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Hintermann des Attentats auf Malala: USA setzen Kopfgeld auf Terroristen aus



Das US-Aussenministerium hat für Informationen über drei hochrangige pakistanische Terroristen Belohnungen in Millionenhöhe ausgesetzt. Bis zu fünf Millionen Dollar soll es für Hinweise zum Aufenthaltsort des Chefs der pakistanischen radikalislamischen Taliban, Mullah Fazlullah, geben.

epa04533805 A video grab taken from an undated handout video released by the Tehrik-e-Taliban Pakistan (TTP) shows its head Mullah Fazlullah (C) at an undisclosed location at Pak-Afghan border. According to reports,on 18 December 2014 Mullah Fazalullah who the Pakistani authorities alleges to be hiding in Afghanistan's Kunar province, had ordered his fighters to attack the Army Public School. Pakistani Army Chief General Raheel Sharif had also visited Kabul on 18 December 2014 a day after the school attack, reportedly providing the Afghan government and commander of International Security Assistance Force, the specific intelligence on Fazalullah's involvement. Pakistani Taliban Maulana Fazlullah, whose also ordered the attempted murder of teenage education campaigner Malala Yousafzai, winner of the 2014 Nobel Peace Prize.  EPA/TTP HO BEST QUALITY AVAILABLE

Mullah Fazlullah (m.). Bild: EPA/TTP HANDOUT

So heisst es in einer in der Nacht zum Freitag veröffentlichten Stellungnahme. Fazlullah sei unter anderem für das Attentat auf die Schülerin und spätere Nobelpreisträgerin Malala Yousafzai verantwortlich.

Erst vor zwei Tagen hatten die USA mit einem Drohnenangriff in Ostafghanistan einen Sohn von Mullah Fazlullah getötet. Es war der vierte hohe pakistanische Staatsfeind, den die USA in den vergangenen Wochen ausgeschaltet haben.

Bis zu drei Millionen Dollar Belohnung sind für Informationen über den Anführer der mit den Taliban lose verbündeten pakistanischen Terrororganisation Jamaat ul-Ahrar (JUA), Abdul Wali, ausgesetzt. Der gleiche Betrag wird für Hinweise auf den Chef der ebenfalls mit den Taliban verbundenen militanten Gruppe Lashkar-e-Islam, Mangal Bagh, geboten.

Alle drei Gruppen stellten Bedrohungen für die USA und Pakistan dar. Ausserdem sei es eines ihrer Ziele, US-Truppen aus dem Nachbarland Afghanistan zu vertreiben.

Die Belohnungen sowie die Drohnenkampagne sind möglicherweise ein Versuch, die stark angespannten Beziehungen zu Pakistan zu verbessern. Die USA werfen Pakistan zunehmend scharf vor, die afghanischen Taliban zu unterstützen und so die internationalen Aufbaubemühungen im Land zu destabilisieren. (sda/dpa)

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