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epa06594103 Members of the Senegalese community stage a demonstration in memory of Idy Diene, who died in Florence on 05 March following a fatal shooting, Florence, Italy, 10 March 2018.  EPA/MAURIZIO DEGL INNOCENTI

Die senegalesische Gemeinschaft protestiert in Florenz gegen Rassismus. Bild: EPA/ANSA

Migranten in Italien: Hass, Hetze und Gewalt

In Italien häufen sich die Attacken auf Menschen mit dunkler Haut. Der Staatspräsident spricht von «Barbarei», Kirchenmänner von «Rassismus» – die Regierung hält Berichte dazu für erfundenen «Unsinn».

03.08.18, 21:02

Hans-Jürgen Schlamp, Rom



Ein Artikel von

Er habe «nur die Waffe ausprobieren» wollen, sagte der frühere Senatsangestellte zu den schrecklichen Ereignissen an jenem 17. Juli in Rom. Der Mann hatte auf ein 13 Monate altes Baby gefeuert, das Kind einer Roma-Familie wurde verletzt. Es sind Fälle wie diese, die Italien in diesem Sommer bewegen – und für eine heftige Rassismusdebatte gesorgt haben.

Seit Wochen schon werden in dem Land Migranten attackiert, vor allem solche mit schwarzer Haut. Es sind längst nicht nur Beleidigungen. Immer wieder fallen Schüsse, mitunter völlig wahllos. Die Opfer sind Männer, Frauen, Kinder. Was ist da los? Medien berichteten etwa über diese Fälle:

«Schämen wir uns»

Ein anderer Vorfall in dieser Woche hat besonderes Aufsehen erregt: Ein Unbekannter hatte ein Ei aus einem fahrenden Auto auf das linke Auge der 22-jährigen Diskuswerferin Daisy Osakue geschleudert. Das Mitglied im italienischen Nationalteam der Leichtathleten wurde in Italien geboren - als Kind nigerianischer Eltern. «Die wollten nicht mich als Person treffen», sagte sie, «sondern irgendjemanden mit dunkler Haut.»

epa06918930 Italy discus thrower Daisy Osakue addresses the media outside the hospital in Turin, Italy, 30 July 2018. reports state that she risks missing the European championships after being attacked overnight in the province of Turin. Sakue, who holds the Italian under-23 record for the discus and was born in Turin to Nigerian parents, was hit in the face by an egg hurled from a car at Moncalieri.  EPA/ALESSANDRO DI MARCO

Diskuswerferin Daisy Osakue. Bild: EPA/ANSA

«Schämen wir uns» schrieb daraufhin die kirchliche Tageszeitung «L'Avvenire» auf ihre Titelseite. Alle Papier-, TV- und Internetmedien griffen die Attacke auf. Viele Sportler erklärten sich solidarisch mit Daisy Osakue. Italiens Torwartlegende Gianluigi Buffon twitterte: «Vorwärts Daisy». Der Präsident des Olympia-Komitees, Giovanni Malago, rief zu einer Anti-Rassismus-Kampagne auf. Ministerpräsident Giuseppe Conte rief sogar aus Washington an, um Solidarität zu zeigen.

Mehrheit glaubt Populisten

Nur die Mächtigsten im Land sehen das alles ganz anders. «Die Entrüstung über ein Ei im Gesicht», so Beppe Grillo, Ex-Komiker und Gründer der grössten Regierungspartei «Fünf Sterne», reiche offensichtlich aus, dass die Medien ausflippten und «das Land an den Rand des Abgrunds brächten».

Und Salvini, Chef des Regierungspartners Lega, erklärte die Berichte über Rassismus zur «Erfindung der Linken» und deshalb zu «Unsinn». Die Italiener seien keine Rassisten, sondern «gute Menschen». Aber nach den «Masseneinwanderungen» unter den linken Regierungen seien sie «mit ihrer Geduld fast am Ende».

Tatsächlich ist der überwiegende Teil der Italiener inzwischen laut Umfragen gegen Migranten eingestellt. Drei Viertel der Befragten fürchten sich, so das Institut Fondazione Openpolis, vor globalen Negativentwicklungen, Wirtschaftskrisen und zunehmender Kriminalität. Zwar ist die Kriminalität in Italien seit Jahren faktisch rückläufig. Die Zahl schwerer Delikte wie Mord befindet sich auf einem Tiefstand. Aber viele Italiener glauben das offenbar nicht.

Politiker wie Innenminister Salvini bestärken die Menschen in deren Annahme, mehr Fremde bedeuteten zugleich mehr Verbrechen. Mit seiner knallharten Anti-Migranten-Politik hat Salvini seine Lega von der kleinen Rand- zur Regierungspartei aufgepumpt. Derzeit liegt sie gleichauf mit «Fünf Sterne», bei etwa 30 Prozent. Beide Populistenparteien kommen somit zusammen etwa 60 Prozent.

«Jetzt reicht es!»

Noch aber gibt es Italiener, die jeder Form von Rassismus entgegentreten.

Wie der Besitzer der Bar und Eisdiele «Iris» an der Westküste Sardiniens, Dionigio Fronteddu. Als vier etwa 20 Jahre alte Kunden sich beschwerten, sie wollten ihr Bier nicht «von einem mit schwarzer Haut» bekommen, stellte sich der Wirt vor seinen 18-jährigen Kellner aus dem Senegal: «Hier machen wir diese Unterscheidung nicht», erklärte er den Gästen. Die Männer gingen, der Wirt wunderte sich über «solche Töne im Jahr 2018».

epa06280673 People protest during a demonstration titled 'It is not a crime', against racism, in the centre of Rome, Italy, 21 October 2017.  EPA/MAURIZIO BRAMBATTI

Noch gibt es Widerstand: Eine Anti-Rassismus-Demonstration in Rom. Bild: EPA/ANSA

Oder wie Vittore Trabucco aus Treviso, der sich in einem Leserbrief an die römische Zeitung «La Repubblica» über «blindwütige Angriffe auf Menschen mit schwarzer Haut» empörte. Ausgerechnet in Treviso, wo seit Jahrzehnten Bürgermeister der Lega Nord gegen Schwarze und Muslime vorgehen, weil diese angeblich Krankheiten verbreiteten.

Auch die Eigner des Weingutes «Astoria Wein» gehören zu jenen, die sich wehren. Sie haben diese Woche in ganzseitigen Anzeigen in überregionalen Tageszeitungen gegen Fremdenhass und Rassismus protestiert: «Die Gewalt der Worte und der Taten ist nicht mehr zu ertragen...Jetzt reicht es!»

Gut 25 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge

Auch der Papst, Glaubens-Chef von 80 Prozent der Italiener, fordert unablässig Achtung und Respekt für jeden einzelnen Menschen ein, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion.

Doch hören die Menschen auf ihn und seine Bischöfe? Oder auf den Staatspräsidenten Sergio Mattarella, der vor «Barbarei» in seinem Land warnt?

Immerhin haben diese und andere - Politiker, Philosophen, Sportler - jetzt Alarm geschlagen und eine breite Debatte über Rassismus in Italien entfacht. Maurizio Martina, der Vorsitzende der arg geschrumpften Sozialdemokraten, hat in Rom sogar eine - wenn auch kleine - Demonstration gegen Intoleranz und Rassismus organisiert.

Viele haben auch nicht vergessen, dass zwischen 1860 und 1960 etwa 25 Millionen Italiener ihre Heimat aus Not und Elend verlassen mussten. Im heutigen Sprachgebrauch wären sie «Wirtschaftsflüchtlinge».

Die Frage ist nun, ob es genug sein werden, die sich am Ende gegen Rechtspopulisten und Nationalisten stellen.

Unter #MeTwo teilen Hunderte ihre Rassismuserfahrungen

Video: lia haubner

Der Kampf für die gute Sache: Diese 11 Kampagnen werden dich nachdenklich stimmen

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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172
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172Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 06.08.2018 18:47
    Highlight Für alle diejenigen, die immer noch verbreiten, die Migranten seien Schuld, und ihre Fremdenfeindlichkeit und ihre faschistoide Gewalt sei daher rechtfertigt:

    Nicht die Juden waren damals ein Problem, sondern die Nazis waren DAS Problem.

