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Internally displaced persons clear a checkpoint in Qayara, some 50 kilometers south of Mosul, Iraq, Wednesday, Oct. 26, 2016. Islamic State militants have been going door to door in farming communities south of Mosul, ordering people at gunpoint to follow them north into the city and apparently using them as human shields as they retreat from Iraqi forces. Witnesses to the forced evacuation describe scenes of chaos as hundreds of people were driven north across the Ninevah plains and into the heavily-fortified city, where the extremists are believed to be preparing for a climactic showdown.  (AP Photo/Marko Drobnjakovic)

Viele Einwohner von Mossul befinden sich nach der Offensive auf der Flucht.  Bild: Marko Drobnjakovic/AP/KEYSTONE

Mossul-Offensive: 900 «IS»-Kämpfer getötet



Seit Beginn der Grossoffensive zur Befreiung der irakischen Grossstadt Mossul von der Terrormiliz «Islamischer Staat» («IS») sind nach US-Militärangaben bis zu 900 «IS»-Kämpfer getötet worden.

«Bei den Operationen seit eineinhalb Wochen im Zusammenhang mit Mossul haben sie nach unseren Schätzungen rund 800 bis 900 ‹IS›-Kämpfer getötet», sagte der Oberbefehlshaber des US-Central Command, Joseph Votel, mit Blick auf die an der Offensive beteiligten irakischen und kurdischen Streitkräfte am Donnerstag der Nachrichtenagentur AFP.

Nach Angaben der Regierung sind seit Beginn der Offensive fast 12'000 Menschen aus der Region geflohen. Sie seien in mehreren Lagern in Umland von Mossul eingetroffen, erklärte das irakische Ministerium für Migration und Flüchtlinge.

Der Landesdirektor Irak der Hilfsorganisation Norwegian Refugee Council (NRC), Wolfgang Gressmann erklärte, die geflohenen Menschen hätten Verzweiflung und Angst erleben müssen. «Familien müssen sich entscheiden, ob sie das Risiko eingehen wollen, im Kreuzfeuer gefangen zu sein, von Scharfschützen auf der Flucht erschossen zu werden oder in ihren Häusern angegriffen zu werden», sagte er.

Gressmann warnte, die Zahl der Vertriebenen könnte in den nächsten Wochen auf mehr als 200'000 steigen. Das Flüchtlingshilfswerk UNHCR rechnet mit bis zu einer Million Menschen, die durch die Offensive vertrieben werden könnten.

Die Grossoffensive zur Rückeroberung von Mossul hatte am 17. Oktober begonnen. Von Osten her ist die irakischer Armee bis auf wenige Kilometer an die Stadtgrenze von Mossul herangerückt.

An der Seite der irakischen Soldatenkämpfen kurdische Peschmerga-Einheiten und schiitische Milizen. Die US-geführte Anti-IS-Koalition unterstützt sie durch Luftangriffe. (gin/sda/afp/dpa)

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    Alle Leser-Kommentare
  • cfgx 27.10.2016 18:42
    Highlight Highlight Die USA hat im Irak Genozid betrieben. https://www.welt.de/debatte/kommentare/article9783521/Der-vergessene-Krieg-gegen-Iraks-Zivilbevoelkerung.html.

    Die USA hat den Irak zerstört und sind keine Befreier.
    4 2 Melden
  • cfgx 27.10.2016 18:39
    Highlight Highlight
    Play Icon


    Ein kleiner Bericht über die Sogenannten Befreier
    4 1 Melden
  • Toastface Chillah 27.10.2016 18:30
    Highlight Highlight @Watson, hattet ihr nicht mal einen Artikel zum Thema "Layout Fails"?
    User Image
    5 0 Melden
  • Stachanowist 27.10.2016 15:10
    Highlight Highlight Ich bezweifle, dass über alle diese 900 getöteten Menschen mit Sicherheit gesagt werden kann, dass sie für den IS kämpften.
    7 0 Melden
    • Crank 27.10.2016 21:09
      Highlight Highlight Es ist wie im Vietnamkrieg: Wer im Kampfgebiet getötet wird ist ein feindlicher Kombattant, auch wenn's eine Frau oder Kind ist.
      Zivilisten wären schliesslich schon lange geflohen.
      4 0 Melden
  • Skater88 27.10.2016 11:31
    Highlight Highlight Wie toll zu lesen das die Amerikanische Weltpolizei so wirkungsvoll ist. Wo genau diese den IS Fanatismus erst ermöglicht haben.
    31 43 Melden
    • Oberon 27.10.2016 12:02
      Highlight Highlight Es überrascht mich schon immer wieder das anscheinend aufgeklärte Menschen mit den gleichen Hülsen um sich werfen.

      Solche Aussagen können auch nur von Subjekten kommen die noch nie an einem Krieg teilnehmen mussten. Meine Familie hat in verschieden Kriegen viele Leute verloren, ob an der Front, im Gefangenlager oder in der Heimatverteidigung.

      Aber es ist immer einfach aus einem Elfenturm heraus solche Standpunkte zu vertreten.

      12 24 Melden
    • Dä Brändon 27.10.2016 13:51
      Highlight Highlight Wussten deine Familienmitglieder für wen und was sie kämpften? Ich frage, weil nur in den wenigsten Fällen Leute wissen wofür sie wirklich kämpfen.
      8 4 Melden
    • Oberon 27.10.2016 16:14
      Highlight Highlight @AL:BM
      Ursprünglich aus Süddeutschland.

      @Dä Brändon
      Mein Grossvater z.B. war in der Heimatverteidigung um die Massaker der Russen an der Bevölkerung zu verhindern.
      Er wusste genau was seine Aufgabe war, nämlich seine Familie zu schützen. Durch dies konnte er auch einige Erfahrung in den Straflagern sammeln aber er musste dies nur 2 Jahre durchmachen. Durch seine Kriegsverletzung wurde er frühzeitig entlassen und konnte uns aus dieser Epoche einiges erzählen.
      2 2 Melden

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