International
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Todesstrafe: Pakistan hängt 351 Menschen in 14 Monaten



351 Menschen hat Pakistan seit der Aufhebung eines Moratoriums auf die Todesstrafe im Dezember 2014 gehängt. Das geht aus einem am Freitag veröffentlichten Bericht des Pakistan Gerechtigkeits-Projekts und der britischen Menschenrechtsorganisation Reprieve hervor.

Das sei die höchste Zahl, die in der jüngeren Geschichte des Landes verzeichnet worden sei. In 2007 habe das Projekt 135 Fälle gezählt. Damit stehe Pakistan an dritter Stelle der Länder mit den meisten Exekutionen, nach China und Iran.

Nach dem Bericht wurden mindestens fünf Jugendliche hingerichtet. Ausserdem seien unter den Gehenkten Menschen mit geistigen Störungen sowie Opfer von Folter gewesen.  Viele Verfahren seien «unfair» gewesen. Obwohl die Aufhebung des Banns mit der Bekämpfung des Terrorismus gerechtfertigt worden sei, hätten fast 90 Prozent der Fälle mit Terrorismus nichts zu tun gehabt.

Im Dezember 2014 hatten pakistanische Taliban in der nordwestpakistanischen Stadt Peshawar eine Schule überfallen und mehr als 130 Kinder getötet. Daraufhin waren Militärtribunale eingeführt und das Moratorium auf die Todesstrafe aufgehoben worden.

(sda/dpa)

Alltag von Kindern in Pakistan

Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Panne bei -30 Grad: Passagiere müssen 16 Stunden in Flugzeug warten

Bei bitterer Kälte haben rund 250 Flugpassagiere 16 Stunden an Bord einer in Kanada festsitzenden US-Linienmaschine ausharren müssen. Möglicherweise liess die Kälte von minus 30 Grad eine Tür der Maschine zufrieren.

Die Maschine der US-Fluggesellschaft United Airlines auf dem Weg nach Hongkong war am Samstagabend wegen eines medizinischen Notfalls auf dem Flughafen der nordostkanadischen Stadt Goose Bay gelandet, wie der Sender CBC berichtete. Der betroffene Passagier wurde in ein Spital gebracht …

Artikel lesen
Link zum Artikel