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Austrian Chancellor Sebastian Kurz, of the Austrian People's Party, OEVP, addresses the media during a news conference in Vienna, Austria, Monday, May 20, 2019. Austrian Chancellor Sebastian Kurz has called for an early election after the resignation of his vice chancellor Heinz-Christian Strache from the Freedom Party spelled an end to his governing coalition. (AP Photo/Michael Gruber)

Ist nach der Veröffentlichung des Strache-Videos in einer schwierigen Situation: Österreichs Kanzler Sebastian Kurz. Bild: AP/AP

Österreichische Regierung zerbricht – Stuhl des Kanzlers wackelt



Die Video-Affäre um die bisherige Regierungspartei FPÖ hat Österreich wenige Tage vor der wichtigen Europawahl in eine schwere Staatskrise getrieben. Am Montagabend kündigte die FPÖ an, dass alle ihre Minister die Regierung verlassen werden.

Ihre Posten dürften nun bis zu vorgezogenen Neuwahl mit Experten und Spitzenbeamten besetzt werden. Die rechte Partei reagierte damit auf die vorherige Ankündigung von Kanzler Sebastian Kurz, den Bundespräsidenten Alexander Van der Bellen um die Entlassung von Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) zu bitten.

epa07586595 Austrian Interior Minister Herbert Kickl of the right-wing Austrian Freedom Party (FPOe), delivers a press statement next to Norbert Hofer (not pictured), Austrian Transport Minister and designated leader of the FPOe, at a FPOe parliamentary group office in Vienna, Austria, 20 May 2019. The FPOe briefing comes in the aftermath of Austrian Vice Chancellor Strache who on 18 May 2019 stepped down from his post, as he was caught in a corruption allegations scandal. German magazine 'Der Spiegel' and newspaper 'Sueddeutsche Zeitung' published on 17 May 2019 a secretly recorded video which appeared to show Strache in Ibiza, Spain, in July 2017, meeting an alleged niece of a unknown Russian oligarch who wanted to invest large sums of money in Austria. In return for election campaign donations, Strache is alleged to have promised public contracts in the event of his party joining the government.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Muss seinen Platz räumen: FPÖ-Mann Herbert Kickl. Bild: EPA/EPA

Regierungschef Kurz hatte bereits zuvor für den Fall eines kollektiven Rückzugs der FPÖ-Minister angekündigt, die Posten bis zur vorgezogenen Neuwahl mit Experten und Spitzenbeamten zu besetzen. Dieses Vorgehen sei mit Van der Bellen abgesprochen und solle dafür sorgen, dass die Regierung «handlungsfähig» bleibe.

Unklar blieb, ob Kurz im Parlament mit einem Misstrauensvotum konfrontiert werden wird. Die SPÖ-Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner sprach von einer «veritablen Staatskrise» und erklärte, es müssten nun alle Ministerposten mit Experten besetzt werden. Sie liess jedoch zunächst offen, ob ihre Partei Kurz unterstützen oder stürzen will.

epa06307485 Former member of the Austrian Green Party and head of the list Pilz, Peter Pilz arrives for a press conference in Vienna, Austria, 04 November 2017. Pilz announced his resignation of the list Pilz and his seat in the Austrian parliament, after he has been accused of sexual harassment by a former colleague.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Will einen Misstrauensantrag stellen: Peter Pilz. Bild: EPA/EPA

Peter Pilz von der oppositionellen Liste «Jetzt» kündigte am Montag an, im Parlament einen Misstrauensantrag gegen Kurz zu stellen. Pilz hofft dabei auch auf die Unterstützung der aufgebrachten FPÖ. «Der Hausverstand sagt einem, dass es relativ schwer ist, von jemandem das Vertrauen zu verlangen, dem man gerade das Misstrauen ausgesprochen hat», sagte Kickl zu diesem Thema der österreichischen Nachrichtenagentur APA.

Stuhl des Kanzlers wackelt

Rendi-Wagner appellierte derweil an die Parteien, die eigenen Interessen hinten anzustellen. Auch durch diese Äusserungen gewann das «Jetzt»-Vorhaben am Abend erheblich an Bedeutung - der Stuhl des Kanzlers wackelt erheblich. Noch ist unklar, wann eine Sondersitzung des Parlaments stattfinden könnte.

