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FRANKFURT AM MAIN, GERMANY - APRIL 26:  Gina-Lisa Lohfink poses during the christening ceremony for Partyboat on April 26, 2013 in Frankfurt am Main, Germany.  (Photo by Simon Hofmann/Getty Images)

Gina-Lisa Lohfink wurde wegen falscher Verdächtigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 20'000 Euro verurteilt. Bild: Getty Images Europe

Gina-Lisa Lohfink wegen falscher Verdächtigung verurteilt

Gina-Lisa Lohfink hat zwei Männer zu Unrecht der Vergewaltigung bezichtigt. Dafür hat das Amtsgericht Berlin-Tiergarten die 29-Jährige zu einer Geldstrafe verurteilt.



Ein Artikel von

Spiegel Online
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Video: watson.ch

Im Prozess gegen Gina-Lisa Lohfink ist ein Urteil gefallen: Das Model hat zwei Männer fälschlicherweise der Vergewaltigung beschuldigt, entschied das Amtsgericht Berlin-Tiergarten – und verhängte eine Geldstrafe von 20'000 Euro. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Lohfink die Männer wider besseres Wissen bezichtigt hatte, sie vergewaltigt zu haben. Lohfink habe bewusst wahrheitswidrige Tatsachen behauptet. Der Sex sei einvernehmlich gewesen.

Lohfink habe allerdings den Männern signalisiert und gesagt, dass sie dabei nicht gefilmt werden wollte. Lohfinks Anwälte hatten einen Freispruch gefordert. Ihre Mandantin behauptete, die heute 28 und 32 Jahre alten Männer hätten sie im Sommer 2012 vergewaltigt.

Ermittlungen aufgrund einer entsprechenden Anzeige Lohfinks stellte die Staatsanwaltschaft ein. Die Ermittler sahen keine Anhaltspunkte für die Behauptung des Models und klagten es an. Einen Strafbefehl über 24'000 Euro akzeptierte Lohfink nicht, weshalb der Fall vor Gericht kam. Lohfink warf den Männern auch vor, sie hätten ihr K.o.-Tropfen gegeben.

«Ich bin nicht hier, um berühmt zu werden», hatte Lohfink in ihren letzten Worten vor der Urteilsverkündung gesagt. Sie werde «das, was die Jungs mir angetan haben, ein Leben lang mit mir rumtragen.» Sie habe den Sex nicht gewollt und auch nicht gefilmt werden wollen.

epa05506527 German model Gina-Lisa Lohfink speaks to the media as she arrives to the Tiegarten local court in Berlin, Germany, 22 August 2016, where the trial against the former 'Germany's Next Topmodel' casting show candidate for false testimony continues. Lohfink stands trial for deliberately falsely accusing two man of rape in 2012.  EPA/KAY NIETFELD

Gina-Lisa Lohfink spricht vor den Medien in Berlin. Bild: EPA/DPA

«Sie hat gelogen und Ermittler bewusst in die Irre geführt»

Staatsanwältin Corinna Gögge hatte eine Geldstrafe von 24'000 Euro für Lohfink gefordert.

«Frau Lohfink ist nicht Opfer einer Sexualstraftat geworden. Sie hat gelogen und Ermittler bewusst in die Irre geführt.»

Staatsanwältin Corinna Gögge

Die Männer hatten als Zeugen von einvernehmlichem Sex mit Lohfink gesprochen. In der Zeit danach waren Videos davon im Internet aufgetaucht. Der 28-Jährige hatte einen Strafbefehl wegen Verbreitung der Sex-Videos akzeptiert, der andere will noch dagegen vorgehen. Lohfink habe die Geschichte von der Vergewaltigung konstruiert, um nach Bekanntwerden der Handy-Aufnahmen ihren Ruf zu schützen, sagte Staatsanwältin Gögge. «Ich will das gar nicht beschönigen, dass sich beide Männer schäbig verhalten haben», sagte Gögge mit Blick auf die Verbreitung der Handyaufnahmen.

