DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this Thursday, June 8, 2017 photo, Al Jazeera staff work at their TV station in Doha, Qatar. The Arab news network Al-Jazeera has been thrust into the center of the story this week as Qatar came under virtual siege by its Gulf neighbors, pressuring it to shut down the TV channel that has infuriated them with its coverage for 20 years (AP Photo/Malak Harb)

Saudi-Arabien fordert, dass Katar den Nachrichtensender Al-Jazeera schliesst.  Bild: Malak Harb/AP/KEYSTONE

Blockade am Golf: Katar soll Al-Jazeera den Stecker ziehen



In der schweren diplomatischen Krise zwischen Katar und mehreren arabischen Staaten haben diese dem Emirat in der Nacht zum Freitag mehrere Bedingungen für ein Ende des Konflikts gestellt. Laut der Nachrichtenagentur AP fordern sie von Katar etwa die Schliessung des TV-Newssenders Al Jazeera.

Unter anderem wurde die Führung Katars aufgefordert, umgehend die Unterstützung von Terroristen einzustellen und «bestimmten Personen» keine Zuflucht mehr zu gewähren, sagte VAE-Aussenminister Anwar Gargasch nach einem Bericht des Senders Al-Arabija. Nähere Angaben zu den übrigen Forderungen wurden nicht gemacht.

Katar weiter isoliert

Saudi-Arabien, Ägypten, die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain hatten am 5. Juni ihre diplomatischen Beziehungen zu Katar abgebrochen, den Luftverkehr gestoppt und die Grenzen geschlossen. Weitere arabisch-islamische Staaten schlossen sich der Blockade an. Sie beschuldigen Katar, Terrororganisationen wie den «Islamischen Staat» (IS) zu unterstützen.

Sie werfen dem Golfstaat ausserdem eine zu grosse Nähe zum Iran vor. Der schiitische Iran und das sunnitische Königshaus von Saudi-Arabien konkurrieren um die Vorherrschaft in der Region. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Biden reisst das Weltruder rum – Europa freut's, aber einer zittert gewaltig

Schluss mit der «Dreckslochländer»Rhetorik und zurück zum iranischen Atomvertrag: So will der neue US-Präsident Amerika auf dem Globus neu positionieren.

Vor genau vier Jahren erwartete Barack Obama hohen Besuch im Weissen Haus: Donald Trump, der frischgewählte US-Präsident, schaute vorbei, um mit seinem Vorgänger die Amtsübergabe zu regeln. Das «exzellente Gespräch» (Zitat Obama) war der Auftakt in die traditionellen «Übergabegespräche», die immer dann nötig werden, wenn ein neuer Präsident und mit ihm rund 4000 neue Beamte nach Washington ziehen. Mehrere hundert Personen arbeiten wochenlang an einer möglichst reibungslosen …

Artikel lesen
Link zum Artikel