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Policemen stand guard next to a wall of the central prison in Sanaa after a bomb exploded outside, in this February 14, 2014 file photo. To match Insight YEMEN-SECURITY/    REUTERS/Mohamed al-Sayaghi/Files (YEMEN - Tags: CIVIL UNREST CRIME LAW POLITICS SOCIETY)

Februar 2014, Zentralgefängnis Sana'a: Bei einem Anschlag starben 10 Sicherheitskräfte. Bild: MOHAMED AL-SAYAGHI/REUTERS

1200 Häftlinge aus Gefängnis im Jemen befreit – darunter auch Al-Kaida-Anhänger



Im Jemen sind bei heftigen Kämpfen in der Stadt Tais 1200 Häftlinge aus dem Zentralgefängnis befreit worden – unter ihnen Unterstützer des Terrornetzwerks Al-Kaida. Die Konfliktparteien geben sich gegenseitig die Schuld.

Die von den schiitischen Huthi-Rebellen kontrollierte Nachrichtenagentur Saba berichtete, Al-Kaida-Kämpfer und mit ihr verbündete Milizen hätten am Samstag die Haftanstalt gestürmt. Aus anderen Sicherheitskreisen verlautete hingegen, Huthis und deren Verbündete hätten die Gefangenen befreit.

Meldungen schwer überprüfbar

Meldungen aus dem Jemen sind wegen fehlender staatlicher Strukturen oder unabhängiger Medien nur schwer zu überprüfen. In dem Land im Süden der Arabischen Halbinsel kämpfen die Huthi-Rebellen gegen Anhänger des nach Saudi-Arabien geflohenen Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi.

GRAFIK --- Karte zum Konflikt im Jemen: Operationsgebiet der Huthi-Rebellen, Gebiete unter Al-Kaida-Einfluss, Laender der arabischen Allianz (90 X 91mm hoch) vom Dienstag, 07. April 2015 (KEYSTONE/Sanghamitra Dhar)

Bild: KEYSTONE

Ein saudisch geführtes Militärbündnis bombardiert seit Ende März die Huthis und ihre Verbündeten. Das Machtvakuum nützt auch dem im Jemen sehr aktiven Terrornetzwerk Al-Kaida. (sda/dpa)

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