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Nach Dubai zum Doktor: Pakistan lässt Ex-General Musharraf vorübergehend ausreisen



Der wegen Hochverrats angeklagte frühere pakistanische Militärmachthaber Pervez Musharraf hat das Land nach Medienberichten zu einer medizinischen Behandlung in Dubai verlassen. Vor seiner Abreise am Freitag versprach der 72-Jährige, er werde zurückkehren.

epa04065252 Supporters of former Pakistani president and military ruler Pervez Musharraf light candles in front of a portrait photo of him during a rally in Islamabad, Pakistan, 09 February 2014. A Pakistan court set another deadline for former military ruler Pervez Musharraf to appear after he did not show up on 07 February for a scheduled indictment on treason charges. It was the fourth court appointment Musharraf has missed since the trial began in December. Judge Faisal Arab said the special tribunal would issue a warrant for the former president's arrest if he fails to attend the next hearing on 18 February. Musharraf, who faces treason charges for abrogating the constitution in 2007, is being treated at a military hospital in Pakistan after complaining of chest pains while being driven to court on 02 January.  EPA/SOHAIL SHAHZAD

Ab nach Dubai: Pakistans Ex-Militärmachthaber darf ausreisen.
Bild: SOHAIL SHAHZAD/EPA/KEYSTONE

«Ich liebe meine Heimat und werde in einigen Wochen oder Monaten zurückkommen», zitierte ihn die Zeitung «The Dawn». Die Regierung hat dem Ex-General erlaubt, das Land zu verlassen, nachdem das Oberste Gericht ein Ausreiseverbot aufgehoben und Musharraf versprochen hatte, sich nach seiner Rückkehr allen Vorwürfen gegen ihn zu stellen.

Musharraf hatte Pakistan nach seinem Putsch gegen Premierminister Nawaz Sharif von 1999 bis 2008 regiert. Dem Ex-Armeechef wird vorgeworfen, mit der Verhängung des Ausnahmezustands 2007 die Verfassung ausser Kraft gesetzt zu haben. Dies kommt laut Gesetz Hochverrat gleich. Der 72-Jährige weist die Vorwürfe als politisch motiviert zurück.

Musharraf war nach einem vierjährigen selbst gewählten Exil im März 2013 nach Pakistan zurückgekehrt, um bei der Parlamentswahl im Mai zu kandidieren. Daraufhin wurde er unter Hausarrest gestellt. In einem weiteren Verfahren muss er sich im Zusammenhang mit der Ermordung von Ex-Premierministerin Benazir Bhutto 2007 verantworten. (kad/sda/dpa)

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