    Heute sind nicht die Migranten ein Problem (sie sind auch gar nicht soviele, wie eure Panik vermuten lässt), sondern die rechtsradikalen Rattenfänger, Brandstifter und deren pöbelenden Anhänger sind DAS Problem.
    4 4 Melden
  • chäsli 05.08.2018 19:55
    Highlight Sind das die selben Italiener die sich in der Schweiz wegen Rassismus beklagt haben ?
    0 6 Melden
  • Walser 04.08.2018 16:57
    Highlight Wenn grosse Migrationsströme unterwegs sind, gibt und gab es zu jeder Zeit der Menschheit riesige Probleme. Wenn sich Menschenmassen irgendwohin verschieben hat das grossen Einfluss auf diejenige die schon da sind und immer schon da waren. Warum sollte das heute anders sein. Der Mensch, und damit meine ich fast alle, ist in letzter Konsequenz ein Egoist. Er prüft auch unbewusst jeden Vorgang auf Vor-oder Nachteil für sich durch. Der grösste Teil der Europäer sieht zurzeit vorallem Probleme mit den Einwanderern. Wer die Mehrheit der Italiener hier als Rassisten darstellt ist ein Brandstifter.
    19 9 Melden
    • Ueli der Knecht 04.08.2018 23:07
      Highlight "Der grösste Teil der Europäer sieht zurzeit vorallem Probleme mit den Einwanderern."

      Das ist eine aus der Luft gegriffene Aussage, die nicht zutrifft.

      Der "grösste Teil", den du meinst, sind höchstens ein Drittel, vermutlich sogar weniger (vgl. Bild). Der grosse Rest (die schweigende Mehrheit) ist durchaus aufgeschlossen und humanitär gesinnt.

      Auch viele bürgerliche, wirtschaftlich denkende Menschen, die sich nicht vom Mob und Emotionen sondern von Vernunft leiten lassen, sehen in der Migration viele Vorteile (http://bit.ly/2OG2pyi).

      Insofern lebst du in einem realitätsfremden Traum.
      6 18 Melden
    • Walser 05.08.2018 08:04
      Highlight @Ueli. Die schweigende Mehrheit ist gegen die zurzeit ablaufende Migration von Afrika nach Europa. Ein Träumer ist, wer das nicht sieht und hört. Und sie schweigen weil jeder der diese Meinung öffentlich kundtut, flugs als Rassist, Nationalist, Faschist usw. betitelt wird. In diesem verseuchten Klima wählen sie dann Salvini, AfD etc.
      20 7 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.08.2018 13:22
      Highlight Niemand, der die Migration beschränken will, sollte als Rassist bezeichnet werden. Rassisten sind Leute, die aus den offensichtlichen Unterschieden zwischen den Menschen (wie Hautfarbe usw.) die Überlegenheit resp. Unterlegenheit bestimmter Menschen behaupten, also bestimmten Menschen aufgrund äusserlicher Unterschiede andere Unterschiede unterstellen.

      Im vorliegenden Artikel geht es um z. T. gewalttätige Übergriffe auf Migranten. Dies ist ein krimineller Akt, und zwar auch dann, wenn man mit den Entscheiden der (Vorgänger-)Regierung nicht einverstanden ist.
      4 1 Melden
    • Ueli der Knecht 06.08.2018 14:03
      Highlight Walser: Du behauptest einfach mal drauflos, was gerade deinem Gefühl entspricht, aber ohne jede faktische Grundlage. Du und dein Gefühl irren sich, und zwar gewaltig.

      Die Fakten, aus dem Jahr 2016 in Deutschland, wo damals die Flüchtlingsproblematik besonders hochgekocht wurde:
      https://www.svr-migration.de/wp-content/uploads/2016/04/SVR-Integrationsbarometer-2016_Asylbewerber.pdf

      Wie du siehst, gibt es zwar Mehrheiten, allerdings nur in kleinen Minderheiten der Bevölkerung, nämlich bei Bildungsfernen, Armen und Abgehängten. Die deutliche Mehrheit sieht, anders als du, keine Bedrohung.
      1 3 Melden
    • Ueli der Knecht 06.08.2018 14:13
      Highlight Noch anzufügen, dass diese Minderheit der Bildungsfernen, Armen und Abgehängten besonders laut schreien.

      Nur weil der Mob lauter schreit, und das fremdenfeindliche Gepöbel mehr Aufmerksamkeit kriegt, bedeutet das noch lange nicht, dass sie die Mehrheit sind. Der Pöbel schreit nur laut, verhält sich radikal auffällig, und bekommt daher auch in den Medien viel zu viel Aufmerksamkeit (vgl. Bild oben).

      Lauthals Schreien ist übrigens nur eine aggressive und geringschätzende Kommunikation, aber kein sachliches Argument, sondern eher nur ein Beleg für die Unfähigkeit, sachlich zu argumentieren.
      2 3 Melden
    • Walser 06.08.2018 20:15
      Highlight Ueli. Ich schrieb dass die Mehrheit der Menschem gegen die zurzeit ablaufende Migration von Afrika nach Europa sei. Ihre eingebrachte Statistik spricht von der gefühlten Bedrohung bei der Anzahl von Asylsuchenden 2016 in Deutschland. Das ist ein grosser Unterschied. Die Menschen haben Angst vor der Zukunft, weniger vor dem Jetzt. Dass weniger qualifizierte Menschen, Sie nennen diese Leute „Mob und Gepöbel“, grössere Angst vor der massenhaften Immigration hat als die Privilegierten, scheint mir auch erklärbar. Und..Geringschätzende Kommunikation ist doch wohl eher in Ihrem Beitrag zu finden.
      4 1 Melden
  • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 15:46
    Highlight Eigentlich ist es vollkommen egal ob man es gut findet, dass Migranten kommen oder nicht. Jeder der hier ist wird mit dem selben Respekt behandelt. Es ist ganz und gar nicht okay jemanden zu diskriminieren, völlig unabhängig davon wer er ist.
    24 29 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 16:13
      Highlight So und jetzt soll jeder Blitzer mal erklären was ihm an meinem Kommentar nicht gefällt. Echt was geht in euren Köpfen vor? Geht darin überhaupt etwas vor?
      19 26 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 18:12
      Highlight Allesamt gute Antworten, danke.
      16 17 Melden
    • Ueli der Knecht 04.08.2018 18:33
      Highlight Diese Köpfe sind gefüllt und getrieben von Angst, Neid, Wut, Hass...

      Da kannst du nicht eine sachliche Argumentation erwarten.
      12 26 Melden
    • Sommersprosse 04.08.2018 20:22
      Highlight Bauernbrot, du bist mein Held und verdienst 100000 Herzen! Danke für deine tollen Kommentare! 💕 ✌🏻
      18 17 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 21:33
      Highlight @Sommersprosse

      Und schon hat sich die Mühe gelohnt. Besten Dank. Sie sind ein richtiger Gutbürger.
      14 21 Melden
    • Makatitom 05.08.2018 01:27
      Highlight @Buurebrot: Schön das wieder mal zu lesen und es wird nicht als Schimpfwort verwendet. Ansonsten: D'accord
      6 8 Melden
    • Sommersprosse 05.08.2018 14:39
      Highlight Ach lieber ein Gut- als ein Wutbürger! Leider hat es, meiner liberalen und weltoffenen Erziehung sei dank, noch nicht mal zu einer „besorgten Bürgerin“ gereicht...
      7 5 Melden
    • dding 05.08.2018 15:59
      Highlight Ihr seit süss...
      5 3 Melden
    • Andi Amo 05.08.2018 16:47
      Highlight Migration ist nicht gleich Migration und wie bei praktisch allem kommt es auf die Dosis an. Was derzeit und in Zukunft für ein Migrationsdruck auf Europa wirkt, ist nicht mehr gesund für diesen kleinen Kontinent. Das haben viele Leute erkannt und deshalb bin ich im Kern froh, dass sich in Italien & Deutschland die Segel in den letzten Monaten zu drehen begonnen haben, nur die rassistischen üblen Beigeschmäcker dabei sind etwas unnötig. Aber vermutlich sind sie auch nur das Produkt vorgängiger negativer Entwicklungen, die die Politik verschlampt hat.
      4 5 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 05.08.2018 17:19
      Highlight @Sommersprosse

      Schlimm, schlimm, meine Genpoolteiler haben ebenso versagt. Nicht auszudenken was für ein vortrefflicher Rassist ich hätte werden können. Da ging ein echter Populisten-Pöbler verloren.
      7 4 Melden
    • Ueli der Knecht 05.08.2018 17:58
      Highlight Andi Amo:
      "Was derzeit und in Zukunft für ein Migrationsdruck auf Europa wirkt, ist nicht mehr gesund für diesen kleinen Kontinent. "

      Was für eine Wortschöpfung "Migrationsdruck". Wie definierst du das?

      Tatsache ist, dass in Deutschland auf 80 Einwohner ein Flüchtling kommt (1.25%), und dass jährlich pro 1000 Einwohner 2 Asylanträge gestellt werden (2‰).Tendenz sinkend.

      Insofern besteht da überhaupt kein Druck!

      Es ist doch vielmehr so, dass ihr Rechtspopulisten-Zündler mit Wörtern wie "Schwemme", "Flut", oder eben "Migrationsdruck" rechte Stimmungs- und Panikmache betreibt.
      6 5 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.08.2018 13:26
      Highlight @Andi Amo

      Migrationsdruck usw. einverstanden.

