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epa06594103 Members of the Senegalese community stage a demonstration in memory of Idy Diene, who died in Florence on 05 March following a fatal shooting, Florence, Italy, 10 March 2018.  EPA/MAURIZIO DEGL INNOCENTI

Die senegalesische Gemeinschaft protestiert in Florenz gegen Rassismus. Bild: EPA/ANSA

Migranten in Italien: Hass, Hetze und Gewalt

In Italien häufen sich die Attacken auf Menschen mit dunkler Haut. Der Staatspräsident spricht von «Barbarei», Kirchenmänner von «Rassismus» – die Regierung hält Berichte dazu für erfundenen «Unsinn».

Hans-Jürgen Schlamp, Rom



Ein Artikel von

Spiegel Online

Er habe «nur die Waffe ausprobieren» wollen, sagte der frühere Senatsangestellte zu den schrecklichen Ereignissen an jenem 17. Juli in Rom. Der Mann hatte auf ein 13 Monate altes Baby gefeuert, das Kind einer Roma-Familie wurde verletzt. Es sind Fälle wie diese, die Italien in diesem Sommer bewegen – und für eine heftige Rassismusdebatte gesorgt haben.

Seit Wochen schon werden in dem Land Migranten attackiert, vor allem solche mit schwarzer Haut. Es sind längst nicht nur Beleidigungen. Immer wieder fallen Schüsse, mitunter völlig wahllos. Die Opfer sind Männer, Frauen, Kinder. Was ist da los? Medien berichteten etwa über diese Fälle:

«Schämen wir uns»

Ein anderer Vorfall in dieser Woche hat besonderes Aufsehen erregt: Ein Unbekannter hatte ein Ei aus einem fahrenden Auto auf das linke Auge der 22-jährigen Diskuswerferin Daisy Osakue geschleudert. Das Mitglied im italienischen Nationalteam der Leichtathleten wurde in Italien geboren - als Kind nigerianischer Eltern. «Die wollten nicht mich als Person treffen», sagte sie, «sondern irgendjemanden mit dunkler Haut.»

epa06918930 Italy discus thrower Daisy Osakue addresses the media outside the hospital in Turin, Italy, 30 July 2018. reports state that she risks missing the European championships after being attacked overnight in the province of Turin. Sakue, who holds the Italian under-23 record for the discus and was born in Turin to Nigerian parents, was hit in the face by an egg hurled from a car at Moncalieri.  EPA/ALESSANDRO DI MARCO

Diskuswerferin Daisy Osakue. Bild: EPA/ANSA

«Schämen wir uns» schrieb daraufhin die kirchliche Tageszeitung «L'Avvenire» auf ihre Titelseite. Alle Papier-, TV- und Internetmedien griffen die Attacke auf. Viele Sportler erklärten sich solidarisch mit Daisy Osakue. Italiens Torwartlegende Gianluigi Buffon twitterte: «Vorwärts Daisy». Der Präsident des Olympia-Komitees, Giovanni Malago, rief zu einer Anti-Rassismus-Kampagne auf. Ministerpräsident Giuseppe Conte rief sogar aus Washington an, um Solidarität zu zeigen.

Mehrheit glaubt Populisten

Nur die Mächtigsten im Land sehen das alles ganz anders. «Die Entrüstung über ein Ei im Gesicht», so Beppe Grillo, Ex-Komiker und Gründer der grössten Regierungspartei «Fünf Sterne», reiche offensichtlich aus, dass die Medien ausflippten und «das Land an den Rand des Abgrunds brächten».

Und Salvini, Chef des Regierungspartners Lega, erklärte die Berichte über Rassismus zur «Erfindung der Linken» und deshalb zu «Unsinn». Die Italiener seien keine Rassisten, sondern «gute Menschen». Aber nach den «Masseneinwanderungen» unter den linken Regierungen seien sie «mit ihrer Geduld fast am Ende».

Tatsächlich ist der überwiegende Teil der Italiener inzwischen laut Umfragen gegen Migranten eingestellt. Drei Viertel der Befragten fürchten sich, so das Institut Fondazione Openpolis, vor globalen Negativentwicklungen, Wirtschaftskrisen und zunehmender Kriminalität. Zwar ist die Kriminalität in Italien seit Jahren faktisch rückläufig. Die Zahl schwerer Delikte wie Mord befindet sich auf einem Tiefstand. Aber viele Italiener glauben das offenbar nicht.

Politiker wie Innenminister Salvini bestärken die Menschen in deren Annahme, mehr Fremde bedeuteten zugleich mehr Verbrechen. Mit seiner knallharten Anti-Migranten-Politik hat Salvini seine Lega von der kleinen Rand- zur Regierungspartei aufgepumpt. Derzeit liegt sie gleichauf mit «Fünf Sterne», bei etwa 30 Prozent. Beide Populistenparteien kommen somit zusammen etwa 60 Prozent.

