DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Ein Anti-Trump-Plakat in Pakistan spricht Bände. 
Ein Anti-Trump-Plakat in Pakistan spricht Bände. 
Bild: EPA/EPA

«Nichts als Lügen und Betrug»: Trump will Palästina und Pakistan den Geldhahn zudrehen

03.01.2018, 00:2103.01.2018, 00:22

Die USA haben Palästina mit der Einstellung von Finanzhilfen gedroht. US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Tweet am Dienstag, die USA würden Zahlungen zurückbehalten, weil die Palästinenser nicht länger bereit seien, über Frieden zu sprechen. Ebenso will er Gelder an Pakistan streich. 

Trump erklärte, Washington würde den Palästinensern «Hunderte Millionen von Dollar pro Jahr» zahlen und dafür keine Wertschätzung erhalten. Diese wollten nicht einmal mehr über einen längst überfälligen Friedensvertrag mit Israel verhandeln, fügte er an. 

Drohungen auch an Pakistan

Die USA erhöhen auch den Druck auf Pakistan, um das Land zu einem härteren Vorgehen gegen Terroristen zu bewegen. 225 Millionen Dollar an Hilfsgeldern sollen vorerst nicht fliessen.

Die pakistanische Regierung bestellte nach den jüngsten Anschuldigungen von US-Präsident Donald Trump den Botschafter der Vereinigten Staaten ein.

Trump hatte Pakistan in seiner ersten Twitter-Botschaft des neuen Jahres ins Visier genommen: Er warf dem Land vor, «Terroristen» Zuflucht zu gewähren und drohte mit einer Einstellung der US-Hilfen.

«Die Vereinigten Staaten haben Pakistan törichterweise mehr als 33 Milliarden Dollar an Hilfen im Laufe der vergangenen 15 Jahre gegeben», schrieb der Präsident. Pakistan habe den USA seinerseits «nichts als Lügen und Betrug» geboten und sie für dumm gehalten, kritisierte Trump weiter.

«Sie gewähren den Terroristen Zuflucht, die wir in Afghanistan jagen. Das ist vorbei!», drohte er.

«Pakistan hat seit Jahren ein doppeltes Spiel betrieben.»
Nikki Haley
Nikki Haley, UN-Botschafterin der USA.
Nikki Haley, UN-Botschafterin der USA.
Bild: AP/FR170079 AP

Uno-Botschafterin Nikki Haley erklärte am Dienstag, die USA hielten 255 Millionen Dollar an Hilfsgeldern zurück, weil Pakistan nicht vollständig mit Amerika bei der Terrorismusbekämpfung kooperiere. «Pakistan hat seit Jahren ein doppeltes Spiel betrieben.»

Zwar arbeite es mit den USA gelegentlich zusammen. Aber es gewähre den Terroristen, die US-Soldaten in Afghanistan angriffen, auch Unterschlupf. «Dieses Spiel ist für diese Regierung inakzeptabel.»

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und unseren Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fall Petito: FBI findet Gegenstände von Freund und menschliche Überreste

Noch immer ist der Fall Gabby Petito nicht abgeschlossen. Doch FBI-Ermittler haben möglicherweise einen entscheidenden Fund gemacht.

Neue Wendung im Fall der getöteten Gabby Petito: Ermittler haben bei der Suche nach dem Freund der 22-Jährigen offenbar menschliche Überreste entdeckt. Man habe am Mittwoch in einem Naturreservat im US-Bundesstaat Florida etwas gefunden, das diesen Anschein erwecke, sagte FBI-Ermittler Michael McPherson.

Die Polizei sucht seit Wochen nach dem 23-Jährigen, der im Fall Petito für die Ermittler als «Person von Interesse» gilt. Die Polizei hat McPherson zufolge ausserdem einen Laptop und einen …

Artikel lesen
Link zum Artikel