      "nur die rassistischen üblen Beigeschmäcker dabei sind etwas unnötig." Nicht einverstanden.

      Und auch keine Entschuldigung. Rassismus gehört bestraft, insbesondere dann, wenn Übergriffe und Gewalt im Spiel sind.

      Sonst kann ich ja auch die Gewalttaten am G-19-Gipfel in Hamburg damit rechtfertigen, dass ich mit den üblen Auswüchsen des Kapitalismus nicht einverstanden bin.

      3 3 Melden
  • chäsli 04.08.2018 14:03
    Highlight Wer als erstes ruhig sein muss, sind die Kirchenmänner.
    Die kath. Kirche soll zuerst Ordnung in ihren Reihen schaffen und die Kinderschänder aussortieren und nicht versetzen.
    19 15 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 16:03
      Highlight Richtig, dass sollten sie tun. Es ist aber noch lange kein Grund andere Verfehlungen stillschweigend zu akzeptieren.
      15 15 Melden
    • Rossthiof 04.08.2018 16:24
      Highlight Nein niemand muss ruhig sein!
      Lehnt euch auf gegen Ungerechtigkeit!
      14 7 Melden
  • Bündn0r 04.08.2018 13:47
    Highlight Kleiner Ausflug in die Statistik: Danke dem Bund für die Datenerhebung.
    Nur weil die gesamt Zahl der Verbrechen zurück geht, heisst das noch lange nicht, dass das Asylchaos nicht zur Kriminalität beigetragen hat.
    Der Anstieg durch die Migration wurde einfach durch einen Rückgang bei der ständigen Wohnbevölkerung überkompensiert. Ohne dem Chaos wäre die Kriminalität noch tiefer. Relativ statt absolutes Rechnen zahlt sich auch hier aus.
    Dass Migranten aus Drittweltländer deutlich krimineller sind als Schweizer, wird alljährlich statistisch belegt. (Gilt für alle tieferen Gesellschaftsschichten)
    41 18 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 16:01
      Highlight @Bündn0r

      Wenn, wie Sie sagen, besonders tiefere Gesellschaftsschichten kriminell sind, dann bedeutet eine höhere Kriminalitätsrate bei Migranten eigentlich nur eines: Migranten haben nicht die selben Chancen wie wir. Ergo ist es eine mit Zahlen belegte Diskriminierung. Anstatt etwas daran zu ändern machen Sie genau was?
      13 28 Melden
    • Ueli der Knecht 04.08.2018 18:49
      Highlight Wieviel Unsinn kann Bündn0r in einen Kommentar packen?

      "Der Anstieg durch Migration wurde durch Rückgang der ständigen Wohnbevölkerung überkompensiert."
      "Ohne dem Chaos wäre die Kriminalität noch tiefer."

      Sachliche Grundlage? Nada!

      "Dass Migranten aus Drittweltländer deutlich krimineller sind als Schweizer, wird alljährlich statistisch belegt."

      Stimmt nicht! Fakt ist:

      Migranten sind erheblich gesetzestreuer als Einheimische mit vergleichbarem Sozialprofil.
      "In der Schweiz halten sich Zuwanderer
      besser an die Gesetze als Einheimische in vergleichbarer Soziallage."
      http://bit.ly/2MGItdH
      10 17 Melden
    • Bündn0r 04.08.2018 23:30
      Highlight Schwachsinn? Mit nichten!
      Die Kriminalität der ständigen Wohnbevölkerung ist prozentual stärker zurück gegangen als die Gesammtzahl. Diejenige der Personen mit Ausländerausweis F oder L stieg hingege.
      Durch das Hinzufügen von "in vergleichbarer Soziallage" stimmt die Aussage (zumindest laut ihrer Quelle) nicht MEHR. In Meinen Worten jedoch stimmt es. Die Soziallage habe ich nicht erwähnt.
      Diese unterscheidung macht zumindest das BfS auch nicht.
      Ich stütze mich dabei auf follgende Statistik:
      Jahresbericht 2017 der polizeilich registrierten Straftaten
      Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2018


      10 8 Melden
  • cyberstad@ 04.08.2018 11:05
    Highlight ... ich bin ein fröhlicher, erfolgreicher und völlig normaler Berner. Als wir von Milano in die Schweiz gezogen sind (ich war 9 Jahre alt) musste ich mir meinen italienischen Akzent sehr rasch abgewöhnen, wenn ich mit den andern Fussball spielen wollte...
    18 40 Melden
    • kularing 04.08.2018 13:54
      Highlight Glaubst du, dies sei irgenwo auf der Welt anders?

      Völlig normale Begebenheit, die du berichtest.
      22 4 Melden
    • kularing 04.08.2018 13:57
      Highlight Ich hatte an einer Berner Schule einen Zürcher Dialekt. Meinst du dies war besser?
      Ist doch völlig normal.
      Was soll,s?
      28 4 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 16:09
      Highlight @kularing

      Und darum ist es okay, Personen der Hautfarbe wegen mit Eiern zu bewerfen?

      PS Sie konnten den neuen Dialekt ja lernen, aber eine neue Haut anzuziehen ist deutlich schwieriger. Die beiden Fälle sind nicht bergleichbar auch wenn beide schlimm sind.
      12 21 Melden
  • LordDiktator 04.08.2018 10:04
    Highlight Wenn es morgen in der Schweiz keine Jobs und nichts mehr zu essen gibt, werden auch hier Afrikaner und Muslime gelyncht...
    46 9 Melden
    • überflüssig 04.08.2018 11:55
      Highlight die frage ist nur:
      weshalb es keine jobs mer geben wird. das wäre der punkt, wo man meiner meinung nach ansetzen sollte.

      ursache werden nicht afrikaner und muslime sein ...

      aber sündenböcke im schlechtesten fall.
      25 22 Melden
    • LordDiktator 04.08.2018 14:35
      Highlight Wieso? Weil die Oligarchen das Volk verarschen, und der dumme Pöbel dann einfach auf die Schwächeren los geht weil es einfacher ist. Aber ich würde gerne im Kampf gegen Rassisten sterben. Nur was mir Sorgen macht sind unsere Schwestern und alten und Kinder die sich nicht verteidigen können.
      14 11 Melden
    • hävi der 3. 04.08.2018 18:37
      Highlight Mein Gott ist das peinlich!
      6 9 Melden
    • hävi der 3. 04.08.2018 18:41
      Highlight Die Schwestern können sich nicht verteidigen, nicht wahr?
      Was sind Sie bloss für ein pathetischer Matcho?
      6 10 Melden
  • überflüssig 04.08.2018 09:54
    Highlight unschuldige menschen einfach wahllos aufgrund ihrer hautfarbe hassen und angreifen:
    niemals hätte ich gedacht, dass soetwas wieder salonfähig werden könnte.

    wenn wir nicht innehalten wird italien nur der anfang sein.
    wollen wir das?
    sind wirklich flüchtlinge unser allereinzigstes und grösstes problem?

    die welt ist im umbruch. an uns liegt die entscheidung, wohin es gehen soll.

    sündenböcke haben noch nie längerfristig funktioniert, waren aber immer schon ein praktisches mittel, frust und angst zu kanalisieren ...

    macht euch mal schlau. übernehmt verantwortung. denkt weiter.






    38 41 Melden
    • dding 05.08.2018 09:45
      Highlight Menschen welche diese Massen-Migration kritisch beurteilen, zu den Sündenböcken machen zu wollen, ist genau so falsch.
      7 5 Melden
    • überflüssig 05.08.2018 13:15
      Highlight mit keinem wort habe ich menschen, die kritisch sind zum sündenbock gemacht.
      überfälle auf unschuldige hat aber nichts mehr mit „kritisch sein“ zu tun. ich werfe das mitnichten in einen topf.

      sie können die grenzen selber setzen, mit wem sie sich wie weit identifizieren und solidarisieren wollen.


