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Setzt auf Schweizer Anwälte: Ali bin Smaikh Al-Marri, UNO-Vertreter Katars. Bild: EPA/KEYSTONE

Katar-Krise: Emirat schickt Schweizer Anwälte in den Kampf gegen die Saudis

29.06.17, 01:35 29.06.17, 06:38


Katar will im Streit mit seinen Nachbarstaaten am Golf auf die Hilfe von Schweizer Anwälten zurückgreifen. Dies sagte ein katarischer Beamte am Mittwoch. Das Emirat will Entschädigungen für Schäden geltend machen, die durch die Wirtschaftsblockade entstehen. Der Name der Schweizer Anwaltskanzlei ist noch nicht bekannt. 

Ali bin Smaikh Al-Marri, Vorsitzender des Nationalen UNO-Menschenrechtskomitees in Katar (NHRC), sagte an einer Pressekonferenz, dass sein Land rechtliche Schritte gegen Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain einleiten würde.

Katar wolle die rechtlichen Schritte mit den von den Sanktionen Betroffenen koordinieren, sagte Al-Marri. Die drei benachbarten Golfstaaten sollten die Betroffenen entschädigen. Der Streit solle vor Gericht in den drei Golfstaaten und anderen Gerichten mit internationaler Zuständigkeit in Europa gebracht werden, sagte Al-Marri.

Al-Jazeera soll schliessen

Am 5. Juni brachen die drei Golfstaaten und Ägypten die diplomatischen Beziehungen mit Doha ab und verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Katar. Sie werfen dem Emirat vor, Extremisten zu unterstützen.

Die Gegner Katars fordern eine Einstellung dieser Hilfe, die Schliessung des Fernsehsenders Al-Jazeera, die Reduzierung der Zusammenarbeit mit Iran – dem wichtigsten Rivalen Saudi-Arabiens in der Region – und die Schliessung des türkischen Militärstützpunkts in dem Land. (sda/afp)

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Brikne, 20.7.2017
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8Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 02.07.2017 14:16
    Highlight Katar will eine Richtungsänderung. Weg vom Terrorismus hin zu einer gegenseitigen besseren Verständnis aller Nationen und Interessen. Die Gefahr für die wirklichen Terroristen ist weitaus größer als viele sich vorstellen können. Daher die so plötzlich und unerwartet eingetretene "Sündenbock" Taktik gegen Katar.
    0 0 Melden
  • Radiochopf 29.06.2017 09:58
    Highlight Hey Medien was ist mit euch los? Saudi Arabien zwingt ein anderes Land einen TV-Kanal zu schliessen..wo ist euer Aufschrei? Gibt es das nur wenn Erdogan einen TV-Kanal oder Journalisten festnimmt? Oder wenn es in Russland passiert? aber wenn Saudi Arabien zwingt ein anders Land (schon mal krank), dann seit ihr ruhig und niemand von euch schreibt was von Pressefreiheit oder Zensur.. Saudi Arabien kann sich momentan alles erlauben und alle schauen weg oder sagen einfach nichts.. warum? wieso wird kaum über den brutalen Krieg in Jemen berichtet, der noch brutaler als Syrien ist?
    4 0 Melden
    • Saraina 29.06.2017 19:32
      Highlight Die Ruhe der Medien (und der Kommentatoren) wundert mich auch. Wäre es Erdogan gewesen, der die Schliessung eines missliebigen Fernsehsenders in einem anderen Land! mit erpresserischen Mitteln gefordert hätte, wäre der Aufschrei nicht zu überhören.



      0 0 Melden
  • Dirk Leinher 29.06.2017 09:19
    Highlight Katar wird mir langsam sympathischer.
    Anscheinend wollen sie das bekannte Spiel "teile und hersche" nicht mehr mitspielen.
    4 0 Melden
  • Biggie Smalls 29.06.2017 09:08
    Highlight saudi-arabien wirft katar vor, terroristen zu unterstützen 😂😂😂😂 mmmnaklar
    5 0 Melden
  • Nate Summer-Cook 29.06.2017 08:18
    Highlight Seh ich da ein «😂» auf dem Brief?? 😳
    0 0 Melden
    • Adrian Eng 29.06.2017 12:30
      Highlight Wir haben's abgeklärt. Das ist offenbar ein ausgedruckter Zeitungsartikel zum Thema. Unserem Übersetzer zufolge ist das Emoji sarkastisch zu verstehen...
      1 0 Melden
  • Dom^ 29.06.2017 08:08
    Highlight warum hält der uno-delegierte ein blatt mit diesem smiley 😂 hoch?
    0 0 Melden

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