epa05464104 German model Gina-Lisa Lohfink (C) is flanked by her lawyers Christian Simonis (L) and Burkhard Benecken (R) as she arrives to the Tiegarten local court in Berlin, Germany, 08 August 2016, where the trial against her for false testimony continues. Lohfink stands trial for deliberately falsely accusing two man of rape in 2012.  EPA/JOERG CARSTENSEN / POOL

Lohfink mit ihren Anwälten. Bild: EPA/DPA POOL

Gutachter sieht keinen Hinweis auf Einsatz von K.o.-Tropfen

Eine Manipulation durch K.o.-Tropfen sei auszuschliessen, sagte Gögge. Sie berief sich dabei auf ein zuvor vorgetragenes Gutachten des zum Sachverständigen bestellten Toxikologen Torsten Binschek-Domass. Dieser hatte gesagt, der Einsatz der Tropfen sei mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen, es gebe keine Anhaltspunkte dafür.

Lohfink sei in der umstrittenen Nacht wach, ansprechbar und orientiert gewesen. Das ergebe sich aus den Videofilmen, die in der fraglichen Nacht gemacht worden seien. Unter der Wirkung der Tropfen könne man keine Pizza bestellen und mit der Managerin telefonieren.

Supporters of German model and reality-TV star Gina-Lisa Lohfink protest in front of the court in Berlin, Germany, June 27, 2016. REUTERS/Hannibal Hanschke

Gina-Lisa Lohfinks Unterstützer vor dem Gericht in Berlin. Bild: HANNIBAL HANSCHKE/REUTERS

Der Fall Lohfink hatte die Debatte über sexuelle Gewalt und den Umgang der Justiz damit befeuert. Die im Internet verbreiteten Sexvideos von dem Geschlechtsverkehr zwischen Lohfink und den Männern hatten eine Debatte über das Sexualstrafrecht angestossen. Diese mündete im Juni in eine Gesetzesverschärfung

cnn/dpa

Alles zum Fall Gina-Lisa Lohfink:

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    Alle Leser-Kommentare
  • guby 23.08.2016 08:17
    Highlight Highlight Interessant wie anscheinend Frauenorganisationen explizit das Urteil mit "erhöht die Hürden für Opfer zur Polizei zu gehen" umschreiben. Und nicht Frau Lohfink die, wenn man Vertrauen in die Richterin hat, eigentlich die Schuld dafür trägt. Ich persönlich kenne mich zu wenig mit dem Fall aus als dass ich den Schuldspruch beurteilen könnte. Wenn aber ein 90 min Video vom Akt existiert hat das Gericht wohl eine kaum zu übertreffende Entscheidungsgrundlage. Und in diesem Fall machen sich besagte Organisationen nur lächerlich.
  • Angelo C. 23.08.2016 03:17
    Highlight Highlight Wenn man die Gerichtsberichterstattung und die näheren Umstände der angeblichen Tat im Nachtjournal von RTL mitverfolgte, auch gewisse Bilder betrachtet, dann wundert man sich nicht wirklich, dass dieses Model grossmehrheitlich als Schlampe wahrgenommen wird.