      2 3 Melden
    • Andi Amo 05.08.2018 16:56
      Highlight Das Problem wird aufgebauscht und Sachen vermischt. Wenn ein Dieb verfolgt wird und dabei zu Tode kommt, heisst es hysterisch durch Linke und Medien, weil er dunkelhäutig war, nicht weil er ein Dieb war. Wer auf die ganzen Leute geschossen hat ist genausowenig geklärt, könnten geradesogut auch nicht Italiener gewesen sein? Hier jetzt eine Mehrheit der Italiener als populistisch verblendet und gar rassistisch anzuschwärzen, ist genauso rassistisch und einfach nur geistige Brandstiftung!
      8 4 Melden
    • überflüssig 05.08.2018 20:46
      Highlight was hat das beispiel des diebes jetzt hier für einen konkreten zusammenhang?
      soll impliziert werden, dass hier diebe auf der flucht angeschossen worden sind?
      und woher beziehen sie diese behauptung?

      es geht nicht um die mehrheit der italiener, es geht darum dass solche vorkommnisse im zeitkontext ganz klar alarmierend ist.
      und falls sie das beruhigt: nicht nur in italien.
      0 4 Melden
  • Roterriese 04.08.2018 08:45
    Highlight Sie haben das Recht, das Land jederzeit zu verlassen.
    158 94 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 10:01
      Highlight @Roterriese

      Auch, Sie haben das Recht, das Land jederzeit zu verlassen. Bitte, dass wäre echt nett.
      46 110 Melden
    • elmono 04.08.2018 10:04
      Highlight Wieso sollte jemand aufgrund der Hautfarbe das Land verlassen, in welchem sie oder er geboren ist? Sehen Rassisten bei gleicher Hautfarbe es jemandem an, ob er Flüchtling oder Einheimischer ist? Klär mich auf.
      38 28 Melden
    • Mutzli 04.08.2018 11:40
      Highlight @RR Toller kommentar, echt jetzt. Wenn Leute, inkl. ItalienerInnen tätlich angegriffen werden, einfach sagen die Opfer sollen abhauen, statt was gegen die Täter zu tun.
      Bestechende Logik und gar nicht zum Kotzen. Kuschen vor Rassisten und kollaboroeren mit Faschisten ist ja noch nie in die hose gegangen./i
      35 13 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 04.08.2018 13:16
      Highlight > es geht hier nicht um Menschen die in dem Land geboren sind.

      Stimmt, dir geht es einzig darum Hass und Rassismus zu rechtfertigen. Dabei schreckst du auch vor infamen und unverholenen Lügen nicht zurück.
      20 24 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 13:25
      Highlight @Roterfiese

      Ich würde Sie ungespitzt in den Boden ignorieren. Lächerlich.

      Menschen zu diskriminieren ist niemals in Ordnung, egal woher sie stammen. Nichteinmal Sie.
      23 46 Melden
    • Roterriese 04.08.2018 14:00
      Highlight @You will not be able to use your remote control. welche Lügen? Wenn es den Afrikanern in Europa nicht gefällt, können sie jederzeit zurück in ihre Heimat.
      22 20 Melden
    • You will not be able to use your remote control. 04.08.2018 15:03
      Highlight Daisy Osakue ist in Turin geboren, sie ist keine Afrikanerin. Ihre Heimat ist Italien.
      15 11 Melden
    • Rossthiof 04.08.2018 16:29
      Highlight Zuerst dachte ich, ja, wenn es den Rassisten nicht gefällt, haben sie das Recht das Land zu verlassen...
      Aber wie es scheint bist du Rassist...
      8 10 Melden
    • überflüssig 04.08.2018 17:07
      Highlight roter riese:
      sie (menschen anderer hautfarbe) haben auch das recht, auf würde und respekt.
      und daneben sogar das recht, nicht körperlich (oder auch anderweitig) angegriffen zu werden.

      ist so.

      das ist die welt, in der ich lebe.

      was für gesetze hätte deine welt? lass uns dich daran teilhaben, wie du das so siehst.
      sprichs aus.
      8 10 Melden
    • Shlomo 05.08.2018 11:11
      Highlight Jetzt weiss ich endlich wie wir Roterriese loswerden 🤗
      3 1 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.08.2018 13:33
      Highlight Ich würde gar nicht erst kommen. Mein Stolz liesse es nicht zu. Lieber würde ich mich in meinem Heimatland erschiessen lassen, als in ein westliches Land zu gelangen, um mich hier von Rassisten anpöbeln zu lassen. Das läge definitiv unter meiner Würde.
      5 0 Melden
  • guggussugus 04.08.2018 08:29
    Highlight vor 50 jahren in einem kleinen dorf im aargau. vater italiener, mutter schweizerin. x mal wurde ich als 6,7 jähriger verprügelt von oberstufen schüler. zuhause wurden bei uns die scheiben eingeschlagen, gartenwerkzeuge demoliert usw.
    in der schule von lehrer gemobbt..
    das alles hat spuren hinterlassen.
    nein, kein groll..
    47 31 Melden
    • kularing 04.08.2018 08:55
      Highlight Da gebe ich dir recht. Die Situation von damals war unhaltbar.
      Nur hat sich diese Situation 50 Jahre später, schon fast ins Gegenteil gewandelt.
      21 16 Melden
    • zombie woof 04.08.2018 09:14
      Highlight Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern. Die "Tschinggen" waren geduldet um die Drecksarbeit zu machen, aber mehr nicht. Und die Türken die dann später kamen, erlebten das gleiche grad nochmal.
      28 15 Melden
    • Rainbow Pony 04.08.2018 10:54
      Highlight Kann ich nachvollziehen: ich bin selber in dritter Generation, aber die Erzählungen meines Vaters und die meiner Grosseltern decken sich mit deinen.
      21 2 Melden
    • Mutzli 04.08.2018 11:31
      Highlight @Kula “Schon beinahe ins Gegenteil gewandelt?“ ja nee, is klar. Kein dörfchen in der hintersten provinz, das nicht von den bösen ausländern kontrolliert wird, welche die armen schweizer beschimpfen und ihnen die fenster einschmeissen.../i
      17 22 Melden
    • dding 04.08.2018 13:15
      Highlight Mutzli
      Aus meiner Zeit an einer OS darf ich bestätigen:
      Verunsicherte Schüler, die mit "scheiss Schweizer" und "du Rassist" eingeschüchtert wurden. Und nat. auch verprügelt.
      So etwas wäre vor 50 Jahren eben nicht gewesen.
      28 10 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 15:32
      Highlight @dding

      Aus meiner Zeit an einer OS darf ich bestätigen:
      Es gab immer nur Schnitzel Pommes Frites. Wir waren alle Musterschüler und die Lehrer haben uns am Nachmittag immer frei gegeben.
      So etwas wäre vor 50 Jahren eben nicht gewesen.

      PS Genau so erfunden wie bei Ihnen.
      7 19 Melden
    • stabiler 04.08.2018 16:22
      Highlight @Bauernbrot: Nur weil du es nicht wahrhaben willst, werden solche Geschichten nicht ungeschehen. Schon in der Sek meines Bruders war "du scheiss Schwizer" ein geflügeltes Wort. In Deutschland ist Diskriminierung von deutschen Schülern seit Jahren Gang und Gäbe.

      https://bit.ly/1D9FJsu

      (Merke: Der Artikel ist von 2010!)
      18 6 Melden
    • dding 04.08.2018 16:36
      Highlight Ja Buurebrot.
      Typisch für Leute wie Sie.
      Was nicht sein darf, ist auch nicht.

      Oder Sie waren schon sehr lange nicht mehr an einer Schule (ev. vor 50 Jahren)?

      Ich arbeitete vor ca 6 Jahren an der OS
      nicht nur Schüler wurden bedroht, nein auch Lehrer!
      Und wenn etwas nicht passte, hieß es sofort "du Rassist". Auch gegenüber den Lehrern!

      Die Rassismus Diskussion trägt solche Früchte!
      13 6 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 16:48
      Highlight Selbstverständlich gibt es solche Vorfälle, genau wo wie es ab und an Schnitzel Pommes Frites in der Kantine, Musterschüler und freie Nachmittage gibt. Aber es ist nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
      7 14 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 16:49
      Highlight @dding

      Wer sind eigentlich Leute wie ich?
      8 12 Melden
    • dding 04.08.2018 18:54
      Highlight Buurebrot (mit halben Bauern)

      Reflektieren Sie mal selbst.
      9 4 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.08.2018 13:39
      Highlight Ein Ausdruck wie "Scheiss Schweizer" ist natürlich genau so zu verurteilen wie "Scheiss Ausländer". Ich kenne beides als anwesende Drittperson (ich selbst bin Schweizer und wurde nie wegen meiner Nationalität angepöbelt.)

      Aber der Tenor hier in den Kommentaren geht in eine andere Richtung: Weil zu viele Migranten kommen (weil die Regierung versagt und zu vielen Migranten den Zutritt gewährt), muss man Pöbeleien und Gewalt gegen Migranten nicht mehr verurteilen. Und das ist sehr gefährlich. Ich erinnere daran, dass die Demokratie andere Verfahren zur Gestaltung des Zusammenlebens kennt.
      3 0 Melden
    • dding 06.08.2018 13:57
      Highlight Wenn zuviel Migranten kommen, muss man sofort Gegesteuer geben.
      Und nicht um die daraus resultierenden Auswüchse ein Riesen Geschrei machen.