«Jetzt reicht es!»

Noch aber gibt es Italiener, die jeder Form von Rassismus entgegentreten.

Wie der Besitzer der Bar und Eisdiele «Iris» an der Westküste Sardiniens, Dionigio Fronteddu. Als vier etwa 20 Jahre alte Kunden sich beschwerten, sie wollten ihr Bier nicht «von einem mit schwarzer Haut» bekommen, stellte sich der Wirt vor seinen 18-jährigen Kellner aus dem Senegal: «Hier machen wir diese Unterscheidung nicht», erklärte er den Gästen. Die Männer gingen, der Wirt wunderte sich über «solche Töne im Jahr 2018».

epa06280673 People protest during a demonstration titled 'It is not a crime', against racism, in the centre of Rome, Italy, 21 October 2017.  EPA/MAURIZIO BRAMBATTI

Noch gibt es Widerstand: Eine Anti-Rassismus-Demonstration in Rom. Bild: EPA/ANSA

Oder wie Vittore Trabucco aus Treviso, der sich in einem Leserbrief an die römische Zeitung «La Repubblica» über «blindwütige Angriffe auf Menschen mit schwarzer Haut» empörte. Ausgerechnet in Treviso, wo seit Jahrzehnten Bürgermeister der Lega Nord gegen Schwarze und Muslime vorgehen, weil diese angeblich Krankheiten verbreiteten.

Auch die Eigner des Weingutes «Astoria Wein» gehören zu jenen, die sich wehren. Sie haben diese Woche in ganzseitigen Anzeigen in überregionalen Tageszeitungen gegen Fremdenhass und Rassismus protestiert: «Die Gewalt der Worte und der Taten ist nicht mehr zu ertragen...Jetzt reicht es!»

Gut 25 Millionen Wirtschaftsflüchtlinge

Auch der Papst, Glaubens-Chef von 80 Prozent der Italiener, fordert unablässig Achtung und Respekt für jeden einzelnen Menschen ein, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe oder Religion.

Doch hören die Menschen auf ihn und seine Bischöfe? Oder auf den Staatspräsidenten Sergio Mattarella, der vor «Barbarei» in seinem Land warnt?

Immerhin haben diese und andere - Politiker, Philosophen, Sportler - jetzt Alarm geschlagen und eine breite Debatte über Rassismus in Italien entfacht. Maurizio Martina, der Vorsitzende der arg geschrumpften Sozialdemokraten, hat in Rom sogar eine - wenn auch kleine - Demonstration gegen Intoleranz und Rassismus organisiert.

Viele haben auch nicht vergessen, dass zwischen 1860 und 1960 etwa 25 Millionen Italiener ihre Heimat aus Not und Elend verlassen mussten. Im heutigen Sprachgebrauch wären sie «Wirtschaftsflüchtlinge».

Die Frage ist nun, ob es genug sein werden, die sich am Ende gegen Rechtspopulisten und Nationalisten stellen.

Unter #MeTwo teilen Hunderte ihre Rassismuserfahrungen

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    Alle Leser-Kommentare
  • Ueli der Knecht 06.08.2018 18:47
    Highlight Highlight Für alle diejenigen, die immer noch verbreiten, die Migranten seien Schuld, und ihre Fremdenfeindlichkeit und ihre faschistoide Gewalt sei daher rechtfertigt:

    Nicht die Juden waren damals ein Problem, sondern die Nazis waren DAS Problem.

    Heute sind nicht die Migranten ein Problem (sie sind auch gar nicht soviele, wie eure Panik vermuten lässt), sondern die rechtsradikalen Rattenfänger, Brandstifter und deren pöbelenden Anhänger sind DAS Problem.
  • chäsli 05.08.2018 19:55
    Highlight Highlight Sind das die selben Italiener die sich in der Schweiz wegen Rassismus beklagt haben ?
  • Walser 04.08.2018 16:57
    Highlight Highlight Wenn grosse Migrationsströme unterwegs sind, gibt und gab es zu jeder Zeit der Menschheit riesige Probleme. Wenn sich Menschenmassen irgendwohin verschieben hat das grossen Einfluss auf diejenige die schon da sind und immer schon da waren. Warum sollte das heute anders sein. Der Mensch, und damit meine ich fast alle, ist in letzter Konsequenz ein Egoist. Er prüft auch unbewusst jeden Vorgang auf Vor-oder Nachteil für sich durch. Der grösste Teil der Europäer sieht zurzeit vorallem Probleme mit den Einwanderern. Wer die Mehrheit der Italiener hier als Rassisten darstellt ist ein Brandstifter.
    • Ueli der Knecht 04.08.2018 23:07
      Highlight Highlight "Der grösste Teil der Europäer sieht zurzeit vorallem Probleme mit den Einwanderern."

      Das ist eine aus der Luft gegriffene Aussage, die nicht zutrifft.

