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Arabische Aussenminister fordern aktivere US-Rolle im Nahost-Konflikt



Vor dem Besuch einer hochrangigen Delegation aus dem Weissen Haus haben Israels arabische Nachbarn eine aktivere Rolle der USA bei der Beilegung des Nahost-Konflikts angemahnt.

Bei einem Treffen in Kairo äusserten die Aussenminister Ägyptens, Jordaniens und der palästinensischen Autonomiebehörde am Samstag die Hoffnung, «dass die US-Regierung ihre Bemühungen in der anstehenden Periode intensiviert».

Seit Jahren keinen Frieden

Die Anstrengungen der USA für einen Friedensschluss zwischen Israel und den Palästinensern würden «sehr geschätzt», hiess es in einer Erklärung der drei Minister.

Das Weisse Haus hatte kürzlich die Reise einer hochrangigen Delegation in die Region angekündigt. Der Delegation soll auch Jared Kushner, der Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump, angehören. Die Aussenminister hatten sich in Kairo getroffen, um diese Gespräche vorzubereiten. Ägypten und Jordanien sind die einzigen arabischen Länder, die Friedensverträge mit Israel unterzeichnet haben.

Bei seinem Nahost-Besuch im Mai hatte Trump die Konfliktparteien zu «schwierigen Entscheidungen» aufgefordert, um zum Frieden zu finden. Der Friedensprozess zwischen Israel und den Palästinensern steht seit Jahren still. (sda/afp)

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