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epa06031248 Ali bin Smaikh Al-Marri, Chairman of the Qatari National Human Rights Committee, holds an untranslated document written in arabic as he speaks during a press conference about the illegal blockade against Qatar and its impact on human rights of citizens of GCC Countries., at the European headquarters of the United Nations, in Geneva, Switzerland, 16 June 2017.  EPA/MARTIAL TREZZINI

Setzt auf Schweizer Anwälte: Ali bin Smaikh Al-Marri, UNO-Vertreter Katars. Bild: EPA/KEYSTONE

Katar-Krise: Emirat schickt Schweizer Anwälte in den Kampf gegen die Saudis



Katar will im Streit mit seinen Nachbarstaaten am Golf auf die Hilfe von Schweizer Anwälten zurückgreifen. Dies sagte ein katarischer Beamte am Mittwoch. Das Emirat will Entschädigungen für Schäden geltend machen, die durch die Wirtschaftsblockade entstehen. Der Name der Schweizer Anwaltskanzlei ist noch nicht bekannt. 

Ali bin Smaikh Al-Marri, Vorsitzender des Nationalen UNO-Menschenrechtskomitees in Katar (NHRC), sagte an einer Pressekonferenz, dass sein Land rechtliche Schritte gegen Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain einleiten würde.

Katar wolle die rechtlichen Schritte mit den von den Sanktionen Betroffenen koordinieren, sagte Al-Marri. Die drei benachbarten Golfstaaten sollten die Betroffenen entschädigen. Der Streit solle vor Gericht in den drei Golfstaaten und anderen Gerichten mit internationaler Zuständigkeit in Europa gebracht werden, sagte Al-Marri.

Al-Jazeera soll schliessen

Am 5. Juni brachen die drei Golfstaaten und Ägypten die diplomatischen Beziehungen mit Doha ab und verhängten Wirtschaftssanktionen gegen Katar. Sie werfen dem Emirat vor, Extremisten zu unterstützen.

Die Gegner Katars fordern eine Einstellung dieser Hilfe, die Schliessung des Fernsehsenders Al-Jazeera, die Reduzierung der Zusammenarbeit mit Iran – dem wichtigsten Rivalen Saudi-Arabiens in der Region – und die Schliessung des türkischen Militärstützpunkts in dem Land. (sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Dirk Leinher 02.07.2017 14:16
    Highlight Highlight Katar will eine Richtungsänderung. Weg vom Terrorismus hin zu einer gegenseitigen besseren Verständnis aller Nationen und Interessen. Die Gefahr für die wirklichen Terroristen ist weitaus größer als viele sich vorstellen können. Daher die so plötzlich und unerwartet eingetretene "Sündenbock" Taktik gegen Katar.
  • Dirk Leinher 29.06.2017 09:19
    Highlight Highlight Katar wird mir langsam sympathischer.
    Anscheinend wollen sie das bekannte Spiel "teile und hersche" nicht mehr mitspielen.
  • Biggie Smalls 29.06.2017 09:08
    Highlight Highlight saudi-arabien wirft katar vor, terroristen zu unterstützen 😂😂😂😂 mmmnaklar
  • Nate Summer-Cook 29.06.2017 08:18
    Highlight Highlight Seh ich da ein «😂» auf dem Brief?? 😳
    • Adrian Eng 29.06.2017 12:30
      Highlight Highlight Wir haben's abgeklärt. Das ist offenbar ein ausgedruckter Zeitungsartikel zum Thema. Unserem Übersetzer zufolge ist das Emoji sarkastisch zu verstehen...
  • Dom^ 29.06.2017 08:08
    Highlight Highlight warum hält der uno-delegierte ein blatt mit diesem smiley 😂 hoch?

«Für mich sieht der Fall Khashoggi sehr orchestriert aus»

Die Affäre um den ermordeten Journalisten Jamal Khashoggi beschäftigte die Welt in den letzten Wochen. Im Gespräch mit watson erzählt die Menschenrechtsaktivistin und Politikwissenschaftlerin Elham Manea ihre Einschätzung und kritisiert Saudi-Arabien scharf.

Frau Manea, die Ermordung des Journalists Khashoggi löste weltweit Empörung aus. Was war Ihre erste Reaktion?Elham Manea: Ich war überrascht, im Gegensatz zu anderen Experten.

Überrascht?Ja, die Ermordung eines Journalisten ist ein neues Ausmass, welches ich so noch nicht beobachten konnte. Es war bekannt, dass Saudi-Arabien Dissidenten entführt, aber nicht so brutal ermordet wie jetzt Khashoggi. Das ist eine neue Stufe. Ausserdem erstaunt es mich, wie er nun in den Medien dargestellt wird.

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