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Boko-Haram-Anführer soll bei Luftangriff schwer verwundet worden sein

Schon mehrmals hat die nigerianische Armee Boko-Haram-Anführer Shekau für tot erklärt – jetzt heisst es, der Terrorchef sei schwer verwundet. Eine Bestätigung der Islamisten gibt es bislang nicht.



FILE - In This Monday May 12, 2014 file photo taken from video by Nigeria's Boko Haram terrorist network, and shows their leader Abubakar Shekau speaking to the camera. A struggle in Nigeria's Islamic extremist group Boko Haram is playing out in public with a new leader named by the Islamic State group accusing longtime leader Abubakar Shekau of killing his own people and living in luxury while fighters' babies starve. (AP Photo/File)

Abubakar Shekau ist offenbar verwundet worden. Bild: AP/Militant Video

Ein Artikel von

Spiegel Online

Bei einem Luftangriff auf ein Versteck der islamistischen Terrororganisation Boko Haram sollen dem nigerianischen Militär zufolge mehrere Anführer der Gruppe getötet worden sein.

Der Chef der Terrormiliz, Abubakar Shekau, sei bei der Attacke im Nordosten Nigerias schwer verletzt worden, teilten die Streitkräfte mit. Der Angriff erfolgte demnach am vergangenen Freitag in der Sambisa-Waldregion im Bundesstaat Borno.

Die Pressemitteilung des Militärs sagt nicht eindeutig, ob Shekau schwer oder tödlich verletzt wurde. Das Militär hatte in der Vergangenheit bereits mehrfach seinen Tod vermeldet, dieser meldete sich dann jedoch mit Video- oder Audiobotschaften.

Nach Angaben eines Armeesprechers seien die Rebellenkommandeure Abubakar Mubi, Malam Nuhu und Malam Hamman bei dem Angriff das Boko-Haram-Lager getötet worden.

Boko-Haram-Anführer Shekau hatte die Führung der sektenartigen Extremistengruppe übernommen, nachdem ihr Gründer Mohammed Yusuf 2009 vom Militär getötet worden war.

Boko Haram kämpft seit 2009 im mehrheitlich muslimischen Norden Nigerias für einen islamischen Staat. In dem Konflikt wurden mehr als 20'000 Menschen getötet und 2,6 Millionen weitere zur Flucht aus ihren Häusern gezwungen. Nach der Ausweitung des Konflikts auf die Nachbarländer Kamerun, Niger und Tschad griffen diese militärisch ein und drängten die Rebellengruppe deutlich zurück. Dafür setzt Boko Haram nun aber verstärkt auf Anschläge auf die Zivilbevölkerung.

Boko Haram – Nigerias Terror in Fakten

Zuletzt soll Boko Haram einen Gefangenenaustausch im Fall der mehr als 200 entführten Mädchen aus dem Nordosten Nigerias gefordert haben. Das legt zumindest ein Video nahe, das kürzlich im Internet von Kreisen verbreitet wurde, die Boko Haram nahestehen. Die Aufnahmen zeigen angeblich Dutzende der entführten Schülerinnen aus dem Ort Chibok. Ein bewaffneter Kämpfer erklärte, die Mädchen könnten freikommen, sobald die Regierung inhaftierte Boko-Haram-Mitglieder freilasse.

Kämpfer der Boko Haram hatten im April 2014 im Bundesstaat Borno 276 die überwiegend christlichen Schülerinnen aus Chibok entführt. Einige Dutzend entkamen noch im Chaos der Entführung, der Rest gilt seither als verschollen.

anr/dpa/AFP/Reuters

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