      3 2 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.08.2018 14:06
      Highlight Gegensteuer ja, auf demokratischem, gesetzlichem Weg. Oder bist Du da anderer Meinung, dding?
      2 0 Melden
  • rudolf_k 04.08.2018 07:05
    Highlight Ein weiterer Artikel, in dem die negativen Seiten der Armutsmigration bewusst ignoriert werden, weil das nicht der eigenen Ideologie entspricht. Dabei sieht diese jeder, der in diesen Tagen in Italien weilt. Im Leben ist alles eine Frage des Masses. 75% der Menschen finden, das Mass sei überschritten worden. Die rechten Populisten sind ein Symptom davon, nicht die Ursache.
    96 45 Melden
    • elmono 04.08.2018 10:09
      Highlight War gerade für 10 Tagen in Italien. Nähe Cesena. Nichts von Ihre propagierten Armutsmigration oder den 75% mitbekommen. Auch nicht wenn man mit den Einheimischen spricht, welche man seit gut 20 Jahren kennt.
      26 12 Melden
    • Rabbi Jussuf 04.08.2018 13:40
      Highlight Ich versuchs nochmals: Der Artikel ist, wie schon die ersten zwei von Schlamm, extrem einseitig geschrieben. Vermutlich mit Absicht um das gewünschte ideologische Bild in den Köpfen der Leser zu kreieren.
      Gibt es keine neutralen Journalisten mehr?
      20 14 Melden
  • Rumbel the Sumbel 04.08.2018 06:26
    Highlight Von wem wird es gesteuert? Wenn ihr ehrlich seit, schaut nicht nur nach rechts! Nur mit der Rassismuskeule macht ihr es euch zu einfach.
    85 76 Melden
    • Jason84 04.08.2018 07:09
      Highlight Wahllos dunkelhäutigen Menschen schaden zu wollen ist Rassismus!
      80 46 Melden
    • Fabio74 04.08.2018 07:28
      Highlight Immr schön die braune Suppe verharmlosen relativieren.
      Ihr seid einfach ekelhaft
      79 92 Melden
    • rauchzeichen 04.08.2018 10:35
      Highlight es steuert niemand. es entwickelt sich aus den steuerungsversuchen von millionen und weiteren faktoren. und das rechts links spektrum ist tot, überholt und nicht mehr angemessen. vergiss es einfach! politik ist nicht so einfach, dass du mal nach links und mal nach rechts zeigen kannst, bei deiner unnötigen suche nach schuldigen. klar muss auch rassismus genau betrachtet werden, wann es ist und wann nicht. die empörungskultur fördert halt einen übereiligen gebrauch der rassismuskeule. aber liess die beispiele im artikel, wenn das kein rassismus sein soll, dann weiss ich auch nicht mehr...
      19 10 Melden
    • _kokolorix 04.08.2018 10:53
      Highlight Als was würdest du denn die gezielten Beschimpfungen und Gewalttaten bezeichnen? Als berechtigtes Frustventil für die bequemen jungen Italiener, die sich von den Eltern versorgen lassen und zu feige sind auch nur in der Nachbarstadt nach Arbeit zu suchen?
      25 10 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 15:53
      Highlight Das ist das "Palästinenser-Israeli-Syndrom".
      Zuerst werden die Palästinenser vertrieben, ausgegrenzt, eingezäunt und schikaniert, so dass sie einen immer tieferen und stärkeren Groll auf alles entwickeln, was irgendwie mit Israel zu tun hat.
      Dann starten radikalisierte Palästinenser als Terroristen Raketen mit Sprengköpfen, die auf Israelische Viertel niedergehen, oder sie gehen mit Messern auf irgendwelche Passanten los.
      In diesem asymmetrischen Krieg präsentieren sich beide Seiten der Weltöffentlichkeit gekonnt und theatralisch als Opfer.
      Im Grunde sind sie aber egozentrische Volldeppen.
      9 4 Melden
  • zombie woof 04.08.2018 05:43
    Highlight Ich frage mich immer wieder, ob sich die ganzen Fans und Unterstützer von Rechtspopulisten, eigentlich bewusst sind, in was für einem System sie dann leben würden wenn ihre hochgelobten Führer das Sagen hätten? Wohl eher nein, denn dazu braucht es ein gesundes Mass an Verstand.
    79 113 Melden
    • Rumbel the Sumbel 04.08.2018 07:34
      Highlight Ich frage mich immer wieder, ob sich die ganzen Fans und Unterstützer von Linkspopulisten, eigentlich bewusst sind, in was für einem System sie dann leben würden wenn ihre hochgelobten Führer das Sagen hätten? Wohl eher nein, denn dazu braucht es ein gesundes Mass an Verstand.
      102 72 Melden
    • zombie woof 04.08.2018 09:18
      Highlight Tja mein lieber Rumbel, was meinst du wohl wem wir Errungenschaften wie Sozialversicherungen, Ferien, Arbeitnehmerschutz etc. zu verdanken haben? Erst mal denken bevor du weiter in deiner braunen Suppe rührst.
      35 31 Melden
    • Bauernbrot (mit ganzen Bauern) 04.08.2018 10:05
      Highlight @Rumbel the Sumbel

      Ja Linkspopulisten sind schrecklich. Wie sie immer möchten, dass alle friedlich und respektvoll miteinander umgehen... oder so.
      30 31 Melden
    • rauchzeichen 04.08.2018 10:43
      Highlight ich frage mich immer wieder, wieso sich selbsternannte rechte und linke sich dauerhaft gegenseitig ans bein pissen? wieso sie lieber dem andern die schuld geben oder auf dessen fehlern herumreiten. ich denke ihr beide wisst nicht, dass gerade eure art sich gegenseitig anzufeinden, zu genau jener extremisierten und gespaltenen gesellschaft führen kann, vor welcher ihr angst habt. ich verstehs ja, die politik macht ja auch nichts dafür dem entgegenzuwirken, weil sie sich heute so schön profilieren können. und bald könnten sich extremisierte linke und rechte wieder bekriegen.
      23 4 Melden
    • _kokolorix 04.08.2018 10:59
      Highlight @rumbel
      Deine Phantasie hat enge Grenzen...
      Was bitte ist erschreckend an einem System das Menschen aller Herkunft, Hautfarbe und Geschlecht gleichberechtigt nebeneinander leben lässt?
      Glaubst du allen Ernstes, dass du gegenüber einem Migranten benachteiligt wirst?
      Wie kommt es eigentlich, dass alle diese rechtsnationalistischen Führerfiguren reich, ihre glühenden Verehrer aber arm sind? Schon mal darüber nachgedacht?
      22 19 Melden
    • Nada Ville 04.08.2018 11:38
      Highlight Soziale Erfolge haben wir den Arbeiterlinken zu verdanken von denen wählt heute keiner mehr die SP. Selbst auf der FDP Wahliste findest du mehr Büetzer als bei der SozialschmarotzerPartei
      29 14 Melden
    • _kokolorix 04.08.2018 14:29
      Highlight @nada
      Schon mal die Liste der wegen Betrugs (auch Sozialbetrug ist dabei!) rechtskräftig verurteilten SVP Politiker angeschaut? Da von linken Sozialschmarotzern zu reden zeugt von einiger Arroganz
      18 26 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 15:45
      Highlight SP heisst also "Sozialschmarotzer Partei"?
      Ha.ha.ha, sehr lustig.
      Heisst dann FDP "Füdlibürger Deppen Partei"?
      8 7 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.08.2018 13:49
      Highlight Den Linken (resp. den Liberalen, welche heute gerne als links bezeichnet werden) haben wir historisch so ziemlich alles zu verdanken, was wir haben. Angefangen bei der Demokratie: Von da kommt der Begriff "Links" überhaupt: in der französischen Nationalversammlung sassen nämlich rechts vom Präsidenten die (konservativen) Aristokraten und Anhänger des Ancien Régime und links diejenigen Abgeordneten, welche die Macht des Königs beschränken wollten.
      6 0 Melden
  • Hayek1902 04.08.2018 04:15
    Highlight Da blick man wehmütig zurück, als man Bush und Berlusconi für das schlimmste gehalten hat...
    61 17 Melden
    • Hey Lucinda 04.08.2018 08:33
      Highlight @Hayek1902 Du blickst wehmütig auf einen Brandstifter zurück?! Schon vergessen: Bushs „War against Terror“ brachte den arabischen Frühling der auch zu unserem Erbe wurde.

      Der Asylkonsens in Europa bröckelt weil Teile Europa’s Schwierigkeiten hat seine eigene Bevölkerung und Jugend mit Arbeit und Lohn zu versorgen. EU-Funktionäre und Medien erwecken jedoch den Eindruck sehr genau zu wissen wie die zahlreichen Migranten zu betreuen, versorgen, unterbringen, ausbilden und in den Arbeitsmarkt integrieren. Wenn es hart auf hart kommt, ist sich der Mensch immer selbst am nächsten. Weltweit!
      29 13 Melden
    • Hayek1902 04.08.2018 11:47
      Highlight Ja, tue ich. Er war definitiv besser für die internationale Stabilität und Weltwirtschaft. Auch war die Bush Doktrin bekannt, er war berechenbar und nicht sprunghaft. Und wie Bush für die Flüchtlingskrise heute verantwortlich sein soll, ist mir schleierhaft. Gerade Gaddafi war der einzige Erfolg des War on Terrors: der hatte die Hosen voll, gab die womd auf und öffnete sein Land für europa.
      3 8 Melden
  • SeineEminenz 03.08.2018 23:59
    Highlight Da hat die EU Teilschuld. Italien kann doch nicht Sammelbecken von Subsaharaafrika sein, irgendwann kommts zu solchen Randalen.

