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epa06395986 Supporters of Islamic political party Jamat-e-Islami rally against the US President Trump's decision to accept the Jerusalem as Israel's capital, in Karachi Pakistan, 17 December 2017. The nations of the Organization for Islamic Cooperation (OIC) agreed on 13 December, to recognize East Jerusalem as the capital of Palestine and urged the rest of the world to follow suit in response to Washington's decision to declare the Holy City to be Israel's capital. US president Donald J. Trump on 06 December announced he is recognising Jerusalem as the Israeli capital and will relocate the US embassy from Tel Aviv to Jerusalem.  EPA/SHAHZAIB AKBER

Demonstranten protestieren gegen den Jerusalem-Entscheid von US-Präsident Trump in Karachi.  Bild: EPA/EPA

Abbas wettert über Trumps Nahost-Politik: «Das ist die Ohrfeige des Jahrhunderts»



Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hat die Bemühungen von US-Präsident Donald Trump um einen Frieden im Nahen Osten als «Ohrfeige des Jahrhunderts» bezeichnet. «Wir sagen ‹Nein› zu Trump, ‹wir werden Ihr Projekt nicht akzeptieren›», sagte Abbas am Sonntag zum Auftakt von Beratungen mit führenden Vertretern der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) über eine Antwort auf die Anerkennung Jerusalems als Israels Hauptstadt durch die USA.

epa06438685 Palestinian President Mahmoud Abbas speaks during a meeting of the Palestine Liberation Organization (PLO) Central Council, at his presidency compound in the West Bank town of Ramallah, 14 January 2018. Other officials are unidentified. The Central Council of the PLO started on 14 January its 28th meeting and called to urgently discuss the US decision to recognize Jerusalem as Israel's capital.  EPA/ALAA BADARNEH

Palästinenser-Präsident Abbas ist sauer auf Trump. Bild: EPA/EPA

Abbas bezog sich zum Auftakt des zweitägigen Treffens in Ramallah auf die Ankündigungen Trumps, ein «ultimatives» Nahost-Friedensabkommen zu erreichen. Damit betraut hat der US-Präsident seinen Schwiegersohn und Berater Jared Kushner, der selber Jude ist.

Abbas warf Israel zudem vor, mit seinem Handeln die von den USA vermittelten Osloer Abkommen aus den 1990er Jahren aufgekündigt zu haben.

«Trumps Entscheid hilft vor allem den Extremisten»

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Video: srf

Trump hatte am 6. Dezember angekündigt, Jerusalem als israelische Hauptstadt anzuerkennen und die US-Botschaft dorthin zu verlegen. Die Entscheidung stiess weltweit auf Ablehnung und löste in der muslimischen Welt heftige Proteste aus.

«Wir werden das Angebot nicht akzeptieren»

Jerusalem ist sowohl Juden als auch Muslimen und Christen heilig. Israel hatte den Ostteil der Stadt 1967 erobert und beansprucht ganz Jerusalem als seine Hauptstadt. Die Palästinenser wollen hingegen den Ostteil, wo der Tempelberg mit der Klagemauer liegt, für den von ihnen angestrebten Staat als Hauptstadt.

Der Status von Jerusalem ist das komplizierteste und am stärksten mit Emotionen belastete Thema im Friedensprozess.

«Unsere ewige Hauptstadt ist Jerusalem, und wir werden das Angebot nicht akzeptieren, stattdessen Abu Dis zu unserer Hauptstadt zu machen», betonte Abbas. Diesen Vorort keine zwei Kilometer südöstlich der Altstadt von Jerusalem sollen US-Vertreter den Palästinensern als Ersatz für Jerusalem vorgeschlagen haben. (sda/afp/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Wald Gänger 15.01.2018 11:45
    Highlight Highlight Haben die Palästinenser denn schon mal was Anderes als "Nein" zu einem Friedensplan gesagt, bei dem sie nicht einfach nach Belieben alle Bedingungen setzen können?
    • Saraina 15.01.2018 12:48
      Highlight Highlight Haben die Israeli denn schon mal einen vorgeschlagenen Friedensplan nicht sofort mit dem Bau von neuen illegalen Siedlungen unterstrichen...?

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