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President Donald Trump speaks with reporters before boarding Marine One on the South Lawn of the White House, Tuesday, July 10, 2018, in Washington. (AP Photo/Evan Vucci)

Donald Trump sieht sich im Recht, verärgert aber die anderen NATO-Bündnispartner. Bild: AP/AP

«Schätzen Sie Ihre Verbündeten, denn Sie haben nicht viele» – Tusk liest Trump die Leviten

10.07.18, 16:24 10.07.18, 16:40


Kurz bevor der diesjährige NATO-Gipfel in Brüssel über die Bühne geht, sorgt ein anhaltender Konflikt erneut konkret für europäisch-amerikanische Differenzen. US-Präsident Donald Trump wieder einmal betont, dass sein Land deutlich mehr Geld für Verteidigung aufbringt als die restlichen NATO-Bündnispartner.

«Die USA zahlen ein Vielfaches mehr als jedes andere Land, nur um sie zu beschützen. Nicht fair für den amerikanischen Steuerzahler.»

Dass Trump damit nicht ganz falsch liegt, zeigt der vereinbarte Wert an Verteidigungsausgaben, dem sich alle NATO-Mitgliedstaaten annähern sollten. 2014 wurde rund um die Krim-Krise zwischen den Staats- und Regierungschefs vereinbart, die Ausgaben für Verteidigung einem Wert von zwei Prozent des Bruttoinlandprodukts zu nähern. Bis jetzt liegen gemäss «welt.de» erst die USA und andere Staaten wie Grossbritannien, Griechenland und Estland über diesem Niveau.

Das eigentliche Problem ist die unterschiedliche Interpretation dieses Zwei-Prozent-Zieles. Geht es nach den USA, muss jedes NATO-Land die zwei Prozent auch wirklich erreichen. Deutschland beispielsweise ist jedoch der Meinung, dass man sich lediglich auf die zwei Prozent zubewegen müsse.

Erinnerungen an 9/11

Wie auch immer, bei EU-Ratspräsident Donald Tusk kommen die Äusserungen Trumps nur bedingt gut an. Tusk äusserte sich nach der Unterzeichnung einer gemeinsamen Erklärung zu einer verstärkten Zusammenarbeit von EU und NATO deutlich:

«Liebes Amerika, schätzen Sie Ihre Verbündeten, denn schliesslich haben Sie nicht so viele.»

Donald Tusk

Tusk betont, dass die 28 EU-Mitgliedstaaten viel mehr Geld für Verteidigung ausgeben als Russland und genauso viel wie China. «Amerika hat keinen und wird keinen besseren Alliierten haben als Europa.» Direkt an US-Präsident Donald Trump gerichtet, sagt EU-Ratspräsident Tusk:

«Ich glaube, Herr Präsident, Sie können keinen Zweifel haben, dass das eine Investition in unsere gemeinsame europäische und amerikanische Sicherheit ist.»

Tusk holt regelrecht aus und erinnert Trump an die Terroranschläge vom 11. September 2001 in New York und Washington. Dort hätte Europa die USA als erstes umfassend unterstützt, ausserdem seien seit Jahren europäische Soldaten nebst US-Streitkräften in Afghanistan im Einsatz, 870 Europäer seien dabei ums Leben gekommen.

Trotz all diesen Argumenten aus der EU-Ecke, ewig wird Donald Trump wohl nicht Geduld haben, entfallen doch knapp 72 Prozent der Verteidigungsausgaben der NATO auf die USA. Bereits im Juni liess der US-Präsident acht europäischen NATO-Staaten einen Drohbrief zukommen und auch sein Vorgänger Barack Obama hat die EU über Jahre aufgefordert, die Militärausgaben zu erhöhen.

Wie die «Washington Post» in einem Bericht schreibt, überlege man sich, in NATO-Staaten Truppen abzuziehen. Die Regierung dementierte diese Planspiele, nichtsdestotrotz ist gemäss Experten klar, dass die NATO ohne das US-Truppenkontingent – wenn überhaupt – weit weniger handlungsfähig wäre. (rst)

Renato zum lustigen Thema: Waffenexporte! Jeeee!

