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Mindestens 17 Tote bei Anschlag auf Moschee in Saudi-Arabien



Bei einem Selbstmordanschlag auf eine Moschee in Saudi-Arabien sind mindestens 17 Menschen getötet worden. Wie der Nachrichtensender Al-Arabija und weitere Quellen im Königreich meldeten, zündete der Täter am Donnerstag eine Bombe in dem südwestlichen Ort Abha. 

Ein Sprecher des Innenministeriums bestätigte den Angriff. Die Zahl der Toten gab er mit «mehr als 13» an. Die Moschee habe einer Sondereinheit der Sicherheitsdienste als Gebetsstätte gedient. Alle Getöteten seien Angehörige der Einheit. 

Laut der Zeitung «Arab News» wurden beim Anschlag mehr als 60 Menschen verletzt. Zunächst war unklar, wer für den Anschlag verantwortlich war. 

Der Anschlagsort liegt in der Grenzregion zum Bürgerkriegsland Jemen. Dort fliegt ein von den Saudis angeführtes Militärbündnis seit März Luftschläge gegen die Huthi-Rebellen. 

In dem streng sunnitischen Königreich gibt es seit Monaten immer wieder Terroranschläge. Meist haben die Täter schiitische Moscheen zum Ziel. Im Mai waren bei einem solchen Anschlag 21 Menschen getötet worden. 

Schiiten sind in Saudi-Arabien eine Minderheit, die sich über Diskriminierung seitens des Staates beklagt. In einigen Gebieten der ölreichen Ostprovinz bilden Schiiten sogar die Mehrheit. In Saudi-Arabien ist der sunnitische Wahhabismus, eine besonders konservative Interpretation des Islam, Staatsreligion. (sda/afp/reu/dpa) 

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    Alle Leser-Kommentare
  • zombie1969 06.08.2015 21:59
    Highlight Highlight KSA ist schon lange ein Pulverfass. Die Bevölkerung besteht aus einer Vielzahl an Stämmen, von denen sich viele nicht grün sind. KSA gilt immer als das sunnitische Land schlechthin, hat aber mit ca. 12% der Bevölkerung eine grosse schiitische Minderheit. Dummerweise liegen die Ölquellen und damit das Einkommen vor allem in Regionen mit starkem schiitischen Bevölkerungsanteil. Weil das Land so verschlossen und in vielen Bereichen rückständig ist, leidet darunter auch die wirtschaftliche Entwicklung.

    • zombie1969 06.08.2015 22:04
      Highlight Highlight 2)
      Gleichzeitig wächst die Bevölkerung kräftig und für die ganzen jungen Leute gibt es so keine Perspektiven.
      All diese und noch mehr Probleme hat KSA über Jahrzehnte mit immer mehr Öl-Geld zugeschüttet. Diese Strategie ist nun bedroht. Bleibt der Ölpreis so niedrig, dann bleibt das Defizit in KSA hoch und die Rücklagen wären in wenigen Jahren aufgebraucht und was dann? Was wenn man all die Probleme nicht mehr ersticken kann, in dem man sie unter Bergen von Geldscheinen begräbt?
      Dann wird KSA explodieren. Die Perspektive ist eine Mischung aus Irak und Libyen.
    • zombie1969 06.08.2015 22:16
      Highlight Highlight 3)
      Und deshalb fürchtet KSA auch so sehr eine Einigung mit dem Iran. Nicht eine iranische Atombombe bedroht KSA, sondern iranisches Öl. Wenn das nach einer Aufhebung der Sanktionen wieder ungehindert an die Weltmärkte fliesst und verstärkte Investitionen erlebt, wird der Ölpreis nicht wie erhofft steigen und KSA ein existenzielles Problem haben.

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