International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa05066445 Saudi women cast their votes at a polling station in the Kigdom's municipal elections, in Riyadh, Saudi Arabia, 12 December 2015. For the first time Saudi women have been allowed to run and vote in the the country's municipal elections, regarded as a small but significant opening of the ultra conservative society to women. Though female candidates were not allowed to campaign and had to be accompanied by a male guardian in order to be able to vote in the country where they are still not allowed by law to drive. The voting age was also lowered prior to the election from 21 to 18.  EPA/AHMED YOSRI

Saudische Frauen geben ihre Stimme ab.
Bild: AHMED YOSRI/EPA/KEYSTONE

15 Frauen gewählt: USA bezeichnen Wahl in Saudi-Arabien als «historischen Meilenstein»

Die USA haben sich positiv geäussert zur ersten Wahl in Saudi-Arabien, bei der Frauen zugelassen waren. Aus dem Aussenministerium hiess es, es handle sich um einen «wichtigen Schritt» auf dem Weg zu wirklich umfassenden Wahlen im Königreich.



Bei der ersten für Frauen geöffneten Gemeinderats-Wahl in Saudi-Arabien hatten am Sonntag mehrere Kandidatinnen einen Sitz gewonnen, mindestens 15 Gemeinderätinnen wurden gewählt. Landesweit hatten sich rund 6000 Männer und 900 Frauen um die Sitze in den 284 Gemeinderäten beworben.

In die Wählerlisten schrieben sich 119'000 Frauen ein, etwa zehn Mal weniger als Männer. Nach Angaben von Frauen wurde die Registrierung dadurch erschwert, dass sie nicht selber Auto fahren dürfen. Wegen der strengen Geschlechtertrennung durften Kandidatinnen im Wahlkampf zudem nur Frauen treffen.

epa05066147 Saudi women leave a polling station after casting their votes in the Kigdom's municipal elections, in Riyadh, Saudi Arabia, 12 December 2015. For the first time Saudi women have been allowed to run and vote in the the country's municipal elections, regarded as a small but significant opening of the ultra conservative society to women. Though female candidates were not allowed to campaign and had to be accomapanied by a male guardian in order to be able to vote in the country where they are still not allowed by law to drive. The voting age was also lowered prior to the election from 21 to 18.  EPA/AHMED YOSRI

Saudische Frauen nach der Stimmabgabe.
Bild: AHMED YOSRI/EPA/KEYSTONE

Letzter Staat der Welt

Es war das erste Mal, dass Frauen in dem ultrakonservativen Königreich wählen und kandidieren durften. Saudi-Arabien war der letzte Staat der Welt, der Männern das Wahlrecht vorbehielt.

Frauen unterliegen in dem Königreich, in dem eine strenge Auslegung des islamischen Gesetzes der Scharia gilt, noch zahlreichen anderen Einschränkungen. So dürfen sie nicht Autofahren und ohne die Einwilligung eines männlichen Verwandten auch nicht arbeiten, reisen oder heiraten.

FILE - In this file image made from Wednesday, June 22, 2011 video released by Saudi Women for Driving via Change.org, a website used by activist groups, the passenger of a passing vehicle looks across as Azza Al-Shamasi drives a car as part of a campaign to defy Saudi Arabia's ban on women driving, in Riyadh, Saudi Arabia.For six months, Saudi activists have kept going the longest sustained campaign to defy the kingdom’s ban on women drivers, with small numbers of women getting behind the wheel almost daily. Now the campaign’s organizers are calling for more women to join on Saturday, when President Barack Obama visits to meet with the Saudi King.(AP Photo/Saudi Women for Driving via Change.org, Eman Al-Nafjan, File)

Frauen demonstrieren immer wieder gegen das Fahrverbot – hier eine saudische Aktivistin von «Women for Driving».
Bild: AP/Saudi Women for Driving via Change.org

Die Gemeinderäte sind das einzige Gremium in der absoluten Monarchie, deren Mitglieder zu zwei Dritteln vom Volk gewählt werden. Das verbleibende Drittel wird von der Regierung bestimmt. Die Befugnisse der Gemeinderäte beschränken sich weitgehend auf Strassenbau, öffentliche Anlagen und Müllabfuhr. (dwi/sda)

Das könnte dich auch interessieren:

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

1,7 Millionen Menschen protestierten in Hongkong – diese 7 Bilder zeigen das Ausmass

In Hongkong waren am Sonntag trotz der Drohungen Chinas mehr als eine Million Menschen gegen die Peking treue Regierung auf die Strasse gegangen.

Die chinesische Regierung hat den Demonstranten zuletzt immer unverhohlener gedroht. So brachte sie die Demonstranten mit «Terrorismus» in Verbindung und schickte Truppen an die Grenze.

Inzwischen wächst die Angst vor einem chinesischen Militäreinsatz wie bei der Niederschlagung der chinesischen Demokratiebewegung 1989 auf dem Pekinger Tiananmen-Platz.

Wie …

Artikel lesen
Link zum Artikel