      Der "grösste Teil", den du meinst, sind höchstens ein Drittel, vermutlich sogar weniger (vgl. Bild). Der grosse Rest (die schweigende Mehrheit) ist durchaus aufgeschlossen und humanitär gesinnt.

      Auch viele bürgerliche, wirtschaftlich denkende Menschen, die sich nicht vom Mob und Emotionen sondern von Vernunft leiten lassen, sehen in der Migration viele Vorteile (http://bit.ly/2OG2pyi).

      Insofern lebst du in einem realitätsfremden Traum.
      User Image
    • Walser 05.08.2018 08:04
      Highlight Highlight @Ueli. Die schweigende Mehrheit ist gegen die zurzeit ablaufende Migration von Afrika nach Europa. Ein Träumer ist, wer das nicht sieht und hört. Und sie schweigen weil jeder der diese Meinung öffentlich kundtut, flugs als Rassist, Nationalist, Faschist usw. betitelt wird. In diesem verseuchten Klima wählen sie dann Salvini, AfD etc.
    • .ch 06.08.2018 13:22
      Highlight Highlight Niemand, der die Migration beschränken will, sollte als Rassist bezeichnet werden. Rassisten sind Leute, die aus den offensichtlichen Unterschieden zwischen den Menschen (wie Hautfarbe usw.) die Überlegenheit resp. Unterlegenheit bestimmter Menschen behaupten, also bestimmten Menschen aufgrund äusserlicher Unterschiede andere Unterschiede unterstellen.

      Im vorliegenden Artikel geht es um z. T. gewalttätige Übergriffe auf Migranten. Dies ist ein krimineller Akt, und zwar auch dann, wenn man mit den Entscheiden der (Vorgänger-)Regierung nicht einverstanden ist.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Die Redaktion 04.08.2018 15:46
    Highlight Highlight Eigentlich ist es vollkommen egal ob man es gut findet, dass Migranten kommen oder nicht. Jeder der hier ist wird mit dem selben Respekt behandelt. Es ist ganz und gar nicht okay jemanden zu diskriminieren, völlig unabhängig davon wer er ist.
    • Die Redaktion 04.08.2018 16:13
      Highlight Highlight So und jetzt soll jeder Blitzer mal erklären was ihm an meinem Kommentar nicht gefällt. Echt was geht in euren Köpfen vor? Geht darin überhaupt etwas vor?
    • Die Redaktion 04.08.2018 18:12
      Highlight Highlight Allesamt gute Antworten, danke.
    • Ueli der Knecht 04.08.2018 18:33
      Highlight Highlight Diese Köpfe sind gefüllt und getrieben von Angst, Neid, Wut, Hass...

      Da kannst du nicht eine sachliche Argumentation erwarten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • chäsli 04.08.2018 14:03
    Highlight Highlight Wer als erstes ruhig sein muss, sind die Kirchenmänner.
    Die kath. Kirche soll zuerst Ordnung in ihren Reihen schaffen und die Kinderschänder aussortieren und nicht versetzen.
    • Die Redaktion 04.08.2018 16:03
      Highlight Highlight Richtig, dass sollten sie tun. Es ist aber noch lange kein Grund andere Verfehlungen stillschweigend zu akzeptieren.
    • Dein Vater 04.08.2018 16:24
      Highlight Highlight Nein niemand muss ruhig sein!
      Lehnt euch auf gegen Ungerechtigkeit!
  • Bündn0r 04.08.2018 13:47
    Highlight Highlight Kleiner Ausflug in die Statistik: Danke dem Bund für die Datenerhebung.
    Nur weil die gesamt Zahl der Verbrechen zurück geht, heisst das noch lange nicht, dass das Asylchaos nicht zur Kriminalität beigetragen hat.
    Der Anstieg durch die Migration wurde einfach durch einen Rückgang bei der ständigen Wohnbevölkerung überkompensiert. Ohne dem Chaos wäre die Kriminalität noch tiefer. Relativ statt absolutes Rechnen zahlt sich auch hier aus.
    Dass Migranten aus Drittweltländer deutlich krimineller sind als Schweizer, wird alljährlich statistisch belegt. (Gilt für alle tieferen Gesellschaftsschichten)
    • Die Redaktion 04.08.2018 16:01
      Highlight Highlight @Bündn0r

      Wenn, wie Sie sagen, besonders tiefere Gesellschaftsschichten kriminell sind, dann bedeutet eine höhere Kriminalitätsrate bei Migranten eigentlich nur eines: Migranten haben nicht die selben Chancen wie wir. Ergo ist es eine mit Zahlen belegte Diskriminierung. Anstatt etwas daran zu ändern machen Sie genau was?
    • Ueli der Knecht 04.08.2018 18:49
      Highlight Highlight Wieviel Unsinn kann Bündn0r in einen Kommentar packen?

