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epa04561591 Iranian Foreign Minister Mohammed Javad Sarif speaks during a press conference with the German Foreign Minister Frank-Walter Steinmeier (not pictured) at the Federal Foreign Office in Berlin, Germany, 15 January 2015.  EPA/MAURIZIO GAMBARINI

Chef der iranischen Delegation: Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif.  Bild: EPA/DPA

Atomstreit: Gespräche dürften verlängert werden



Die Atomgespräche in Wien werden wohl über die Frist des 30. Juni hinaus verlängert. «Da noch viel Arbeit zu tun bleibt, werden die Delegationen über den 1. Juli hinaus in Wien bleiben, um die Verhandlungen fortzusetzen», sagte der Sprecher der iranischen Delegation.

Kurz zuvor hatten iranische Medien unter Berufung auf die iranische Delegation berichtet, Aussenminister Mohammed Dschawad Sarif werde die Verhandlungen verlassen, um für einen Tag nach Teheran zurückzukehren.

Die Reise sei bereits im Vorfeld geplant gewesen, hiess es am Sonntag weiter. Sarif und sein US-Kollege John Kerry hätten ihren Teams die nötigen Anweisungen gegeben, wie weiter zu verfahren sei.

Weit fortgeschrittene Verhandlungen

Sarif und Kerry hatten am Samstag mit einem Treffen die Endrunde in dem jahrelangen Atomstreit eingeläutet. Der Iran und die Gruppe der fünf UNO-Vetomächte und Deutschland wollen bis Ende Juni ein vollständiges Abkommen zur Beilegung des jahrelangen Streits ausarbeiten.

Auch Frankreichs Aussenminister Laurent Fabius traf am Samstag in Wien ein, am Sonntag kamen zudem die EU-Aussenbeauftragte Federica Mogherini und sein britischer Kollege Philipp Hammond hinzu. Auch der deutsche Aussenminister Frank-Walter Steinmeier wurde in Wien erwartet.

Die Verhandlungen über das Atomabkommen sind schon weit fortgeschritten, doch bleiben in einigen besonders schwierigen Punkten noch Differenzen, weshalb eine Verlängerung zuletzt nicht mehr ausgeschlossen wurde.

Noch umstrittene Punkte

Für Diskussionen sorgt insbesondere die Forderungen der 5+1-Gruppe, dass die Inspektoren der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) auch Zugang zu iranischen Militäranlagen erhalten, um sicherzustellen, dass dort nicht insgeheim neue Atomanlagen aufgebaut werden.

Zudem sorgt der Zeitplan für die Aufhebung der Sanktionen für Streit. Teheran will die schmerzhaften Finanz- und Handelssanktionen sofort bei Unterzeichnung des Abkommens aufgehoben sehen. Die 5+1-Gruppe will dies aber erst tun, wenn der Iran seine wichtigsten Verpflichtungen erfüllt hat. (sda/dpa)

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