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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73
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    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 11.07.2018 19:36
    Highlight Es ist an der Zeit, dass die NATO endlich ihre Kriegsrhetorik gegenüber Russland beendet und wenn ich Herr Trump wäre, würde ich das Geld, welches mir die NATO- Verbündeten noch schulden gleich an Ort und Stelle einkassieren!
    0 2 Melden
  • ThomasHiller 10.07.2018 23:34
    Highlight Wie es wohl aussähe, wenn man die Kosten der anderen Nato-Mitglieder durch Flüchtlinge wegen der
    US-Kriege mit einpreisen würde?
    9 0 Melden
  • durrrr 10.07.2018 20:22
    Highlight Anstatt markige Sprüche zu klopfen sollte EU-Zuchtmeister Tusk besser mal die europ. NATO Mitglieder dazubringen der Vereinbarung nachzukommen. Ansonsten ist man nicht glaubwürdig, wenn man sich moralisch über die USA stellen will.
    12 51 Melden
    • swisskiss 10.07.2018 20:53
      Highlight durrrr: Was hat das mit Moral zu tun, wenn man den mehr als bedenklichen Stil des Herrn Trump kritisiert, Verbündete öffentlich vor den Kopf zu stossen und mit offenen Drohungen ( Tuppenabzug/ Truppenverinnerung/ Truppenverlegung) Ergebnisse zu erpressen zu wollen?

      Das ist dieselbe hohle Politik, wie Nordkorea unter Druck setzen zu wollen und gleichzeitig mit China als wichtigen Verhandlungspartner einen Handelskrieg zu beginnen.

      Sein grenzdebiles Verhalten am G7 Gipfel und beim Iran Deal führt doch genau dazu, das DE, GB und FRA nun beim Thema NATO nicht mehr mitspielen.
      36 5 Melden
    • Platon 10.07.2018 21:02
      Highlight @durrrr
      Meinst du mit Vereinbarungen so etwas ähnliches wie das Pariser Klimaabkommen? Oder den UNO-Menschenrechtsrat? Oder die UNESCO? So Worte wie "Vereinbarungen" haben für mich seit Trump irgendwie an Bedeutung verloren. Aber was weiss ich schon...
      38 1 Melden
    • durrrr 10.07.2018 21:33
      Highlight Trump macht schlichtweg etwas, das bei der EU und dem linksliberalen Mainstream mittlerweile als verpönt gilt. Er setzt seine Wahlversprechen auch wirklich um! Verstehe deswegen diese latent weinerliche Düpiertheit von euch (und auch von der EU) nicht. Mehr oder weniger alles was er jetzt tut hat er im Wahlkampf angekündigt. Fakt ist: er geniesst weiterhin hohen Zuspruch in Amerika und geht es so weiter, gewinnt er auch die nächsten Elections. Face it und hört endlich mal auf rumzujammern...
      5 43 Melden
    • swisskiss 10.07.2018 21:54
      Highlight durrrr: Tolles Argument. Was interessiert mich das Wahlkampfgechwafel eines inkompetenten Populisten. Erstens sollte man sich mal eine Versprechungen etwas genauer ansehen und welche Bildungsgruppe solchem Unsinn zujubelt.

      Aber das übersteigt offensichtlich Deinen Horizont, wenn Du nicht mal die Konsequenzen solcher Politik erkennen kannst.

      Wie völlig absurd es ist, dass ein Schweizer einer Politik zujubelt, die in seiner Auswirkung auch die Schweiz wirtschaftlich massiv trifft, sollte selbst Dir klar sein.

