International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epa06031248 Ali bin Smaikh Al-Marri, Chairman of the Qatari National Human Rights Committee, holds an untranslated document written in arabic as he speaks during a press conference about the illegal blockade against Qatar and its impact on human rights of citizens of GCC Countries., at the European headquarters of the United Nations, in Geneva, Switzerland, 16 June 2017.  EPA/MARTIAL TREZZINI

Setzt auf Schweizer Anwälte: Ali bin Smaikh Al-Marri, UNO-Vertreter Katars. Bild: EPA/KEYSTONE

Katar-Krise: Emirat schickt Schweizer Anwälte in den Kampf gegen die Saudis

29.06.17, 01:35 29.06.17, 06:38


Katar will im Streit mit seinen Nachbarstaaten am Golf auf die Hilfe von Schweizer Anwälten zurückgreifen. Dies sagte ein katarischer Beamte am Mittwoch. Das Emirat will Entschädigungen für Schäden geltend machen, die durch die Wirtschaftsblockade entstehen. Der Name der Schweizer Anwaltskanzlei ist noch nicht bekannt. 

Ali bin Smaikh Al-Marri, Vorsitzender des Nationalen UNO-Menschenrechtskomitees in Katar (NHRC), sagte an einer Pressekonferenz, dass sein Land rechtliche Schritte gegen Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain einleiten würde.

Katar wolle die rechtlichen Schritte mit den von den Sanktionen Betroffenen koordinieren, sagte Al-Marri. Die drei benachbarten Golfstaaten sollten die Betroffenen entschädigen. Der Streit solle vor Gericht in den drei Golfstaaten und anderen Gerichten mit internationaler Zuständigkeit in Europa gebracht werden, sagte Al-Marri.

Al-Jazeera soll schliessen

Am 5. Juni brachen die drei Golfstaaten und Ägypten die diplomatischen Beziehungen mit Doha ab und verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Katar. Sie werfen dem Emirat vor, Extremisten zu unterstützen.

Die Gegner Katars fordern eine Einstellung dieser Hilfe, die Schliessung des Fernsehsenders Al-Jazeera, die Reduzierung der Zusammenarbeit mit Iran – dem wichtigsten Rivalen Saudi-Arabiens in der Region – und die Schliessung des türkischen Militärstützpunkts in dem Land. (sda/afp)

Das könnte dich auch interessieren:

Ist Trump nun ein Faschist oder nicht?

Die 7 schlimmsten Momente, die du an einer Prüfung erleben kannst

Die Grünen sind die unverbrauchten Linken

Norilsk – no fun. Das ist Russlands härteste Stadt

«In einer idealen Welt wären Solarien verboten»

Diese Nachricht lässt jede Playstation 4 sofort abstürzen – so schützt du dich

30 Millionen Facebook-Profile gehackt. User-Daten weg. So merkst du, ob du betroffen bist

Diese Inder löschen Pornos und Gräuel-Bilder aus dem Netz – und leiden dabei Höllenqualen

Warum Tabubrecher triumphieren und was die Schweiz damit zu tun hat

Swisscom erhöht Abopreise um 191%: So reagieren die Kunden auf den erzwungenen Abowechsel

Mit diesen 10 Tricks und Tipps holst du das Beste aus Spotify raus

Wir haben die Kantonsgrenzen neu gezogen – so sieht die Schweiz jetzt aus

Diese 7 Frauen hätten einen Nobelpreis verdient – nur eine könnte ihn noch bekommen

GoT-Star Natalie Dormer meint: «MeToo war absolut notwendig!»

Alpentourismus kämpft mit Gigantismus um Gäste: Kann das gut gehen?

Der Staat soll Stillpausen für berufstätige Mütter bezahlen

Wie AfD-Weidel mit falschen Schweizer Asylzahlen Hetze gegen Ausländer macht

Diese Tweets zeigen dir, was mit Menschen passiert, wenn sie zu lange keinen Sex haben 😂

Sorry, Bundesrat Berset, aber es ist Freitag und wir hatten nichts Besseres zu tun ...

«Einmal Betrüger, immer Betrüger» – 7 Leute erzählen von ihrem Beziehungsende

11 Schritte für mehr Nachhaltigkeit in deinem Alltag

präsentiert von

Du denkst, du kennst die Kommaregeln? Ha!

Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Daily Newsletter

6
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 02.07.2017 14:16
    Highlight Katar will eine Richtungsänderung. Weg vom Terrorismus hin zu einer gegenseitigen besseren Verständnis aller Nationen und Interessen. Die Gefahr für die wirklichen Terroristen ist weitaus größer als viele sich vorstellen können. Daher die so plötzlich und unerwartet eingetretene "Sündenbock" Taktik gegen Katar.
    0 0 Melden
  • Dirk Leinher 29.06.2017 09:19
    Highlight Katar wird mir langsam sympathischer.
    Anscheinend wollen sie das bekannte Spiel "teile und hersche" nicht mehr mitspielen.
    4 0 Melden
  • Biggie Smalls 29.06.2017 09:08
    Highlight saudi-arabien wirft katar vor, terroristen zu unterstützen 😂😂😂😂 mmmnaklar
    5 0 Melden
  • Nate Summer-Cook 29.06.2017 08:18
    Highlight Seh ich da ein «😂» auf dem Brief?? 😳
    0 0 Melden
    • Adrian Eng 29.06.2017 12:30
      Highlight Wir haben's abgeklärt. Das ist offenbar ein ausgedruckter Zeitungsartikel zum Thema. Unserem Übersetzer zufolge ist das Emoji sarkastisch zu verstehen...
      1 0 Melden
  • Dom^ 29.06.2017 08:08
    Highlight warum hält der uno-delegierte ein blatt mit diesem smiley 😂 hoch?
    0 0 Melden

Der Fall Khashoggi – wie es nach dem Mord am saudischen Journalisten jetzt weitergeht

Im Fall des verschwundenen Journalisten Khashoggi erhöht sich der Druck auf Saudi-Arabien. Mehrere Länder – darunter die USA – fordern Erklärungen von dem Königreich.

Jüngste Berichte deuten daraufhin, dass Saudi-Arabien den unerwünschten Kritiker Jamal Khashoggi töten liess. Er betrat am zweiten Oktober das saudische Konsulat in Istanbul und ist seither spurlos verschwunden.

In der Nacht war ein höchst brisanter Bericht der «Washington Post» erschienen, der den Verdacht gegen die saudische Staatsführung zu erhärten schien. Demnach sollen türkische Behörden Ton- und Videoaufnahmen haben, die belegen, dass Khashoggi erst verhört, dann gefoltert und …

Artikel lesen