    Das Gericht schien sich denn auch, entgegen sonstiger Gepflogenheiten im Regelfall, nicht besonders schwer getan zu haben, die rührige Dame zu verurteilen. Und selbst ihr Verteidiger wand sich nach dem Urteil in verlegenen Erklärungen und wird vermutlich kaum Einsprache gegen das Urteil erheben.
    • Fabio74 23.08.2016 06:30
      Highlight Highlight Und du als Experte kannst das beurteilen und weul sie eine Schlampe ist ist es richtig was passiert ist. Sehr eklig
  • Herr Müller 22.08.2016 20:55
    Highlight Highlight Alle bilden sich eine Meinung über etwas, das sie nicht beurteilen können!!
    Mich nimmt wunder, woher alle das 'detaillierte Wissen' zu dieser tragischen Geschichte nehmen?
    Tragisch; für die Partei, die die Wahrheit erzählt.
    Ich bin überzeugt, dass die Richter ihren Job nach bestem Wissen und Gewissen ausgeführt haben - deshalb erübrigt sich ein Urteil 'aus der Ferne' ohne Fallkenntnisse...
    • Karl33 22.08.2016 21:15
      Highlight Highlight Detaillierter und intimer als mit diesem Video kann unser Wissen zu diesem Fall ja gar nicht sein ;-)
    • Nordpol 22.08.2016 22:51
      Highlight Highlight Ständig über Lohfink ablästern. Aber mit Zwinkersmiley bekannt geben, dass du das Video natürlich genüsslich geschaut hast. Echt unappetitlich!
    • Karl33 22.08.2016 23:27
      Highlight Highlight Muss mir schliesslich eine eigene Meinung bilden. Aber nur das 1minütige Video, wo der Typ immer sagt 'ja, machs ihr, machs ihr so richtig'. Ich bin jetzt noch traumatisiert, haha.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Peeta 22.08.2016 18:58
    Highlight Highlight Irgendwie erinnert mich das Ganze an eine ähnliche Geschichte (insb. der Ausgang derselben) aus dem Kanton Zug....
    • Stichling 22.08.2016 20:05
      Highlight Highlight Dann bist Du offenbar über beide Fälle sehr schlecht informiert.
  • kliby 22.08.2016 18:34
    Highlight Highlight Was mir rückwirkend mehr zu denken gibt, ist die Rolle der Medien, die geradezu blindwütig überbissen haben in ihrer Kampagne für Lohfink.
    Aus dem Tagesanzeiger etwa ein Zitat von Güzin Kar "Ein Skandal sonder­gleichen. Was für ein elendes Spiel wird hier gespielt? Wie viele Beweise braucht es, bis eine Frau eine Vergewaltigung belegen kann?"
    Auf Watson hat Kafi eine ähnliche Wutrede gehalten, ist nachlesbar.
    Ich bin einfach erleichtert, dass unsere Rechtssprechung noch funktioniert und die Lynchjustiz gewisser Medien nicht aufgegangen ist.
    • Jay_Jay 22.08.2016 22:34
      Highlight Highlight Nun ich habe das Video gesehen, weil ich mir eine Meinung bilden wollte. Sie wirkte nicht als stünde sie unter K.O. Tropfen jedoch hört man sie deutlich NEIN sagen und zwar nicht nur EINMAL! Doch keiner hört auf, im Gegenteil der, der filmt, feuert den anderen an! Und dann setzt sich der "Filmemacher "auf ihre Hände, sie sagt KLAR und DEUTLICH mehrmals NEIN NEIN NEN und was macht er? Er drückt sein Ding ihr in den Mund! Und nun sagt mir was ist das? Und bevor ihr solidarisch zu den Männern steht, fragt euch wie würdet ihr urteilen, wenn es eure Schwester oder Cousine etc wäre?!
    • Karl33 22.08.2016 23:34
      Highlight Highlight jayjay, und dann hat sie eine pizza bestellt und mit dem typen den nächsten vormittag verbracht und am abend den anderen typen nochmal für sex getroffen... ich habe hier volles vertrauen in die richterin.