      Simpelstes Groupietum ohne Verstand und Kompetenz. Fakt ist: 43.4 % Job approval..
      22 4 Melden
    • demokrit 10.07.2018 22:14
      Highlight Trump hat in der Sache recht (auch wenn sein Stil manchmal zu wünschen übrig lässt): Europa verhält sich als Trittbrettfahrer.
      5 18 Melden
    • swisskiss 10.07.2018 22:15
      Highlight durrrr: Faktencheck seiner Wahlbersprechungen:
      https://www.washingtonpost.com/graphics/politics/trump-promise-tracker/?noredirect=on&utm_term=.80be4c372c8c

      Besonders interessant der Status seiner Versprechungen für die Einkommensschwachen, Kranken oder Hilfsbedürftigen.
      22 1 Melden
    • durrrr 10.07.2018 22:48
      Highlight @demokrit
      Selbstverständlich hat er in dieser Sache recht, sowie auch bei der Handelspolitik. Amerika sorgt für 74% des NATO-Haushaltes! Die Hauptprofiteure sind aber die Europäer. Wurde mal Zeit, dass jemand der elitären und abgehobenen EU mal die Augen öffnet. Da ändern auch die arrogante Ressentiments der Bubble-Community hier nichts daran.
      4 24 Melden
    • Platon 10.07.2018 22:57
      Highlight @durrr
      Trumps Handelpolitik😂😂😂 Hast du überhaupt Ahnung von irgendetwas?
      9 2 Melden
    • swisskiss 10.07.2018 23:20
      Highlight durrrr: Wer hat den die NATO Osterweiterung durchgedrückt gegen den Willen europäischer Verbündeter, besonders der Deutschen?

      Wer hat mit dieser Expansionspolitik direkt den Konflikt in der Ukraine mitverursacht?

      Wer bestimmt die strategische Ausrichtung der NATO?

      Die Europäer sollten seit der Gründung der EU der Wiedervereinigung Deutschlands, dem Zusammebruch der Sowjetunion und des Warschauer Paktes,für die eigene Sicherheit selbst sorgen und ein europäisches Militärbündnis ohne die USA bilden.

      Solange die USA ihren Einfluss in Europa nicht einschränken wollen, sollen sie bezahlen.

      9 0 Melden
    • Amadeus 11.07.2018 00:43
      Highlight @durrr
      Die Bubble-Community hat aber grade mit Fakten ihre Behauptung bzgl Wahlversprechen widerlegt.

      Zudem..elitär und abgehoben...trifft eher auf Trump zu als auf die EU. Er hat ja an der letzten Rally gesagt, er sei die Elite, weil er grosse Boote und eine riesige Wohnung habe.
      10 0 Melden
  • demokrit 10.07.2018 20:20
    Highlight Wer Frieden will, muss gewappnet sein.
    6 21 Melden
    • Gähn 11.07.2018 09:11
      Highlight Wer andere Länder, aufgrund geopolitischer idiotien und Geldgier, zur Demokratie bomben will auch.
      3 0 Melden
  • Menel 10.07.2018 19:07
    Highlight Na, dann besetzen wir den Platz des operativen Oberbefehlshabers mal mit einem, der nicht aus den USA kommt 😉
    31 4 Melden
  • Klaus07 10.07.2018 18:19
    Highlight Das Militärbudget der USA liegt bei ca. 644 Milliarden Dollar. Für Natoaufgaben gibt die USA gerade einmal ca. 30 Milliarden aus, der Rest geht für Kriegsplätze weg, die nicht von der Nato legitimiert wurden. Diese Kosten kann die USA nicht anrechnen. So gesehen schuldet die USA der Nato noch Geld.
    104 7 Melden
    • Joe Smith 10.07.2018 21:35
      Highlight Grundsätzlich meine Meinung, aber: Quellen für die Zahlen?
      9 0 Melden
    • Klaus07 10.07.2018 23:30
      Highlight Die Vereinigten Staaten stellen keineswegs ihr gesamtes Militärdispositiv in den Dienst der Nato. Lucie Béraud-Sudreau und Nick Childs vom Londoner International Institute for Strategic Studies haben in der Security Times Zahlen geliefert, aus denen eindeutig hervorgeht, dass die USA ihre Sicherheitsdollars hauptsächlich für die eigenen Bedürfnisse ausgeben. Aus ihrem Wehretat von 664 Milliarden entfallen auf Europa allenfalls 28,2 bis 30,2 Milliarden.
      https://www.zeit.de/politik/ausland/2017-02/nato-donald-trump-eu-beitraege-forderung-5vor8


