DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Drei Jahre Haft wegen Äusserungen über Ehebrecherinnen in Ägypten



Weil er behauptete, viele Frauen in Ägypten würden fremdgehen, muss ein Ägypter für drei Jahre in Haft. Ein Gericht in Kairo befand Taimur Subki am Samstag für schuldig, mit der «Verbreitung falscher Nachrichten den öffentlichen Frieden zu stören.»

Taimur Subki auf CBC

«Falsche Nachrichten verbreitet»: Subki.
Bild: CBC

Er kann gegen das Urteil noch in Berufung gehen. Subki, der eine Facebook-Seite mit dem Titel «Tagebuch eines gebrochenen Ehemanns» betreibt, hatte im vergangenen Dezember während einer Talkshow im Fernsehen gesagt, viele Frauen in Ägypten hätten aussereheliche Affären. Er sei sich sicher, dass 30 Prozent von ihnen zu einem Seitensprung bereit seien.

Seine Äusserungen verursachten in dem konservativ-muslimischen Land einen Aufruhr. Die Talkshow des privaten Fernsehsenders CBC wurde abgesetzt. Kurz vor seiner Festnahme schrieb Subki auf seiner Facebook-Seite, seine Aussage sei aus dem Zusammenhang gerissen worden. Er habe niemanden beleidigen wollen. (sda/afp)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Mehr Angriffe gegen Juden in London nach Gewaltausbruch in Nahost

Nach dem Ausbruch der Gewalt im Nahen Osten im Mai hat es in der britischen Hauptstadt London deutlich mehr Gewalt gegen Juden gegeben.

Die Metropolitan Police verzeichnete im Mai 87 solcher Fälle, wie aus einer Informationsfreiheitsanfrage der Nachrichtenagentur PA hervorgeht, über die diese am Donnerstag berichtete. Die Zahl liegt mehr als vier Mal höher als der Durchschnitt der vorherigen Monate. Seit Mai 2018 hatte die Zahl sonst immer zwischen sieben und 22 Fällen pro Monat gelegen.

«Wenn es …

Artikel lesen
Link zum Artikel