Sollte ein Misstrauensantrag im österreichischen Parlament eine Mehrheit finden, müsste der Bundespräsident jemanden mit der Bildung einer neuen Regierung beauftragen. «Dann ist der Bundeskanzler Geschichte - und das ist auch gut so», sagte der Liste-«Jetzt»-Gründe Pilz im Sender «oe24». Der Kanzler sei der Hauptverantwortliche für die Regierungskrise.

epa07586735 Austrian Chancellor Sebastian Kurz arrives for a meeting with Austrian President Alexander Van der Bellen at the Presidential office in Vienna, Austria, 20 May 2019. The meeting comes in the aftermath of Austrian Vice Chancellor and FPOe party leader Strache who on 18 May 2019 stepped down from his post, as he was caught in a corruption allegations scandal. German magazine 'Der Spiegel' and newspaper 'Sueddeutsche Zeitung' published on 17 May 2019 a secretly recorded video which appeared to show Strache in Ibiza, Spain, in July 2017, meeting an alleged niece of a unknown Russian oligarch who wanted to invest large sums of money in Austria. In return for election campaign donations, Strache is alleged to have promised public contracts in the event of his party joining the government.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Kanzler Kurz muss plötzlich um seinen Posten zittern. Bild: EPA/EPA

Die schlagartige Verschärfung der Situation hatte Kurz am Montagabend mit seinem eigenen Statement losgetreten. Der 32-Jährige hatte sich erneut mit Innenminister Kickl getroffen und entschieden, dass der FPÖ-Politiker nicht mehr im Amt bleiben kann.

Der Kanzler erwartet eine «lückenlose Aufklärung» zu jenem Skandalvideo von Ibiza aus dem Jahr 2017, das die gesamte Krise am Freitagabend ausgelöst hatte. Kickl war damals selbst Generalsekretär der FPÖ und damit auch mit den finanziellen Angelegenheiten der Partei betraut.

Aus Sicht von Kurz müsste Kickl nun gegen sich selbst ermitteln - und das geht für den Kanzler nicht mit einer Aufklärung ohne «den Anschein einer Einflussnahme» zusammen.

Die Regierungskrise wurde am Freitag durch das von «Spiegel» und «Süddeutscher Zeitung» veröffentlichte Video ausgelöst, das im Juli 2017 heimlich auf Ibiza aufgezeichnet wurde. Darin werden möglicherweise illegale Parteispenden an die FPÖ thematisiert.

epa07580317 Austria's Vice-Chancellor Heinz Christian Strache (C) of the Austrian Freedom Party (FPOe) gives a statement to journalists as Interior Minister Herbert Kickl (L) and Foreign Minister Karin Kneissl (R) listen in the Ministry of Public Service and Sport in Vienna, Austria, 18 May 2019. Austrian Vice Chancellor Strache on 18 May 2019 said he will step down from his post as media caught the far-right FPOe's leader Strache in a corruption allegations scandal. German media have on 17 May 2019 published a secretly recorded video of Strache in Ibiza in July 2017, where Heinz-Christian Strache is claimed to meet an alleged niece of a unknown Russian oligarch who wanted to invest large sums of money in Austria.  EPA/FLORIAN WIESER

Stolperte über das Skandal-Video: Der ehemalige Vizekanzler Heinz Christian Strache. Bild: EPA/EPA

Der Ex-Vizekanzler und Ex-FPÖ-Chef Heinz Christian Strache stellt darin einer angeblichen russischen Oligarchen-Nichte öffentliche Aufträge in Aussicht, sollte sie der FPÖ zum Erfolg bei den Nationalratswahlen 2017 verhelfen. Strache trat am Samstag aufgrund der Veröffentlichung des Videos zurück. (cma/sda/dpa/afp/reu)