      7 0 Melden
    • Gregor Hast 11.07.2018 19:37
      Highlight Nein - die NATO schuldet der USA Geld und zwar eine Menge!!! Herr Trump ist schon dabei einzukassieren!!!
      0 2 Melden
    • Billy the Kid 13.07.2018 09:53
      Highlight @Hast
      Da liefert der Klaus doch glatt Zahlen und du schreist einfach "Nein!" und damit ist die Sache für dich erledigt. Offensichtlich bist du an der Wahrheit überhaupt nicht interessiert, solange sie nicht dein Weltbild bestätigt. Dann viel Spass in deiner Bubble, die auch irgendwann platzen wird.
      1 0 Melden
  • Meyer 10.07.2018 18:16
    Highlight An Alle die jetzt sagen die USA solle sich aus der NATO zurückziehen, haben vor einem Jahr noch geweint und die EU hat Besserung versprochen.
    Die EU ist nur solange Partner der USA, solange sie profitieren kann.
    10 42 Melden
    • phreko 10.07.2018 20:36
      Highlight Logisch. In welcher Partnerschaft profitieren denn nicht beide?
      20 0 Melden
  • Meyer 10.07.2018 18:11
    Highlight "Liebes Amerika, schätzen Sie Ihre Verbündeten, denn schliesslich haben Sie nicht so viele"

    Ja, Europa hat besonders viele Verbündete, besonders Russland, China.....
    12 42 Melden
    • elias776 10.07.2018 19:57
      Highlight die europäre haben sich , kanada, australien..
      27 3 Melden
    • durrrr 10.07.2018 20:24
      Highlight Seit neuestem ja auch noch der Iran.
      8 17 Melden
    • Platon 10.07.2018 20:57
      Highlight Ich versteh langsam eh nicht mehr, wieso wir so den USA nachgäufern müssen. Jeder Staat der Welt ist zuverlässiger als die USA, ja sogar Kim und Putin. Und ja @durrr, auch der Iran. Anstatt Trump alles nachzuplappern, solltest du dich vielleicht einmal fragen, wie es dazu gekommen ist, dass man mit dem Iran besser reden kann, als mit den USA. Der Iran!
      27 3 Melden
    • durrrr 10.07.2018 21:25
      Highlight @Platon
      Eben sag ich ja. Der Iran gehört seit neuestem auch dazu und Leute wie du haben damit keine Probleme. Sagt ja alles^^
      4 20 Melden
    • Platon 10.07.2018 22:35
      Highlight @durrrr
      Ich habe nichts gegen gute Beziehungen mit dem Iran. Allerdings halte ich rein gar nichts von dessen politischem System. Kann es sein, dass du keine Ahnung von internationalen Beziehungen hast?
      19 2 Melden
  • The greatest man who ever inhaled oxygen 10.07.2018 17:20
    Highlight Wenn Trump den Anteil der USA senken will an der NATO sollte man das Militärbudget drastisch senken. Ein sehr hoher Anteil % des Budgets der USA ist fürs Militär das zeigt auch etwas die Dekadenz die in den USA mittlerweile Vorherrscht. Das ganze Geld könnten die USA besser verwenden. Das zeigt auch das Trump total militaristisch denkt.
    43 2 Melden
  • Ueli der Knecht 10.07.2018 17:04
    Highlight Die Europäer würden doch besser die USA auffordern, ihre Rüstungsausgaben auf 1% des BIPs zu begrenzen, und ihre Truppen nicht nur in Europa sondern weltweit zurückzuziehen.

    Yankees go home!

    86 31 Melden
    • glointhegreat 10.07.2018 17:46
      Highlight Von weltpolitik hast du aber auch keine ahnung. Ueli go home too.
      17 27 Melden
    • Ueli der Knecht 10.07.2018 19:57
      Highlight Erklär doch dann mal die Weltpolitik, glointhegreat!?

      Welchen politischen Sinn macht es denn, dass die USA Rüstungsausgaben haben, die grösser sind als alle die Ausgaben der nächsten 25 grössten Armeen zusammen?

      Ich finde das eher unlogisch und auch gefährlich. Vorallem wenn dann so ein verantwortungsloser Trumpel den Verlockungen von zerstörerischer Machtpolitik nicht widerstehen kann.

