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Nach Sinai-Absturz: Grossbritannien holt mit 29 Flugzeugen seine Touristen aus Scharm el-Scheich zurück



Flugzeugabsturz Metrojet im Sinai

Nach dem Absturz eines russischen Passagierflugzeugs über dem Sinai und der anschliessenden Aussetzung aller Verbindungen nach Grossbritannien sollen am Freitag nach ägyptischen Angaben 29 Maschinen britische Touristen ausfliegen. Dies teilte die zivile Luftfahrtbehörde Ägyptens mit.

Grossbritannien holt seine rund 20'000 Touristen in Ägypten unter verschärften Sicherheitsmassnahmen nach Hause. «Die zusätzlichen Sicherheitsmassnahmen beinhalten, dass die Passagiere nur Handgepäck mitnehmen dürfen und das andere Gepäck separat transportiert wird», sagte eine Sprecherin von Premierminister David Cameron am Freitag.

Die russische Maschine, ein Airbus A321, war am vergangenen Samstag kurz nach dem Start in Scharm el-Scheich auf dem Weg nach St.Petersburg über der Sinai-Halbinsel abgestürzt. Alle 224 Insassen, zumeist russische Touristen, starben.

epa05013901 Airline passengers queue at check-in counters at Sharm el-Sheikh airport, in Sharm el-Sheikh, Egypt, 06 November 2015. Airlines will begin flying stranded British tourists home 06 November after the government in London permitted flights from Egypt's Sharm el-Sheikh resort to resume. Earlier, British Prime Minister David Cameron maintained that the crash of a Russian passenger jet, which killed 224 people in Egypt, was 'more likely than not' caused by a bomb, despite Russian and Egyptian leaders' calls for all sides to await results of an official investigation.  EPA/KHALED ELFIQI

Briten werden aus Ägypten nach Hause geholt.
Bild: KHALED ELFIQI/EPA/KEYSTONE

Der ägyptische Ableger der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) erklärte, er habe die Maschine zum Absturz gebracht. Grossbritannien und die USA halten es für wahrscheinlich, dass in der Maschine eine Bombe explodierte.

Ohne Handgepäck

Am Flughafen von Scharm el-Scheich warteten am Freitag dutzende Briten und hunderte Russen auf ihre Ausreise. Viele der Briten hatten grösseres Gepäck bei sich, obwohl angekündigt worden war, dass voraussichtlich nur Handgepäck zugelassen werde, wie ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP berichtete. Nach Russland starteten von Scharm el-Scheich am Vormittag bereits neun Flüge.

epa05013257 Russian tourists, leave at the Sham el-Sheikh airport in Sharm el- Sheikh, Egypt, 05 November 2015. Britain suspended flights from Egypt's Sharm el-Sheikh airport late 04 November 2015 after concerns that an 'explosive device' may have caused the weekend crash that killed 224 people on board a Russian plane flying from Sharm el-Sheikh to St. Petersburg in Russia. The British move followed reports by Russia's Interfax news agency on 03 November 2015 that unusual sounds were recorded in the cockpit as the Russian jet crashed in Egypt's Sinai Peninsula, and US media reports that satellite images had detected a heat flash at the time of the crash.  EPA/KHALED ELFIQI

Bild: KHALED ELFIQI/EPA/KEYSTONE

Beim Rückflug der Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss aus Scharm el-Scheich vom Freitag darf hingegen ganz normal Gepäck aufgegeben werden, wie Edelweiss-Sprecher Andreas Meier auf Anfrage bestätigte. Für den Hinflug von Zürich ans Rote Meer hatte rund ein Drittel der Passagiere die Reise umgebucht oder annulliert.

Die niederländische Fluggesellschaft KLM teilte mit, dass auf einem Flug von der ägyptischen Hauptstadt Kairo nach Amsterdam am Freitag kein Aufgabegepäck befördert werde. Die Entscheidung sei «auf Grundlage nationaler und internationaler Informationen» getroffen worden. Es handle sich um eine «Vorsichtsmassnahme», erklärte das Unternehmen. (sda/afp/reu)

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