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epa06479775 Emergency personnel transfer injured people after an armed attack at a bar in the City of Cancun, Quintana Roo, Mexico, 27 January 2018.  EPA/Alonso Cupul

Seit Januar starben in Cancun bei Gewaltverbrechen über 100 Menschen.  Bild: EPA/EFE

14 Tote in 36 Stunden – Welle der Gewalt erschüttert «Spring-Break»-Partystadt Cancún

Gangs liefern sich im mexikanischen Ferienparadies einen blutigen Kampf. Der Drogenkrieg bedroht nun den Tourismus. 



Über 100'000 Touristen feiern derzeit in Cancún an der mexikanischen Karibikküste feucht-fröhliche «Spring-Break»-Partys. Darunter sind auch zahlreiche Schweizer: So fliegt Edelweiss Air mehrmals pro Woche direkt von Zürich nach Cancún. 

Doch nur einen Schritt von der Partymeile entfernt findet ein regelrechtes Blutbad statt. Vergangen Woche starben bei Kämpfen unter Drogengangs 14 Menschen innerhalb von nur 36 Stunden.

Der Drogenkrieg eskaliert immer mehr: Seit Anfang Jahr sind laut Daily Star im Ferienparadies bereits über 100 Leute getötet worden. Bislang befinden sich unter den Opfern keine Touristen. 

Party-Touristen feiern Spring-Break in Cancun.

Party-Touristen feiern Spring-Break in Cancun.

Die Welle der Gewalt bedroht den Tourismus. 2017 sind bei Schiessereien in Nachtklubs in Playa del Carmen und im Stadtzentrum in Cancún mehrere Personen erschossen und verletzt worden. 

«Bei Reisen nach Mexiko ist der persönlichen Sicherheit grosse Aufmerksamkeit zu schenken», schreibt das Aussendepartement EDA in seinen Reisehinweisen

(amü)

Wenn die Stadt zum Friedhof wird

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Video: srf/SDA SRF

El Chapo: Vom Drogenhändler zum depressiven Häftling

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Julian Flury (1) 12.04.2018 11:57
    Highlight Highlight Ich reise im Juni nach Cancun, allerdings nicht als Partytourist, sondern um Mittelamerika kennenzulernen, bis nach Guatemala.
    Nach diesem Artikel wünsche ich mir jedenfalls, auch nach den Ferien noch Watson lesen zu können!
    Sicher gibts keine Clubbesuche für mich haha *galgenhumor findet ja jeder lustig*
  • grind 12.04.2018 11:42
    Highlight Highlight 10000 ermordete mexikaner jährlich in ganz mexiko.... interessiert kein schwein.

    100 tote mexikaner, wo ggf noch touristen hinschauen müssen, und alle drehen durch

    • Toerpe Zwerg 12.04.2018 12:34
      Highlight Highlight Sind leider eher 25000

Warum sich der Drogen-Schmuggel nicht stoppen lässt

Die Beschlagnahmung grosser Kokainlieferungen bringt gemäss einer Studie nicht viel. Diese Strategie ist ineffizient und mithin sogar kontraproduktiv.

«Unsere Arbeit zeigt, dass angebotsorientierte Anti-Drogen-Strategien allein bestenfalls ineffektiv sind und schlimmstenfalls das Problem des Drogenhandels sogar noch verschärfen», sagt Nicholas Magliocca von der Universität von Alabama. Er hat die in den «Proceedings» der US-Akademie der Wissenschaften («PNAS») veröffentlichte Studie geleitet.

Insgesamt …

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