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107Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kaspar Floigen 21.05.2019 11:14
    Highlight Highlight Vielleicht geht das Kalkül von Kurz auf. Sich als sehr einsichtig und demütig zu verhalten, Neuwahlen auszurufen, die Stimmen der FPÖ absahnen. Dann ohne Koalition reagieren.
  • Stambuoch 21.05.2019 10:30
    Highlight Highlight - Die bisherigen Wähler der FPÖ werden wohl kaum gross zur SPÖ wandern, wenn dann wird es wohl eine Splittung ÖVP-Nichtwähler und in geringem Masse NEOS geben. Ein rechtsextremer Bodensatz von ca. 10-15% wird weiter FPÖ wählen.
    - Kurz ist nach wie vor laut Umfragen sehr beliebt und deutlich vor allen anderen Parteien/Kandidaten. Stand jetzt wird dies wohl so bleiben, sprich die ÖVP wieder zur stärksten Partei.
    - Die grosse Unbekannte ist: Werden die NEOS genug stark, damit sie koalitionsfähig werden? Sonst heisst es: SPÖ/ÖVP/FPÖ. Will das jemand? Grüne/Jetzt & NEOS sind noch zu klein.
  • RETO1 21.05.2019 09:29
    Highlight Highlight Was für ein Geschrei wegen einer zerbrochenen Koalition.
    Ist schon hunderte Mal andernorts auch passiert
    • FrancoL 21.05.2019 10:24
      Highlight Highlight Es ist nich ein Geschrei um eine zerbrochene Koalition, sondern um den Versuch von Kurz sich die Hände rein zu waschen.
  • Sarkasmusdetektor 21.05.2019 09:28
    Highlight Highlight War dich klar, dass dieser Kanzler nur Kurz regieren würde 🤣
  • Don Alejandro 21.05.2019 08:57
    Highlight Highlight Kurz ist ein Wolf im Schafspelz. Eloquent, blendend und ein guter Redner. Aber es kann mir doch keiner sagen, gerade in Bezug was Kickl schon früher rausgelassen hat, dass er sich nun wie ein im Regen gelassener Pudel darstellt. Er muss sich jetzt einem Misstrauensantrag stellen, erst wenn er diesen übersteht, ist er dann legitimiert den Übergang zu leiten. Man stelle sich vor, er ist im Amt und vernichtet dort massenhaft Beweismaterial.
  • Heinzbond 21.05.2019 08:31
    Highlight Highlight Wer sich nachts zu Hunden legt, muss sich morgens nicht über Flöhe wundern...
  • äti 21.05.2019 02:03
    Highlight Highlight "mit Experten und Spitzenbeamten besetzt werden."

