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In Syrien ist die bislang schlimmste Hungerkrise ausgebrochen



epa04055254 A handout photo released by Syria's official state news agency Syrian Arab News Agency (SANA) shows residents wait to be evacuated from al-Yarmouk refugee Palestinian camp in Damascus, Syria, 04 February 2014. According to SANA, for the sixth day in a row, humanitarian aid continues to be distributed in al-Yarmouk Camp in Damascus with more people being evacuated for medical reasons. Over 4,300 food baskets have been distributed and 2,500 people with medical conditions have been evacuated.  EPA/SANA HANDOUT  HANDOUT EDITORIAL USE ONLY/NO SALES

Viele Syrer stehen vor dem Nichts. Bild: EPA

Nach zehn Jahren Bürgerkrieg leidet Syrien der Welthungerhilfe zufolge unter der bislang schlimmsten Hungerkrise. Ein «alarmierender Rekord» von mehr als zwölf Millionen Menschen habe nicht genug zu essen, sagte der Syrien-Koordinator der Hilfsorganisation, Konstantin Witschel, der Deutschen Presse-Agentur. Das seien fast 60 Prozent der Bevölkerung. Die humanitäre Lage allgemein habe sich im vergangenen Jahr extrem verschlechtert.

Besonders betroffen sind Flüchtlinge. «Die Lage in den Camps ist schrecklich», erklärte Witschel nach einem Besuch in der nordsyrischen Stadt Asas. Derzeit setzten Wintertemperaturen und starker Regen den Menschen zu. In den Flüchtlingslagern fehle es an allem. «Bei unserem Besuch kamen uns 30 Kinder entgegen, die bei sechs oder sieben Grad nur Pullis und Sandalen trugen.»

Durch den Verfall der syrischen Lira hätten sich die Lebensmittelpreise verdreifacht, sagte Witschel. Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie könnten nicht abgefedert werden. Viele Menschen könnten gerade einmal die Hälfte dessen decken, was sie als Mindestmass für das Überleben bräuchten. Der Bürgerkrieg in Syrien hatte im März 2011 mit Protesten gegen die Regierung begonnen. (aeg/sda/dpa)

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