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Nordkorea nennt Trump einen «Irren» und «tollwütigen Hund»



Nordkorea hat mit Verzögerung auf den Atomknopf-Vergleich von US-Präsident Donald Trump reagiert. Die Parteizeitung «Rodong Sinmun» bezeichnete die Twitter-Botschaft Trumps von Anfang Januar am Dienstag als «Zuckung eines Irren» und «Gebell eines tollwütigen Hundes».

Trumps Atomknopf-Tweet sei Ausdruck des «geistigen Zustands eines Versagers», der unter «Aggressionsstörungen und Schizophrenie leidet». Trump hatte am 2. Januar in einer Reaktion auf die Neujahrsansprache Kim Jong Uns geschrieben, er habe einen «viel grösseren und mächtigeren» Atomknopf als der nordkoreanische Machthaber.

In Trumps Tweet hiess es: «Der Atomknopf ist immer auf meinem Tisch.» Der Präsident schrieb weiter: «Kann jemand aus seinem ausgelaugten und ausgehungerten Regime ihm bitte sagen, dass ich auch einen Atomknopf habe. Aber er ist viel grösser und mächtiger als seiner, und mein Knopf funktioniert!»

In seiner Neujahrsansprache hatte Kim zuvor allerdings nicht nur einen Einsatz von Atomwaffen angedroht, sondern gegenüber Südkorea auch Dialogbereitschaft signalisiert.

Die Spannungen auf der seit Jahrzehnten geteilten koreanischen Halbinsel hatten sich in den vergangenen Monaten verschärft. Grund dafür waren unter anderem mehrere Raketentests und der bislang gewaltigste Atomtest Pjöngjangs sowie ein heftiger verbaler Schlagabtausch zwischen Trump und Kim. Unter anderem hatte Trump Nordkorea mit Vernichtung gedroht.

Seit Jahresbeginn kam jedoch Bewegung in den Konflikt, nachdem Kim in seiner Neujahrsansprache Dialogbereitschaft mit dem Süden signalisiert hatte.

Am vergangenen Dienstag trafen sich erstmals seit mehr als zwei Jahren Regierungsvertreter aus Nord- und Südkorea zu direkten Gesprächen. Neben der Teilnahme Nordkoreas an den Olympischen Winterspielen in Südkorea verständigten sich die seit Jahrzehnten verfeindeten Nachbarstaaten auf Schritte zur militärischen Deeskalation. (sda/afp)

Otto Warmbier stirbt nach 17 Monaten Haft in Nordkorea

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gregor Hast 16.01.2018 17:33
    Highlight Highlight Dass Trump wieder eins auf die Birne gekriegt hat, freut natürlich die Mainstream!
    5 7 Melden
  • Therealmonti 16.01.2018 16:09
    Highlight Highlight Ziemlich treffende Ferndiagnose aus Nordkorea.
    10 2 Melden
  • Dä_Dröggo 16.01.2018 14:33
    Highlight Highlight Den Aussagen bezüglich Trump kann ich mich nur anschliessen. Es ist irre auf dem roten Knopf einen Penisvergleich anzustreben und erzeugt das Bild eines kläffenden Köters.

    Kim Jong Un muss jetzt noch lernen seine Kritik an Trump nach innen zu kehren und schon hat man eine kleine aber existente Basis für Friedensverhandlungen in Korea.

    Sogar die Kinder an Silvester gehen verantwortungsbewusster mit Raketen um als die beiden Komplexhaufen in West und Ost.
    6 3 Melden
  • Sophia 16.01.2018 14:04
    Highlight Highlight Da hat der Trump was losgetreten. Jetzt bin ich mal gespannt, wo dieser Wettbewerb der Ausdrücke noch endet. Früher folgte dem gegenseitigen beschimpfen bis zum verbalen Notstand immer ein Krieg.
    Vielleicht sollten sich die Trumpisten mal überlegen, welchen Irren sie sich da gewählt haben. Beim Koreaner gab es ja keine Wahl, daher kann man von dort nichts anderes als Dummgeschwätz erwarten, denn Diktatoren sind immer dumm, sie haben sogar vor freien Gedanken Angst, ja und Angst macht dumm und so dreht sich hat bei denen immer alles im Kreise. Demokraten sollten da drüber stehen. Was ist Trump?
    5 4 Melden

«Trump wird die Macht teilen müssen – und dann sterben»

Eine politische Analyse der etwas anderen Art: Martin Zoller kann anhand der Analyse der Aura eines Menschen seine Zukunft sehen. So hat er die Wahl von Donald Trump richtig vorausgesagt. Jetzt allerdings scheint sich das Blatt zu wenden: Die Demokraten werden gemäss Zoller die Midterms gewinnen – und Trump wird noch vor Ablauf seiner ersten Amtszeit sterben.

Sie haben die Wahl von Donald Trump vorausgesagt. Wie ist Ihnen das gelungen? Schon 2014 wusste ich, dass Hillary Clinton keine Chance haben wird. Ich sah im Sommer dieses Jahres einen Mann als kommenden Präsidenten. Als Trump von den Republikanern zum Präsidentschaftskandidat erkoren wurde, war mir klar, dass er auch gewählt werden wird. Ich habe das damals schon in verschiedenen TV-Interviews ausgeführt.

Wie kommen Sie zu solchen Aussagen? Machen Sie politische Analysen und verbinden diese …

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