    - ist doch immer die beste Lösung gegeüber Parteimenschen ohne Sach- und Fachkenntnis.
    • El Vals del Obrero 21.05.2019 08:45
      Highlight Highlight Nur müsste man sich einig sein, wer Experte und spitze ist oder wer das nach welchen Kriterien bestimmen darf.
  • Wiederkehr 21.05.2019 01:17
    Highlight Highlight Nomen est Omen. Kurzum, Kurz war ein Furz. Der Furz war kurz.
  • Butschina 21.05.2019 00:37
    Highlight Highlight Die Entlassung Kickls dünkt mich ein logischer Schritt.
  • Murky 20.05.2019 23:24
    Highlight Highlight Wenn die Politiker weg snd, werden Experten eingesetzt. Hm... Irgendwie wäre es manchmal villeicht gar nicht so schlecht von vornheren Leute einzusetzen die was vom Thema verstehen, nicht? ;-)
  • Paulxanta 20.05.2019 23:12
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte beachte die Kommentarregeln.
  • Baron Minshew 20.05.2019 22:58
    Highlight Highlight Ohne besondere Sympathie für den Jüngling zu hegen verstehe ich nicht wieso er Grund für die Krise sein soll.
    Strache war ja bereit gegen Geld die Demokratie zu verkaufen
    • Roman Loosli 20.05.2019 23:29
      Highlight Highlight Er der Fpö in die Regierung verholfen...
    • tripod 20.05.2019 23:46
      Highlight Highlight tja, damit ist er bestimmt allein auf weiter flur. die anderen haben doch nur das gemeinwohl im sinn!
    • FrancoL 20.05.2019 23:52
      Highlight Highlight Möchtest Du damit sagen dass Kurz nicht eine Grundahnung haben sollte mit wem er sich ins Bett legt? Kann man so blauäugig sein und alles übersehen was Sprache so im Vorfeld alles von sich gegeben hat?
      KURZ ist ein Risiko eingegangen und der Schuss ging nach hinten los.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Michael Heldner 20.05.2019 22:31
    Highlight Highlight schade, dass nun indirekt auch sein eigener Stuhl wackelt, Kurz hat recht viel bisher erreicht.
    • Volande 20.05.2019 22:58
      Highlight Highlight Spinnste?
    • Jo Blocher 21.05.2019 06:49
      Highlight Highlight @Heldner. Also da wären! Zähl mal auf, was Kurz bisher erreicht hat......
    • wasps 21.05.2019 06:56
      Highlight Highlight Was denn? Er führte das Land innerhalb 24 Monaten zweimal in die Krise. Auch das ist eine Leistung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pinkerton 20.05.2019 22:14
    Highlight Highlight Das Ibiza-Video ist oberpeinlich und entlarvend, ganz klar. Dennoch wüsste ich gerne, wer dahinter steckt und welche Agenda damit verfolgt werden soll. SPÖ, Grüne und Konsorten jubeln jetzt etwas zu früh. Nur wegen einem Video werden die Themen, die von der FPÖ bewirtschaftet werden, nicht einfach so verschwinden.
    • Pedro Salami 20.05.2019 22:38
      Highlight Highlight Da hast du recht, die Themen werden sich nicht in Luft auflösen.
      Welche Gruppierungen jetzt jubeln ist mir auch herzlich egal. Wichtig ist nur dass ein Verräter und Lügner entlarvt wurde. Um so mehr da es sich um eine Person mit viel Macht handelt der für die Gesellschaft grossen Schaden anrichten kann.
    • tripod 20.05.2019 23:52
      Highlight Highlight die verschwinden ganz bestimmt nicht. und rate mal was in ganz europa los sein wird, wenn sich herausstellen sollte, dass das video im auftrag zb russi....äh nichtwestlicher staaten oder organisationen produziert wurde.
    • reactor 21.05.2019 04:17
      Highlight Highlight Welche Themen meinen sie denn? Z. B. die Einbindung von Nazis und deren Inhalte in die Regierung?
  • Hardy18 20.05.2019 21:54
    Highlight Highlight ...es müssten nun alle Ministerposten mit Experten besetzt werden.

    🤔

    Das ist das Problem wenn man in der Demokratie jeden Dreck wählen kann.
    • Jo Blocher 21.05.2019 06:51
      Highlight Highlight @🤔....ja, mit einem Führer passiert das natürlich nicht......
    • Hardy18 21.05.2019 08:58
      Highlight Highlight Sicher nicht. Denn da gehörte es zum guten Ton, so sein Land zu führen. Und es ist gut, dass es sowas nicht mehr in Europa gibt.

      Nur frage ich mich warum jetzt erst die Experten kommen sollen und man nicht vorher schaut ob man welche wählen lässt.
  • Team Insomnia 20.05.2019 21:33
    Highlight Highlight Blocher hat gesprochen😂
    Oder so🙋‍♂️
  • Der Kritiker 20.05.2019 20:28
    Highlight Highlight Österreich, oder wenn Bananenrepubliken plötzlich einen Katzensprung von uns entfernt sind... allerdings, wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen.
  • dääd 20.05.2019 19:51
    Highlight Highlight Wenns so heiss weitergeht, bin ich bald so berauscht, dass ich schmerzfrei Gabalier hören kann.
    • Der Kritiker 20.05.2019 21:43
      Highlight Highlight berauscht oder scheintot?
  • Art Peterson 20.05.2019 19:48
    Highlight Highlight Wenn Rechte mit Unrecht zum Rechten sehen, rächt es sich mit Recht recht schnell.
  • Randy Orton 20.05.2019 19:46
    Highlight Highlight Die Zeit der rechtsextremen in Österreich scheint doch abgelaufen. Zumindest vorerst.
    • nukular 20.05.2019 21:43
      Highlight Highlight Naja.. Und dann? Wieder die SPÖ am ruder haben wollen?.. Na danke, die sind genauso linksextrem.. Als ob die nicht auch alle dreck am stecken haben...
    • Trd 20.05.2019 23:56
      Highlight Highlight Genau du sagst es
      Die Linken sind genau so schlimm wie die rechten
      Und die mitte bringt leider nichts zu stande.
    • Jo Blocher 21.05.2019 06:54
      Highlight Highlight @nukular. Danke für deinen vor Kompetenz strotzenden Kommentar🤣🤣🤣
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gummibär 20.05.2019 19:43
    Highlight Highlight I TOOK A PILL IN IBIZA