    Spanien ist das nächste Land. Wie Italien dazumals wird jetzt noch vorbildlich aufgenommen bis es zuviel wird.
    107 19 Melden
    • sowhat 04.08.2018 08:50
      Highlight Leider nicht ganz falsch. Ich hatte schon 2014, in einem Kommentar hier zu einem Artikel als Italien
      Bootsflüchtlinge gerettet hatte, gefragt, wie lange die EU Italien mit diesem Problem noch allein lässt. Nun wissen wirs: bis zur Katastrophe.
      Und es ist sogar noch schlimmer, die ganze EU hat ein Gezerre aus dem Flüchtlingsproblem gemacht.
      25 5 Melden
    • überflüssig 04.08.2018 09:34
      Highlight roterriese:
      artikel gelesen? bei einigen der opfer ist klar, dass sie ebenfalls gearbeitet haben.
      es sind verallgemeinerungen, halbwissen und rassismus, die du hier verbreitest.

      wenn es nicht so schrecklich wäre, würde ich mir fast wünschen, dass ihr eure suppe wirklich zum kochen bringt, und dann aber auch auslöffeln müsst!

      nur leider sind da zuviele unschuldige beteiligt.

      hast du deine einstellung wirklich mal zuende gedacht?

      was wünschst du dir für eune welt?
      16 19 Melden
  • E7#9 03.08.2018 23:56
    Highlight „Viele haben auch nicht vergessen, dass zwischen 1860 und 1960 etwa 25 Millionen Italiener ihre Heimat aus Not und Elend verlassen mussten. Im heutigen Sprachgebrauch wären sie «Wirtschaftsflüchtlinge».“

    Das ist nicht vergleichbar mit der heutigen Flüchtlingssituation. Bei besagten Italiener ging es nie um Asyl. Die Schweiz hat z.B. extra wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen um italienische Arbeiter zu locken.
    70 45 Melden
    • Fabio74 04.08.2018 07:29
      Highlight Blödsinn. Die Schweiz hat Arbeiter geholt weil sie gebraucht wurden. Wer hat all die Tunnels etc gebaut?
      54 57 Melden
    • Roterriese 04.08.2018 08:28
      Highlight @Fabio74, die haben wenigstens gearbeitet.
      61 43 Melden
    • Mutzli 04.08.2018 08:31
      Highlight @E7#9 Gerade weil es bei den Italienern nicht um Asyl ging, sei es politisch oder aus anderen Gründen erbeten, trifft ja eben die Bezeichnung "Wirtschaftsflüchtling" komplett zu. SIe sind aus rein wirtschaftlichen Interessen in ein anderes Land aufgebrochen und blieben zudem meist von der Bevölkerung isoliert. Wie sollte man dem sonst sagen?

      Auch dickes LOL an die Aussage, man habe die Arbeiter angelockt, als ob man ein interesse daran gehabt hätte, dass sie blieben. Tipp: Schauen Sie mal nach, was der Saisonnierstatus war.
      39 10 Melden
    • sowhat 04.08.2018 08:55
      Highlight @Fabio, das wiederspricht ja nicht dem, dass die Schweiz die Arbeiter mit dem Rahmenbedingungen gelockt hat. Die Wirtschaft war damals sogar aktiv am Akquirieren in Italien.
      Nur.... damit waren die Italiener bei den Schweizern deswegen trotzdem nicht beliebt. Stichwort Schwarzenbachinitiative und Stichwort Tschinggen,...
      11 3 Melden
    • Fly Baby 04.08.2018 08:56
      Highlight Rahmenbedingungen? Du hat doch keine Ahnung. Das nannte man Kontingente, deine Rahmenbedingungen.
      Meine Eltern mussten hart arbeiten, ohen iregendwelche Rahmenbedingungen für wenig Lohn, keine bezahlten Überstunden, keine Pensionskasse (Gastgewerbe), keine GAV usw.
      11 5 Melden
    • Fly Baby 04.08.2018 09:03
      Highlight @roterriese oh vielen Dank für deine Anteilnahmen, meine Eltern freuen sich riesig ab solchen dämlichen Aussagen.
      13 7 Melden
    • E7#9 04.08.2018 09:17
      Highlight @Mutzli: Hab ja nichts anderes behauptet. Nur dass die Situation nicht zu vergleichen ist. Und du kannst LOLen wie du willst. Die Schweiz wollte diese Arbeiter und hat entsprechende Rahmenbedingungen geschaffen.

      @Fabio: Wieso Blödsinn? Dein Post widerspricht meinem ja in keinster Weise.
      10 2 Melden
    • zombie woof 04.08.2018 09:20
      Highlight Ja Roter Zwerg, weil Menschen wie du schlichtweg zu vornehm waren um als Strassenbauer, Mineure oder Stahlgiesser zu arbeiten.
      16 20 Melden
    • elmono 04.08.2018 10:17
      Highlight @Roterriese: Die haben wenigstens gearbeitet. Ja haben sie und trotzdem wurden die Italiener an allen Ecken und Enden angefeindet. Als Tschingg und Messerstecher beschimpft. Schwarzenbach-Initative lässt grüssen.
      16 8 Melden
    • neutrino 04.08.2018 10:33
      Highlight Die Italiener waren 100% Wirtschaftsflüchtlinge. In Italien gabs damals keine Perspektiven - vergleichbar mit vielen afrikanischen Ländern heute.

      Das Verhalten der auswandernden Italiener war verständlich - genauso wie es das Verhalten vieler Afrikaner ist heute.
      22 7 Melden
    • Mutzli 04.08.2018 11:23
      Highlight @E7 ob und wie die Schweiz Arbeitskräfte angelockt hat oder nicht, ist relativ egal beim Punkt, dass es sich bei den Italienern damals un “Wirtschaftsflüchtlinge“ handelte. Die Motivation der Italiener war ökonomisch motivierte Migration en Masse, weils in der Heimat katastrophal war. In der Schweiz waren sie, wie von anderen ausgeführt, als Menschen gar nicht erwünscht. ->nur saisonnierstatus. Wieso soll das nun nach Ihnen irrelevant sein bzgl. Vergleich situation heutiger wirtschaftsmigranten oder empathie mit ausländern generell?
      4 4 Melden
    • E7#9 04.08.2018 13:34
      Highlight Mutzli, Fabio und neutrino: Textverständnis ist wohl nicht eure Stärke. Eure Belehrungen haben nichts mit meinem Kommentar zu tun. Also hört auf irgendwas hinein zu interpretieren. Ich hab nie geschrieben, dass es den Italienern super ging bei uns oder dass wir ihnen nichts zu verdanken hätten. Ich hab gesagt, dass die schweizer Politik Anreize schuf um möglichst viele Arbeiter (oder halt Saisonniers) zu rekrutieren und dass das mit Flüchtlingen auf der Suche nach Asyl nicht zu vergleichen sei. Ganz ohne Wertung. Kein Grund für herablassende Belehrungen oder um den Moralapostel zu spielen.
      12 2 Melden
    • E7#9 04.08.2018 13:45
      Highlight Fly Baby: Das mit dem Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer 1931 eingerichtete Saisonnierstatut (Saisonarbeit) entstand im Kontext einer Migrationspolitik, die eine den wirtschaftl. Bedürfnissen angepasste Flexibilität des Arbeitsmarkts sichern wollte. Das meinte ich mit Anreize seitens der Politik. Die Kontingente kamen erst 1963. Hör auf mir „keine Ahnung“ vorzuwerfen, wenn du es bist, der keine Ahnung hat wovon er schreibt.
      7 1 Melden
    • Fly Baby 04.08.2018 14:20
      Highlight Meine Eltern sind nicht in den 30gern eingewandert.
      0 6 Melden
    • E7#9 04.08.2018 15:08
      Highlight @Fly Baby: Und deshalb haben die 30er nicht stattgefunden, oder was willst du damit sagen? Die Geschichte hat ja nicht erst mit dir oder mit deinen Eltern begonnen. Btw: Meine Grosseltern sind genau zu dieser Zeit in die Schweiz eingewandert.
      5 2 Melden
    • neutrino 04.08.2018 17:15
      Highlight E7: wollte nicht belehren - aber Italiener waren nun mal klassische Wirtschaftsflüchtlinge. Und meiner Meinung ist das mit vielen Wirtschaftsflüchtlingen heute zu vergleichen.
      3 3 Melden
    • neutrino 04.08.2018 17:18
      Highlight Die einzige Belehrung, die ich anbringen möchte: verstehe nicht, warum sich viele Italiener für die besseren Einwanderer halten als andere - das sind sie nicht. Aber auch nicht Schlechtere.
      4 0 Melden
    • hävi der 3. 04.08.2018 18:47
      Highlight neutrino
      Die Italiener kommen wenigsten aus einem Nachbarland und aus einer grossen Kulturnation.