      "Der Anstieg durch Migration wurde durch Rückgang der ständigen Wohnbevölkerung überkompensiert."
      "Ohne dem Chaos wäre die Kriminalität noch tiefer."

      Sachliche Grundlage? Nada!

      "Dass Migranten aus Drittweltländer deutlich krimineller sind als Schweizer, wird alljährlich statistisch belegt."

      Stimmt nicht! Fakt ist:

      Migranten sind erheblich gesetzestreuer als Einheimische mit vergleichbarem Sozialprofil.
      "In der Schweiz halten sich Zuwanderer
      besser an die Gesetze als Einheimische in vergleichbarer Soziallage."
      http://bit.ly/2MGItdH
    • Bündn0r 04.08.2018 23:30
      Highlight Highlight Schwachsinn? Mit nichten!
      Die Kriminalität der ständigen Wohnbevölkerung ist prozentual stärker zurück gegangen als die Gesammtzahl. Diejenige der Personen mit Ausländerausweis F oder L stieg hingege.
      Durch das Hinzufügen von "in vergleichbarer Soziallage" stimmt die Aussage (zumindest laut ihrer Quelle) nicht MEHR. In Meinen Worten jedoch stimmt es. Die Soziallage habe ich nicht erwähnt.
      Diese unterscheidung macht zumindest das BfS auch nicht.
      Ich stütze mich dabei auf follgende Statistik:
      Jahresbericht 2017 der polizeilich registrierten Straftaten
      Bundesamt für Statistik, Neuchâtel 2018


  • cyberstad@ 04.08.2018 11:05
    Highlight Highlight ... ich bin ein fröhlicher, erfolgreicher und völlig normaler Berner. Als wir von Milano in die Schweiz gezogen sind (ich war 9 Jahre alt) musste ich mir meinen italienischen Akzent sehr rasch abgewöhnen, wenn ich mit den andern Fussball spielen wollte...
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 04.08.2018 13:54
      Highlight Highlight Glaubst du, dies sei irgenwo auf der Welt anders?

      Völlig normale Begebenheit, die du berichtest.
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 04.08.2018 13:57
      Highlight Highlight Ich hatte an einer Berner Schule einen Zürcher Dialekt. Meinst du dies war besser?
      Ist doch völlig normal.
      Was soll,s?
    • Die Redaktion 04.08.2018 16:09
      Highlight Highlight @kularing

      Und darum ist es okay, Personen der Hautfarbe wegen mit Eiern zu bewerfen?

      PS Sie konnten den neuen Dialekt ja lernen, aber eine neue Haut anzuziehen ist deutlich schwieriger. Die beiden Fälle sind nicht bergleichbar auch wenn beide schlimm sind.
  • überflüssig 04.08.2018 09:54
    Highlight Highlight unschuldige menschen einfach wahllos aufgrund ihrer hautfarbe hassen und angreifen:
    niemals hätte ich gedacht, dass soetwas wieder salonfähig werden könnte.

    wenn wir nicht innehalten wird italien nur der anfang sein.
    wollen wir das?
    sind wirklich flüchtlinge unser allereinzigstes und grösstes problem?

    die welt ist im umbruch. an uns liegt die entscheidung, wohin es gehen soll.

    sündenböcke haben noch nie längerfristig funktioniert, waren aber immer schon ein praktisches mittel, frust und angst zu kanalisieren ...

    macht euch mal schlau. übernehmt verantwortung. denkt weiter.






    • dding (@ sahra) 05.08.2018 09:45
      Highlight Highlight Menschen welche diese Massen-Migration kritisch beurteilen, zu den Sündenböcken machen zu wollen, ist genau so falsch.
    • überflüssig 05.08.2018 13:15
      Highlight Highlight mit keinem wort habe ich menschen, die kritisch sind zum sündenbock gemacht.
      überfälle auf unschuldige hat aber nichts mehr mit „kritisch sein“ zu tun. ich werfe das mitnichten in einen topf.

      sie können die grenzen selber setzen, mit wem sie sich wie weit identifizieren und solidarisieren wollen.


    • Andi Amo 05.08.2018 16:56
      Highlight Highlight Das Problem wird aufgebauscht und Sachen vermischt. Wenn ein Dieb verfolgt wird und dabei zu Tode kommt, heisst es hysterisch durch Linke und Medien, weil er dunkelhäutig war, nicht weil er ein Dieb war. Wer auf die ganzen Leute geschossen hat ist genausowenig geklärt, könnten geradesogut auch nicht Italiener gewesen sein? Hier jetzt eine Mehrheit der Italiener als populistisch verblendet und gar rassistisch anzuschwärzen, ist genauso rassistisch und einfach nur geistige Brandstiftung!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Roterriese 04.08.2018 08:45
    Highlight Highlight Sie haben das Recht, das Land jederzeit zu verlassen.
    • Die Redaktion 04.08.2018 10:01
      Highlight Highlight @Roterriese

