International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06119288 Palestinian children play in the water at the beach during a hot weather in Gaza City, 31 July 2017. More and more Gazans are falling ill from their drinking water, highlighting the humanitarian issues facing the Palestinian enclave that the UN says could become uninhabitable by 2020. The Palestinian Environment Quality Authority said in a statement the pollution of the seawater has gone beyond 50 percent. The lack of enough fuel to operate sewage treating facilities forced them to send wastewater into the Mediterranean Sea.  EPA/MOHAMMED SABER

Kinder am Strand von Gaza City. Bild: EPA/EPA

UNO-Chef: «Der Gaza-Streifen ist eine der dramatischsten humanitären Krisen»



UNO-Generalsekretär Antonio Guterres hat Israel und Ägypten dazu aufgerufen, ihre Blockade des Gazastreifens aufzuheben. Bei dem Besuch des palästinensischen Gebietes nannte er die Situation am Mittwoch «eine der dramatischsten humanitären Krisen», die er je gesehen habe.

Die Enklave und ihre rund zwei Millionen Bewohner unterliegen seit zehn Jahren einer israelischen Blockade, 2013 riegelte auch Ägypten seine Grenze zum Gazastreifen weitgehend ab.

epa06171451 UN Secretary General Antonio Guterres attends a press conference as he vists a UN-run school in the northern Gaza Strip, 30 August 2017. Guterres is on a three- days visit to Israel and the Palestinian territories.  EPA/MOHAMMED SABER

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres am Mittwoch bei einer Pressekonferenz im Gaza-Streifen. Bild: EPA/EPA

Gebiet ist nahezu «unbewohnbar»

Bei dem Besuch einer von der UNO betriebenen Schule mahnte Guterres, es sei «wichtig, die Grenzen zu öffnen». Im Juli hatte ein UNO-Vertreter das Gebiet als nahezu «unbewohnbar» bezeichnet – unter anderem wegen hoher Jugendarbeitslosigkeit, Trinkwassermangel und schlechter Gesundheitsversorgung.

70 Prozent der Bewohner sind von internationaler Hilfe abhängig. Guterres sagte bei seinem Besuch zusätzliche humanitäre Hilfe in Höhe von umgerechnet rund 3,8 Millionen Franken zu.

Pro Zwei-Staaten-Lösung

Mit dem Besuch des Gazastreifens beendete Guterres seine erste Reise als UNO-Generalsekretär nach Israel und in die palästinensischen Gebiete. In Jerusalem am Montag sowie in Ramallah am Dienstag hatte er eindringlich vor einer Abkehr von der Zwei-Staaten-Lösung gewarnt. Der Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern steht derzeit weitgehend still.

Die UNO hatte Israel bereits mehrfach dazu aufgerufen, die Blockade gegen den Küstenstreifen aufzuheben. Israel argumentiert, die Abriegelung sei notwendig, um die radikalislamische Hamas davon abzuhalten, sich Waffen zu beschaffen. Die Hamas kontrolliert das Gebiet. Die von den USA und der EU als Terrororganisation eingestufte Gruppe hatte Guterres' Besuch begrüsst und das Gebiet «das grösste Gefängnis der Welt» genannt. (whr/sda/afp/dpa)

Wenn man für den Feind arbeitet

abspielen

Video: srf

Das könnte dich auch interessieren:

Fotograf schiesst DAS Foto der Notre-Dame und muss sich nun gegen Fake-Vorwürfe wehren

Link zum Artikel

Das grösste Verdienst von Tesla sind nicht die eigenen Autos

Link zum Artikel

Schluss mit Lügen! So lässt sich die ganze Welt allein mit grüner Energie versorgen

Link zum Artikel

Vergiss Tinder! Hier erfährst du, welches Potenzial deine Fassade hat 😉

Link zum Artikel

17 katastrophale Tinder-Chats, die definitiv niemanden antörnen

Link zum Artikel

Vermisst und wieder aufgetaucht – 9 Fälle von Kindern, die verschwunden waren

Link zum Artikel

Mit diesen 21 Fakten kannst du beim kommenden «Game of Thrones»-Marathon angeben

Link zum Artikel

«SRF Deville» verkündet Pfadi-Putsch in Liechtenstein – diese finden's gar nicht lustig

Link zum Artikel

Brauchen wir einen Green New Deal, um eine Rezession zu vermeiden?

Link zum Artikel

Wie rechte Ideologen den Brand von Notre-Dame für ihre Zwecke instrumentalisieren

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

6
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Black hat (minus hat) 30.08.2017 22:40
    Highlight Highlight Solange Europa weiterhin Millionenbeiträge an die terrortistische Hamas bezahlt, mit denen sich deren Funktionäre ihre Villen finanzieren, während sie gleichzeitig ihr eigenes Volk unterjochen, wird sich an der Situation wohl kaum etwas ändern.
    • Sebastian Wendelspiess 31.08.2017 01:01
      Highlight Highlight Naja, die Hamas ist auch nicht terroristischer als Israel.
    • Black hat (minus hat) 31.08.2017 07:37
      Highlight Highlight Die Aufrufe zur Vernichtung der Juden im "Staatsfernsehen", die Erziehung der Kinder zum Hass, Sommercamps bei denen den Kindergärtner Messermorde beigebracht werden, lebenslange Rente für die Durchführung von Anschlägen. So etwas darf man schon als terroristisch bezeichnen.

      Aber Sie dürfen den Begriff *terroristisch* auch streichen. Die Argumentation ändert sich dadurch nicht, dass jedes Jahr hunderte Millionen Dollar an Hilfsgeldern versickern, statt wirklich bei der Bevölkerung, die die Hilfe dringend benötigen würde, anzukommen.
    • Sebastian Wendelspiess 31.08.2017 11:00
      Highlight Highlight Reden sie jetzt von Israel oder Palästina?
  • Sebastian Wendelspiess 30.08.2017 21:48
    Highlight Highlight Wo sind hier die westlichen Staatschefs?
    • Saraina 31.08.2017 11:37
      Highlight Highlight Im Bunde mit Netanyahu und dem ganz und gar unsäglichen Al-Sisi....

Schwere Vorwürfe an Israel – Uno-Experten fordern Stopp von tödlicher Gewalt

Zwei Wochen vor dem Jahrestag der blutigen Palästinenserproteste am Grenzzaun zwischen Gaza und Israel verlangen Uno-Experten dringend neue Einsatzregeln für das israelische Militär. Die Erlaubnis tödlicher Schüsse gegen die Demonstranten sei in den meisten Fällen illegal, sagte Santiago Canton am Montag in Genf.

Er ist der Vorsitzende der Kommission, die die Gewalt an der Grenze seit Ende März vergangenen Jahres untersucht. Sie war vom Genfer Uno-Menschenrechtsrat eingesetzt worden.

Am 28. …

Artikel lesen
Link zum Artikel