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Mindestens 28 Tote bei Anschlag nahe Wahllokal in Pakistan



Bei einem Selbstmordattentat nahe einem Wahllokal im Südwesten Pakistans sind nach Behördenangaben mindestens 28 Menschen getötet und 35 weitere verletzt worden. Der Selbstmordattentäter zündete seine Bombe inmitten einer Wählerschlange und neben einem Polizeiauto.

Das sagte der Sprecher der Polizei in Quetta, Mohamed Ramzan. Der Anschlag habe einem hochrangigen Polizisten gegolten, der die Sicherheitsvorkehrungen des Wahllokals habe prüfen wollen.

Zuvor hatte es geheissen, der Attentäter habe versucht, ins Wahllokal zu gelangen. Er habe sich in die Luft gesprengt, als die Polizei versuchte, ihn aufzuhalten. Zu dem Anschlag bekannte sich zunächst niemand.

Unter den Opfern in der südwestpakistanischen Stadt Quetta in der Provinz Belutschistan befänden sich auch Kinder und Polizisten, sagte Mohamed Jafar vom Civil Hospital in Quetta.

Bei einem weiteren Vorfall in Belutschistan war zuvor ein Polizist getötet worden, als eine Handgranate auf ein Wahllokal geworfen wurde. Drei weitere Menschen wurden verletzt.

Kopf-an-Kopf-Rennen

Belutschistan ist Pakistans ärmste und konfliktreichste Provinz und leidet unter der Gewalt islamistischer und separatistischer Aufstände. Bereits während des kurzen, aber erbittert geführten Wahlkampfes hatte es dort zahlreiche Anschläge gegeben. Bei einem von der Terrormiliz «IS» reklamierten Selbstmordattentat waren am 13. Juli 153 Menschen getötet worden.

In Pakistan sind am Mittwoch mehr als hundert Millionen Stimmberechtigte zur Wahl eines neuen Parlaments aufgerufen worden. Landesweit sind mehr als 370’000 Militärangehörige und 450’000 zusätzliche Polizisten im Einsatz, um die Sicherheit der Wahl zu gewährleisten.

Nach jüngsten Umfragen ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Regierungspartei Pakistanische Muslim-Liga (PML-N) von Ex-Premier Nawaz Sharif und der Tehreek-e Insaf (PTI) des ehemaligen Kricket-Stars Imran Khan zu erwarten. Da Wahlforschern zufolge aber vermutlich keine Partei auf eine regierungsfähige Mehrheit kommen wird, dürfte der südasiatischen Atommacht eine Hängepartie bei der Regierungsbildung beorstehen. (sda/afp/dpa)

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