      Erklär mir das mal, bitte, glointhegreat!

      ps: I am at home right now.
      21 9 Melden
    • Ueli der Knecht 10.07.2018 20:06
      Highlight gas_wookie: Ich hätte mir eintlich gewünscht, dass die Amis abrüsten und weltweit ihre Truppen zurückziehen. Die Bundeswehr macht mir weniger Sorgen. Aber sie könnte auch alle ihre Truppen im Ausland nach Hause holen, und das eingesparte Geld in den Frieden investieren.
      15 7 Melden
    • durrrr 10.07.2018 20:29
      Highlight @Ueli
      US-Truppen in Europa und anderswo zurückziehen und nur noch nationale Interessen verfolgen...
      Das will Trump doch auch!? Klingelts?

      Die Europäer sind nebenbei alles andere als in der Position, den USA vorschreiben zu müssen, wie hoch ihr Militärbudget sein soll. Dafür reicht ein Blick zurück ins 20.Jahrhundert^^
      9 13 Melden
    • durrrr 10.07.2018 21:00
      Highlight @Ueli
      Setzt du dich auch so für Frieden ein wie Jebsen und Ganser?
      5 8 Melden
    • glointhegreat 10.07.2018 21:01
      Highlight @ueli
      Weltpolitik funktioniert in dem der stärkere (mächtigere, schlauere, gewieftere, wohlhabendere, vernetztere) gewinnt. Wir sind zusammen mit deiner ungeliebten usa teil der westlichen welt und ich bin froh kann ich und mein umfeld hier gut leben und mich entfalten. Auch wenn ich längst nicht mit allem der EU oder der usa einverstanden bin unterstütze ich lieber diese werte als alle anderen die ich zur auswahl hätte. Eine freie welt ohne kriege gab es nie und wird es nie geben. Nur der usa dafür die schuld zu geben wie du es immer wieder machst erachte ich als völlig falsch. You Dreamer.
      12 6 Melden
    • Ueli der Knecht 10.07.2018 21:02
      Highlight durrr: Ich habe nie verlangt, dass man nur nationale Interessen verfolgen soll. Da gehst du etwas gar weit mit deiner (Fehl-)Interpretation.

      Ich verlange nur, dass man seine Interessen nicht mit Machtpolitik, nicht mit militärischen Mitteln verfolgt, sondern mit Diplomatie. Mit Verhandlungen unter Gleichberechtigten.

      Denn das Recht des Stärkeren ist stets stärkstes Unrecht.

      Die Geschichte lehrt, dass Machtpolitik noch immer ins Verderben führte und gewaltige Zerstörungen anrichtete.

      Vgl. zB. den westfälischen Frieden. Das war eine Abkehr von Machtpolitik.

      Oder den Wiener Kongress. Dito.
      14 5 Melden
    • Ueli der Knecht 10.07.2018 21:07
      Highlight gas_wookie: Ich habe gar nicht verlangt, die Armee abzuschaffen. Darum geht es mir nicht.

      Ich fordere nur, dass die kriegslüsternen USA ihre Truppen aus fremden Ländern abzieht, bzw. ins eigene Land zurückzieht, oder dass auch die Bundeswehr alle ihre Truppen im Ausland nach Deutschland zurück holen.

      Insofern argumentierst du etwas an der Sache vorbei.
      13 3 Melden
    • Ueli der Knecht 10.07.2018 22:19
      Highlight glointhegreat:
      "Weltpolitik funktioniert in dem der stärkere (mächtigere, schlauere, gewieftere, wohlhabendere, vernetztere) gewinnt."

      Was denn jetzt? Der Stärkere/mächtigere, oder der schlauere, wohlhabendere, vernetztere?

      Deine Aussage ist ziemlich schwammmig. Nichts sagend!

      Dann ist und bleibt es eine dumme Behauptung, die von der Geschichte immer wieder wiederlegt worden ist. Noch nie hat der Stärkere gewonnen. Jedenfalls nie nachhaltig.

      Noch immer hat das Recht des Stärkeren nur grösstes Unrecht angerichtet und zu grossen Zerstörungen geführt.

