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North Korean leader Kim Jong Un smiles as he watches the test of a new type of anti-air guided weapon system in this undated file photo released by North Korea's Korean Central News Agency (KCNA) on April 2, 2016.       REUTERS/KCNA/Files  ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO THIRD PARTY SALES. SOUTH KOREA OUT. NO COMMERCIAL OR EDITORIAL SALES IN SOUTH KOREA

Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un.
Bild: KCNA/REUTERS

Kim Jong Un über Raketentest: «Nordkorea kann nun jede Jauchegrube des Bösen angreifen»

Nordkorea hat eigenen Angaben zufolge einen neuen Antrieb für eine Interkontinentalrakete getestet – mit Erfolg. Nun ist angeblich ein Atomangriff auf die USA möglich.



Ein Artikel von

Spiegel Online

Es ist die jüngste Propaganda-Attacke von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un: Das kommunistische Regime feiert den nach eigenen Angaben erfolgreichen Test eines neuen Antriebs für eine Interkontinentalrakete. Das Triebwerk sei auf Kims Kommando gezündet worden, meldete die staatliche Nachrichtenagentur KCNA.

Nordkorea könne nun «einen neuen Typ von ballistischen Interkontinentalraketen mit schlagkräftigeren Atomsprengköpfen ausrüsten und jede Jauchegrube des Bösen auf Erden einschliesslich des US-Festlands» angreifen, sagte Kim laut KCNA.

Den Angaben zufolge überwachte Kim persönlich den Test. «Dieser grosse Erfolg gibt uns die feste Garantie, eine andere Art von Atomangriff auf die US-Imperialisten und andere feindliche Kräfte zu starten», sagte der Diktator laut KCNA.

Verschärfte Sanktionen

Nordkorea hatte in den vergangenen Monaten eine ganze Reihe von Raketentests gemeldet sowie angegeben, einen Atomsprengkopf entwickelt zu haben. Experten sind aber skeptisch, dass die Angaben immer der Wahrheit entsprechen.

Die Lage in der Region ist seit einem nordkoreanischen Atomtest im Januar – dem vierten des Landes – und dem umstrittenen Start einer Weltraumrakete sehr gespannt. Der UNO-Sicherheitsrat verschärfte jüngst seine Sanktionen gegen das kommunistische Regime. Auch China, der letzte grössere Verbündete des abgeschotteten Landes, setzt diese Sanktionen inzwischen um.

Nordkorea drohte auch angesichts eines Manövers der US-Streitkräfte mit Südkorea mit Erstschlägen gegen das Nachbarland und die USA. Zudem feuerte das nordkoreanische Militär mehrfach Raketen ins offene Meer, darunter eine Mittelstreckenrakete.

wit/dpa/AFP/Reuters

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    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 09.04.2016 09:54
    Highlight Highlight Die künstlich lachenden Militär-Manöggel mit dem Notizblöckchen in der Hand dienen einem verwöhnten "Riesenbaby" mit dem Namen "Kim Jong Un".
    Dieses Riesenbaby kann jederzeit wütend werden, wenn es nicht sofort bekommt, wonach es verlangt!
    Dann beginnt es zu "täubeln" und schmeisst sein atomares Spielzeug in die Richtung böser Nachbarn, die das "Riesenbaby" dauernd hänseln und mit Grimassen aufziehen...
    Unheimlich, und gleichzeitig völlig schräg!
    Das zeigt, wohin eine antiautoritäre Erziehung für einen halbgöttlichen Thronfolger führt:
    Zu einem monströsen "Riesen-Baby", das die Welt bedroht.

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