International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Geschoss eingeschlagen: Israel führt tödlichen Raketenangriff im Gazastreifen aus



epa06377631 Palestinian protesters take cover while Israeli jeep fire tear-gaz during a protest against US President decision to recognize Jerusalem as the capital of Israel, during clashes along the border between Israel and east Gaza, 08 December 2017. Palestinians announced general strike and a rage day to protest against US President Donald J. Trump declaration recognizing Jerusalem as the capital of the Israel.  US President Trump on 06 December announced he is recognising Jerusalem as the Israel capital and will relocate the US embassy from Tel Aviv to Jerusalem.  EPA/MOHAMMED SABER

Erneuter Gewaltausbruch: Israel hat eine Rakete in den Gazastreifen abgefeuert. Bild: EPA/EPA

Bei einem Raketenangriff der israelischen Armee sind im Gazastreifen nach Angaben der dortigen Behörden zwei Palästinenser getötet und 15 weitere verletzte worden. Das Geschoss sei am Samstagmorgen in Nusseirat eingeschlagen.

Dies erklärte die im Gazastreifen herrschende radikalislamische Hamas. Die israelische Armee teilte mit, dass sie am Samstag als Reaktion auf Raketenangriffe aus dem Gazastreifen mehrere Ziele in dem Küstenstreifen aus der Luft attackiert habe.

Bereits am Vorabend hatte Israel als Reaktion einen Stützpunkt, ein Waffenlager der Hamas und zwei Waffenfabriken im Gazastreifen angegriffen. Bei diesem israelischen Angriff wurden nach Angaben aus palästinensischen Sicherheitskreisen zehn Personen verletzt.

Am Freitagabend war eine Rakete aus dem Gazastreifen in der südisraelischen Stadt Sderot eingeschlagen. Nach einem Bericht der Tageszeitung «Haaretz» wurden Autos beschädigt, Verletzte gab es keine. Die israelische Raketenabwehr fing ein weiteres Geschoss ab.

Die Lage im Nahen Osten hat sich seit der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels durch US-Präsident Donald Trump zugespitzt. Bei Unruhen in Jerusalem und den Palästinensergebieten waren am Freitag zwei Männer getötet und hunderte Menschen verletzt worden. Auch in anderen Ländern gab es am Freitag Proteste.

Die Hamas hatte für Freitag zum Beginn eines neuen Palästinenseraufstands (Intifada) aufgerufen. In Jerusalem, dem Westjordanland und dem Gazastreifen gingen nach den Freitagsgebeten Tausende Palästinenser auf die Strasse.

US-Präsident Trump rief angesichts der Unruhen in Nahost zu «Ruhe und Mässigung» auf. Trump strebe eine dauerhafte Friedensvereinbarung zwischen Israelis und Palästinensern an, sagte ein Sprecher Trumps. (sda/afp/dpa)

Wie entstand der Konflikt im Nahen Osten?

Video: www.explain-it.ch

Das könnte dich auch interessieren:

Wie ich nach 3 Stunden Möbelhaus von Wolke 7 plumpste

Link zum Artikel

Die Fallzahlen steigen wieder leicht an – so sieht's in deinem Kanton aus

Link zum Artikel

Der Mann, der es wagt, Trump zu widersprechen

Link zum Artikel

Magic Johnson vs. Larry Bird – ein College-Final als Beginn einer grossen Sportrivalität

Link zum Artikel

4 Gründe, weshalb die Corona-Zahlen des BAG wenig mit der Realität zu tun haben

Link zum Artikel

Wie ansteckend sind Kinder wirklich? Was die Wissenschaft bis jetzt dazu weiss

Link zum Artikel

Das iPad kriegt Radar? Darum ist der Lidar-Sensor eine kleine Revolution

Link zum Artikel

Lasst meinen Sex in Ruhe, ihr Ehe- und Kartoffel-Fanatiker!

Link zum Artikel

So lief Tag 1 nach Bekanntgabe der «ausserordentliche Lage» für die Schweiz

Link zum Artikel

Corona International: EU beschliesst Einreisestopp ++ Italien mit 345 neuen Todesopfern

Link zum Artikel

Die Schweiz befindet sich im Notstand – die 18 wichtigsten Antworten zur neuen Lage

Link zum Artikel

Grossveranstaltungen ab Oktober wieder erlaubt

Link zum Artikel

Ein Virus beendet Jonas Hillers Karriere: «Es gäbe noch viel schlimmere Szenarien»

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen
DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