      So funktioniert's eben nicht!
      7 2 Melden
    • demokrit 10.07.2018 22:31
      Highlight "Ich verlange nur, dass man seine Interessen nicht mit Machtpolitik, nicht mit militärischen Mitteln verfolgt, sondern mit Diplomatie. Mit Verhandlungen unter Gleichberechtigten."

      Goldig. Selbstredend das absolute Gegenteil deines trolligen Forenverhaltens hier und insofern entlarvend.

      "Ich fordere nur, dass die kriegslüsternen USA ihre Truppen aus fremden Ländern abzieht, bzw. ins eigene Land zurückzieht, oder dass auch die Bundeswehr alle ihre Truppen im Ausland nach Deutschland zurück holen."

      Und wenn sich die Mullahs, Putinisten und Han-Chinesen nicht daran halten? (Das tun sie nicht.)
      4 8 Melden
    • glointhegreat 10.07.2018 22:31
      Highlight Ok
      1 2 Melden
    • Gähn 11.07.2018 09:18
      Highlight @Demokrit
      Und was willst du uns damit sagen?
      Dass es legitim ist, andere Länder mit Gewalt zu "demokratisieren", auf Amerika bezogen, wenn einem ein anderes Land nicht passt, zu viele bodenschätze vorhanden sind oder man sich vor lauter Paranoia ausmalt, jemand könnte einen vor einem angreifen?
      Ja, ich habe hier ganz gezielt zu einer übertriebenen Interpretation gegriffen.
      5 3 Melden
    • durrrr 11.07.2018 14:45
      Highlight @Ueli
      Aber die aggressiv-imperialistische Expansionspolitik der Chinesen in Asien und Afrika interessiert dich dann wieder nicht. Sollen die machen was sie wollen. Genauso die russisch/iranischen Bomben in Syrien, die zu 100,000en von Vertriebenen sorgen. Stimmt, die werden ja nur von einem Despoten "eingeladen". Ziehen sich die Amis zurück, wird das Vakuum sofort von anderen Mächten ausgefüllt, ist doch nicht schwer zu verstehen.

      Einfachstes eindimensionales USA-Bashing. Und dann anderen noch Kulturrassismus vorwerfen. Unfassbar.
      4 4 Melden
    • Ueli der Knecht 11.07.2018 20:58
      Highlight durrrr:
      "aggressiv-imperialistische Expansionspolitik der Chinesen in Asien"

      Was meinst du konkret? Du fantasierst!

      "Genauso die russisch/iranischen Bomben in Syrien, die zu 100,000en von Vertriebenen sorgen."

      Wer glaubst du, ist wirklich für den Terror und das Vakuum in Syrien verantwortlich? Sicher nicht Iran, Russen oder Assad. Die sind erklärte Gegner des Daesh (IS) und der Al-Nusra/Al-Qaïda, dieser destabiliserenden Terror-Milizen. Wer hat diese Milizen bewaffnet? Na?

      Check bitte erst deine Fakten, durrr, bevor du unverschämt wirst, und mir Einseitigkeit und US-Basching unterstellst.
      5 3 Melden
    • Ueli der Knecht 12.07.2018 11:17
      Highlight durrr: Im ersten Link steht:
      USA und EU "wissen seit Langem, dass die gekrönten Häupter von Kuwait, Qatar, den Emiraten und Saudi-Arabien alle Augen zudrücken, wenn superreiche Privatleute, salafistische Stiftungen und Moscheevereine sunnitische Gotteskrieger finanzieren"

      Heisst: Weder Assad, noch Russen oder Iraner.
      Der Faktencheck überführt dich der Lügerei.

      Bei den anderen Links geht's um die Ausdehnung Chinas wirtschaftlicher Interessen (zB. auch mit Seidenstrassen). Das hat mit aggressiv-imperialistische Expansionspolitik nichts zu tun.

