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German model and reality-TV star Gina-Lisa Lohfink arrives at the court in Berlin, Germany, June 27, 2016. REUTERS/Hannibal Hanschke

Gina-Lisa Lohfink vor dem Gerichtsgebäude in Berlin. Bild: HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS

Mutmasslicher Vergewaltiger von Gina-Lisa Lohfink: «Die Nummer hat auch mein Leben zerstört»



Am kommenden Montag geht der Berufungsprozess um einen Strafbefehl wegen falscher Verdächtigung gegen Gina-Lisa Lohfink weiter. Sie soll zu Unrecht behauptet haben, zwei Männer hätten sie vergewaltigt. 

Jetzt meldet sich erstmals einer der Männer zu Wort: Laut der «Bild» habe sich der Party-Veranstalter Sebastian C. im «Sat.1 Frühstücksfernsehen» folgendermassen zu Lohfinks Vergewaltigungsvorwürfen geäussert: 

«Es waren keine Drogen im Spiel und es hat auch keine Vergewaltigung stattgefunden. Ich habe nicht eine Sekunde gedacht, dass sich das Hör auf auf den Sex beziehen könnte. Sie hat gesagt ‹Komm nicht so nah mit der Kamera, hör auf zu filmen›.»

Sebastian C.

Supporters of German model and reality-TV star Gina-Lisa Lohfink protest in front of the court in Berlin, Germany, June 27, 2016. REUTERS/Hannibal Hanschke

Unterstützerinnen von Gina-Lisa Lohfink vor dem Gerichtsgebäude in Berlin. Bild: HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS

Die besagten Handy-Videos stellten die beiden Männer danach ins Internet. C. behauptet nun, dass dies ebensowenig in seinem Interesse geschehen sei. Er sieht sich in der Opferrolle: 

«Ich war zwar zu der Zeit Single, war ja auch alles einverständlich von mir und ihr, trotzdem bereue ich es natürlich sehr. Die Nummer hat auch mein Leben zerstört. Natürlich hab ich mein Ansehen und meinen Job verloren. Ich wünsche mir für die Zukunft, dass ich mich auf meine Arbeit konzentrieren kann.»

Sebastian C.

Gina-Lisa Lohfinks Anwalt Burkhard Benecken hält allerdings wenig von der Aussage des Party-Veranstalters: «Die Glaubwürdigkeit des Herren tendiert gen Null», sagte er der «Bild».

(rof via «Bild»)

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32Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • pamayer 05.08.2016 20:45
    Highlight Highlight Och ich armer, bin traumatisiert weil ich 'hör auf!' nicht gehört hab, und das blöde gör mich nun auch noch tatsächlich vor Gericht zerrt und... und... bin doch so ein armer. Habt doch Mitleid mit mir.

    👎
    • pamayer 08.08.2016 15:49
      Highlight Highlight Uff. An den vielen blitzen muss ich rückschliessend feststellen, dass die triefende ironie meines Kommentars nicht als solche wahrgenommen wurde.
      Sorry leute.
      Hoffe, dass die beiden nein-tauben Typen eine harte Strafe erhalten.
      Wieder gutmachen können sie ihre tat nicht.
  • Martiis 05.08.2016 19:22
    Highlight Highlight C. jammert, die Veröffentlichung des Videos geschah nicht in seinem Interesse.

    Das stimmt, weil sie keinen Käufer gefunden haben. Aber die Polizei hat
    Bild- und Videomaterial sichergestellt. Und den E-Mail-Verkehr zwischen den beiden, in dem sie die Vermarktung der Videos planen und darüber spekulieren, wie viel Geld sie damit wohl verdienen würden.

    Weil sie auch noch so dumm waren, das Video schon ins Netz zu stellen, bevor sie Geld damit gemacht haben, soll man jetzt Mitleid haben?
  • Blitzer, achtung! 05.08.2016 18:58
    Highlight Highlight Fortsetzung: Erst als ich mit 28, im 1978 eine Analyse (war damals relativ neu und bezahlbahr) machen musste, weil ich nicht mehr leben wollte und nicht wusste warum (verdrängten um zu Überleben).., ging es mir besser. Therapie: Hypnose/Analysen/Gruppentherapie unter Psychiaterischer Leitung. Kosten über Fr. 20'000 Lebe etwas besser, vergessen kann man nicht.
    • pamayer 05.08.2016 20:41
      Highlight Highlight Au weia, will lieber nicht wissen, was nicht zu vergessen geht.
      Viel Glück!
  • Blitzer, achtung! 05.08.2016 18:57
    Highlight Highlight Herr Fischer, nehme ich an: Als mehrfach Vergewaltigungsopfer denke ich, dass weder Leute im Net noch RichterInnen, welche noch nie vergewaltigt wurden, besser nichts schreiben und keine Anstellung finden sollten. Ich wurde als 9 jährig mehrfach missbraucht. Niemand glaubte mir..(Fortsetzung folgt)
    • Blitzer, achtung! 05.08.2016 19:38
      Highlight Highlight ..sorry, für meine vielen "Fäuer", aber ich verlor die Beherrschung...