      Auch, Sie haben das Recht, das Land jederzeit zu verlassen. Bitte, dass wäre echt nett.
    • elmono 04.08.2018 10:04
      Highlight Highlight Wieso sollte jemand aufgrund der Hautfarbe das Land verlassen, in welchem sie oder er geboren ist? Sehen Rassisten bei gleicher Hautfarbe es jemandem an, ob er Flüchtling oder Einheimischer ist? Klär mich auf.
    • Mutzli 04.08.2018 11:40
      Highlight Highlight @RR Toller kommentar, echt jetzt. Wenn Leute, inkl. ItalienerInnen tätlich angegriffen werden, einfach sagen die Opfer sollen abhauen, statt was gegen die Täter zu tun.
      Bestechende Logik und gar nicht zum Kotzen. Kuschen vor Rassisten und kollaboroeren mit Faschisten ist ja noch nie in die hose gegangen./i
    Weitere Antworten anzeigen
  • guggussugus 04.08.2018 08:29
    Highlight Highlight vor 50 jahren in einem kleinen dorf im aargau. vater italiener, mutter schweizerin. x mal wurde ich als 6,7 jähriger verprügelt von oberstufen schüler. zuhause wurden bei uns die scheiben eingeschlagen, gartenwerkzeuge demoliert usw.
    in der schule von lehrer gemobbt..
    das alles hat spuren hinterlassen.
    nein, kein groll..
    • fräulein sarahs gespür für den Islam 04.08.2018 08:55
      Highlight Highlight Da gebe ich dir recht. Die Situation von damals war unhaltbar.
      Nur hat sich diese Situation 50 Jahre später, schon fast ins Gegenteil gewandelt.
    • zombie woof 04.08.2018 09:14
      Highlight Highlight Ich kann mich noch gut an die Zeit erinnern. Die "Tschinggen" waren geduldet um die Drecksarbeit zu machen, aber mehr nicht. Und die Türken die dann später kamen, erlebten das gleiche grad nochmal.
    • Rainbow Pony 04.08.2018 10:54
      Highlight Highlight Kann ich nachvollziehen: ich bin selber in dritter Generation, aber die Erzählungen meines Vaters und die meiner Grosseltern decken sich mit deinen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • rudolf_k 04.08.2018 07:05
    Highlight Highlight Ein weiterer Artikel, in dem die negativen Seiten der Armutsmigration bewusst ignoriert werden, weil das nicht der eigenen Ideologie entspricht. Dabei sieht diese jeder, der in diesen Tagen in Italien weilt. Im Leben ist alles eine Frage des Masses. 75% der Menschen finden, das Mass sei überschritten worden. Die rechten Populisten sind ein Symptom davon, nicht die Ursache.
    • elmono 04.08.2018 10:09
      Highlight Highlight War gerade für 10 Tagen in Italien. Nähe Cesena. Nichts von Ihre propagierten Armutsmigration oder den 75% mitbekommen. Auch nicht wenn man mit den Einheimischen spricht, welche man seit gut 20 Jahren kennt.
    • Rabbi Jussuf 04.08.2018 13:40
      Highlight Highlight Ich versuchs nochmals: Der Artikel ist, wie schon die ersten zwei von Schlamm, extrem einseitig geschrieben. Vermutlich mit Absicht um das gewünschte ideologische Bild in den Köpfen der Leser zu kreieren.
      Gibt es keine neutralen Journalisten mehr?
  • Rumbel the Sumbel 04.08.2018 06:26
    Highlight Highlight Von wem wird es gesteuert? Wenn ihr ehrlich seit, schaut nicht nur nach rechts! Nur mit der Rassismuskeule macht ihr es euch zu einfach.
    • Jason84 04.08.2018 07:09
      Highlight Highlight Wahllos dunkelhäutigen Menschen schaden zu wollen ist Rassismus!
    • Fabio74 04.08.2018 07:28
      Highlight Highlight Immr schön die braune Suppe verharmlosen relativieren.
      Ihr seid einfach ekelhaft
    • rauchzeichen 04.08.2018 10:35
      Highlight Highlight es steuert niemand. es entwickelt sich aus den steuerungsversuchen von millionen und weiteren faktoren. und das rechts links spektrum ist tot, überholt und nicht mehr angemessen. vergiss es einfach! politik ist nicht so einfach, dass du mal nach links und mal nach rechts zeigen kannst, bei deiner unnötigen suche nach schuldigen. klar muss auch rassismus genau betrachtet werden, wann es ist und wann nicht. die empörungskultur fördert halt einen übereiligen gebrauch der rassismuskeule. aber liess die beispiele im artikel, wenn das kein rassismus sein soll, dann weiss ich auch nicht mehr...
    Weitere Antworten anzeigen
  • zombie woof 04.08.2018 05:43
    Highlight Highlight Ich frage mich immer wieder, ob sich die ganzen Fans und Unterstützer von Rechtspopulisten, eigentlich bewusst sind, in was für einem System sie dann leben würden wenn ihre hochgelobten Führer das Sagen hätten? Wohl eher nein, denn dazu braucht es ein gesundes Mass an Verstand.
    • Rumbel the Sumbel 04.08.2018 07:34
      Highlight Highlight Ich frage mich immer wieder, ob sich die ganzen Fans und Unterstützer von Linkspopulisten, eigentlich bewusst sind, in was für einem System sie dann leben würden wenn ihre hochgelobten Führer das Sagen hätten? Wohl eher nein, denn dazu braucht es ein gesundes Mass an Verstand.
    • zombie woof 04.08.2018 09:18
      Highlight Highlight Tja mein lieber Rumbel, was meinst du wohl wem wir Errungenschaften wie Sozialversicherungen, Ferien, Arbeitnehmerschutz etc. zu verdanken haben? Erst mal denken bevor du weiter in deiner braunen Suppe rührst.
    • Die Redaktion 04.08.2018 10:05
      Highlight Highlight @Rumbel the Sumbel

