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Ein Tag der Trauer nach den blutigen Protesten: Palästinenser rufen Generalstreik aus



Nach den blutigen Unruhen im Gazastreifen sind am Samstag im Westjordanland und in Ost-Jerusalem die Läden geschlossen geblieben. Der Generalstreik bezog sich auch auf Privatschulen, die samstags offen sind.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas hatte nach den Konfrontationen an der Grenze zu Israel einen Tag der Trauer ausgerufen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums in Gaza erschossen israelische Soldaten am Freitag beim «Marsch der Rückkehr» mindestens 15 Palästinenser. Mehr als 1400 wurden verletzt, vor allem durch Tränengas.

epa06637416 Palestinians protesters run for cover from Israeli tear-gas during clashes after protests along the border between Israel and Gaza Strip, in the eastern Beit Hanun town, in the northern Gaza Strip, 30 March 2018. Seven Palestinians were kiled and more 500 others injured during the clashes along the border with Israel. Clashes erupted in various locations in the West Bank and alongside the Israeli borders with Gaza as Palestinians hold protests on the occasion of Land Day, the annual day commemorating the events of 30 March 1976 when marches and a general strike was organized in the Arab towns in the occupied lands. The 1976 marches were against the Israeli government announcement to expropriate thousands of acres of land for settlement. Its considered a day for the right of Palestinians to return to their land.  EPA/MOHAMMED SABER

Ausschreitungen am Freitag: 15 Tote und viele Verletzte. Bild: EPA/EPA

Nach palästinensischen Medienberichten waren mehr als 20'000 Menschen zum «Marsch der Rückkehr» gekommen. Die radikal-islamische Hamas wollte mit der Aktion ihren Anspruch auf ein «Recht auf Rückkehr» für palästinensische Flüchtlinge und deren Nachkommen in das Gebiet des heutigen Israels untermauern. Israel lehnt eine Rückkehr in das eigene Staatsgebiet ab.

Am Samstag sollen im Gazastreifen die Toten beerdigt werden. Die Bevölkerung ist dazu aufgerufen, die Verletzten zu besuchen. (sda/dpa)

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Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
24Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Kubod 31.03.2018 15:30
    Highlight Highlight Die übliche Choreographie.
    - Islamische Terrorgruppen greifen Israel an. Stille bei den linken Reflexempörten.
    - Israel baut einen Grenzzaun, um den Terror zu stoppen. Aufschrei bei den linken Antisemiten von wegen Mauerbau und so.
    - Islamische Terrorgruppen organisieren einen Angriff auf den Grenzzaun. Es gibt Tote. Zuverlässige Reaktion der linken Terrorunterstützer.

    Das wiederum ruft Leute wie mich auf den Plan, die die Propaganda nicht unbeantwortet lassen wollen.

    Die Hamas hat verkündet, dass die Choreografie bis Mitte Mai schon feststeht.
    Popkorn liegt bereit. Das Glas Wein auch.
    • Kubod 31.03.2018 15:33
      Highlight Highlight Das Glas Wein trink ich mal.

      Dann das Bullshit - Bingo bereitlegen und die von der Moslembruderschaft inspirierten Kommentare geniessen.

      Linker Antisemitismus auf 3,2,1..
    • Sebastian Wendelspiess 31.03.2018 16:04
      Highlight Highlight Kritik an Israel wird immer mit Antisemitismus und Terrorunterstützer beantwortet. Das ist Propaganda. Ausserdem unterstützt Israel selber im Golan Terroristen, pure Doppelmoral und kann nicht ernst genommen werden.
    • manhunt 31.03.2018 17:38
      Highlight Highlight administrativhaft und folter von minderjährigen, systematische und illegale landenteignung, illegaler siedlungsbau, zerstörung von agrarflächen, de facto die zerstörung der lebensgrundlage und das nun seit mehr als 50 jahren. damit haben sogar etliche israeli grösste mühe. aber kritik an der israelischen politik wird gleich als antisemitismus bezeichnet. zum kotzen wie viele sich zum thema äussern, ohne auch nur den hauch einer ahnung zu haben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Randy Orton 31.03.2018 11:08
    Highlight Highlight Wieso schreibt man nicht einfach „die Terrororganisation Hamas“ anstatt „die radikal-islamische Hamas“? Beim IS wird auch nicht so unzimperlich mit Begriffen umgegangen und die Hamas ist zu Recht als Terrororganisation eingestuft (von der EU, von den USA und natürlich auch von Israel).
    • Biggie Smalls 31.03.2018 13:10
      Highlight Highlight wenn die eu/usa/"israel" das sagen, dann ist das so sicher wie der tod....
    • Zingoo 31.03.2018 13:28
      Highlight Highlight Ganz einfach!! Weil Hamas das Land gehört! Palästina gehört den palästinensern! Und die „israeli“ im jahr 1948 sind von der ganzen Welt nach Palästina gereist und das Land anaktiert! Und die palästinensern vertrieben.
      Israel ist ein mächtiger terrorstaat!
    • oXiVanisher 31.03.2018 13:34
      Highlight Highlight Wohl weil auch nicht von den Ultra-Orthodoxen Juden gesprochen wird, welche in der Knesset immer mehr sagen wo es lang geht. https://www.srf.ch/sendungen/dok/der-einfluss-der-ultraorthodoxen-waechst
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