      Auch diesbezüglich verbreitest du Unwahrheiten.
      5 3 Melden
    • demokrit 12.07.2018 13:28
      Highlight @Ueli: Deine fortlaufenden persönlichen und haltlosen Beleidigungen anderer als Kulturrassisten und anderes helfen Dir nicht weiter. Sie entlarven Deinen leeren Satz "das Recht des Stärkeren ist stets stärkstes Unrecht" bestenfalls als leeres Gewäsch. Eigenem Machtstreben persönlich nie abgeneigt, verhältst du dich eher wie ein übler Pausenhofschläger / Bozo.

      "Was Mullahs im Iran oder Han-Chinesen in China tun, ist doch denen überlassen."

      Erkläre Deine aussenpolitische Un­be­darft­heit einmal den Afrikanern, Taiwanern, Vietnamesen oder den Philippinen. Fakten sind nicht hypothetisch.
      2 5 Melden
    • demokrit 12.07.2018 13:45
      Highlight Wenn Militärbasen nichts mit aggressiv-imperialistische Expansionspolitik zu tun haben..:
      https://www.watson.ch/International/China/201004240-China-baut-seine-Milit%C3%A4rst%C3%BCtzpunkte-im-S%C3%BCdchinesischen-Meer-massiv-aus

      ..und die radikalislamische Hamas in Palästina und die Hizbollah in Syrien keine Terrororganisationen sein sollen..:
      https://bazonline.ch/ausland/naher-osten-und-afrika/auf-schmusekurs-mit-iran/story/16877486

      ..ist der Forentroll wieder unterwegs.
      2 5 Melden
    • Ueli der Knecht 12.07.2018 15:04
      Highlight demokrit: Ob Militärbasen als "aggressiv-imperialistische Expansionspolitik" verstanden werden, ist natürlich eine subjektive Frage.

      Meines Erachtens müsste man berücksichtigen, unter welchen Umständen solche Stützpunkte errichtet werden, also ob zB. einvernehmlich im gegenseitigen Interesse, oder nach dem Recht des Stärkeren.

      So oder so wären aber die chinesischen Auslandeinsätze gemessen an den Amerikanischen oder derjenigen der Bundeswehr ein Klacks. Ausserdem im Gegensatz zu den ebengenannten einvernehmlich.

      Deine Beleidigungen sprechen nicht für dich. Sachlichkeit ist nicht dein Ding.
      4 2 Melden
    • glointhegreat 12.07.2018 17:18
      Highlight @ Ueli
      Wie definierst du "Nach dem Recht des Stärkeren"? Für mich können auch "Einvernehmlich" errichtete Stützpunkte nach dem Recht des Stärkeren erfolgen. Der Stärkere ist nicht nur der, der mehr oder bessere Waffen hat. Der Stärkere kann auch Wirtschaftlich stärker sein, oder anderswie Druck ausüben. So funktionieren wir Menschen nun einmal. Alles andere ist pures Wunschdenken was niemanden auch nur einen Millimeter weiterbringt. Mir ist die USA als Partner viel lieber als die anderen Grossmächte. Man kann sich grösstenteils, auch trotz Trump, auf sie Verlassen. Gelten auch als Rechtsstaat.
      2 1 Melden
    • demokrit 12.07.2018 18:50
      Highlight @Ueli, "aggressiv-imperialistisch" ist das, weil diese chinesischen Basen nicht im eigenen Land und ohne jedes Einverständnis dieser Länder errichtet wurden (dies im Unterschied zu den amerikanischen Basen übrigens). Du darfst dich gerne einmal über die Neun-Striche-Linie informieren. Die Militärausgaben im Ausland sind auch ganz und gar kein Klacks, schon gar nicht im Verhältnis zum bescheidenen Hindukuscheinsatz der Bundeswehr (der wesentlich friedlichere Motive hat).

      Im Beleidigen und trolligen Verdrehen bist Du König. Dein Machttrieb liegt dir.
      1 3 Melden
    • Ueli der Knecht 12.07.2018 21:54
      Highlight demokrit: Sind also die amerikanischen Basen in Afghanistan, im Irak und in Syrien (um nur ein paar Beispiele zu nennen) tatsächlich mit dem Einverständnis der jeweiligen Staatswesen aufgebaut worden?

      Ich weiss nicht, in welcher Traumwelt du schon wieder lebst.