      Man darf nicht die italienischen Einwanderer vergleichen, mit Afrikanische Einwanderer,
      7 9 Melden
    • sowhat 04.08.2018 20:39
      Highlight @FlyBaby, beruhigen dich, die Rahmenbedingungen wurden für die Wirtschaft geschaffen. Die eingewanderten Arbeiter und Arbeiterinnen, mussten richtig unten durch. So Situationen wie sich regelmässig auf der Gemeinde melden, heruntergekommene Wohnungen, wenn nicht Container, immer die Angst ob man die Bewilligung nochmal für ein Jahr bekommt oder im Saisonnierfall, ob man die Arbeit im nächsten Jahr wiederbekommt uvm und das alles mit den Kindern in der Schule, die von den Gschpänli gehänselt wurden. Nein, leicht war es nicht. Ein Land setzt die Rahmenbedgn je nach dem wirtschaftlichen Bedarf.
      4 1 Melden
    • neutrino 05.08.2018 02:19
      Highlight @hävi: im Mittleren Osten gibt es genauso traditionelle und geschichtsträchtige Kulturnationen. Zudem liegt die Wiege der Menschheit in Afrika. Oder warum sollte mir der Versicherungsberater mit Grossmutter aus Italien lieber sein als die Putzfrau aus Sri Lanka? Wer Migrationsstopp fordert und selber Migrationshintergrund hat, soll doch bitte als Vorbild vorangehen und aus der Schweiz auswandern.
      3 2 Melden
  • FrancoL 03.08.2018 23:41
    Highlight Ich bein zur Zeit in Italien, fühle meiner Umgebung den Puls und es sieht düster aus.
    Ein Land in Talfahrt das nun plötzlich einen Schuldigen gefunden hat und sich in eine Hysterie hinein steigert die kaum zu überbieten ist. Teilweise besonnene Menschen die dieser Farce aufsitzen und auf dieser Welle des Fremdenhasses mitreiten und jegliches Gespür für die Realität verloren haben.
    Das wird nicht gut enden.
    68 49 Melden
    • zombie woof 04.08.2018 09:21
      Highlight Wie vor 80 Jahren in Deutschland
      12 20 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 11:16
      Highlight @ FrancoL
      Wenn eine Masse erst mal in Bewegung kommt, dann bekommen wir es mit ganz anderen Kräften zu tun!
      Wir Alle kennen solche Phänomene der Massen-Psychologie aus Fussballspielen, wo wir in der Fan-Kurve plötzlich lauter und inbrünstiger schreien, oder wir mussten am Fernsehen mit Schaudern mitverfolgen, wie eine Street-Parade-Veranstaltung zur tödlichen Falle für friedliche Menschen wurde, als der Umzug in einen Engpass geriet und "Überzählige" buchstäblich zerquetschte!
      Eine Schwarm-Intelligenz kann sehr schnell in eine Schwarm-Dummheit kippen...
      12 8 Melden
    • FrancoL 04.08.2018 12:44
      Highlight @rodolfo
      Ist alles richtig erkannt und vor allem BEKANNT. Darum müssen wir früh reagieren, mehr Verantwortung tragen und mehr abwehren.
      13 12 Melden
  • Gipfeligeist 03.08.2018 22:01
    Highlight In ganz Europa wird Rassismus und Diskriminierung wieder Salonfähig. Intoleranz darf nicht toleriert werden, aber kein Staat hebt die Stimme der Vernunft.
    127 125 Melden
    • hävi der 3. 03.08.2018 23:59
      Highlight Wie ginge den dies?
      Ein Staat der die Stimme der "Vernunft" erhebt?
      26 38 Melden
    • Fabio74 04.08.2018 07:30
      Highlight @hävi in dem man den Braunen und deren Fans den Marsch bläst.
      47 51 Melden
    • Roterriese 04.08.2018 08:29
      Highlight @Fabio74 du vergisst, dass du und die anderen Migrationsromantiker nur eine viel zu laute Minderheit seid. Ihr könnt niemandem den Marsch blasen :)
      53 46 Melden
    • Schlingel 04.08.2018 10:59
      Highlight Träumer! Ein Staat hat keine Macht darüber, zu bestimmen, was das Volk möchte. Und solange das Volk mehrheitlich kein Interesse an einer irrationalen Aufnahme von Armutsmigranten hat, wird dieser Grundtenor innerhalb des Landes herrschen. Was soll der Staat dann tun? Sie könnten natürlich das Volk ignorieren, jedoch sitzen dann in ganz Europa die Rechtspopulisten zuoberst in der Regierung. Und dann wird auch wieder gemotzt. Vernünftig ist relativ, aber die falschen Versprechungen aus Europa und die Menge der Aufgenommenen waren und sind auch nicht vernünftig!
      15 13 Melden
    • rauchzeichen 04.08.2018 10:59
      Highlight dass ein mensch wie roter nur migrationsromantiker und gegner davon kennt, leuchtet ein. das passiert, wenn msn anstelle von differenzieren immer alles generalisierend runter bricht. kann der rote ganz gut, auch wenn das was rauskommt müll ist.

      minderheiten (egal welche) sind nie zu laut, sie sind laut aus einem grund. man kann versuchen darauf einzugehen und gemeinsam lösungen zu suchen (asylsuchenden arbeiten erlauben, etc.) oder man macht zu, schützt „sein“ land, sagt der globalisierung und dem damit einhergehenden lebensstandart ab. dein zwischenweg ist einfach nur grotesk.
      14 11 Melden
    • FrancoL 04.08.2018 12:53
      Highlight Ich würde eher sagen dass die Rechten eher in der Minderheit sind, aber wie bekannt laut Herumschreien. Sie sind keine Mehrheit aber ein laute Minderheit, die sich gewaltig überschätzt unfähig nachhaltige Lösungen anzubieten. Was angeboten wird sind Vorschlaghammerlösungen die mehr vernuchten anstatt zu richten.
      Teilweise Beruhigend ist dass der Faschismus nie überlebt hat, allerdings kein Grund nicht zu wehren wo man immer kann.
      12 16 Melden
  • LeChef 03.08.2018 21:55
    Highlight Die Taten könnten einen Zusammenhang haben. In Deutschland ging man auch jahrelang davon aus, dass die „Dönermorde“ einfach Millieu-Abrechnungen waren. Dass der NSU dahinter steckte, merkte man erst viel später.
    69 63 Melden
  • rodolofo 03.08.2018 21:42
    Highlight Schlimm und beschämend!
    Diese armen Italiener sind wirklich arm, denn sie haben nicht nur den Verstand verloren, sondern auch das Herz...
    94 149 Melden
    • Paddiesli 04.08.2018 01:14
      Highlight Nur die Emotionen haben sie nicht verloren.
      19 12 Melden
    • rauchzeichen 04.08.2018 11:03
      Highlight es ist an der zeit, 1933er vergleiche zu ziehen... nähme mich wunder, wie italiener reagieren würden, wenn man eine vergleichende diskussion starten würde... neinnein, damals war das gaanz was anderes, blablabla. und ja, es war anders im detail. und dennoch gleich im mechanismus und vor allem der gruppendynamik.
      12 13 Melden
    • rodolofo 04.08.2018 11:04
      Highlight @ Paddiesli
      Das hat für mich nichts mit der guten Südländer-Emotionalität zu tun!
      Das sind Emotionen, die von Ideologien angestaut und kanalisiert werden, so dass sie für den Wutbürger-Wohlstands-Faschismus genutzt werden können.
      Das sind hundskommune, unsympathische und abstossende Wutbürger, wie es sie hier ebenfalls in rauen Mengen gibt.
      Die "Südländische" Emotionalität aber ist auch mitfühlend! Sie würde sich niemals an Frauen und Kindern vergreifen, oder an um ihr Überleben kämpfenden Flüchtlingen, die sich anständig verhalten!
      Dieses EUROPA(!) ist im Herzen "afrikanisch".
      11 16 Melden
  • fabsli 03.08.2018 21:40
    Highlight Solange in den italienischen Medien täglich von kriminellen Handlungen der Migranten berichtet wird, ist es für die meisten okay, wenn gegen sie etwas unternommen wird. Steter Tropfen höhlt eben den Kopf.
    83 42 Melden
    • dnsd 03.08.2018 22:52
      Highlight Dann am besten nichts mehr berichten? Problem gelöst!
      71 71 Melden
    • fabsli 03.08.2018 23:13
      Highlight Die Medien (auch die Staatlichen) sollten weniger hetzerisch von Migranten berichten und Handlungen gegen sie als Kavaliersdelikte abtun.
      Regelt nicht alles, aber es wär mal ein Anfang.
      26 53 Melden
    • Astrogator 04.08.2018 06:48
      Highlight @dnsd: Das schüren von selektiver Wahrnehmung ist das Problem. Beispiel Rasergesetz bei uns, über Monate würde von Blick und 20 Minuten eine Balkan-Raser-Kampagne geritten und das verschärfte Gesetz kam. Jetzt merkt man, dass auch Schweizer ins Gefängnis gehen und prompt will die Rechte die zuerst härtere Gesetze forderte das wieder aufweichen.
      "Kampfhunde" dasselbe Spiel, nach tragischen Einzelfällen war wieder Blick zuvorderst mit einer Kampagne, schärfere Gesetze würden gemacht und jetzt sukzessive wieder abgeschafft.
      47 19 Melden
  • elias776 03.08.2018 21:37
    Highlight bella ciao ciao ciao
    37 65 Melden
    • Ueli der Knecht 04.08.2018 00:18
      Highlight Una mattina mi son svegliato
      O bella ciao, bella ciao, bella ciao ciao ciao
      Una mattina mi son svegliato
      E ho trovato l'invasor
      O partigiano portami via
      O bella ciao, bella ciao, bella ciao ciao ciao
      O partigiano portami via
      Che mi sento di morir
      ...

