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The Open Arms ship is moored at the Naples harbor, Italy, Thursday, June 20,2 019. The Spanish NGO migrant ship Open Arms is in Naples with activists speaking to media and the public to mark World Refugee Day. (AP Photo/Andrew Medichini)

Die «Open Arms» im Juni in Neapel. Bild: AP/AP

Flüchtlingsschiff «Open Arms» nimmt 39 weitere Migranten auf – darf aber in keinen Hafen



Die Crew des seit einer Woche mit mehr als 100 Menschen an Bord im Mittelmeer ausharrenden Rettungsschiffs «Open Arms» hat abermals Dutzende Migranten aufgenommen. Zu den ursprünglich 121 Migranten auf dem Schiff seien noch einmal 39 hinzugekommen.

Diese seien in internationalen Gewässern geborgen worden, teilte die spanische Hilfsorganisation Proactiva Open Arms am Samstagmorgen auf Twitter mit. «Währenddessen warten wir immer noch auf einen sicheren Hafen zum Einlaufen», schrieb NGO-Chef Oscar Camps.

Zuletzt kreuzte die «Open Arms» unweit der italienischen Insel Lampedusa - nach Angaben von Amnesty International mit mehr als 30 Kindern und Babys an Bord.

Kurz nach der Rettung erklärte Camps, Malta wolle die 39 Geretteten an Land bringen - die übrigen aber nicht. «Das hat zu einem ernsthaften Sicherheitsproblem an Bord geführt. Das Ausmass der Beklemmung dieser Menschen ist unhaltbar», twitterte er.

A migrants boat is seen though a porthole before being rescued by the Open Arms aid boat on Sunday June 30, 2019. A Spanish humanitarian group says its rescue ship spotted 40 dehydrated migrants at sea and their boat is now being escorted to the tiny Italian island of Lampedusa. Proactiva Open Arms spokeswoman Laura Lanuza told The Associated Press that three pregnant women and four children are among the passengers on the boat being escorted by Italy's coast guard Sunday. (AP Photo/Olmo Calvo)

Flüchtlingsschiff auf dem Mittelmeer. Bild: AP

Italien und Malta verweigern Rettungsschiffen immer wieder die Einfahrt in ihre Häfen und drängen darauf, dass andere EU-Staaten vorab zusichern, alle anlandenden Migranten zu übernehmen - so auch im Fall der «Open Arms». Auf einen festen Mechanismus zur Verteilung von aus Seenot geretteten Menschen konnte sich die Staatengemeinschaft bislang nicht einigen.

Zuletzt hatte in solchen Fällen die EU-Kommission vermittelt, um aufnahmebereite Länder zu finden. Voraussetzung für eine Koordinierung durch die EU-Kommission ist jedoch, dass ein EU-Staat die Kommission darum bittet, zu deren Aufgaben dies eigentlich nicht gehört. Bislang habe kein Land die Brüsseler Behörde dazu aufgerufen, sagte eine Sprecherin am Freitag. (sda/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 11.08.2019 08:43
    Highlight Highlight Millionenbusse an den Ober-Boss der Schlepper, Salvini, bezahlen, und die Sache mit dem Einlaufen in den Hafen ist geritzt!
  • Saerd neute 10.08.2019 14:14
    Highlight Highlight Vor der Küste Libyen dichtmachen und kein Boot mehr ins Mittelmeer lassen wäre das Beste. Es gäbe keine Ertrunkene und das Signal für Afrika wäre deutlich.
    • rodolofo 11.08.2019 08:45
      Highlight Highlight Dann wünsche ich Dir viel Spass bei Deinem Einsatz vor der Küste von Libyen!
  • glointhegreat 10.08.2019 14:02
    Highlight Highlight Darf in keinen hafen? Gibt es in nordafrika keine häfen? Die sollen ihre leute zurücknehmen. Die helfer würden besser auch gleich dort bleiben und vor ort helfen.
  • Watson - die Weltwoche der SP 10.08.2019 11:01
    Highlight Highlight In dieser Woche die vergangen ist, hätte das Schiff ohne Problem Lybien erreicht.
  • atomschlaf 10.08.2019 10:59
    Highlight Highlight Verteilung ist auch keine Lösung.
    Die Lösung heisst Grenzschutz und eine klare Kommunikationsstrategie noch australischem Vorbild.
    • Mr.President 10.08.2019 11:40
      Highlight Highlight Wie wäre es damit: die Flüchtlinge zurück nach Tunesien zu bringen? Oder anderes Ausgangshafen, von wo sie ausgebrochen sind. Back to the roots sozusagen...
    • pun 10.08.2019 11:51
      Highlight Highlight Super Idee, wir müssen mit einer klaren Kommunikationsstrategie einfach die tausenden Menschen in Lybien, die Sklaverei, Vergewaltigungen, Folter und Rassismus ausgesetzt sind davon überzeugen, dass in Europa nichts besseres wartet und die Europäer in Ruhe ihren im Kolonialismus zusammengeraubten Wohlstand geniessen wollen. Klappt bestimmt mega gut, gefolterte Menschen sind ja in der Regel sehr empfänglich für solche klaren Kommunikationsstrategien.
    • Kri Tik 10.08.2019 13:14
      Highlight Highlight Wenn Flüchtlinge schon gerettet wurden und sich diese nun auf einem Boot befinden, braucht es pragmatische Lösungen die rasch erfolgen! Bin mir ziemlich sicher sie würden anders denken, wenn sich Angehörige von Ihnen auf diesem Rettungsschiff befinden würden.
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