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21 Entführungsopfer lebend im Süden Mexikos aufgetaucht



Vor knapp einer Woche waren sie in Mexiko auf dem Weg zu einer Hochzeit entführt worden – jetzt sind die 21 Männer lebend gefunden worden.

Die Entführungsopfer seien sehr müde und ihre Füsse befänden sich in einem schlechten Zustand, sagte der Gouverneur des südlichen Bundesstaats Guerrero, Héctor Astudillo. Offenbar seien die Männer mehrere Tage lang zu Fuss unterwegs gewesen.

Die Entführer forderten dem Gouverneur zufolge kein Lösegeld. In örtlichen Medienberichten war dagegen von entsprechenden Forderungen die Rede.

Bewaffnete hatten die jetzt nahe der Kleinstadt Arcelia aufgetauchten Männer am vergangenen Samstag auf dem Weg zu einer Hochzeit in der Nähe des Dorfs La Palma verschleppt. Am Ort des Überfalls fand die Polizei die Leichen von drei Männern sowie mehrere verlassene und zum Teil ausgebrannte Autos.

Guerrero wird seit Jahren von Kriminalität, Gewalt und Entführungen geplagt. International für Schlagzeilen sorgte der Fall von 43 Studenten, die im September 2014 in dem Bundesstaat entführt und mutmasslich ermordet wurden. Der Fall, der symbolhaft für die Verbindungen zwischen Politik, Polizei und den Drogenkartellen steht, sorgt bis heute für Proteste in Mexiko. (sda/afp)

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