      im übrigen empfehle ich im link den absatz über die juristische finte der verteidigung: diese hat sich explizit von dem vorwurf der vergewaltigung distanziert, dieser vorwurf wurde nur für die medien geäussert.
      "Verhöhnung aller, die tatsächlich Opfer geworden sind" http://www.welt.de/vermischtes/article157807277/Verhoehnung-aller-die-tatsaechlich-Opfer-geworden-sind.html
    • Citation Needed 22.08.2016 23:57
      Highlight Highlight Gebe Jay-Jay recht. Lohfink sagte dauernd nein, der Typ hört aber nicht auf zu filmen. Nehmen wir mal an, sie hat (oder hätte?) nicht nur Nein zum filmen, sondern auch klar zum fi**en gesagt. Hätten die dann SO-FORT von ihr abgelassen? Hätten sie totalen Respekt für ihre Entscheidung gezeigt? Obwohl sie Lohfinks Entscheidung, sie wolle nicht gefilmt werden, komplett ignorierten, ja verhöhnten? Die Sache ist nicht so eindeutig, wie das Urteil nun glauben macht. Immerhin hat die SA hervorgehoben, dass sich die Herren ziemlich schäbig verhalten haben. Dem kann ich nur beipflichten.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Stichling 22.08.2016 17:26
    Highlight Highlight Es ist eben keine Vergewaltigung, nur weil sie es hinterher bereut.
    • Fabio74 22.08.2016 18:58
      Highlight Highlight Mag sein, aber die 2 Typen die filmten und das ganze online stellten gehörten mit dem 5fachen Betrag bestraft
    • stadtzuercher 22.08.2016 20:01
      Highlight Highlight Fabio, man könnte es auch so sehen: Hätten die beiden Männer den Sex nicht gefilmt, wäre die Falschanschuldigung von Lohfink aufgegangen. So aber wurde der Film zum Beweismittel gegen die Falschanschuldigung.
    • Fabio74 23.08.2016 06:33
      Highlight Highlight Also ist es richtig dass man solche Filme einfach mal online stellt weil sie andere filme selber gemacht hat???
      Echt widerlich sowas!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flint 22.08.2016 16:59
    Highlight Highlight Irgendwie zweifle ich daran, dass diese Story nun beendet sein soll. Was war denn das Motiv Lohfinks? Nur ihren Ruf zu schönigen? Das in aller Öffentlichkeit? Sowas kann ja nicht funktionieren. Ich würde was wetten, dass Lohfink die Strafe anfechten wird.
    Bestraft ist sie bereits sowieso, wie alle anderen beteiligten: der Ruf ist im Keller, was auch immer die Wahrheit ist.
    • Maett 22.08.2016 18:15
      Highlight Highlight @Flint: "Was war denn das Motiv Lohfinks?" - na Presse. Sie schafft es ja sonst kaum noch in Medien, dabei lebt sie davon. Diese Meldung hier, wie die von jedem anderen Portal, ist gut für sie (in finanzieller Hinsicht), weil ihr Namen hängen bleibt.
    • Citation Needed 25.08.2016 00:19
      Highlight Highlight Maett: sie hangelt sich von Skandälchen zu Skandälchen, Zickenkriege, etc. Diese Sache verlief aber gar nicht planmässig. Wenn sie so kühl berechnend ist, wie Du annimmst: denkst Du, es ist in ihrem Sinn, wenn zwei Typen einfach kostenlos Nacktaufnahmen von ihr machen und die auch noch versilbern (dass dies scheiterte konnte ja keiner wissen)? Sie, die so durch-und-durch berechnende Selbstvermarkterin ist, gibt doch die Hoheit über ihre (Nackt-)Bilder nicht einfach so aus der Hand. Etwas lief in der Nacht in Lohfinks Sinn gehörig schief, auch wenn es nicht juristisch relevant ist.
  • purzelifyable 22.08.2016 16:34
    Highlight Highlight Ein Hoch auf die Justiz!
  • John Smith (2) 22.08.2016 16:29
    Highlight Highlight Hallo Titeltexter: Nur eine falsche Anschuldigung ist strafbar! Verdächtigen darf ich, wen ich will, solange ich niemanden beschuldige.
    • John Smith (2) 22.08.2016 21:23
