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Kalte Nasen bei grösstem Nato-Manöver seit Ende des Kalten Krieges



Das grösste Nato-Manöver seit Ende des Kalten Krieges läuft nach Angaben des Gastgebers Norwegen nach Plan. Es gebe «kalte Füsse, kalte Finger und kalte Nasen», aber man habe es geschafft, eine riesige Anzahl von Soldaten zu bewegen.

Dies sagte der norwegische Verteidigungsminister Frank Bakke-Jensen am Dienstag an einer Pressekonferenz mit Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg. Zudem habe man schon jetzt neue Fähigkeiten erworben, die notwendig seien, um einander gegenseitig zu verteidigen. «Das ist kollektive Verteidigung in der Praxis», sagte Bakke-Jensen.

Stoltenberg betonte noch einmal, dass sich das Manöver nicht gegen Russland richte. Die Nato übe, um Konflikte verhindern zu können und nicht, um einen Konflikt zu provozieren, sagte er. Russland sei über «Trident Juncture» informiert worden und habe sogar die Möglichkeit, die Übung durch Beobachter zu begleiten.

50'000 Soldaten

Stoltenberg, Bakke-Jensen und Vertreter aus den anderen Bündnisstaaten waren am Dienstag zu Gast auf einem Übungsgelände nahe der norwegischen Stadt Trondheim. Sie wollten sich dort persönlich ein Bild vom grössten alliierten Manöver seit Ende des Kalten Krieges machen.

Die Nato-Grossübung «Trident Juncture» hat am vergangenen Donnerstag begonnen und soll noch bis nächste Woche dauern. Insgesamt nehmen rund 50'000 Soldaten aus den Nato-Staaten sowie den Partnerländern Finnland und Schweden teil. Die Bundeswehr ist mit mehr als 8000 Soldaten zweitgrösster Truppensteller nach den USA.

Ziel des Manövers ist es, ein Signal der Abschreckung an Russland zu senden und für den sogenannten Bündnisfall zu trainieren. Dieser könnte ausgerufen werden, wenn einer oder mehrere der 29 Mitgliedstaaten von einem Gegner angegriffen würden. In der Folge müssten dann die anderen Alliierten Beistand leisten. (whr/sda/dpa)

Die Nato startet ihr grösstes Manöver seit dem Kalten Krieg

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Video: srf

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
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    Alle Leser-Kommentare
  • Zauggovia 30.10.2018 19:22
    Highlight Highlight Und in der CH wird von Mitte bis Links weiterhin der ewige Frieden gefeiert und die Armee frischfröhlich weiter verkleinert.
  • LibConTheo 30.10.2018 15:01
    Highlight Highlight Lustig:

    "Stoltenberg betonte noch einmal, dass sich das Manöver nicht gegen Russland richte."

    und weiter unten...

    "Ziel des Manövers ist es, ein Signal der Abschreckung an Russland zu senden und für den sogenannten Bündnisfall zu trainieren."

    Schön zu sehen dass sich Stoltenberg seine Glaubwürdigkeit selbst in die Versenkung wirft.


    • DemonCore 30.10.2018 16:40
      Highlight Highlight Abwehr ist das Schlüsselwort. Abwehr richtet sich gegen niemandem, ausser gegen den Angreifer.
    • LibConTheo 30.10.2018 16:55
      Highlight Highlight @DemonCore:

      Von einem "Verteidigungsbündnis" kann die NATO ja ein Liedchen singen, gel ;)
    • walsi 30.10.2018 17:00
      Highlight Highlight Das passiert wenn einem die eigenen Lügen egal sind. Gegen wen, wenn nicht die Russen, muss sich die NATO verteidigen?
    Weitere Antworten anzeigen

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