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epa05916396 F16 fighters of the USA Air Force are seen on the runway during a Seventh Air Force and the 8th Fighter Wing host exercise Max Thunder at the eighth Fighter Wing in Gunsan, South Korea, 20 April 2017. South Korea and US Air Force is holding the annual the Max Thunder exercise from 17 to 28 April May 2017 amid tensions over nuclear issues in the Korean Peninsula.  EPA/JEON HEON-KYUN

F16-Kampflugzeuge der US-Luftwaffe bei einem Manöver in Südkorea. Bild: JEON HEON-KYUN/EPA/KEYSTONE

US-Langstrecken-Bomber fliegen Manöver nahe Nordkoreas Grenze



Deutliches Warnsignal an Nordkorea: Zwei US-Langstreckenbomber sind für ein gemeinsames Abschreckungsmanöver mit der südkoreanischen und japanischen Luftwaffe in die Konfliktregion entsandt worden.

Die zehnstündige Übung mit den beiden Überschallmaschinen vom Typ B-1B Lancer sei eine Reaktion auf Nordkoreas jüngsten Test einer ballistischen Interkontinentalrakete und auf das Atomwaffenprogramm des Landes, teilte das US-Militär am Samstagmorgen mit.

Die von südkoreanischen F15-Kampfjets und amerikanischen F16-Maschinen begleiteten Bomber seien bis an die Militärische Demarkationslinie zwischen den verfeindeten Nachbarstaaten herangeflogen, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf Verteidigungskreise.

Gemeinsam hätten die Flugzeuge einen Angriff auf nordkoreanische Ziele simuliert, hiess es weiter. Auf dem Rückweg zu ihrem Stützpunkt auf der Pazifikinsel Guam flogen die Bomber nach offizieller Darstellung im Verbund mit F2-Kampfjets der japanischen Luftwaffe.

«Bedrohung für unsere Verbündeten»

«Nordkoreas Vorgehen ist eine Bedrohung für unsere Verbündeten, Partner und für unser Heimatland», erklärte US-Luftwaffengeneral Terrence O'Shaughnessy. Man stehe für den Ernstfall bereit, «um das volle tödliche Potenzial unserer alliierten Streitkräfte zu entfesseln».

Nordkorea hatte am Dienstag - am Unabhängigkeitstag der USA und kurz vor dem G20-Gipfel in Hamburg - erstmals eine Interkontinentalrakete getestet. US-Präsident Donald Trump drohte Machthaber Kim Jong Un daraufhin mit einer harten Reaktion.

Die Regierung in Washington befürchtet unter anderem, dass das isolierte Land mit Atomsprengköpfen versehene Langstreckenraketen baut, die US-Territorium erreichen können. (sda/dpa)

Raketenübung von USA und Südkorea nach Nordkoreas Raketentest

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    Alle Leser-Kommentare
  • der_senf_istda 08.07.2017 13:23
    Highlight Highlight Kim wird weiter an der Bombe basteln. Kim und seine Leute sind irrational und von Emotionen geleitet. Bevor sie untergehen würden sie die ganze Welt in den Abgrund reissen wollen. Im Gegensatz zu USA wird keine Institution den Abschuss einer IC-Rakete verhindern.
    Sobald Kim die Bombe hat muss jederzeit mit einem Abschuss gerechnet werden.
    Deshalb muss es m.E. jetzt einen Präventivschlag gegen das Nordkoreanische Regime geben. Das ist keine gute Lösung aber die beste in dieser Situation.
    4 3 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

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