    Play Icon
  • M. mit P. 20.05.2019 19:30
    Highlight Highlight Kurz zusammengefasst: „Kurz kickt Kickl.“
  • John H. 20.05.2019 19:30
    Highlight Highlight Wird Kurz seine Karriere retten können - oder wird sie nur kurz sein?
  • wasps 20.05.2019 19:22
    Highlight Highlight Ich gehe mal davon aus, dass die Chefbeamten in den FPÖ Minesterien kaum Sozis sind.
  • pun 20.05.2019 19:22
    Highlight Highlight Kickl ist ein Rechtsextremer und seine Entlassung als Innenminister (und damit auch oberstes Aufsichtsorgan über die Polizei!) längst überfällig.
    • Team Insomnia 20.05.2019 19:44
      Highlight Highlight Köppel ist auch so einer.
      Wer entlässt ihn?🧐
    • FrancoL 20.05.2019 19:56
      Highlight Highlight Köppel ist zum Glück auch nicht ein wichtiger Politiker, ausser dass er zum Aufreger der Nation mutiert was aber keinen grossen Schaden hinterlassen wird.
    • pun 20.05.2019 20:10
      Highlight Highlight Köppel ist ein Parlamentarier unter vielen. Seine Macht ist sehr beschränkt, auch weil er völlig abseits steht im Parlament. Vergleichbar ist eher Blocher als Bundesrat. Hat auch nicht funktioniert, weil Blocher entgegen all dem Patriotismus unsere Institutionen in Frage gestellt und angegriffen habt. Könnt ihr euch noch erinnern, wie Blocher als Bundesrat in die Türkei gefahren ist um dann von da aus die Schweizer Antirassismusgesetze anzugreifen? The north remembers.
    Weitere Antworten anzeigen
  • banda69 20.05.2019 19:21
    Highlight Highlight Und die SVP so:

    "Strache, der James Dean der österreichischen Nachkriegspolitik".

    Roger Köppel, SVP Spitzenpolitiker

    Benutzer Bild
    • Magnum 20.05.2019 20:22
      Highlight Highlight Bwahaha: Der James Dean der österreichischen Nachkriegspolitik? Aufs Aussehen kann Köppel kaum abzielen mit dem Vergleich - der schwitzende HC Strache mit Red Bull-Dose ist nicht so ein fescher Anblick. Eher auf den Filmtitel "Denn sie wissen nicht, was sie tun"?
      Benutzer Bild
    • Basti Spiesser 20.05.2019 20:24
      Highlight Highlight Haha Danke!
    • Neruda 20.05.2019 20:37
      Highlight Highlight Wo muss man sich eigentlich melden, wenn man als völlig Untalentierter mal eine Zeitung führen will?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Charles, Prince of Wales 20.05.2019 19:12
    Highlight Highlight Da gibt es vermutlich viele Politiker, die der Russin auf den Leim gegangen wären. Nicht nur in Österreich.
    • Team Insomnia 20.05.2019 22:44
      Highlight Highlight Ueli und Chrigi ganz sicher🤭
    • supremewash 21.05.2019 10:33
      Highlight Highlight Da hätte ich für einmal keine Bedenken bei Blocher. Der ist schon zu reich an Geld und Einfluss um von russischer Hilfe gross zu profitieren.
  • Y. Pony 20.05.2019 19:12
    Highlight Highlight Aus Solidarität wollen die FPÖ-Minister ebenfalls zurücktreten. Dann „würden ihre Posten von Experten [...] übernommen.“

