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Flüchtlingsschiff «Aquarius» rettet 141 Menschen im Mittelmeer

epa06923767 A handout photo made available by SOS Mediterranee shows the search and rescue vessel 'Aquarius' leaving the port of Marseille, France, 01 August 2018 (issued 02 August 2018). The vessel will continue its mission to rescue migrants who are trying to reach Europe via the Mediterranean Sea.  EPA/GUGLIELMO MANGIAPANE / SOS MEDITERRANEE HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Die «Aquarius» verlässt den Hafen von Marseille am 1. August – am Freitag rettete das Flüchtlingsschiff 141 Menschen. Bild: EPA/SOS MEDITERRANEE



Das Schiff «Aquarius» hat 141 Flüchtlinge von zwei Holzbooten im Mittelmeer gerettet. Die Einsätze am Freitag waren die ersten für die Organisationen Ärzte ohne Grenzen und SOS Méditerranée nach der Abfahrt des Schiffs in Marseille vergangene Woche.

Die Helfer kündigten auf Twitter an, zunächst weiter in der Rettungszone bleiben zu wollen, um Ausschau nach Booten zu halten. Bei der ersten Rettung nördlich vom libyschen Suwara wurden 25 Flüchtlinge gerettet, wenig später 116 weitere. Die relevanten Behörden seien benachrichtigt worden.

Bei ihrer letzten Rettungsmission hatte die italienische Regierung die «Aquarius» daran gehindert, mit Hunderten Geretteten in einen Hafen des Landes einzulaufen. Tagelang war das Schiff im Meer blockiert und fuhr schliesslich ins spanische Valencia. Ob eine ähnliche Hängepartie dieses Mal wieder droht, ist völlig ungewiss.

Der Kapitän des Flüchtlingsschiffs «Lifeline» im Interview:

Mittlerweile werden viele Bootsflüchtlinge schon von der libyschen Küstenwache in Hoheitsgewässern gerettet oder abgefangen und zurück in das Bürgerkriegsland geschickt. Die «Aquarius» kreuzt derzeit in einer Region, die Libyen kürzlich als eigene Such- und Rettungszone ausgerufen hatte und in der es für die Koordination von Rettungen zuständig ist.

Die Seenotretter beklagten, dass die Libyer im Fall des Holzbootes Anfragen über Funk unbeantwortet gelassen und Anrufe erst nach mehreren Versuchen angenommen hätten. (wst/sda/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • mogad 11.08.2018 10:47
    Highlight Highlight Die Acquarius rettet Migranten in Zonen, die unter dem Kommando der libyschen Küstenwache stehen. Sie rechtfertigt ihr Vorgehen damit, dass die Libyer nicht auf den Funkspruch mit der Aufforderung zur Rettung der Migranten reagiert habe. Hoffentlich wird sie das beweisen müssen, nicht nur, dass der Funkspruch abgesetzt wurde, sondern auch, dass er bei den Libyern angekommen ist. Die Libyer hätten die Flüchtlinge nämlich nach Libyen zurückgebracht. Wollte die Aquarius nicht genau das vermeiden, weil sie ja alle Migranten nach Europa bringen will?

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