Flammen verwüsten Notre-Dame, Symbol der europäischen Kultur», schreibt die Zeitung dazu.

 Frankreichs Staatschef Emmanuel Macron hat versichert, dass die von einem Brand verwüstete Pariser Kathedrale Notre-Dame wieder aufgebaut wird. «Wir werden Notre-Dame wieder aufbauen», sagte Macron am späten Montagabend am Ort des Geschehens. 

Das Schlimmste sei bei dem Brand verhindert worden, denn die Fassade und die beiden Haupttürme seien nicht zusammengestürzt. Der Kampf gegen das Feuer sei aber noch nicht vollständig gewonnen. Mit Blick auf das historische Bauwerk sagte der 41-Jährige: «Es ist das Epizentrum unseres Lebens.»

(t-online.de/aj)

Brand in der Notre-Dame

Der Moment, als die Spitze von Notre Dame fällt

Play Icon

Das könnte dich auch interessieren:

Wir haben das erste 5G-Handy der Schweiz ausprobiert – und es ist ziemlich spektakulär

Link zum Artikel

16 Fakten, die wir viel zu spät (ODER ERST JETZT!) gecheckt haben 🤯

Link zum Artikel

Das? Das ist nur die wohl umfangreichste Schatzkarte aller bisherigen Zeiten

Link zum Artikel

25 geniale Erfindungen, die beweisen, dass wir schon in der Zukunft leben

Link zum Artikel

Über Nacht blind – die Geschichte vom Aushängeschild des Zürich Marathons

Link zum Artikel

Tödlicher Hefepilz – warum Candida auris so gefährlich ist

Link zum Artikel

«Die unendliche Geschichte» wird 35 – das wurde aus den Darstellern

Link zum Artikel

Stell dir vor, du bist Anwältin für Menschenrechte und die «Bunte» schreibt über deine Haare

Link zum Artikel

Samsung will nicht, dass du diesen Bericht zum Galaxy Fold siehst

Link zum Artikel

8 Dinge, die jeden Schweizer aus der Fassung bringen. Garantiert!

Link zum Artikel

«Sorry, ich muss heute noch fahren» – aus dem Leben eines Rollstuhlfahrers

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

4
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • öpfeli 16.04.2019 09:54
    Highlight Highlight Wahnsinn, dass ein (ja tragischer) Brand die Welt schockiert und so vieles wirklich Tragisches interessiert nicht mal einen Bruchteil 🤷‍♀️
  • Janis Joplin 16.04.2019 08:15
    Highlight Highlight Erinnert mich daran, als die Kapellbrücke brannte...und wie die Stadt Luzern, ja das ganze Land niedergeschlagen war.
    Möge man hier zukünftig die feuerpolizeilichen Vorschriften, die es sicher auch in Frankreich gibt, anpassen oder strenger kontrollieren.
    • fireboltfrog 16.04.2019 08:42
      Highlight Highlight Noch strengere Feuerpolizeiliche Masnahmen? Ich passiere heute schon rund doppelt so viele Brandschutztüren, wie normale türen. Wenn wir nicht wie die Ägypter und Römer bauen hält das nicht Tausende von Jahren. Hunderprozentigen Schutz gibt es auch nicht. Wichtig ist, dass sich das Feuer nicht weiter verbreitet und keine Personen zu Schaden kommen. Das grosse Problem ist wohl der Verkehr, der die Blaulichtorganisationen behindert, aber aber rot-grün setzt sich ja gerne für künstliche Staus ein.
  • Spooky 16.04.2019 07:37
    Highlight Highlight Ich frage mich gerade, welches Gebäude in der Schweiz brennen müsste, um Emotionen dieser Art hervorzurufen.

    Vielleicht die UBS Filiale am Paradeplatz?

«Das ist das Ende meiner Präsidentschaft. I'm fucked»: So reagierte Trump auf Mueller

Die Katze ist aus dem Sack: Heute wurde der Abschlussbericht von US-Sonderermittler Robert Mueller zur Russland-Affäre veröffentlicht. Dieser ist mit pikanten Details gespickt. Die aktuellen Entwicklungen.

Robert Mueller hatte eingehend untersucht, ob Trumps Wahlkampflager geheime Absprachen mit russischen Staatsvertretern zur mutmasslichen Einmischung Moskaus in den US-Wahlkampf 2016 traf - und ob der Präsident die Justiz behinderte.

Justizminister Barr liess dem Kongress am 24. März eine eigene vierseitige Zusammenfassung von Muellers Abschlussbericht zukommen. Demnach kam Mueller zu dem Ergebnis, dass es keine Beweise für geheime Absprachen zwischen Trumps Team und Russland gab. Allerdings …

Artikel lesen
Link zum Artikel