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Turkey's President Recep Tayyip Erdogan, left, speaks to supporters after morning prayers at Eyup Sultan Mosque in Istanbul, Turkey, Monday, Nov. 2, 2015. Erdgoan hailed a big victory for his ruling party in parliamentary elections and called on the world to respect it. The ruling Justice and Development party, or AKP, won more than 49 percent of the vote in the snap election, almost double that of the next party in Sunday’s vote. The win restored the single-party majority that it had lost in June elections. (Presidential Press Service/Pool Photo via AP)

Recep Tayyip Erdogan lässt weitere kritische Stimmen verhaften.
Bild: AP/Pool Presidential Press Service POOL

Erdogan greift durch: Türkische Polizei nimmt 35 Anhänger des Islampredigers Fethullah Gülen fest



In der Türkei sind am Dienstag bei Polizei-Razzien gegen Anhänger des Islampredigers Fethullah Gülen laut der Nachrichtenagentur Dogan 35 Menschen in der Provinz Izmir festgenommen worden. Darunter seien auch leitende Regierungsangestellte und Polizeibeamte.

Die Festnahmen seien in den frühen Morgenstunden erfolgt, meldet die Agentur. Kurz vor der Wahl hatte die Polizei Redaktionsräume von Fernsehsendern gestürmt, die Verbindung zu Gülen haben.

Der regierungskritische Prediger gilt als Erzrivale des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan, dessen islamisch-konservative AKP bei der Wahl am Sonntag die absolute Mehrheit zurückgewonnen hatte.

Erdogan beschuldigt den seit 1999 im US-Exil lebenden Gülen, innerhalb der Türkei eine Parallel-Struktur aufgebaut zu haben. Die Regierung in Ankara ging bereits wiederholt gegen Tausende mutmassliche Anhänger des Geistlichen in Justiz, Polizei und den Medien vor. (sda/reu/cma)

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    Alle Leser-Kommentare
  • ferox77 03.11.2015 12:17
    Highlight Highlight Die Türkei ist noch lange nicht so weit eine Gesellschaft zu sein, in der man sich in Europa wiederfinden würde mit seinen Wertevorstellungen.
    Tief in den Köpfen ist eine Rolle der Frau eingebrannt, wie sie in Westeuropa im vorletzten Jahrhundert war.
    Eine Gesellschaft in der Menschenrechte und Religionsfreiheit anders gesehen werden als hier.
    Die Türkei hat noch einen sehr langen Weg vor sich.
    Die alten Verkrustungen werden aus den Köpfen der Alten nicht mehr rauszubekommen sein. Da kann man nur auf die Zukunft hoffen, und diese müssen sich die jungen Türken noch hart erstreiten.

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