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Drogensüchtige missbraucht: Entzugs-Klinik in Mexiko zwingt Patienten zu Sklavenarbeit

12.10.15, 00:00 12.10.15, 01:25


A view of one of several homes that police raided in their search for fugitive mayor of Iguala Jose Luis Abarca and his wife Maria de los Angeles Pineda in the Iztapalapa neighborhood of Mexico City, Monday, Nov. 4, 2014. Federal police detained the couple where they were hiding out in a house. They are accused of ordering the Sept. 26 attacks on teachers' college students that left six dead and 43 still missing. (AP Photo/Eduardo Verdugo)

Blick auf das Iztapalapa-Quartier in Mexiko-Stadt: In einer Drogenentzugsklinik ist es mutmasslich zu Fällen von Sklavenarbeit gekommen.
Bild: Eduardo Verdugo/AP/KEYSTONE

In zwei mexikanischen Rehabilitationseinrichtungen sind Drogensüchtige zu Sklavenarbeit gezwungen worden. Die Polizei befreite in den beiden Anstalten in Iztapalapa nahe Mexiko-Stadt 49 Menschen, unter ihnen sechs Minderjährige.

Sechs Männer seien verhaftet worden, teilte die Staatsanwaltschaft am Sonntag mit. Die Patienten wurden nach ihrer Einlieferung mehrere Tage lang gefesselt am Boden liegen gelassen und anschliessend mittels Drohungen und Strafen zur Arbeit als Gärtner, Klempner, Maurer und Schweinezüchter gezwungen, wie Staatsanwältin Juana Camila Bautista erklärte.

Die Angehörigen zahlten umgerechnet rund 43 Franken pro Woche für Unterhalt und Behandlung der Drogensüchtigen. Die Ermittlungen wurden nach einer Anzeige eines Patienten aufgenommen. (trs/sda/dpa)

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