19
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hackphresse 09.12.2017 20:49
    Highlight Highlight Wer hat letztes Jahr behauptet Hillary wäre eine Kriegstreiberin? Hätte sie Kin Jon Bumm provoziert oder Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt? Wie siehts mit den Steuergeschenken für Reiche aus? her nicht... Jaja Das kleinere Übel Clinton LOL
    • Pana 10.12.2017 00:41
      Highlight Highlight Ja aber sie war Cholera! Oder war es Pest? Egal. Emails!!1!1!
  • mauchmark 09.12.2017 13:22
    Highlight Highlight "Geschoss eingeschlagen: Israel führt tödlichen Raketenangriff im Gazastreifen aus"
    Benutzer Bild
    • TemporaryWorld 09.12.2017 16:42
      Highlight Highlight Die Karikatur hat wohl einen sehr wichtigen Punkt vergessen. Ja, die Hamas und andere feuern zuerst Raketen ab, aber wieviele landen auf israelischem Gebiet und wieviele sind tödlich? Weniger als 1% schätze ich. Dagegen sind die israelischen "Reaktionen" intensiver und um ein vielfaches tödlicher. Beide Seiten sind schuldig, doch die Asymmetrie sollte jedem klar ersichtlich sein. Und genau diese wird leider oft vernachlässigt..
    • Saraina 09.12.2017 16:58
      Highlight Highlight Was genau sollen denn die ungezielten Raketen aus dem Gazastreifen bewirken? Ausser das zurückgeschossen wird, und dabei Palästinenser umkommen, hat sich bis jetzt noch nichts ergeben. Vielleicht ist es einfach keine schlaue Taktik?
    • phreko 09.12.2017 18:20
      Highlight Highlight @TemporaryWorld: Israelische und Palästinensische Menschenleben können doch nicht aufgerechnet werden. Für manche Zählen die einen schon etwas mehr....
  • Domino 09.12.2017 11:49
    Highlight Highlight Ich schätze die Wahrscheinlichkeit gross ein, das es eine Rakete der Palästinenser war die ihr Ziel verfehlte.
    Eigentlich wissen wir es schlicht nicht. Aber die Medien hetzen schon wieder beide Lager gegeneinander auf.
    • Saraina 09.12.2017 16:53
      Highlight Highlight Ja klar, die lesen Watson und die Zeitung, und dann werden sie wütend aufeinander...
  • Hühne Bueber 09.12.2017 10:11
    Highlight Highlight Die guten Israeli reagieren immer nur auf die Provokation der bösen Nachbarn und die Presse inkl. Watson schreibt seit Jahrzehnten dies so mit.....passt gut zum Stil von Trump!!
    • ujay 09.12.2017 11:51
      Highlight Highlight .....und die guten israelischen Siedler besiedeln ja nur ganz friedlich das Land der bösen Palestinenser.
    • Mrlukluk 09.12.2017 12:13
      Highlight Highlight Und die lieben Hamas wehren sich ja nur
  • Uroly 09.12.2017 10:03
    Highlight Highlight Da hat die Israelische Rüstungsindustrie aber Freude (Platz Nr. 7 weltweit). Die US-Amerikanische sowieso.

    Es springen sicher auch ein paar Aufträge für, in der Schweiz ansässige, Fabrikanten ab.
    Aber keine Angst: Hier werden nur friedliche Dinge wie Militärische-Nachtsichtgeräte (werden u.A. an die US-Armee verkauft), Laser-Zielfernrohre, Chemikalien für Raketen und sonstige "Komponenten" produziert.
  • Triumvir 09.12.2017 09:51
    Highlight Highlight Schönen Dank auch Trump, du Riesen A***, für die neuerliche Zündschnur, die du im nahen Osten angezündet hast!!!
    Weitere Antworten anzeigen

6 Satellitenbilder, die Beiruts Hafen vor und nach der Explosion zeigen

Die verheerende Explosion in Beiruts Hafen verursachte massive Zerstörung. Satellitenbilder von vor bzw. nach der Explosion zeigen die Auswirkungen auf die Hauptstadt des Libanon.

Nach der zerstörerischen Explosion in Beirut mit mehr als 130 Toten und Tausenden Verletzten geht die Suche nach der Ursache der Detonation weiter. Eine Untersuchungskommission der Regierung soll dem Kabinett innerhalb von fünf Tagen einen ersten Bericht vorlegen.

>> Explosion in Beirut: Alle News aus dem Libanon im Liveticker.

Wie heftig das Gebiet rund um den Hafen zerstört wurde, zeigen die folgenden Satellitenbilder eindrücklich:

Artikel lesen
Link zum Artikel