    • Aufblasbare Antonio Banderas Liebespuppe 05.08.2016 20:45
      Highlight Highlight Wie stellst du dir das denn vor? "Jobangebot: vergewaltigte Richterin gesucht" ?
    • Señor Ding Dong 05.08.2016 23:02
      Highlight Highlight Hoi Liebespuppe. You're not wrong... Den Rest kannst du dir denken 😉

  • S.Fischer 05.08.2016 18:00
    Highlight Highlight Ich habe keine genauere Ahnung von dem Fall, daher lasse ich Mutmassungen bleiben und glaube einfach mal dem Gerichtsurteil.

    Wenn es nun also stimmt, dass keine Vergewaltigung statt gefunden hat, muss ich sagen, dass ich falsche Vergewaltigungsvorwürfe absolut widerwertig finde und diese, wenn klar als solche identifiziert, hart bestraft werden sollten.

    Denn:

    1. Kann es das Leben eines Unschuldigen zerstören.

    2. Nimmt es die Glaubwürdigkeit von tatsächlichen Vergewaltigungsopfern.
    • skorpi 05.08.2016 18:20
      Highlight Highlight Wenn wir jetzt mal davon ausgehen, dass es keine Vergewaltigung war und sich das Nein nur auf das filmen bezog ist es trotzdem ein Übergriff. Schliesslich wurde sie nicht nur gegen ihren Willen gefilmt, sonsern der Film wurde auch noch veröffentlicht. Das allein würde ich jetzt schon als einen Übergriff werten also ist der Typ zumindest diesbezüglich sicher nicht unschuldig.
    • S.Fischer 05.08.2016 19:11
      Highlight Highlight Da muss ich dir zustimmen. Mein Kommentar war eher auf die allgemeine Situation von falschen Vergewaltigungsvorwürfen bezogen, als auf diesen Fall an sich.
    • Macke 05.08.2016 19:22
      Highlight Highlight Hier gibts eine Chronik zu den Ereignissen:
      http://www.stern.de/lifestyle/leute/gina-lisa-lohfink--chronik-einer-angekuendigten-schaendung-6888744.html
      In Deutschland gilt - anders als in der Schweiz - das Missachten eines "Neins" der Frau nicht als Vergewaltigung.
    Weitere Antworten anzeigen
  • YesImAMillenial 05.08.2016 17:08
    Highlight Highlight ich verstehe nicht, wie man in einem unklaren Vergewaltigungsprozess so krass Partei beziehen kann. War schliesslich niemand dabei, oder?
    • Macke 05.08.2016 19:28
      Highlight Highlight Es gibt Videos der Nacht, die ins Netz gestellt wurden. Darauf sagte Gina-Lisa mehrmals, dass sie aufhören sollten. Mehrere Personen haben, nachdem sie das Video gesehen haben, unabhängig voneinander eine Vergewaltigung angezeigt, nicht nur Gina-Lisa. Hier werden die Ereignisse geschildert:
      http://www.stern.de/lifestyle/leute/gina-lisa-lohfink--chronik-einer-angekuendigten-schaendung-6888744.html
    • rolf.iller 05.08.2016 19:49
      Highlight Highlight Offenbar gab es weitere unveröffentlichte Videos, die klarmachten, dass der Sex einvernehmlich war. Deshalb wurden die Jungs auch freigesprochen und das Mädel wegen Meineid verurteilt. So einfach ist das.
  • LordEdgar 05.08.2016 16:35
    Highlight Highlight WTF. Absolut KEIN Mitleid mit Sebastian.
    • rolf.iller 05.08.2016 17:00
      Highlight Highlight WTF. Absolut KEIN Mitleid mit Gina.
    • Fabio74 05.08.2016 19:27
      Highlight Highlight Was immer dran ist,was nicht geht ist zu filmen wenn sie "Hör auf" sagt und danach das ganze zu veröffentlichen.
      Das ist äusserst verwerflich und es gibt null Rechtfertigung für diese niedeträchtige Tat
    • rolf.iller 05.08.2016 19:40
      Highlight Highlight Ja, das ist niederträchtig. Jemand aber eines schweren Verbrechens zu bezichtigen ist verwerflich und kriminell.
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