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North Korean leader Kim Jong Un smiles while walking with U.S. President Donald Trump on Sentosa Island in Singapore Tuesday, June 12, 2018. Kim has a sweptback hairstyle with the sides and back shaved neatly, and experts say it’s part of his efforts to model his appearance on his grandfather Kim Il Sung who founded North Korea in 1948. (AP Photo/Evan Vucci)

Nur eine Woche nach dem historischen Treffen zwischen Kim Jong Un und Donald Trump ist der nordkoreanische Machthaber auf Staatsbesuch in China Bild: AP/AP

Was macht Kim Jong Un nur eine Woche nach dem Singapur-Gipfel in Peking?

19.06.18, 05:20 19.06.18, 06:45


Nach dem historischen Treffen in Singapur ist Kim Jong Un nach China gereist. Das berichtete die chinesische Nachrichtenagentur Xinhua.

Kim werde demnach Gespräche am Dienstag und Mittwoch in der chinesischen Hauptstadt führen. Es wird erwartet, dass Kim die chinesische Führung über die Ergebnisse des Singapur-Gipfels informiert, bei dem der Nordkoreaner vor einer Woche erstmals mit dem US-Präsidenten Donald Trump zusammengekommen war.

Viele Beobachter sehen China als einen heimlichen Gewinner des Treffens zwischen den USA und Nordkorea. Peking will weder nordkoreanische Atomwaffen noch US-Truppen vor der eigenen Haustür. Insofern hätte der Gipfel in Singapur aus chinesischer Sicht kaum besser laufen können. Kim Jong Un bekräftigte, die Denuklearisierung voranzutreiben. Trump kündigte derweil an, gemeinsame Militärmanöver mit Südkorea in der Region einzustellen.

Air-China-Flug als Symbol

China hatte bereits einen symbolischen Sieg errungen, bevor Trump und Kim Jong Un am vergangenen Dienstag zu ihrem historischen Handschlag ansetzten. Der nordkoreanische Führer und seine Delegation waren mit Sondermaschinen der chinesischen Fluggesellschaft Air China nach Singapur gereist. Mit den chinesischen Flugzeugen ging es für Kim dann auch zurück Richtung Heimat, was als Zeichen gewertet werden kann, wie sehr er Peking vertraut.

In this photo released by the Ministry of Communications and Information, Singapore, North Korean leader Kim Jong Un, center, stands before boarding the airplane, at Changi airport, following the summit with U.S. President Donald Trump, Tuesday, June 12, 2018 in Singapore. (Ministry of Communications and Information, Singapore via AP)

Hier steht Kim Jong Un bei seiner Ankunft in Singapur vor einem Flugzeug von Air China. Bild: AP/Ministry of Communications and Information, Singapore

Im Zuge seiner Charmeoffensive seit Jahresanfang hatte Kim Jong Un Ende März zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt 2011 überraschend China besucht und die alte Freundschaft wiederbelebt. Wenige Wochen später folgte ein weiteres Treffen mit Xi Jinping in der chinesischen Hafenstadt Dalian.

Nach Jahren der frostigen Beziehungen wegen seiner Atom- und Raketentests und der von China als grösstem Handelspartner umgesetzten internationalen Sanktionen hatten sich beide Seiten dabei wieder angenähert und eine enge Abstimmung verabredet. (sda/dpa/afp/vom)

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Brikne, 20.7.2017
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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Echo der Zeit 19.06.2018 17:49
    Highlight Trump ist nicht Gut auf China zu Sprechen - wieso sollten die ihm Schützenhilfe leisten bei Nordkorea. China hat wohl am meisten Einfluss auf Nordkorea. Wahrscheinlich Lachen sie sich Kaputt über denn Orangenen Affen und Diskutieren wann der beste Zeitpunkt ist um ihn in die Pfanne zu Hauen.
    2 1 Melden
  • Baba 19.06.2018 08:03
    Highlight Was Kim in Peking macht? Der hat den Flieger zurückgebracht!
    0 1 Melden
  • JJ17 19.06.2018 07:55
    Highlight Gut die Sache mit dem Flugzeug war vielleicht auch nicht ganz freiwillig, denn wenn ich mich nicht täusche hätte er mit seiner Air Koryo Maschine sowieso einen Zwischenstopp machen müssen, da die so veraltet ist, dass die Reichweite nicht von Pjöngjang nach Singapur reicht. Aber für China ist es natürlich schon von Bedeutung, dass sie mit solchen kleinen Gesten nicht aussenvor gelassen werden.
    1 1 Melden

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