      Ja Linkspopulisten sind schrecklich. Wie sie immer möchten, dass alle friedlich und respektvoll miteinander umgehen... oder so.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Hayek1902 04.08.2018 04:15
    Highlight Highlight Da blick man wehmütig zurück, als man Bush und Berlusconi für das schlimmste gehalten hat...
    • Hayek1902 04.08.2018 11:47
      Highlight Highlight Ja, tue ich. Er war definitiv besser für die internationale Stabilität und Weltwirtschaft. Auch war die Bush Doktrin bekannt, er war berechenbar und nicht sprunghaft. Und wie Bush für die Flüchtlingskrise heute verantwortlich sein soll, ist mir schleierhaft. Gerade Gaddafi war der einzige Erfolg des War on Terrors: der hatte die Hosen voll, gab die womd auf und öffnete sein Land für europa.
  • SeineEminenz 03.08.2018 23:59
    Highlight Highlight Da hat die EU Teilschuld. Italien kann doch nicht Sammelbecken von Subsaharaafrika sein, irgendwann kommts zu solchen Randalen.

    Spanien ist das nächste Land. Wie Italien dazumals wird jetzt noch vorbildlich aufgenommen bis es zuviel wird.
    • sowhat 04.08.2018 08:50
      Highlight Highlight Leider nicht ganz falsch. Ich hatte schon 2014, in einem Kommentar hier zu einem Artikel als Italien
      Bootsflüchtlinge gerettet hatte, gefragt, wie lange die EU Italien mit diesem Problem noch allein lässt. Nun wissen wirs: bis zur Katastrophe.
      Und es ist sogar noch schlimmer, die ganze EU hat ein Gezerre aus dem Flüchtlingsproblem gemacht.
    • überflüssig 04.08.2018 09:34
      Highlight Highlight roterriese:
      artikel gelesen? bei einigen der opfer ist klar, dass sie ebenfalls gearbeitet haben.
      es sind verallgemeinerungen, halbwissen und rassismus, die du hier verbreitest.

      wenn es nicht so schrecklich wäre, würde ich mir fast wünschen, dass ihr eure suppe wirklich zum kochen bringt, und dann aber auch auslöffeln müsst!

      nur leider sind da zuviele unschuldige beteiligt.

      hast du deine einstellung wirklich mal zuende gedacht?

      was wünschst du dir für eune welt?
  • E7#9 03.08.2018 23:56
    Highlight Highlight „Viele haben auch nicht vergessen, dass zwischen 1860 und 1960 etwa 25 Millionen Italiener ihre Heimat aus Not und Elend verlassen mussten. Im heutigen Sprachgebrauch wären sie «Wirtschaftsflüchtlinge».“

    Das ist nicht vergleichbar mit der heutigen Flüchtlingssituation. Bei besagten Italiener ging es nie um Asyl. Die Schweiz hat z.B. extra wirtschaftliche Rahmenbedingungen geschaffen um italienische Arbeiter zu locken.
    • Fabio74 04.08.2018 07:29
      Highlight Highlight Blödsinn. Die Schweiz hat Arbeiter geholt weil sie gebraucht wurden. Wer hat all die Tunnels etc gebaut?
    • Roterriese 04.08.2018 08:28
      Highlight Highlight @Fabio74, die haben wenigstens gearbeitet.
    • Mutzli 04.08.2018 08:31
      Highlight Highlight @E7#9 Gerade weil es bei den Italienern nicht um Asyl ging, sei es politisch oder aus anderen Gründen erbeten, trifft ja eben die Bezeichnung "Wirtschaftsflüchtling" komplett zu. SIe sind aus rein wirtschaftlichen Interessen in ein anderes Land aufgebrochen und blieben zudem meist von der Bevölkerung isoliert. Wie sollte man dem sonst sagen?