      Die einzige chinesische Militärbasis im Ausland ist in Dschibuti. "Offizielles Ziel der Basis ist es, friedenserhaltende Missionen und humanitäre Hilfe in Afrika und Westasien zu unterstützen sowie als logistische Stütze des Anti-Piraterie-Kampfs am Horn von Afrika zu dienen" (SPIEGEL). Notabene: Mit Dschibutis Einverständnis!
      4 2 Melden
    • Ueli der Knecht 12.07.2018 22:04
      Highlight glo..: Das Recht des Stärkeren definiere ich als Machtpolitik. Nicht unbedingt wirtschaftliche Stärke, sondern eher militärische. Aber auch wirtschaftliche Stärke kann missbraucht werden. Da gebe ich dir recht.

      Das Gegenteil vom "Recht des Stärken" wäre das Recht der Fairness. Das Recht unter Gleichberechtigten. Diplomatie, so wie es zB. beim westfälischen Frieden oder am Wiener Kongress völkerrechtlich definiert wurde. Auch die UN-Charta sieht Gleichbereichtigung der Staaten vor, ausser den leidigen Veto-Rechten der Supermächten.

      Machtpolitik brachte bisher immer nur Krieg und Zerstörung!
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    • demokrit 13.07.2018 11:16
      Highlight In Afghanistan ja, Afghanistan ist demokratisch, im Irak gibt es keine Basis (bereits 2011 geräumt), in Syrien sind es Autonomie-Gebiete, die unter Kontrolle der Kurden stehen. Der Westen tut gut daran, die säkularen Kurden im Kampf gegen den IS und die türkischen Dschihadisten-Söldner (zu grossen Teilen ehemalige IS-Mitglieder) zu unterstützen.

      China hat in fremden Zonen mehrere Inseln künstlich aufgeschüttet und darauf Militärbasen errichtet. Guckst du hier:
      https://www.welt.de/politik/ausland/article128973696/Stueckweise-holt-sich-Peking-das-Suedchinesische-Meer.html
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  • Watcher 10.07.2018 16:51
    Highlight 0,2% wären noch zu viel.
    Deutschland gibt etwa 4x so viel an die NATO wie sie für Bildung ausgibt. Bei den Gesundheitskosten siehts etwa gleich aus.
    Aber ich verstehe Trump, wer viel Geld in die Rüstungindustrie investiert ist unzufrieden wenn "das Geschäft" nicht läuft wie gewünscht. Da kann man nur noch hoffen, dass nicht noch ein zusätzlicher künstlicher Krieg kreiert wird. Am besten das Geld direkt an die Anleger zusenden ohne Panzer und Munition als Gegenleistung, dafür Frieden.
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    • dan2016 10.07.2018 17:53
      Highlight Auch bei sympathischen und populären Beitägen wäre es sinnvoll, korrekte Zahlen zu bringen.
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  • tagomago 10.07.2018 16:41
    Highlight USA soll doch einfach seine Ausgaben senken. Problem gelöst.
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    • Oh Dae-su 10.07.2018 17:57
      Highlight Seh ich auch so. Die Nato hätte auch mit 1% noch die bei weitem grösste militärische Schlagkraft auf der Welt. Zur Abschreckung würde das längstens reichen.
      Aber klar, würde die USA ihr Armeebudget senken, könnten sie halt eventuell ein bisschen weniger Imperialist spielen.
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    • _kokolorix 10.07.2018 20:49
      Highlight Um überall auf der Welt einen dicken Hals zu machen würde auch ein Zehntel des heutigen US Budgets locker reichen. Der grösste Teil des Geldes landet sowieso direkt in den Taschen der reichsten Amis, das macht nicht einmal den Umweg über das Pentagon. Der Hauptzweck des gigantischen Rüstungskomplexes ist die Bereicherung einiger weniger. Wenns dann mal zur Sache geht, funktioniert das Meiste sowieso nicht
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    • Moudi 10.07.2018 21:48
      Highlight Dann hätte ja die Rüstungsindustrie massive Einbußen zu befürchten!!! Geht doch nicht!?
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