    Jetzt mal frei von politischer Präferenz: Wäre es nicht in jedem Fall sinnvoll, wenn Ministerien von Experten geführt würden?
    • Neruda 20.05.2019 20:39
      Highlight Highlight Evtl. wäre eine Technokratie schon nicht das dümmste. Vor allem wenn man sich zur Zeit so die Regierungen ansieht...
  • Team Insomnia 20.05.2019 19:09
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Baba 20.05.2019 19:50
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • Magnum 20.05.2019 19:07
    Highlight Highlight Besser zu spät als gar nicht: Ein Ende mit Schrecken ist einem Schrecken ohne Ende vorzuziehen. Dass Kurz zuerst noch auf Zeit spielen wollte, um das Misstrauensvotum von nächstem Mittwoch mit Stimmen der FPÖ zu überstehen, stellt ihm kein voteilhaftes Zeugnis aus: Es lässt ihn als Machttaktiker und Opportunisten dastehen, der Leute in Amt und Würden belässt, die es laut seiner eigenen Aussage nicht können. Für einen Kanzler, der so viel Wert auf Message Control legt, sendet Kurz aktuell sehr widersprüchliche Signale aus.
    • Dominik Treier 20.05.2019 22:00
      Highlight Highlight Es lässt ihn als Opportunisten und Machtmenschen dastehen? Alles was Kurz in seiner Zeit als Politiker gemacht hat stellt ihn als genau das dar, denn das ist was dieser Mann ist...
  • Dede7 20.05.2019 19:06
    Highlight Highlight Da erweist er der FPÖ aber einen Gefallen. Da eine lückenlose Aufklärung nur zu einer Demontage der FPÖ führen kann, gewährt er ihnen die Flucht in die Opferrolle.
  • Flo1914 20.05.2019 19:02
    Highlight Highlight Diesen GAU wir auch er nicht überleben, schlussendlich wir auch Kurz gehen müssen. We will see!
    • Demo78 20.05.2019 19:27
      Highlight Highlight Über Kurz oder lang 😂😂😂
    • ands 20.05.2019 19:58
      Highlight Highlight Oder er geht gestärkt aus den Neuwahlen hervor. Bisher scheint nichts an ihm haften zu bleiben und für entäuschte FPÖ Wähler gibt es nicht so viele Alternativen.
  • infomann 20.05.2019 18:59
    Highlight Highlight Kanzler Kunz ist ein super Mann
    Von so einer Persönlichkeit kann die Schweiz nur träumen.
    • Zeezoo 20.05.2019 19:08
      Highlight Highlight Naja, wer Albträume mag...ich jedenfalls nicht.

      Btw, wer ist Kunz?
    • Magnum 20.05.2019 19:09
      Highlight Highlight Der Versicherungsvertreter heisst Kurz, nicht (Hinz und) Kunz. Und das letzte, was die Schweiz gebrauchen kann, ist die persönliche Herrschaft eines endlos selbstverliebten Schnösels. Nein, Personenkult brauchen wir in diesem Land nun wirklich nicht.
    • Planet Escoria auch bekannt als Gähn 20.05.2019 19:15
      Highlight Highlight Einfach nicht vergessen.
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  • Bert der Geologe 20.05.2019 18:55
    Highlight Highlight Freu mich schon auf "Willkommen Oesterreich" von morgen Abend, wobei mit Satire die Realsatire wohl gar nicht mehr getopt werden kann.
  • Wander Kern 20.05.2019 18:51
    Highlight Highlight Lasst uns ein, zwei, viele Ibizas schaffen!
  • Avalon 20.05.2019 18:51
    Highlight Highlight Na endlich!
    Wäre sehr seltsam gewesen, wenn Kickl die Strache-Sache hätten untersuchen sollen, als Innenminister.
    • Y. Pony 20.05.2019 19:17
      Highlight Highlight ...etwa so seltsam, wie wenn ein William Barr als Justizminister verantwortlich für die Untersuchung einer Justizbehinderung des Präsidenten 🍊 sein sollte...?
  • Nothingtodisplay 20.05.2019 18:45
    Highlight Highlight Jo mei, was läuft denn da bei unseren westlichen Nachbarn? 🧐
    • 123und456 20.05.2019 18:52
      Highlight Highlight Westlich?
    • c_meier 20.05.2019 18:59
      Highlight Highlight kommt natürlich drauf an wo nothingtodisplay wohnt 😉
    • blobb 20.05.2019 19:01
      Highlight Highlight Heisst ja nicht ohne Grund Westerreich ;)
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