      Auch dickes LOL an die Aussage, man habe die Arbeiter angelockt, als ob man ein interesse daran gehabt hätte, dass sie blieben. Tipp: Schauen Sie mal nach, was der Saisonnierstatus war.
    Weitere Antworten anzeigen
  • FrancoL 03.08.2018 23:41
    Highlight Highlight Ich bein zur Zeit in Italien, fühle meiner Umgebung den Puls und es sieht düster aus.
    Ein Land in Talfahrt das nun plötzlich einen Schuldigen gefunden hat und sich in eine Hysterie hinein steigert die kaum zu überbieten ist. Teilweise besonnene Menschen die dieser Farce aufsitzen und auf dieser Welle des Fremdenhasses mitreiten und jegliches Gespür für die Realität verloren haben.
    Das wird nicht gut enden.
    • zombie woof 04.08.2018 09:21
      Highlight Highlight Wie vor 80 Jahren in Deutschland
    • rodolofo 04.08.2018 11:16
      Highlight Highlight @ FrancoL
      Wenn eine Masse erst mal in Bewegung kommt, dann bekommen wir es mit ganz anderen Kräften zu tun!
      Wir Alle kennen solche Phänomene der Massen-Psychologie aus Fussballspielen, wo wir in der Fan-Kurve plötzlich lauter und inbrünstiger schreien, oder wir mussten am Fernsehen mit Schaudern mitverfolgen, wie eine Street-Parade-Veranstaltung zur tödlichen Falle für friedliche Menschen wurde, als der Umzug in einen Engpass geriet und "Überzählige" buchstäblich zerquetschte!
      Eine Schwarm-Intelligenz kann sehr schnell in eine Schwarm-Dummheit kippen...
    • FrancoL 04.08.2018 12:44
      Highlight Highlight @rodolfo
      Ist alles richtig erkannt und vor allem BEKANNT. Darum müssen wir früh reagieren, mehr Verantwortung tragen und mehr abwehren.
  • Gipfeligeist 03.08.2018 22:01
    Highlight Highlight In ganz Europa wird Rassismus und Diskriminierung wieder Salonfähig. Intoleranz darf nicht toleriert werden, aber kein Staat hebt die Stimme der Vernunft.
    • hävi der 3. 03.08.2018 23:59
      Highlight Highlight Wie ginge den dies?
      Ein Staat der die Stimme der "Vernunft" erhebt?
    • Fabio74 04.08.2018 07:30
      Highlight Highlight @hävi in dem man den Braunen und deren Fans den Marsch bläst.
    • Roterriese 04.08.2018 08:29
      Highlight Highlight @Fabio74 du vergisst, dass du und die anderen Migrationsromantiker nur eine viel zu laute Minderheit seid. Ihr könnt niemandem den Marsch blasen :)
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  • LeChef 03.08.2018 21:55
    Highlight Highlight Die Taten könnten einen Zusammenhang haben. In Deutschland ging man auch jahrelang davon aus, dass die „Dönermorde“ einfach Millieu-Abrechnungen waren. Dass der NSU dahinter steckte, merkte man erst viel später.
  • rodolofo 03.08.2018 21:42
    Highlight Highlight Schlimm und beschämend!
    Diese armen Italiener sind wirklich arm, denn sie haben nicht nur den Verstand verloren, sondern auch das Herz...
    • Paddiesli 04.08.2018 01:14
      Highlight Highlight Nur die Emotionen haben sie nicht verloren.
    • rauchzeichen 04.08.2018 11:03
      Highlight Highlight es ist an der zeit, 1933er vergleiche zu ziehen... nähme mich wunder, wie italiener reagieren würden, wenn man eine vergleichende diskussion starten würde... neinnein, damals war das gaanz was anderes, blablabla. und ja, es war anders im detail. und dennoch gleich im mechanismus und vor allem der gruppendynamik.
    • rodolofo 04.08.2018 11:04
      Highlight Highlight @ Paddiesli
      Das hat für mich nichts mit der guten Südländer-Emotionalität zu tun!
      Das sind Emotionen, die von Ideologien angestaut und kanalisiert werden, so dass sie für den Wutbürger-Wohlstands-Faschismus genutzt werden können.
      Das sind hundskommune, unsympathische und abstossende Wutbürger, wie es sie hier ebenfalls in rauen Mengen gibt.
      Die "Südländische" Emotionalität aber ist auch mitfühlend! Sie würde sich niemals an Frauen und Kindern vergreifen, oder an um ihr Überleben kämpfenden Flüchtlingen, die sich anständig verhalten!
      Dieses EUROPA(!) ist im Herzen "afrikanisch".
  • fabsli 03.08.2018 21:40
    Highlight Highlight Solange in den italienischen Medien täglich von kriminellen Handlungen der Migranten berichtet wird, ist es für die meisten okay, wenn gegen sie etwas unternommen wird. Steter Tropfen höhlt eben den Kopf.
    • dnsd 03.08.2018 22:52
      Highlight Highlight Dann am besten nichts mehr berichten? Problem gelöst!
    • fabsli 03.08.2018 23:13
      Highlight Highlight Die Medien (auch die Staatlichen) sollten weniger hetzerisch von Migranten berichten und Handlungen gegen sie als Kavaliersdelikte abtun.
      Regelt nicht alles, aber es wär mal ein Anfang.
    • Astrogator 04.08.2018 06:48
      Highlight Highlight @dnsd: Das schüren von selektiver Wahrnehmung ist das Problem. Beispiel Rasergesetz bei uns, über Monate würde von Blick und 20 Minuten eine Balkan-Raser-Kampagne geritten und das verschärfte Gesetz kam. Jetzt merkt man, dass auch Schweizer ins Gefängnis gehen und prompt will die Rechte die zuerst härtere Gesetze forderte das wieder aufweichen.
      "Kampfhunde" dasselbe Spiel, nach tragischen Einzelfällen war wieder Blick zuvorderst mit einer Kampagne, schärfere Gesetze würden gemacht und jetzt sukzessive wieder abgeschafft.
  • elias776 03.08.2018 21:37
    Highlight Highlight bella ciao ciao ciao
    • Ueli der Knecht 04.08.2018 00:18
      Highlight Highlight Una mattina mi son svegliato
      O bella ciao, bella ciao, bella ciao ciao ciao
      Una mattina mi son svegliato
      E ho trovato l'invasor
      O partigiano portami via
      O bella ciao, bella ciao, bella ciao ciao ciao
      O partigiano portami via
      Che mi sento di morir
      ...
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  • D-licious 03.08.2018 21:18
    Highlight Highlight Italien, quo vadis? Es ist erschreckend anzusehen, wohin sich das Land bewegt. Ich hoffe nur, dass keine anderen Länder diesem - leider doch sehr traurigen - Beispiel folgen werden. Aber offenbar können die rechtspopulistischen Brandstifter immer mehr Menschen mit ihren Propagandalügen hinters Licht führen...
    • hävi der 3. 04.08.2018 00:04
      Highlight Highlight Sind doch nicht irgendwelche rechte Politiker schuld.