      14 33 Melden
  • D-licious 03.08.2018 21:18
    Highlight Italien, quo vadis? Es ist erschreckend anzusehen, wohin sich das Land bewegt. Ich hoffe nur, dass keine anderen Länder diesem - leider doch sehr traurigen - Beispiel folgen werden. Aber offenbar können die rechtspopulistischen Brandstifter immer mehr Menschen mit ihren Propagandalügen hinters Licht führen...
    270 267 Melden
    • hävi der 3. 04.08.2018 00:04
      Highlight Sind doch nicht irgendwelche rechte Politiker schuld.

      Sind nicht viel mehr jene Leute schuld, die diese endlose Migration zulassen?
      65 54 Melden
    • stabiler 04.08.2018 05:23
      Highlight Anstatt die Schuld immer bei "rechtspopulistischen Propagandalügen" zu suchen, wäre es vielleicht an der Zeit, sich mal zu fragen, ob die Bereitschaft zur Aufnahme von weitestgehend kulturfremden Personen in die eigene Gesellschaft nicht einfach irgendwann einmal überstrapaziert sein könnte...

      Der Krug geht eben zum Brunnen, bis er bricht. gas_wookie beschreibt diese lose-lose-Situation richtig.
      72 36 Melden
    • zombie woof 04.08.2018 07:29
      Highlight @Stabiler und wer toleriert, oder noch schlimmer, unterstuetzt die Gewalt gegen Immigranten? Sind etwas die Linken?
      24 21 Melden
    • überflüssig 04.08.2018 09:25
      Highlight alle die hier blitzen:
      ihr findet es rechtens, dass einfach wahllos menschen auf der strasse angeschossen werden?

      mit welcher begründung?
      12 24 Melden
    • hävi der 3. 04.08.2018 09:33
      Highlight Es sind die Linken, die mit unverantwortlichem Handeln, für ein schädliches Klima sorgen.
      24 14 Melden
    • Astrogator 04.08.2018 11:00
      Highlight @hävi: Wenn der Pöbel nicht mehr gegen Ausländer hetzen kann, jetzt er gegen was anderes. Der Pöbel war schon immer da und wird es auch immer geben. Nur früher hat die frustrierten Stammtischsäufer niemand ernst genommen, heute rottet sich der Mob online zusammen. Aber deswegen bleibt er immer noch der Stammtischsäufer den man ignorieren sollte.
      12 23 Melden
    • E7#9 04.08.2018 15:37
      Highlight @Astrogator: Du bezeichnest die Arbeiterklasse abschätzig als Pöbel und findest, dass es besser wäre deren Anliegen und Meinungen zu ignorieren. Dein Kommentar zeigt exemplarisch die arrogante und überhebliche Denkweise eines Mehrbesseren, der glaubt, er stehe bereits kategorisch über dem einfachen Büezer. Wie kann man nur so sein und gleichzeitig meinen, dass man zu den „Guten“ gehört?
      12 3 Melden
    • hävi der 3. 04.08.2018 16:47
      Highlight Darum ja der Begriff "Gutmensch"
      Alles nur aufgesetzt.
      9 4 Melden
    • sowhat 04.08.2018 20:28
      Highlight E7#9, der sogenannte Pöbel ist ganz bestimmt nicht deckungsgleich mit "Arbeiterklasse" !

      Das genau ist aufhetzen, was du da machst: irgendjemandem das Wort im Mund herumdrehen.

      In unserem Land haben wir mehr als genug Leute, die beweisen, dass man zur studierten "Klasse" gehören kann und trotzdem zum Köppel, ehh Pöbel gehört
      5 7 Melden
    • dding 04.08.2018 20:55
      Highlight astrogator gehört sogar selbst zum pöbel.
      7 3 Melden
    • E7#9 04.08.2018 21:00
      Highlight @sowhat: Dann ersetzt du halt Arbeiterklasse mit „gemeinen Volk“. Aber wer sich nicht absichtlich dumm stellt, der merkt, dass damit dasselbe gemeint ist. Das gemeine Volk, also die nicht akademisch Ausgebildeten oder die wirtschaftlich Schwachen. Und nein, Akademiker werden nicht zum Pöbel, nur weil sie eine andere Meinung haben als du oder Köppels Meinung teilen. Sorry, aber dein Kommentar ist absolut sinnfrei (liegt wohl an der Hitze). Und wen bitte hetze ich auf, wenn ich sage, dass das gemeine Volk die gleichen Mitbestimmungsrechte haben soll wie jeder ach so intelligente Akademiker?
      10 2 Melden
    • Unangemeldeter Nutzer 06.08.2018 14:14
      Highlight @Hävi

      Du schreibst, die Linken sind verantwortlich für eine Migration, die von den Bürgern nicht mehr mitgetragen wird. Nun haben diese Bürger rechts gewählt. Diese neu gewählten Politiker dürfen nun ihrerseits das tun, wofür sie sich ihren Wählern gegenüber verpflichtet fühlen, alles natürlich im Rahmen der geltenden Gesetze.

      Ist es aber nun rechtens, dass der Pöbel mit rassistisch motivierter Gewalt gegen die Migranten vorgeht? Wohl kaum. Wenn das so wäre, dann wäre alles erlaubt, und man müsste nicht mehr die langen und mühsamen demokratischen Wege der Entscheidungsfindung gehen.
      1 4 Melden
    • E7#9 06.08.2018 14:47
      Highlight Hey Leute, könnt ihr nicht mal aufhören die ganze Zeit vom Pöbel zu reden? Für welchen selbstherrlichen Adel haltet ihr euch eigentlich? Den Ausdruck Tschingg zwar verurteilen, aber es selber mit „Pöbel“ gleichtun. Einfach widerlich. Wie muss ich das verstehen? Etwa vom Gutmensch zum Bessermensch? Ich habe selber ja auch studiert, aber Menschen so zu klassifizieren käme mir echt nie in den Sinn. Gehts eigentlich noch? So haben früher die Monarchen gesprochen. Solche Ausdrücke gehören in die unterste Schublade. Wer es nötig hat andere so zu betiteln, der ist selber schlimmer als jeder Pöbel.
      4 1 Melden
  • TanookiStormtrooper 03.08.2018 21:08
    Highlight Schwarze hatten es in Italien nie leicht, selbst Mario Balotelli muss sich von den eigenen "Fans" übler beschimpfen lassen als vom Gegner. Jetzt sind die Rassisten auch in der Regierung und Gewalt damit Salonfähig. Da wünscht man sich fast Bunga-Bunga-Berlusconi zurück...
    234 125 Melden
    • Paddiesli 03.08.2018 21:47
      Highlight @Tanooki
      Berlusconi zurück zu wünschen, hiesse einen Trump zurück zu holen. Nur hat Berlusconi zusätzlich die Medienkontrolle.
      Pass bloss auf, was du dir wünscht. 😳
      68 16 Melden
    • satyros 04.08.2018 00:10
      Highlight Der Bunga-Bunga-Steuerhinterzieher hat seine Regierungen auch zusammen mit der Lega und der postfaschistischen Alleanza Nazionale gebildet.
      28 6 Melden
    • colb 04.08.2018 07:43
      Highlight Bevor man solchen Schwachsinn schreibt sollte man die Fakten über Balotelli und seine Vrgangenheit genau kennen.
      10 22 Melden
    • MaskedGaijin 04.08.2018 09:58
      Highlight Wechselt er jetzt eigentlich zu Marseille oder Parm? Oder bleibt er vielleicht doch in Nizza?
      1 2 Melden

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