      Highlight Highlight Ok, bin über ein klassisches Übersetzungsproblem gestolpert: Die Sache war in Deutschland, und dort heissen die Dinge anders als in der Schweiz. In Deutschland heisst es tatsächlich «falsche Verdächtigung», der Schweiz heisst der Tatbestand hingegen «Falsche Anschuldigung»: https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19370083/index.html#a303 Der Tatbestand heisst übrigens nicht nur anders, er ist auch ein wenig anders gefasst.
  • NWO Schwanzus Longus 22.08.2016 16:29
    Highlight Highlight Die Frage ist wie viele Frauen lügen über Vergewaltigungen in Prominenten Fällen? Solche Fälle machen es den Richtern schwer zu beurteilen wer recht hat. Oft ist es Aussage gegen Aussage und Frauen können schon ziemlich Dreist sein.
    • Fabio74 23.08.2016 07:27
      Highlight Highlight Das mit dem dreist ist gegenseitig. Aufgepasst vor Pauschalurteilen
  • greeZH 22.08.2016 16:20
    Highlight Highlight 150'000 (Dschungelcamp) - 20'000 (Strafe) = 130'000
    Eine gute Geschäftsfrau scheint sie ja zu sein.
    • stadtzuercher 22.08.2016 19:54
      Highlight Highlight So geringe Strafen animieren mehr zur Nachahmung denn dass sie abschrecken.
  • Die verwirrte Dame 22.08.2016 15:55
    Highlight Highlight Ja ne is klar... Dass aber auf der Videoaufnahme mehrmals DEUTLICH zu hören ist, wie sie bettelt, dass die Jungs(-> Solche Typen sind nämlich keine Männer!!!) aufhören sollen, wird ignoriert...Ok....
    • slibi 22.08.2016 16:09
      Highlight Highlight Hast Du denn das ganze Video gesehen, auf Grundlage welches das Gericht das Urteil gefällt hat? Und hast du die Begründung des Gerichts gelesen?
      Falls "Nein" solltest Du vorsichtig sein mit der Behauptung, dass irgendwelche Sachen einfach ignoriert wurden.
    • Asmodeus 22.08.2016 16:11
      Highlight Highlight Dementsprechend das Video selber gesehen?
    • Olmabrotwurst 22.08.2016 16:52
      Highlight Highlight Das video geht 25min und nicht diese 1:30min wo nur nein und hör auf zuhören war
    Weitere Antworten anzeigen
  • Olf 22.08.2016 15:20
    Highlight Highlight Amen.
  • Tiny Rick 22.08.2016 15:12
    Highlight Highlight Wegen solcher Frauen wird immer mehr an der Glaubwürdigkeit von solchen Vergewaltigungsvorfürfen gezweifelt, was am Ende denen schadet, welche tatsächlich von so einer Tat betroffen sind. Sie sollte sich schämen. Das es ein Video gegeben hat ist Scheisse für Sie, jedoch sollte man mit bescheuerten Entscheidungen betr. Männerwahl leben können und nicht versuchen mit einer gravierenden Beschuldigung eine Ausrede zu finden.
  • Benedikt Hollenstein (1) 22.08.2016 15:05
    Highlight Highlight Welche Strafe hätten die angeblichen Vergewaltiger bekommen? Denn jemanden falscherweise der Vergewaltigung zu beschuldigen sollte gleich hart bestaft werden.
  • Scaros_2 22.08.2016 15:03
    Highlight Highlight So und jetzt? Geht sie in Jungel sich Geld verdienen?
    • pfüdi 22.08.2016 16:47
      Highlight Highlight jap, und danach behaupten RTL habe sie gezwungen Hoden in den Mund zu nehmen
    • Forrest Gump 22.08.2016 18:01
      Highlight Highlight Das was Sie vermutlich meinen schreibt sich "Dschungel" ;-)
  • Olmabrotwurst 22.08.2016 14:55
    Highlight Highlight Auch wenn die frauen geschockt sind, verstehe euch schon und das ist auch kein thema zum totschweigen. Doch wer das video gesehen hat der merkt schnell das sie bereit war für den 3er

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