      Sind nicht viel mehr jene Leute schuld, die diese endlose Migration zulassen?
    • stabiler 04.08.2018 05:23
      Highlight Highlight Anstatt die Schuld immer bei "rechtspopulistischen Propagandalügen" zu suchen, wäre es vielleicht an der Zeit, sich mal zu fragen, ob die Bereitschaft zur Aufnahme von weitestgehend kulturfremden Personen in die eigene Gesellschaft nicht einfach irgendwann einmal überstrapaziert sein könnte...

      Der Krug geht eben zum Brunnen, bis er bricht. gas_wookie beschreibt diese lose-lose-Situation richtig.
    • zombie woof 04.08.2018 07:29
      Highlight Highlight @Stabiler und wer toleriert, oder noch schlimmer, unterstuetzt die Gewalt gegen Immigranten? Sind etwas die Linken?
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  • TanookiStormtrooper 03.08.2018 21:08
    Highlight Highlight Schwarze hatten es in Italien nie leicht, selbst Mario Balotelli muss sich von den eigenen "Fans" übler beschimpfen lassen als vom Gegner. Jetzt sind die Rassisten auch in der Regierung und Gewalt damit Salonfähig. Da wünscht man sich fast Bunga-Bunga-Berlusconi zurück...
    • Paddiesli 03.08.2018 21:47
      Highlight Highlight @Tanooki
      Berlusconi zurück zu wünschen, hiesse einen Trump zurück zu holen. Nur hat Berlusconi zusätzlich die Medienkontrolle.
      Pass bloss auf, was du dir wünscht. 😳
    • satyros 04.08.2018 00:10
      Highlight Highlight Der Bunga-Bunga-Steuerhinterzieher hat seine Regierungen auch zusammen mit der Lega und der postfaschistischen Alleanza Nazionale gebildet.
    • colb 04.08.2018 07:43
      Highlight Highlight Bevor man solchen Schwachsinn schreibt sollte man die Fakten über Balotelli und seine Vrgangenheit genau kennen.
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Linksautonome Schweizer marschierten an «Gilets-jaunes»-Protesten mit

Unter die «gilets jaunes» in Paris mischten sich am Samstag auch Mitglieder der linksradikalen «Revolutionären Jugend». Sie wollten Solidarität bekunden, «Erfahrungen in Strassenkämpfen» sammeln und «untersuchen, inwiefern sich Rechtsextreme an den Protesten beteiligen.»

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