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Brisantes Video soll R. Kelly beim Sex mit einer Minderjährigen zeigen



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Die Missbrauchsvorwürfe gegen den R&B-Künstler R. Kelly («I Believe I Can Fly») kochen erneut hoch. Ihm werden Missbrauch Minderjähriger und Besitz und Anfertigung von Kinderpornografie vorgeworfen. Offenbar ist jetzt ein äusserst brisantes Beweisstück gegen R. Kelly aufgetaucht.

Es handelt sich um eine VHS-Video-Kassette aus den späten 90er-Jahren. Angeblich aufgenommen irgendwo im US-Bundesstaat Illinois. Es soll R. Kelly beim Sex mit einer Minderjährigen zeigen.

Der Promi-Anwalt Michael Avenatti gelangte in den Besitz des Videos und verriet gegenüber der «Washington Post»:

«Das Video ist eine Bombe, die den Strafermittlern zum Durchbruch verhelfen könnte. Es handelt sich um Beweismaterial, das seit 20 Jahren gebraucht wird.»

Wer ist Michael Avenatti?

Michael Avenatti wurde durch seine Tätigkeit für die Pornodarstellerin Stormy Daniels im Rechtsstreit mit US-Präsident Donald Trump bekannt.

Er erklärte am Donnerstag, das Video sei im Zuge seiner Arbeit für mehrere mutmassliche Opfer von R. Kelly aufgetaucht. Avenatti twitterte, er habe den «neuen entscheidenden Videobeweis» der zuständigen Staatsanwaltschaft in Kellys Wohnort Chicago übergeben. Er werde weiter «unermüdlich daran arbeiten», den Musiker wegen Kindesmissbrauchs vor Gericht zu bringen.

Michael Avenatti, attorney for porn actress Stormy Daniels, talks to reporters outside federal court in Los Angeles, Tuesday, Jan. 22, 2019. A federal judge appeared inclined to toss out a lawsuit against President Donald Trump by Daniels that seeks to tear up a hush-money settlement about their alleged affair. Avenatti argued the case should continue because he wanted to take sworn statements from Trump and Cohen. He plans to ask for legal fees. (AP Photo/Brian Melley)

Michael Avenatti. Bild: AP/AP

Der US-Nachrichtensender CNN, der nach eigenen Angaben eine Kopie des Videos erhalten hatte, berichtete, die Aufnahmen seien «klar und explizit».

Was soll auf dem Video zu sehen sein?

Auf dem Band soll es zwei Szenen geben: Eine spielt in einem Wohnzimmer und eine weitere in einem Schlafzimmer. Der Sender CNN schreibt: «Der Mann, der R. Kelly zu sein scheint, ist dabei zu sehen, wie er Sex mit einem Mädchen hat». Auch soll ein Gespräch zwischen dem nackten Musiker und der Minderjährigen zu hören sein. Sie unterhalten sich darüber, dass das Mädchen erst 14 sei.

Im Bericht des US-Senders heisst es:

«An einer Stelle bittet der Mann das Mädchen, sie solle urinieren. Nachdem sie es getan hat, uriniert er auf sie.»

Das fragliche Video ist fast 45 Minuten lang. Es handelt sich nicht um dieselbe Aufnahme, die im Jahr 2002 im Prozess gegen R. Kelly wegen Kinderpornografie vorgelegt worden war. Sechs Jahre später war der Sänger freigesprochen worden.

Kellys Anwalt Steve Greenberg wies die Anschuldigungen zurück. «Weder wurde ich von irgendjemandem von den Strafverfolgungsbehörden kontaktiert noch R. Kelly», erklärte er. Sein Mandant bestreite jegliches illegales Verhalten. «In diesem Zeitalter der Hashtags sind wir mit Verurteilungen zu schnell», sagte Greenberg.

Die Staatsanwaltschaft erklärte, sie könne ein Ermittlungsverfahren gegen den R&B-Musiker weder dementieren noch bestätigen. Auch Anwalt Avenatti hält sich bisher bedeckt. Wie er in den Besitz des Videos kam und ob er das Mädchen aus dem Video auch vertreten will und ob es aussagen will, wollte er nicht verraten.

Für den Sänger R. Kelly scheint es zumindest immer enger zu werden. Das Magazin «New Yorker» berichtete unter Berufung auf einen Behördenvertreter, dass eine Klage gegen R. Kelly laufe und dem 52-Jährigen eine Inhaftierung drohe.

Erst im Januar war im amerikanischen TV die Doku «Surviving R. Kelly» ausgestrahlt worden: Mehrere Frauen beschuldigten darin den Sänger, Sex mit Mädchen unter 16 Jahren gehabt zu haben. Andere Zeugen versicherten, Kelly habe Frauen wie Sexsklavinnen gehalten. Als Konsequenz kündigte das Plattenlabel RCA die Zusammenarbeit mit R. Kelly auf, der nach Angaben seines Anwalts gerade an einem neuen Album arbeitet.

Darum löscht Spotify Musik von R. Kelly aus Playlists

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Video: srf

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Gruusige Siech TFFKA Analdo 15.02.2019 20:27
    Highlight Highlight Die Geschichte wirkt konfus. Das Video war den Behörden 2006 schon bekannt und Kelly wurde freigesprochen. 2019 taucht es (wieder) auf und ist ne Bombe?
  • Imfall 15.02.2019 19:00
    Highlight Highlight "Der US-Nachrichtensender CNN, der nach eigenen Angaben eine Kopie des Videos erhalten hatte, berichtete, die Aufnahmen seien «klar und explizit»."


    für mich als gesetzes amateur stellt sich die frage, ob das nicht verbreitung von kinderpornographie ist? 🤔

    zumindest nicht gerade respektvoll gegenüber den opfern, sowas an leute ausserhalb der justiz weiterzugeben...

Wusstet ihr eigentlich, dass Freddie Mercury so ein richtiger Katzen-Fan war?

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